Auschwitz hat Auswirkungen bis heute - Gespräch mit Elke Gryglewski
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vor 1 Jahr
„Das Leid ist gewissermaßen tradiert worden.“ Ob als Trauma von
Opfern wie Tätern bis in die 4. Generation oder als antisemitisches
wie rassistisches Gedankengut – das Grauen in deutschen
Konzentrationslagern hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen.
Diesen Schluss zieht Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, aus ihrer täglichen
Arbeit. Sie ist unter anderem Leiterin der Gedenkstätte
Bergen-Belsen und hält als solche für ihre Erinnerungsarbeit
Kontakt mit den letzten Zeitzeugen: „Wir wissen, dass die seltene
Möglichkeit mit Überlebenden zu sprechen von sehr, sehr hohem Wert
ist.“ Da die Zeitzeugen altersbedingt aber immer weniger werden,
übernähmen nach Ansicht Gryglewskis authentische Gedenkstätten die
Aufgabe der Erinnerungsarbeit. „Wir merken es an unserem Publikum,
dass es wichtig ist dort zu sein, wo es geschehen ist. Was immer
dieses ‚wo-es-geschehen-ist‘ auch bedeutet.“ Im Gespräch mit Jürgen
Deppe betont Elke Gryglewski, dass vor dem Gedenken aber das
Schließen von Bildungslücken stehe – bei jüngeren wie bei älteren
Menschen, zumal sich die Diversität von Antisemitismus in der
Vergangenheit erweitert habe: Er komme von rechts wie von links,
aber auch aus muslimischen Communities. „Diese Phänomene müssen wir
sehr ernst nehmen.“
Opfern wie Tätern bis in die 4. Generation oder als antisemitisches
wie rassistisches Gedankengut – das Grauen in deutschen
Konzentrationslagern hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen.
Diesen Schluss zieht Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, aus ihrer täglichen
Arbeit. Sie ist unter anderem Leiterin der Gedenkstätte
Bergen-Belsen und hält als solche für ihre Erinnerungsarbeit
Kontakt mit den letzten Zeitzeugen: „Wir wissen, dass die seltene
Möglichkeit mit Überlebenden zu sprechen von sehr, sehr hohem Wert
ist.“ Da die Zeitzeugen altersbedingt aber immer weniger werden,
übernähmen nach Ansicht Gryglewskis authentische Gedenkstätten die
Aufgabe der Erinnerungsarbeit. „Wir merken es an unserem Publikum,
dass es wichtig ist dort zu sein, wo es geschehen ist. Was immer
dieses ‚wo-es-geschehen-ist‘ auch bedeutet.“ Im Gespräch mit Jürgen
Deppe betont Elke Gryglewski, dass vor dem Gedenken aber das
Schließen von Bildungslücken stehe – bei jüngeren wie bei älteren
Menschen, zumal sich die Diversität von Antisemitismus in der
Vergangenheit erweitert habe: Er komme von rechts wie von links,
aber auch aus muslimischen Communities. „Diese Phänomene müssen wir
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