"Ich lasse es drauf ankommen" - Autor Wolf Haas im Gespräch über sein neues Buch
26 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Als Wolf Haas vor Jahren angefangen hat, an "Wackelkontakt" zu
schreiben, ist er "von vornherein davon ausgegangen, es wird nicht
funktionieren". Viel zu verschlungen schien ihm die Geschichte über
den Puzzle-süchtigen Trauerredner Franz Escher, der ein Buch über
den Mafia-Killer Elio Russo liest. Denn Elio Russo liest ein Buch
über den Trauerredner Franz Escher, der ein Buch über Elio Russo
liest … Und so weiter. Die Geschichten befeuern sich gegenseitig,
heizen sich auf und werden schließlich zu einer. Einer
hochkomischen! Beim Schreiben dieses Buches, gesteht Wolf Haas im
Gespräch mit Jürgen Deppe, habe er sich schon manchmal "Sorgen um
meine geistige Gesundheit" gemacht. "Aber es war so unterhaltsam,
dass ich mir dachte, ich lass es drauf ankommen." Im Gespräch
erzählt der Bestsellerautor von seinem Umgang mit dem Erfolg und
seinen Zweifeln beim Schreiben, von seinen allmorgendlichen
Versuchen, nicht Wolf Haas zu sein, und von seiner Skepsis
gegenüber vermeintlicher Authentizität. Er sei, sagt Wolf Haas,
Unterhaltungsschriftsteller: "Ich habe da einen sehr einfachen
Anspruch. Ich möchte, dass es mich unterhält, wenn ich es schreibe.
Ich möchte, dass es die Leute unterhalt, wenn sie es lesen.
Unterhaltung kann ja auf verschiedenen Ebenen stattfinden."
schreiben, ist er "von vornherein davon ausgegangen, es wird nicht
funktionieren". Viel zu verschlungen schien ihm die Geschichte über
den Puzzle-süchtigen Trauerredner Franz Escher, der ein Buch über
den Mafia-Killer Elio Russo liest. Denn Elio Russo liest ein Buch
über den Trauerredner Franz Escher, der ein Buch über Elio Russo
liest … Und so weiter. Die Geschichten befeuern sich gegenseitig,
heizen sich auf und werden schließlich zu einer. Einer
hochkomischen! Beim Schreiben dieses Buches, gesteht Wolf Haas im
Gespräch mit Jürgen Deppe, habe er sich schon manchmal "Sorgen um
meine geistige Gesundheit" gemacht. "Aber es war so unterhaltsam,
dass ich mir dachte, ich lass es drauf ankommen." Im Gespräch
erzählt der Bestsellerautor von seinem Umgang mit dem Erfolg und
seinen Zweifeln beim Schreiben, von seinen allmorgendlichen
Versuchen, nicht Wolf Haas zu sein, und von seiner Skepsis
gegenüber vermeintlicher Authentizität. Er sei, sagt Wolf Haas,
Unterhaltungsschriftsteller: "Ich habe da einen sehr einfachen
Anspruch. Ich möchte, dass es mich unterhält, wenn ich es schreibe.
Ich möchte, dass es die Leute unterhalt, wenn sie es lesen.
Unterhaltung kann ja auf verschiedenen Ebenen stattfinden."
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