Verschleppt, Verschwiegen, Vergessen? Die Deportation von Zivilpersonen in die Sowjetunion vor 70 Jahren

Verschleppt, Verschwiegen, Vergessen? Die Deportation von Zivilpersonen in die Sowjetunion vor 70 Jahren

vor 11 Jahren
Podiumsdiskussion
1 Stunde 22 Minuten
Podcast
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BstA

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Berlin

Beschreibung

vor 11 Jahren
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges deportierte die sowjetischen
Besatzungsmacht Tausende deutscher Zivilisten von östlich der Oder
und Neiße zur Zwangsarbeit in die UdSSR. Als sogenannte »reparation
in kind« gemäß des Jalta-Abkommens mussten sie als »lebende
Reparationen« in Sibirien und nördlich des Polarkreises
Zwangsarbeit leisten. Insbesondere Frauen, Mädchen und Jungen sowie
ältere Menschen waren von den Deportationen betroffen und wurden
teilweise erst Anfang der 1950er Jahre aus den Arbeitslagern
entlassen. Unzählige Menschen überlebten den Transport in
Viehwaggons sowie die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, z. B. beim
Straßen- und Bergbau, nicht.

70 Jahre danach berichten die letzten Zeitzeuginnen über ihre
Erlebnisse, ihren weiteren Lebensweg und den zermürbenden Kampf um
gesellschaftliche Anerkennung und Wiedergutmachung.

Begrüßung:
Horst Schüler | Ehrenvorsitzender der UOKG e. V.
Arnold Vaatz | MdB, stellv. Vorsitzender der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Filmpräsentation mit einer Einleitung von Filmemacherin Daniela
Hendel:
»Mit 17 nach Sibirien. Die Deportationen deutscher Frauen und
Mädchen in die Sowjetunion 1944 / 1945«

Dokumentarfilm von Daniela Hendel und Ivo Smolak, gefördert mit
Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
2007.

Zeitzeugengespräch mit:
Gisela Strauss | Zeitzeugin
Lea Kubale | Zeitzeugin
Dr. Meinhard Stark | Moderation
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