Medizin nach Plan. Das Gesundheitswesen in der DDR

Medizin nach Plan. Das Gesundheitswesen in der DDR

vor 10 Jahren
Podiumsdiskussion
2 Stunden 2 Minuten
Podcast
Podcaster
BstA

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Berlin

Beschreibung

vor 10 Jahren
Das Gesundheitssystem der DDR galt als eine Vorzeige-Errungenschaft
des Sozialismus. Von Anfang an stand es unter dem parteipolitischen
Anspruch, moderne und kostenlose Behandlung für jedermann zu
ermöglichen. Die Arbeitskraft der Bevölkerung sollte so erhalten
und gestärkt werden. Deshalb investierte der SED-Staat stark in
Polikliniken und Vorsorgeuntersuchungen, in die Ausbildung des
Personals und die medizinische Forschung. Doch immer deutlicher
waren in der Praxis die Engpässe bei der Versorgung mit
Verbrauchsgütern, medizintechnischer Ausrüstung und Medikamenten zu
spüren. Auch der zunehmende Mangel an Ärzten und Pflegekräften war
ein allgegenwärtiges Problem.

Die vierte Veranstaltung der Reihe »Erinnerungsort DDR« ging diesen
Widersprüchen nach: Wie sah der Alltag in Krankenhäusern und
Polikliniken für Ärzte und Patienten aus? War die medizinische
Versorgung tatsächlich für alle gleich? Taugt das Gesundheitswesen
der DDR als Vorbild für heute?
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