Traum und Terror – 50 Jahre nach dem Militärputsch in Chile

Traum und Terror – 50 Jahre nach dem Militärputsch in Chile

vor 2 Jahren
1 Stunde 50 Minuten
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BstA

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Berlin

Beschreibung

vor 2 Jahren
Am 11. September 1973 putschte sich das Militär unter der Führung
von Augusto Pinochet in Chile an die Macht und stürzte den
demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador
Allende. In den Jahren der Militärdiktatur geschahen zahlreiche
Menschenrechtsverletzungen und das Land wurde nach den Prinzipien
des Neoliberalismus umgestaltet. Erst 1990 gelang es, zur
Demokratie zurückzukehren. Heute ist Chile zwar einerseits eines
der wirtschaftlich stärksten Länder Südamerikas, aber andererseits
auch eines der ungleichsten Länder der Welt. 2019 und 2020
erschütterten Proteste nach mehr sozialer Gerechtigkeit und einer
neuen Verfassung das Land.

Den 50. Jahrestag des Militärputsches nimmt die Bundesstiftung
Aufarbeitung zum Anlass, um in drei Stehtischrunden über die
zentralen Aspekte der chilenischen Geschichte zu diskutieren, das
Verhältnis der beiden deutschen Staaten zu Chile zu erörtern und
den Status quo der Aufarbeitung der Militärdiktatur ins Auge zu
fassen.
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