#21 | Unterkühlter Optimismus & volle Hosentasche: Warum das Smartphone unseren Alltag (und die Wirtschaft) neu sortiert
25 Minuten
Beschreibung
vor 2 Wochen
In der 21. Folge von „1002 Meinungen – der Wirtschafts-
undGesellschaftspodcast“ werfen Markus Raml und Paul
Eiselsberg einen differenzierten Blick auf zwei eng miteinander
verwobene Themen: die aktuellewirtschaftliche Grundstimmung in
Österreich und Deutschland – und den tiefgreifenden Einfluss des
Smartphones auf unseren Alltag, unsere Arbeitsweltund unser
Denken.
Ausgangspunkt ist ein Vergleich neuer Stimmungsdaten aus
Österreich und Deutschland. Das Ergebnis: Der Optimismus ist in
beiden Ländern unterkühlt. Nur rund ein Drittel blickt
zuversichtlich auf das Jahr 2026, während Skepsis undPessimismus
deutlich spürbar sind. Besonders brisant: Die wirtschaftliche
Entwicklung Deutschlands wirkt sich aufgrund der starken
Exportverflechtungen unmittelbar auf Österreich aus.
Investitionszurückhaltung, hohe
Energiekosten,Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratie bremsen den
wirtschaftlichen Aufschwung auf beiden Seiten der Grenze.
Markus Raml ordnet die Situation aus Unternehmer- und
Beratersicht ein und spricht offen über strukturelle Probleme –
von langen Umsetzungszeiten öffentlicher Investitionen über
Fachkräftemangel bis hin zu den Herausforderungen
energieintensiver Industrien. Ein besonderer Fokus liegt aufder
Automobilbranche und der Frage, wo künftig Wertschöpfung
stattfindet: inEuropa oder zunehmend in Asien und Amerika.
Im zweiten Teil der Folge wechselt die Perspektive – vom Makro-
zum Mikroalltag. Anhand aktueller IMAS-Daten diskutieren die
Hosts, wie sehr das Smartphone unser Leben verändert hat. Das
Ergebnis ist eindeutig: Das Smartphone ist längst mehr als ein
Kommunikationsmittel. Es ersetzt im Schnitt über acht Geräte –
von Kamera, Navi und Wecker bis hin zu Geldbörse, Bankkarte und
Arbeitswerkzeug. Für viele ist es permanenter Begleiter,
Organisationszentrale und Produktivitätsmotor zugleich.
Gleichzeitig sprechen Markus Raml und Paul Eiselsberg auch die
Schattenseiten an: ständige Erreichbarkeit, steigende
Erwartungshaltungen und die Herausforderung, bewusste Ruhephasen
zu schaffen – für Konzentration, Kreativität und mentale
Gesundheit. Dabei plädieren beide für einenreflektierten, aber
positiven Umgang mit technologischen Entwicklungen.
Diese Folge verbindet Wirtschaftsanalyse, Gesellschaftsdiagnose
und persönliche Erfahrungen – und stellt eine zentrale
Frage:
Wie nutzen wir technologische Möglichkeiten so, dass sie uns
wirklich voranbringen?
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