Sind die USA pleite, Herr Vorndran?
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vor 6 Monaten
Liebe Leserinnen und Leser,
warum ist die Stimmung an den Börsen eigentlich so optimistisch
(vor allem in den USA) wenn sich die Welt doch in einem
Handelskrieg befindet und wir mit immer größeren Sorgen auf die
vielen Konflikte blicken? U.a. diese Frage habe ich Philipp
Vorndran, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach
von Storch, gestellt.
Seine Antwort: In der Zukunft sei es hochwahrscheinlich, dass die
Unternehmen im S&P 500 weiterhin Erfolg haben würden. Der
Finanzexperte erklärte:
“Börsianer gehen davon aus, dass das in der Zukunft auch so sein
wird. Gute Unternehmen sind eben deshalb gute Unternehmen, weil
sie auch in schwierigen Zeiten performen.”
Etwas ernster sei die Lage allerdings mit Blick auf die hohe
Staatsverschuldung der USA, sagt Vorndran. Hier müsse man genau
auf die Entwicklung gewisser Pfeiler schauen, z.B. auf den
Immobilienmarkt.
“Wenn allerdings der Pfeiler dieses Systems, der
Immobilienmarkt, ins Schwanken kommt, dann bekommen die
Amerikaner und auch der Konsum als Treiber der Volkswirtschaft
ein existenzielles Problem.”
Sie wollen das Gespräch im Video sehen? Schauen Sie gerne auf
meinem YouTube-Kanal vorbei!
Deswegen werde Trump nicht müde, Jerome Powell, den Chef der
US-Notenbank, “unflätig” anzugehen, dass er doch viel zu spät mit
der Zinssenkung sei, so Vorndran.
Weiter erklärte der Kapitalmarktstratege: “Das ist die
Schlüsselgröße, auf die wir wirklich achten müssen. Solange der
Wohnimmobilienmarkt noch halbwegs ok ist, mache ich mir begrenzt
Sorgen, weil die Unternehmen in den USA in den richtigen Sektoren
positioniert sind, die uns beispielsweise in Deutschland komplett
fehlen.”
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