#142 Wenn du dich in Beziehung verlierst, aufopferst & gibst - Ein Leben mit emotional unerreichbaren Menschen | Psychologin Jennifer Subke
20 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Monaten
Meine Liebe,
tief in dir glaubst du, dass du in Beziehung eine gewisse
Rolle spielen musst, dass diese überhaupt existieren
können. Du suchst dir Beziehungspartner*innen, welchen du
immer wieder beweisen kannst, dass du richtig bist. Welche du von
dir überzeugen kannst mit dem inneren Gefühl es wieder geschafft
zu haben. Du läufst durch den Alltag mit dem Gefühl: 'Wie
muss ich sein, um endlich geliebt zu werden?'. Du
hast wie einen Kessel in deinem Magen, der mit Komplimenten
und Bestätigungen gefüllt werden möchte. Ablehnung trifft
dich tief.
Und genau solche Beziehungen suchst du dir immer
wieder: Welche dir Bestätigung und Anerkennung geben.
In denen dein Geben ganz normal ist. Und die permanente
Unsicherheit: 'Bleibt der andere auch?' und das Gefühl
von 'Ich hab es wieder geschafft!' in dir bedienen.
Weil die allerste Beziehung zu dienen Eltern genauso war:
Emotional unerreichbar. Voller Unsicherheit. Die Liebe an
Bedingungen geknüpft. In der die Anerkennung und der Halt
gefehlt hat, den du eigentlich gebraucht hättest.
Dadurch spürst du dich und deinen Körper wenig. Du lehnst sich
selbst ab, fühlst dich einsam und kannst schwer bei dir bleiben
und für dich und deine Bedürfnisse sorgen. Hingabe,
Entspannung und Loslassen sind für dich (beinahe schon)
bedrohlich.
Meine Liebe - mit 25 begann mein Leben. Als ich endlich in meinem
Körper landen konnte. Als mein Kopf eine Ruhe gab und die innere
Unruhe gehen durfte. Früher lebte ich in einem
Austauschgeschäft - betrieb wie ein Kuhhandel in meinen
Beziehungen. Immer in der Frage, ob der andere im nächsten Moment
noch da ist und was ich konkret tun könnte um genau das
sicherzustellen. Ich wollte in keinem Fall abhängig sein und
schlüpfte in die Gedanken, Gefühle, in den anderen hinein.
Geschäftig sein, Geben, Lob und Anerkennung nährten mich.
Ablehnung und Trennungen trafen mich zutiefst.
Heute bin ich 31: Ich spüre mich, habe liebevolle Beziehungen,
mein Nervensystem ist in Ruhe und ich raste. Und ich bin bei mir.
Und ich habe heilsame Beziehungen. Zu mir und zu anderen.
Und wenn die Unruhe, der Kopf oder die Ablehnung vorbeischaut,
dann halte ich inne und fühle. Und wenn die Angst kommt, dann
schüttele ich mich. Und wenn ich einsam bin, dann nehme ich mich
in den Arm.
Denn auch ich bin nur ein Mensch. Eine Frau. Ein fühlendes Wesen.
Mir ist nicht egal was andere über mich denken, denn sonst wäre
ich von mir und der Welt abgeschnitten. Ich habe auch Gedanken,
Gefühle und Zweifel - doch ich lasse sie. Ich mache nichts mit
ihnen. Und ich bin ganz nah bei mir - stets sicher &
gehalten. Mit dem was ist.
Und dazu habe ich diese wunderbare Podcastfolge aufgenommen,
welcher du hier lauschen kannst.
Und wenn du endlich ausatmen möchtest, Halt & Sicherheit
spüren möchtest. Dann bin ich gerne deine Beziehungspartnerin
genau das noch mehr zu erfahren.
Hier findest du mich & meine Einladung an dich deine Zellen,
deinen Körper, dein Leben in der Liebe & der Sicherheit zu
baden nachdem du dich sehnst seit du ein kleines Mädchen warst.
Deine Jennifer
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