Gesichtslose "Apparatschiks"? Die SED und ihre Funktionäre
vor 15 Jahren
Vortrag in der Veranstaltungsreihe "Die Geschichte der SED zwischen
Mauerbau und Mauerfall"
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Beschreibung
vor 15 Jahren
Grau, bar jeden Charismas, gehorsame Diener ihrer Partei: auf diese
Klischees werden die Funktionäre der SED in der öffentlichen
Wahrnehmung reduziert. Auf den ersten Blick regen die etwa 44.000
hauptamtlichen Mitarbeiter, die in den »Apparaten« der Partei
Dienst taten, nicht dazu an, sich näher mit ihnen zu beschäftigen.
Tatsächlich verfügten die »unscheinbaren« Funktionäre jedoch über
sehr weitgehende Machtbefugnisse, bildeten eine weitaus
heterogenere Gruppe, als es das Klischee der gesichtslosen
»Apparatschiks« suggeriert. Der Vortrag von Dr. Rüdiger Bergien,
Zentrum für Zeithistorische Forschung, nahm die Funktionäre der SED
nicht als Rädchen in einem Machtapparat, sondern als eigenständig
handelnde Subjekte in den Blick und fragte nach den Konsequenzen
dieser Perspektive für die Geschichte der SED.
Klischees werden die Funktionäre der SED in der öffentlichen
Wahrnehmung reduziert. Auf den ersten Blick regen die etwa 44.000
hauptamtlichen Mitarbeiter, die in den »Apparaten« der Partei
Dienst taten, nicht dazu an, sich näher mit ihnen zu beschäftigen.
Tatsächlich verfügten die »unscheinbaren« Funktionäre jedoch über
sehr weitgehende Machtbefugnisse, bildeten eine weitaus
heterogenere Gruppe, als es das Klischee der gesichtslosen
»Apparatschiks« suggeriert. Der Vortrag von Dr. Rüdiger Bergien,
Zentrum für Zeithistorische Forschung, nahm die Funktionäre der SED
nicht als Rädchen in einem Machtapparat, sondern als eigenständig
handelnde Subjekte in den Blick und fragte nach den Konsequenzen
dieser Perspektive für die Geschichte der SED.
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