V. Zeitgeschichtliche Sommernacht

V. Zeitgeschichtliche Sommernacht

vor 17 Jahren
Podiumsgespräch
1 Stunde 53 Minuten
Podcast
Podcaster
BstA

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Berlin

Beschreibung

vor 17 Jahren
Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zog die Bundesstiftung zur
Aufarbeitung der SED-Diktatur in ihrer 5. Zeitgeschichtlichen
Sommernacht eine Zwischenbilanz der Auseinandersetzung mit den
kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Europa in den
vergangenen fast zwei Jahrzehnten seit dem Untergang dieser
Regimes. Gibt es ein "zu viel" oder ein "zu wenig" an öffentlicher
Beschäftigung mit dieser Thematik? Welchen Platz nehmen die
Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in der gesamtdeutschen
Erinnerungskultur ein? Was war die DDR? Was wissen wir vom Leben im
real existierenden Sozialismus und welche Folgewirkungen seiner
Existenz sind bis heute zu registrieren? Wie geht unsere
Gesellschaft mit Opfern und Tätern des SED-Staates um? Wie erinnern
wir uns an die Friedliche Revolution von 1989/90? Wie hat sich das
vereinte Deutschland seit 1990 verändert? Gibt es die viel
beschworene "Mauer in den Köpfen" noch? Wann wird die deutsche
Einheit vollendet sein? Rückblick und Ausblick standen im
Mittelpunkt eines Podiumsgesprächs, das angesichts von Verdrängung
und Verklärung, von Kontroversen und Deutungsstreit zum gemeinsamen
Dialog einlud. Eröffnung: Rainer Eppelmann Grußwort: Dr. Ingeborg
Berggreen-Merkel Im Gespräch: Henryk M. Broder, Dr. Wolfgang Huber,
Claudia Rusch und Prof. Dr. Richard Schröder, moderiert von Anke
Hlauschka. Resümee: Markus Meckel
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