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Das neue Pfandsystem für Plastikflaschen und Dosen ist seit über
einem Jahr in Österreich im Einsatz – und längst Teil unseres
Alltags. Doch wie gut funktioniert es wirklich? Und was bedeutet
es für Konsumenten, Unternehmen unddie Umwelt?

In Folge 24 von „1002 Meinungen“ werfen MarkusRaml und Paul
Eiselsberg gemeinsameinen fundierten Blick auf die aktuelle
Entwicklung – basierend auf einer repräsentativen IMAS-Umfrage
unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern.

Die Ergebnisse zeigen: Das Pfandsystem ist angekommen. 95 % der
Bevölkerung kennen es bereits, und rund zwei Drittel bewerten es
positiv. Die Rückgabefunktioniert für viele problemlos – dennoch
gibt es Herausforderungen: Platzprobleme beim Sammeln,
logistischer Aufwand und vor allem Belastungen fürkleine
Betriebe.

Besonders spannend: Das System verändert unser Verhalten. 59 %
sammeln aktiv und bringen Pfand zurück – aber fast 30 % kaufen
bewusst weniger Plastikflaschen und Dosen. Ein klarer Hinweis
darauf, dass das Pfandnicht nur Recycling fördert, sondern auch
Konsum verändert.

Neben ökologischen Effekten entstehen auch wirtschaftliche
Chancen: Neue Arbeitsplätze in Logistik und Recycling sowie
zusätzliche Geschäftsmodelle rundum die Kreislaufwirtschaft.

Gleichzeitig bleibt die Frage:

Wie gelingt der Spagat zwischen Umweltzielen und wirtschaftlicher
Realität – insbesondere für KMU?

Eine Folge über Veränderung im Alltag, wirtschaftliche
Auswirkungen und die große Frage:

Wie viel System verträgt unser Konsumverhalten – und wie viel
Veränderung braucht unsere Zukunft?

Die Studie:
https://www.imas.at/news/hohe-awareness-95-prozent-der-bevoelkerung-kennen-das-seit-letztem-jahr-gueltige-pfandsystem
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„#24 | Pfand schafft Awareness: Warum wir plötzlich anders konsumieren“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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