#3 | Kommunikation | Digitalisierung | Social Media / mit Impuls von Prim. Priv.-Doz. Dr. Kurosch Yazdi-Zorn / Klinik für Psychiatrie mit Schwerpunkt Suchtmedizin, Leitung Klinikzentrum Psychiatrie

#3 | Kommunikation | Digitalisierung | Social Media / mit Impuls von Prim. Priv.-Doz. Dr. Kurosch Yazdi-Zorn / Klinik für Psychiatrie mit Schwerpunkt Suchtmedizin, Leitung Klinikzentrum Psychiatrie

vor 11 Monaten
29 Minuten
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Beschreibung

vor 11 Monaten

Die digitale Kommunikation hat in Österreich seit dem Jahr 2000
stark zugenommen. Die tägliche Internetnutzung hat sich
vervierfacht, intensive Social-Media-Nutzung sogar verneunfacht.
Über die Hälfte der Bevölkerung ist inzwischen im Web 2.0 aktiv.
Gleichzeitig bildet sich eine stabile Gruppe von
Internet-Enthaltenden.


Diese Entwicklung führt zu einer gesellschaftlichen Spaltung in
vier Kommunikationstypen, die sich vor allem entlang der
Altersgrenzen unterscheiden. Besonders stark fällt der
Unterschied bei den 14- bis 20-Jährigen auf. Sie nutzen Social
Media, Online-Musikdienste und Instant Messaging deutlich
intensiver als die Gesamtbevölkerung – bei sozialen Netzwerken
liegt ihr Anteil über 20 Prozentpunkte höher.


Innerhalb dieser jungen Altersgruppe tritt das klassische
Medientrio aus Internet, Fernsehen und Radio zunehmend in den
Hintergrund: Das Internet dominiert klar, während TV und Radio an
Bedeutung verlieren. Seit 2017 ist der Konsum dieser klassischen
Medien rückläufig. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von
Pay-TV-Angeboten deutlich zu – von 3,1 % (2017) auf 16,2 % heute.


Kernaussage: Die Digitalisierung verändert
das Kommunikationsverhalten stark – insbesondere bei Jugendlichen
– und führt zu neuen Mediengewohnheiten sowie einer
altersbedingten Spaltung der Gesellschaft in unterschiedliche
digitale Kommunikationswelten.


Die Studie zum Download:
www.imas.at/news/oeva-2024-taegliche-internet-nutzung-in-24-jahren-mehr-als-vervierfacht-siegeszug-von-social-media-geht-weiter
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