#What's next Agencies? Niko Backspin, CCO & Managing Partner Serviceplan Culture zum Thema "Noch eine Culture Agency?"
vor 1 Jahr
„Warum macht die Sparkasse jetzt den Praktikant*innen-Rap zum
Girokonto? Warum müssen Supermärkte sich mit Jo-Handbewegungen
batteln? Das waren meine Hip-Hop-Pain-Points. Aber: Marken wie
Porsche, o2 oder die Rügenwalder Mühle zeigen, dass es ande..
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Where Digital Marketing Minds Meet: The DMEXCO Podcast is your backstage pass to the people shaping the future of digital marketing, media, and commerce. Every two weeks, Verena Gründel, DMEXCO host, Marketing Expert and former Chief Editor, talks to t...
Beschreibung
vor 1 Jahr
„Warum macht die Sparkasse jetzt den Praktikant*innen-Rap
zum Girokonto? Warum müssen Supermärkte sich mit
Jo-Handbewegungen batteln? Das waren meine Hip-Hop-Pain-Points.
Aber: Marken wie Porsche, o2 oder die Rügenwalder Mühle zeigen,
dass es anders geht. Sie haben mir Raum gegeben, Kultur auf
authentische Weise zu erzählen, indem wir eine gemeinsame Basis
gefunden haben – Kreativität und das Streben nach
Einzigartigkeit.“
In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim
Alexandra Notz mit Niko Backspin, Chief Cultural Officer (CCO)
und Managing Partner von Serviceplan Culture, über den Aufstieg
der Culture Agencies, ihren Sinn - und ob nicht eigentlich jede
Agentur von Grund auf ein kulturelles Verständnis mitbringen
sollte.
Niko, selbst mit seiner Plattform BACKSPIN seit mehr als 20
Jahren tief in der Hip-Hop-Kultur verwurzelt, betont, dass Kultur
keine Spielwiese für schnelle Kampagnen ist. Stattdessen nennt er
positive Beispiele wie die Zusammenarbeit mit Porsche für das
Projekt ‚Back to Tape‘, einer Plattform, die Hip-Hop über mehr
als fünf Jahre einen echten Raum gegeben hat, statt ihn nur zu
instrumentalisieren.
Hip-Hop ist längst Popkultur, und Marken, die das Potenzial
von Subkulturen ausschöpfen wollen, müssen sich authentisch
einbringen – mit Budget, Expertise und langfristiger
Verbindlichkeit. Nur so lassen sich echte Beziehungen aufbauen,
die der Community genauso nützen wie der Marke.
Früher hat Hip-Hop an die Tür geklopft, heute gehört uns
das verdammte Haus‘, bringt Niko es auf den Punkt. Doch diese
Stärke der Kultur verlangt Respekt und Zusammenarbeit auf
Augenhöhe. Marken, die nur versuchen, Trends zu kopieren oder
Subkulturen oberflächlich zu bedienen, schaden nicht nur ihrer
Reputation, sondern gefährden das Vertrauen ganzer
Communities.
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