Update: Kein Kanzler Kickl

Update: Kein Kanzler Kickl

In Österreich sind die Koalitionsgespräche zwischen FPÖ und ÖVP gescheitert. Wie geht es jetzt weiter? Und: Die Klimakrise gefährdet die Weltsicherheit.
10 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr
In Österreich sind die Koalitionsgespräche zur Regierungsbildung
zwischen FPÖ und ÖVP gescheitert. Am heutigen Mittwoch hat FPÖ-Chef
Herbert Kickl den Regierungsbildungsauftrag zurückgegeben.
Hauptstreitpunkt war die Verteilung der Ministerien, insbesondere
das Innenministerium, das beide Parteien beanspruchten. Einen
Vorschlag der ÖVP, Migration und Asyl in ein FPÖ-geführtes
Ministerium auszulagern, lehnte die FPÖ ab. Kickl warf der ÖVP vor,
politische Inhalte zu blockieren; die ÖVP kritisierte ihrerseits,
die FPÖ habe nicht auf ihren Antrag reagiert. Christina Pausackl
ist stellvertretende Büroleiterin im Österreichressort der ZEIT. Im
Podcast erklärt sie, warum die Gespräche gescheitert sind und wie
es mit der österreichischen Regierung nun weitergehen könnte. Das
Auswärtige Amt hat heute in Zusammenarbeit mit dem
Bundesnachrichtendienst einen Bericht mit dem Titel "Nationale
interdisziplinäre Klimarisiko-Einschätzung“ (Nike) veröffentlicht.
Darin wird die Klimakrise als eine erhebliche Bedrohung für die
Sicherheit Deutschlands und der Welt eingestuft. Der Bericht
unterstreicht, dass die Erderwärmung bestehende Konflikte
verschärfen und möglicherweise zu einer Zunahme von Migration und
Terrorismus führen könnte. Besonders betroffen sind Regionen wie
die Arktis und der Globale Süden, in denen knappe Ressourcen und
zunehmende Dürre zu Hunger und Flüchtlingsströmen führen könnten.
Petra Pinzler, Korrespondentin im Hauptstadtbüro der ZEIT, erklärt,
was die Autorinnen und Autoren des Berichts empfehlen und was
künftige Bundesregierungen daraus ableiten können. Außerdem im
Update: In Brüssel hat sich die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe
getroffen, um über weitere militärische Hilfe zu beraten. Zum
ersten Mal hat der neue US-Verteidigungsminister Pete Hegseth daran
teilgenommen. Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine hält er auch
nach dem Krieg für unrealistisch. Außerdem wiederholte er Donald
Trumps Forderung, die Nato-Ausgaben auf fünf Prozent
des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen.   Was noch?
Vom Weltall zurück zum ersten Milchkaffee   Moderation und
Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit:
Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: 
Österreich: Das kann ja heiter werden Österreich: FPÖ-Chef
scheitert mit Regierungsbildung in Österreich Regierungskrise in
Österreich: Österreichs Präsident beauftragt rechte FPÖ mit
Regierungsbildung Regierungsbildung: Regierungsgespräche in
Österreich drohen zu scheitern Rainhard Fendrich: "Österreich ist
wieder das Naziland" Risiken der Klimakrise: Wie die Klimakrise die
deutsche Sicherheit gefährdet Klimawandel: In welcher Klimazukunft
werden wir leben? Studie von Klimaforschern und BND: Forscher und
BND sehen nationale Sicherheit durch Klimakrise bedroht
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fordert längst Opfer Migration: Weltbank rechnet mit 216 Millionen
Klimaflüchtlingen in dreißig Jahren US-Regierung: Umstrittener
Ex-Moderator Pete Hegseth wird US-Verteidigungsminister Liveblog:
Ukrainekrieg: Hegseth nennt Ukraine in Grenzen von 2014
"unrealistisch" Verteidigung: Neue Ausgabenziele werden für
Deutschland nach Nato-Berechnungen teuer Wir möchten mehr darüber
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