UNhörbar Recht #22 – Ökozid – Klimagerechtigkeit vor Gericht?

UNhörbar Recht #22 – Ökozid – Klimagerechtigkeit vor Gericht?

28 Minuten

Beschreibung

vor 9 Monaten

In dieser ersten Folge unserer Sonderreihe zum Thema Ökozid
sprechen wir mit der Völkerrechtlerin Hanna Birkenkötter.
Als Assistant Professor am Instituto Tecnológico Autónomo de
México (ITAM) in Mexiko-Stadt forscht sie zu internationalem
Recht und Umweltfragen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der
DGVN ordnet sie für uns ein, welche Chancen und Herausforderungen
ein Ökozid-Gesetz auf internationaler Ebene hätte.





Definitionen



Ökozid: Rectswidrige oder willkürliche
Handlungen, die mit dem Wissen begangen werden, dass eine
erhebliche Wahrscheinlichkeit besteht, dass schwere und
entweder weitreichende oder langfristige Schäden für die Umwelt
durch diese Handlungen verursacht werden.


Internationaler Strafgerichtshof (IStGH/ICC):
Gericht für die schwerwiegendsten Verbrechen, die die
internationale Gemeinschaft als Ganzes betreffen. Nur für
Staaten bindend, die das Römische Statut ratifiziert haben.


Römische Statuten: Rechtsgrundlage des IStGH.
Es verfolgt nur Individuen, keine Staaten oder Unternehmen und
handelt nur in letzter Instanz.



 


Moderation: Natalia Rudenko


Produktion: Erwin Eisenhardt


Redaktion: DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und
Klimagerechtigkeit





Fragen, Kritik, Anregungen? Schreib uns gerne eine Mail
an ak-nachhaltigkeit@dgvn.de

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