Gehen oder bleiben? Leben in der DDR zwischen Ausreise, Flucht und sozialistischem Alltag
vor 10 Jahren
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vor 10 Jahren
Westen oder DDR? Viele DDR-Bürger stellten sich diese
schicksalhafte Frage. Millionen entzogen sich mit dem Verlassen
ihrer Heimat dem Allmachtsanspruch der SED: ein permanenter Stein
des Anstoßes für die Machthaber und die Gesellschaft. Vor dem
Mauerbau flohen die Menschen relativ gefahrlos über die Berliner
Sektorengrenze, danach blieb nur noch die lebensgefährliche Flucht
über die Sperranlagen oder der Ausreiseantrag. In den 1980er-Jahren
entwickelte sich die Anzahl der Ausreisewilligen schließlich zu
einer republikweiten Massenbewegung, die nachhaltig zur Erosion des
SED-Staates beitrug. Die Mehrheit der Menschen aber hatte sich mit
ihrem Leben mehr oder weniger arrangiert und blieb im Land. Andere
wiederum entschlossen sich ganz bewusst zum Ausharren in der DDR,
um sich in ihrer Heimat für demokratische Veränderungen
einzusetzen.
Die Auftaktveranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr
2015 thematisierte diese Ambivalenz zwischen Gehen und Bleiben.
Über welche unterschiedlichen Motivationen verfügten diejenigen,
die sich dazu entschlossen, das Land zu verlassen? Wie sah ihr Weg
in den Westen aus und wie verlief ihr Leben dort weiter? In welcher
Lage sahen sich die Dagebliebenen?
schicksalhafte Frage. Millionen entzogen sich mit dem Verlassen
ihrer Heimat dem Allmachtsanspruch der SED: ein permanenter Stein
des Anstoßes für die Machthaber und die Gesellschaft. Vor dem
Mauerbau flohen die Menschen relativ gefahrlos über die Berliner
Sektorengrenze, danach blieb nur noch die lebensgefährliche Flucht
über die Sperranlagen oder der Ausreiseantrag. In den 1980er-Jahren
entwickelte sich die Anzahl der Ausreisewilligen schließlich zu
einer republikweiten Massenbewegung, die nachhaltig zur Erosion des
SED-Staates beitrug. Die Mehrheit der Menschen aber hatte sich mit
ihrem Leben mehr oder weniger arrangiert und blieb im Land. Andere
wiederum entschlossen sich ganz bewusst zum Ausharren in der DDR,
um sich in ihrer Heimat für demokratische Veränderungen
einzusetzen.
Die Auftaktveranstaltung der Reihe "Erinnerungsort DDR" im Jahr
2015 thematisierte diese Ambivalenz zwischen Gehen und Bleiben.
Über welche unterschiedlichen Motivationen verfügten diejenigen,
die sich dazu entschlossen, das Land zu verlassen? Wie sah ihr Weg
in den Westen aus und wie verlief ihr Leben dort weiter? In welcher
Lage sahen sich die Dagebliebenen?
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