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Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Beschreibung
vor 11 Monaten
Humor entsteht aus Erfahrung. Aus Sprache, aus Alltag, aus dem
genauen Beobachten von Menschen und Situationen. In dieser Folge
der Reihe Genau! Westfalen! spricht Tahsin Mirza über Humor als
Teil von Identität – leise, trocken und oft zwischen den Zeilen.
Tahsin Mirza kam mit 15 Jahren aus dem Irak nach Deutschland, ohne
ein Wort Deutsch zu sprechen. Aufgewachsen in einer jesidischen
Familie, bewegt er sich heute selbstverständlich zwischen Sprachen,
Kulturen und Erwartungshaltungen. Sein Humor entsteht aus dieser
Vielschichtigkeit: aus Missverständnissen, aus Dialekt, aus dem
westfälischen Alltag – und aus einem genauen Blick auf das, was
Menschen verbindet. Im Gespräch geht es um trockene Pointen, stille
Komik und die Frage, wie sehr Herkunft, kultureller Kontext und
Sprache unseren Humor prägen. Um das Ankommen in einem neuen Land,
um das Zuhören vor dem Sprechen – und um Humor als Möglichkeit,
Nähe herzustellen, ohne zu vereinfachen. Eine Folge über
Zwischentöne, über Lachen als Form von Verständigung – und über die
Frage, wie Humor Identität sichtbar macht. Teil der Gesprächsreihe
Genau! Westfalen!, gefördert von der LWL-Kulturstiftung im
Themenjahr 1250 Jahre Westfalen.
genauen Beobachten von Menschen und Situationen. In dieser Folge
der Reihe Genau! Westfalen! spricht Tahsin Mirza über Humor als
Teil von Identität – leise, trocken und oft zwischen den Zeilen.
Tahsin Mirza kam mit 15 Jahren aus dem Irak nach Deutschland, ohne
ein Wort Deutsch zu sprechen. Aufgewachsen in einer jesidischen
Familie, bewegt er sich heute selbstverständlich zwischen Sprachen,
Kulturen und Erwartungshaltungen. Sein Humor entsteht aus dieser
Vielschichtigkeit: aus Missverständnissen, aus Dialekt, aus dem
westfälischen Alltag – und aus einem genauen Blick auf das, was
Menschen verbindet. Im Gespräch geht es um trockene Pointen, stille
Komik und die Frage, wie sehr Herkunft, kultureller Kontext und
Sprache unseren Humor prägen. Um das Ankommen in einem neuen Land,
um das Zuhören vor dem Sprechen – und um Humor als Möglichkeit,
Nähe herzustellen, ohne zu vereinfachen. Eine Folge über
Zwischentöne, über Lachen als Form von Verständigung – und über die
Frage, wie Humor Identität sichtbar macht. Teil der Gesprächsreihe
Genau! Westfalen!, gefördert von der LWL-Kulturstiftung im
Themenjahr 1250 Jahre Westfalen.
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