Ein philisophisches Gespräch mit Dr. Thomas Teichler

Ein philisophisches Gespräch mit Dr. Thomas Teichler

30 Minuten

Beschreibung

vor 8 Jahren

Key Take-aways: 8. Episode – Thomas Teichler


Passionierte Teams haben eine größere Bandbreite von
Verhaltensweisen


[…] ein leidenschaftliches Team hat eine größere Bandbreite von
Verhaltensweisen. Also […] das Team ist dann eben nicht nur gut
in seinen Aufgaben, sondern es ist gut und mit Leidenschaft
dabei. Es ist besonders motiviert. Es ist emotional. Es kann die
eigenen Gefühle fühlen, die Zusammenarbeit anzapfen.


Passionierte Teams haben ihre Gefühle zur Verfügung


Ich würde passionierte Teams nicht als hochemotionale Teams
beschreiben, sondern es sind Teams, die Emotionen auch zur
Verfügung haben und auch nutzen. Neben ihrer Disziplin, neben
ihrem Fokus. [Das erkennt man] […] schon daran, dass
Emotionalität und Körperlichkeit neben der Mentalität und der
Vernunft auch zur gemeinsamen Arbeit gehören. Sein dürfen, und
auch ganz natürlich sind und herangezogen werden […]  im
Umgang miteinander.


Passionierte Teams glauben an das, was sie tun


[…]  passionate, da kommt ja Passion, die Leidensgeschichte
kann man ja damit assoziieren, da ist ein Glaube auch mit
verbunden. Ein Glaube an sich selbst, an das Produkt, an das was
man macht und ein damit verbundener Einsatz. Also passionierte
Teams glauben an das, was sie tun und sie sind… sie widmen sich
dem voll und da ist auch eine große Würde drin.


Passionierte Teams brauchen leidenschaftliche Menschen


[…] Ich glaube aber vor allem braucht es leidenschaftliche
Menschen. Also die, die Leidenschaftlichkeit kennen und sich das
auch erlauben dort hinzugehen und dort auch in der Arbeit
hinzugehen in diesem Punkt in sich selbst. Wo sie eben ihre ganze
Persönlichkeit anzapfen und nicht nur ihr gutes Denken.


Passionierte Teams brauchen Führung von allen


Und ich würde sagen, […] Führung ist sehr wichtig, für ein
passioniertes, leidenschaftliches Team, und ich meine damit aber
die Führung von allen. Im Sinne, alle fühlen sich verantwortlich
dafür, dass das, was das Team, die Abteilung, die Organisation
erreichen soll, gelingt, und stellen ihre persönlichen Ambitionen
da drunter.


Leidenschaft per se macht noch kein gutes Team aus


[…] Und wenn wir sagen, ja wir wollen leidenschaftlich
miteinander arbeiten und leidenschaftlich für unsere Kunden oder
für unsere Stakeholder arbeiten, dann würde ich darüber sprechen,
was das denn heißt. […] Weil nur, wenn man… nur wenn die
Leidenschaft ein Diener wird, dann kann man die Dinge besser
meistern. Denn Leidenschaft per se, macht noch kein gutes Team
aus, macht auch noch keinen Teamerfolg aus. Aber sie kann den
Erfolg immens steigern, wenn die Leidenschaft wie ein Ross vor
den Wagen gespannt wird und der Wagen in die richtige Richtung
gelenkt wird.

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