Senegals wilder Süden
27 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Monaten
Sendung vom 05.05.2024 / Wiederholt am 20.07.2025
Der Senegal ist im Süden geprägt vom Fluss Casamance, der manchmal
breit wie ein See erscheint. Darüber spannt sich ein weiter Himmel,
die Landschaft wirkt anders als im trockenen Norden grün und
lebendig. Auf den Feldern bauen die Menschen Reis an und in der
trubeligen Handelsstadt Ziguinchor sind die Straßen voller Jungen
und Mädchen in Schuluniformen. Fast die Hälfte der rund 18
Millionen Einwohner Senegals sind unter 18 Jahren alt.
Hier im Süden Senegals wohnen vor allem Menschen, die der Ethnie
der Diola angehören. Sie haben vieles ihrer alten Kultur bewahrt –
dazu gehören auch Häuser, die aus Lehm gebaut sind und in denen oft
mehrere Familien unter einem Dach wohnen. Die animistische Religion
der Diola ist in der Casamance neben dem Islam und dem Christentum
weit verbreitet.
Doch immer mehr Senegalesen verlassen das Land. Sichtbar wird das
in den Küstenorten: Früher wurden am Strand traditionelle Pirogen
aus Holz für den Fischfang gebaut. Heute aber sägen, hämmern und
schrauben die Handwerker auch an Booten, um Menschen auf die
Kanarischen Inseln zu bringen, nach Europa. 1600 Kilometer weit ist
es über die hohe See, an Mauretanien und Marokko vorbei. Eine
gefährliche Reise.
Angelika Henkel war im Senegal unterwegs.
Der Senegal ist im Süden geprägt vom Fluss Casamance, der manchmal
breit wie ein See erscheint. Darüber spannt sich ein weiter Himmel,
die Landschaft wirkt anders als im trockenen Norden grün und
lebendig. Auf den Feldern bauen die Menschen Reis an und in der
trubeligen Handelsstadt Ziguinchor sind die Straßen voller Jungen
und Mädchen in Schuluniformen. Fast die Hälfte der rund 18
Millionen Einwohner Senegals sind unter 18 Jahren alt.
Hier im Süden Senegals wohnen vor allem Menschen, die der Ethnie
der Diola angehören. Sie haben vieles ihrer alten Kultur bewahrt –
dazu gehören auch Häuser, die aus Lehm gebaut sind und in denen oft
mehrere Familien unter einem Dach wohnen. Die animistische Religion
der Diola ist in der Casamance neben dem Islam und dem Christentum
weit verbreitet.
Doch immer mehr Senegalesen verlassen das Land. Sichtbar wird das
in den Küstenorten: Früher wurden am Strand traditionelle Pirogen
aus Holz für den Fischfang gebaut. Heute aber sägen, hämmern und
schrauben die Handwerker auch an Booten, um Menschen auf die
Kanarischen Inseln zu bringen, nach Europa. 1600 Kilometer weit ist
es über die hohe See, an Mauretanien und Marokko vorbei. Eine
gefährliche Reise.
Angelika Henkel war im Senegal unterwegs.
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