KI-generierte Bilder in der Projektpräsentation – IT-Berufe-Podcast-Shorts #1

KI-generierte Bilder in der Projektpräsentation – IT-Berufe-Podcast-Shorts #1

10 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten

In dieser Episode des IT-Berufe-Podcasts beginne ich ein neues
Format, in dem ich häufig gestellte Fragen beantworte. Zunächst
diskutiere ich die Nutzung von KI-generierten Bildern in
Projektpräsentationen und empfehle, diese zu meiden. Basierend
auf persönlichen Erfahrungen betone ich, dass Stockfotos oft
unpassend und austauschbar sind. Ich ermutige die Zuhörer, eigene
Fotos zu erstellen, um Authentizität und Emotionen zu vermitteln.
Zusätzlich gebe ich Tipps zur Verbesserung der Bildqualität und
zeige alternative Darstellungen wie Screenshots oder Diagramme
auf. Ziel ist es, die individuelle Geschichte jedes
Präsentierenden hervorzuheben.
Inhalt

In dieser Episode beginne ich mit einem neuen Format des
IT-Berufe-Podcasts, das auf die häufigsten Fragen eingeht, die
ich regelmäßig über verschiedene Kanäle wie E-Mail, Instagram,
YouTube und selbst TikTok erhalte. Anstatt wiederholt
individuelle Antworten via Nachricht zu geben, möchte ich diese
Informationen im Audio-Format aufbereiten, damit andere Hörer
ebenfalls davon profitieren können. Die Idee ist, die Fragen
prägnant und informativ zu beantworten, ohne in langen
Gesprächsrunden zu versinken.


Die erste zentrale Frage, die ich behandle, bezieht sich auf die
Verwendung von KI-generierten Bildern in Projektpräsentationen.
Diese Frage wird mir häufig gestellt, insbesondere in Bezug auf
deren Relevanz und Effektivität. Meine klare Antwort ist, dass
Sie solche Bilder besser meiden sollten. Ich leite dies aus
persönlichen Erfahrungen ab, die ich bereits vor Jahren in meinem
Blog geteilt habe, wo ich dazu geraten habe, auf ClipArts zu
verzichten, da sie visuell langweilig und emotionslos sind und
oft als unpassendes Beiwerk fungieren.


Ich betone, dass die Verwendung von Stockfotos dieselben Probleme
mit sich bringt – diese Bilder sind oft nicht einzigartig und
stellen die Projekte nur unzureichend dar. In vielen Fällen
können mehrere Präsentationen das identische Bild verwenden, was
einen Eindruck von Austauschbarkeit erzeugt, während jedes
Projekt doch eine individuelle Geschichte zu erzählen hat. Daher
empfehle ich, eigene Fotos zu machen, um echte Emotionen und eine
authentische Verbindung zu schaffen.


Heutzutage haben Smartphones eine exzellente Kameraqualität.
Daher ist es einfach, selber Bilder zu erstellen, die speziell
auf das eigene Projekt zugeschnitten sind. Dies zeigt nicht nur
das tatsächliche Projektumfeld, sondern hebt auch die
individuellen Leistungen hervor. Ich stelle klar, dass diese
persönlichen Fotos wesentlich mehr Aussage haben und die
Leidenschaft und Arbeit des Präsentierenden reflektieren, im
Gegensatz zu jeglichen generierten Inhalten – sei es von einer KI
oder aus Stockfoto-Datenbanken.


Ich gehe auch auf spezifische Szenarien ein, bei denen es
sinnvoll sein kann, Screenshots oder Fotos des Codes oder von
Diagrammen zu machen, anstatt abstrakte oder generische Bilder zu
benutzen. Dies zeigt, dass sich der Präsentierende Gedanken über
das Projekt gemacht hat und bereit ist, seinen eigenen Beitrag zu
präsentieren. Zudem gebe ich Tipps, wie man mit einfachen Mitteln
die Bildqualität verbessern kann, wie zum Beispiel der Einsatz
von Tiefenunschärfe beim Fotografieren.


Zusammengefasst ist mein Hauptanliegen, darzulegen, dass die
Nutzung von KI-generierten Bildern in der Projektpräsentation
nicht empfehlenswert ist. Stattdessen empfehle ich, eigene Bilder
anzufertigen, die direkt mit der eigenen Arbeit verbunden sind.
Damit kann jeder Präsentierende seine eigene individuelle
Geschichte erzählen und sein Engagement und seine Kreativität
effektiv präsentieren. Dies war die erste Episode des
IT-Berufe-Podcast short, in der ich hoffe, dass Sie wertvolle
Einblicke gewinnen konnten.
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Automatisch erzeugte Transkription der Episode

[0:20] Moin und herzlich willkommen zu einem neuen
Format, was ich hier mal ausprobiere. Vielleicht warst du schon
etwas irritiert, als du das Podcast-Intro gehört hast, was
jetzt seit 195 Episoden ähnlich ist. Seit der Umbenennung von
Anwendungsentwickler-Podcast auf IT-Berufe-Podcast hat sich ein
bisschen geändert. Okay, aber sonst ist es gleich geblieben.
Und jetzt habe ich mir einfach mal was Neues überlegt. Und zwar
kriege ich relativ häufig per E-Mail bei Instagram, bei
YouTube, wo auch immer man mich kontaktieren kann. Neuerdings
auch bei TikTok übrigens immer mal wieder Fragen rund um die
IT-Ausbildung. Und ich habe mir gedacht, bevor ich jetzt
einzelne Leuten immer wieder per E-Mail antworte und immer
wieder gleiche schreibe, könnte ich bestimmte Sachen, die mir
häufig gestellt werden, auch einfach im Audio-Format
bearbeiten. Dann haben nämlich auch andere was davon, zum
Beispiel du, der das jetzt hier gerade hört. Deswegen fange ich
doch jetzt mal mit diesem neuen Format an. Die Idee ist, dass
ich jetzt hier nicht stundenlang irgendwas erzähle, sondern
wirklich kurz und knackig auf eine Frage antworte. Kurz und
knackig heißt bei mir natürlich trotzdem, dass es ein paar
Minuten dauert.


[1:18] Aber wenigstens keine Stunde oder mehrere
Stunden. Das ist auch ganz gut. Und ja, das war jetzt kurz die
Erklärung zu diesem neuen Format. Und jetzt würde ich sagen,
starten wir auch direkt mit der ersten Frage. Und die, die mir
in letzter Zeit, ich nehme das jetzt hier 2025 auf, glaube ich,
mit am häufigsten gestellt wurde, war, was mache ich in meiner
Projektpräsentation mit KI-generierten Bildern? Oder allgemein
auch KI-generierte Inhalte, aber ganz oft wird nach Bildern
gefragt. Und ja, meine Antwort darauf, also sollte man
KI-generierte Bilder in der Projektpräsentation benutzen, ja
oder nein? Kurze Antwort, too long didn’t read, beziehungsweise
too long didn’t listen to, wie auch immer man das nennen will.
Nein, mach’s nicht. Und jetzt kommt die lange Antwort. Ich habe
schon vor Jahren inzwischen, ich glaube, es war einer meiner
allerersten Beiträge auf meinem Blog.


[2:00] Davon abgeraten, ClipArts in der
Projektpräsentation zu benutzen. Was war damals meine
Begründung? Die wirken absolut langweilig, überhaupt nicht
emotionenweckend, haben nichts mit dem konkreten Projekt zu
tun, sondern sind einfach so Beiwerk. Ich musste hier auf die
Folie noch irgendwas Grafisches packen, weil mir irgendwer das
gesagt hat und dann nehme ich einfach das erstbeste, was mir
einfällt, ein ClipArt.


[2:22] Anstatt sich richtig hinzusetzen, sich
richtig Gedanken zu machen, was zum Projekt passendes,
vielleicht sogar ein eigenes Bild zu machen, wurden halt
einfach Cliparts genutzt, die null Emotionen wecken. Ich habe
auf meinem Blog so ein Beispiel von einem kleinen Hündchen,
einmal als Clipart und einmal als echtes Foto. Und da wird
jeder Mensch sofort sagen, egal ob man Hunde mag oder nicht,
das ist nicht die Frage, aber emotional sprechender ist auf
jeden Fall das Bild. Und das Clipart, er weckt genau null
Emotionen. Und in den letzten Jahren hätte ich diesen Artikel
jetzt umändern können von Clipart in Stockfotos, weil das war
dann das, was als nächstes kam. Leute haben irgendwo gehört, es
müssen Bilder in die Präsentation, also schmeißen sie die
erstbeste Stockfotosuchmaschine an. Weiß ich nicht, was gibt es
heutzutage, Pixabay und was es da sonst noch so gibt. Und
suchen danach irgendwas und nehmen das erstbeste Foto. Und so
kam es dann auch, dass ich in mehreren Präsentationen schon das
exakt selbe Foto gesehen habe, weil zu so einem abstrakten
Begriff wie, also abstrakt nicht, aber was mir gerade einfällt,
ist ein Vergleich von zwei Frameworks zum Beispiel. Und da
wurde halt einfach Vergleich oder Comparison in die
Bildsuchmaschine eingegeben. Und was kam da immer als erstes?
Ein Bild mit zwei Obstkörben. Und auf der einen Seite waren
Äpfel drin und auf der anderen Seite waren Bieren drin. Also
Äpfel mit Bieren vergleichen.


[3:35] Und das ist so das Erste, was einem
einfällt, wenn man an einen Vergleich denkt. Und das ist
absolut langweilig. Und ich will das gar nicht unbedingt
abwerten, dass das so langweilig ist. Was ich viel schlimmer
finde, ist, dass die Person, die präsentiert, sich halt null
Gedanken gemacht hat. Sie zeigt halt nicht, dass sie sich Mühe
gegeben hat, sondern einfach nur, dass sie das Erstbeste
genommen hat, ihr eingefallen ist, beziehungsweise der
Bildsuchmaschine eingefallen ist. Und diese tolle Idee haben
auch viele andere Prüflinge gehabt. Und so kommt es dann, dass
Präsentationen die gleichen Bilder verwenden. Was ich
problematisch finde, weil es sind ja komplett unterschiedliche
Projekte und es entsteht dann irgendwie der Eindruck, als
hätten wir miteinander zu tun, aber ist ja gar nicht so. Also,
warum zur Hölle will man Cliparts benutzen, will man Stockfotos
benutzen oder im Jahr 2025 will man KI-generierte Bilder
benutzen? Das ist das gleiche Prinzip. Die erwecken genau null
Emotionen. Man sieht immer, dass sie KI generiert sind. Okay,
das mag in Zukunft besser werden, dass man das nicht mehr
erkennt, aber darum geht es mir nicht, sondern sie haben
einfach nichts mit deiner Arbeit und deinem Projekt zu tun. Es
ist halt etwas, was du nicht selber gemacht hast. Es ist immer
etwas, was von draußen kommt, was nie hundertprozentig zu
deinem Projekt passen wird und immer etwas gekünsteltes ist,
was mit deiner eigentlichen Arbeit nichts zu tun hat. Und
deswegen ist seit Jahren meine Empfehlung, mach doch einfach
selber Fotos für deine Projektpräsentation. Du kannst einfach
heutzutage mit jedem Handy, egal ob iPhone, Android oder was
auch immer, jedes Handy hat eine vernünftige Kamera.


[4:58] Damit kannst du einfach kurz ein Foto
machen, das dauert eine Sekunde, dann hast du ein Bild, was
niemand anders auf der Welt außer dir so nachstellen kann. Das
heißt, es ist eine ganz individuelle Geschichte, nur für dein
Projekt und deine Projektpräsentation. Und es zeigt exakt genau
das, was du gemacht hast. Dein Projektumfeld, dich als Person
meinetwegen, dein Ausbildungsunternehmen, deinen Arbeitsplatz,
deinen Prozess, den du automatisieren willst, deinen Drucker,
den du angebunden hast, deinen, was auch immer du in deinem
Projekt gemacht hast. Genau das zeigt dann dieses Bild. In der
echten Umgebung, in deinem echten Unternehmen, in deinem echten
Umfeld, PC, Hardware, was auch immer. Es zeigt genau dich und
deine Leistung. Also warum willst du bei so einem geringen
Aufwand, den das verursacht, irgendein anderes, nicht
authentisches, nicht zu deinem Projekt passendes Bild benutzen?
Diese Frage würde ich immer als Gegenfrage stellen.


[5:47] Und dann kommt ganz oft die Antwort, ja,
aber ich habe so abstrakte Sachen, die ich zeigen muss. Zum
Beispiel meinen Programmfluss. Ja, mein Gott, dann mach doch
ein Screenshot. Wenn du zum Beispiel Code zeigst, da erwartet
auch keiner, dass du den Code mit Bildern vorträgst oder tanzt,
sondern wir wollen einfach den Code sehen. Also pack ein
Screenshot rein. Wenn du dir Architektur zeigen willst, zeig
dein UML-Diagramm. Wenn du deine Kundendoku zeigen willst, mach
ein Screenshot deiner Kundendoku. Oder wenn du es cool machen
willst, druckst du die Kundendoku auf Papier aus, legst es auf
den Tisch und machst mit deinem Handy ein cooles Foto von
dieser Dokumentation. Das ist alles tausendmal besser, als
irgendein generiertes Stockfoto oder Clip-Up-Bild zu benutzen,
was nichts mit deinem Projekt zu tun hat. Das ist meine
Kernzusammenfassung. Auf die Antwort, soll ich KI-generierte
Bilder benutzen? Die Antwort ist nein.


[6:33] Also, es gibt sehr, sehr viel, was du
einfach mit dem Handy fotografieren kannst. Wenn du was am PC
gemacht hast, und davon gehe ich aus, nimmst das Handy, hältst
das so leicht schräg an dem Bildschirm, dass das vielleicht
sogar, alles heute möglich mit Handys, so eine leichte
Tiefenunschärfe hat, dass das sogar so ein bisschen spannend
vielleicht sogar aussieht, vielleicht hältst du dich sogar an
diese Drittelregel, dass die interessanten Inhalte genau ein
Drittel sind, das dauert.


[6:53] Statt einer dann vielleicht drei Sekunden,
bis du das perfekte Bild hast, dann drückst du einmal drauf und
dann hast du das in optimaler Auflösung, das Bild, was genau
dein Projekt zeigt. Und es geht aus meiner Sicht nichts darüber
hinaus. Und du könntest dann sogar noch, wenn du möchtest,
irgendwelche Sperenzien mit einbauen. Ich weiß nicht, bei
meinen dazu ist es zum Beispiel so, unsere Projekte haben immer
Tiernamen oder auch wahlweise Pokémon-Namen. Und wir haben
dafür dann sogar so kleine Maskottchen, also einfach so kleine
Kuscheltiere. Zum Beispiel, was fällt mir gerade ein? Eine
Robbe, ein kleiner Krebs, ein Gepard. Also wir haben so einfach
kleine Maskottchen für die Projekte und Projektchen und die
könnte man dann sogar in dieses Bild mit einbauen. Wenn man
wirklich nochmal einen kleinen humoristischen Ansatz oder
irgendwie noch ein bisschen mehr Persönlichkeit in die Bilder
reinbringen will, dann setzt man zum Beispiel die kleine Robbe
einfach neben den Bildschirm, wenn man von dem Bildschirm ein
Foto macht, wo der Code drauf ist oder was auch immer man da
zeigen will. Diese Möglichkeiten hast du alle nicht, wenn du
das irgendwie KI generierst. Und jetzt kannst du natürlich
sagen, ja, aber die KI kann mir ja auch alles Mögliche
generieren und bla. ja, das kann sie vielleicht, kommt beim
allerersten Versuch das perfekte Bild raus? Wahrscheinlich
nicht. Sind irgendwelche Fehler drin? Irgendwas nicht ganz, was
du haben willst? Dann musst du die nächste Iteration machen,
musst du wieder warten und noch mehr iterieren. Und am Ende
brauchst du vielleicht für so ein Bild eine Stunde oder so, bis
das wirklich fertig ist und einigermaßen zu dir passt, während
du mit dem Handy das Ding in einer Minute eben knipsen kannst.
Am Arbeitsplatz, an dem du wahrscheinlich sowieso den ganzen
Tag sitzt.


[8:11] Also, noch mehr in die gleiche Richtung.
Meine klare Empfehlung, nutz einfach eigene Bilder. Mach eigene
Bilder von deiner Umgebung. Es geht nichts darüber hinaus, über
das, was du selber gemacht hast, um deine Eigenleistung zu
zeigen. So, das war heute mein erster IT-Berufe-Podcast short.
Ich hoffe, du konntest ein bisschen was mitnehmen. Ich sage
danke für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

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