Das System der deutschen Sozialversicherungen
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Das System der deutschen Sozialversicherungen
Von den notwendigen und wenig bekömmlichen Leistungen des
Sozialstaates für die abhängig Beschäftigten
Sozialversicherungspflichtig beschäftigt? Herzlichen Glückwunsch!
Denn wenn man davon absieht, wie viel Geld man für wie viel und
was für eine Sorte Arbeit ‚in seinem Job‘ überhaupt verdient,
dass man die Hälfte des verdienten Geldes wieder abdrücken kann,
bevor man sie überhaupt aufs Konto bekommen hat, dass die
Leistungen, auf die man sich ein Recht erwirbt, so begrenzt sind,
dass einem ‚private Vorsorge‘ schon lange nicht mehr erspart
bleibt; und wenn man es gleichzeitig für ganz normal hält, dass
zur Erwerbsarbeit solche ‚Wechselfälle‘ wie Entlassung, Krankheit
und Alter einfach irgendwie dazugehören, die alle immer dasselbe,
nämlich Einkommensverlust bedeuten, dass man in den ‚guten
Zeiten‘ nie so viel Geld beiseite legen kann, damit man
zwischendurch oder hinterher davon leben könnte, dass es also
nicht geht, privat ‚von seiner Hände Arbeit‘ über die Runden zu
kommen, dann kann man es tatsächlich für ein Glück halten, dass
man selbst zu denen gehört, um die sich der Staat mit seinen
Versicherungen kümmert. Das erspart einem auch jeden Gedanken
daran, warum er das und wie er das tut und was das alles über das
wunderbare freiheitlich-marktwirtschaftliche System des Arbeitens
und Arbeiten-Lassens verrät, das ohne eine gehörige Portion
staatlich organisierter Zwangssolidarität offensichtlich nicht
auskommt. Und deswegen soll es auf unserer Veranstaltung genau
darum gehen.
00:00 Einleitung: Respekt-Rente und Gerechtigkeit
32:00 Die Regelaltersgrenze
40:22 Die Rentenformel
1:21:02 Schluss: Die Verpflichtung der Klasse auf Reproduktion
aus dem Lohn
1:52:50 Zusatz: Gerechtigkeitsdebatte
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