Podcaster
Episoden
09.01.2026
35 Minuten
Einfach auf den Punkt gebracht, wurde New York zu dem gemacht, was
es heute ist, von Iren, Juden, Deutschen … und Italienern. Für
diesen Hintergrund stehen ikonische Namen wie beispielsweise Frank
Sinatra, Robert De Niro oder Al Pacino. Aus unterschiedlichen
Gründen hat es mehrere Einwanderungswellen aus Italien nach New
York gegeben: Ende des 19.Jahrhunderts, während des Zweiten
Weltkriegs und nach 1945. 2013 hieß es, dass gut 17 Millionen
US-Amerikaner italienische Wurzeln haben. In der Stadt und im Staat
New York ist ihre Zahl besonders groß, die Angaben variieren
zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Die Italiener haben sich
im Stadtbild verewigt: Vielen New York-Reisenden wird er etwas
sagen: der Columbus Circle am Central Park. Dort steht Kolumbus auf
einer Säule: Der Mann aus Genua, der Amerika „entdeckt“ hat. Die
große Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island ist nach dem
berühmten Entdecker Giovanni da Verrazzano benannt. Wer möchte,
kann im Stadtbezirk Queens auf dem LaGuardia-Flughafen landen.
Dieser ist nach Fiorello La Guardia benannt, New Yorks erstem
Bürgermeister mit italienischen Wurzeln. Große Geschichten - ARD
Literatur-Hörspiele in der ARD Audiothek:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-geschichten-ard-literatur-hoerspiele/urn:ard:show:de76181e5527c837/
Verrückt nach Meer: 325: Der Herzschlag von Manhattan - Das Video
in der ARD Mediathek
https://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/325-der-herzschlag-von-manhattan-s09-e08/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xNDJkMjk3ZS0xYWM3LTRjNDEtYTc4MS1lNjNiNDljZjFhZDA
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02.01.2026
34 Minuten
In der Türkei lautet das Motto: All-Inclusive - Gastfreundlichkeit,
warme Temperaturen im November, und tolle Sandstrände. Egal in
welcher Hotelkategorie: Wer günstig Strandurlaub machen will, ist
an der türkischen Riviera richtig. 20 Millionen Gäste lassen es
sich jedes Jahr auf den Sonnenliegen bei Antalya und Umgebung gut
gehen. Besonders schön: Der weiße Sandstrand in Side. Hier gibt es
auch Kultur und Abenteuerurlaub: Sides Altstadt begeistert mit
einem antiken griechisch-römischen Theater und einem Apollotempel –
erbaut durch die Sklaven der Römer im 1. Jahrhundert nach Christus.
Auch ein Abstecher nach Manavgat, wo die Wasserfälle und ein
Raftingausflug warten. Die Menschen sprechen überwiegend deutsch
und englisch. Nur beim Essen und Trinken sollten Urlauber
vorsichtig sein. Gut verdauliche kontinentaleuropäische Küche gibt
es auch bei einer Hotelkategorie von 5 Sternen nicht immer „safe“.
Hier sollte man unbedingt im Reisebüro oder bei Bekannten fragen
und sich vorab Infos über deren Erfahrungen holen. Absolut
sehenswert ist das Antalya Aquarium, das ein Lübecker in Leben
gerufen hat. Es gibt insgesamt 64 Becken mit einem Wasservolumen
von 6.800 Kubikmetern und dem größten Tunnelaquarium der Welt: Es
ist in der Mitte 131 Meter lang und 3 Meter breit. Die Dekoration
wurde vom italienischen Bildhauer Benedetti in Afrika entworfen und
enthält lebensgroße Trümmer von Flugzeugen, Schiffen und U-Booten.
Reportagen von Dr. Thorsten Philipps
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21.12.2025
26 Minuten
Die eigentliche Stadt Miami – „Miami Downtown“ – steht ein wenig im
Schatten ihrer kleineren Schwester vor der Küste, Miami Beach. Denn
meistens ist South Beach das Hauptziel von Florida-Besuchern. Aber
auch in der Innenstadt, jenseits von Strand und Ozean, blüht in der
Metropole ein reges kulturelles und ethnisch vielfältiges Leben.
Tausende von Exilkubanern haben dort eine neue Heimat gefunden, und
der Design District hat sich in den vergangenen Jahren zur neuen
Anlaufstelle für Museen und Kunst gemausert. Und auch für
Buchliebhaber gibt es in Downtown Miami eine Adresse. Der Autor hat
mehrere Jahre in Miami gelebt und ein paar kulturelle
Besonderheiten von Miami, abseits des Tourismustrubels,
zusammengestellt. Tipp aus der ARD Mediathek zu Florida:
https://www.ardmediathek.de/video/reisen/welcome-to-miami-von-floridas-ostkueste-bis-zu-den-everglades/hr/M2MyOTY0OTAtZGU3Yy00MzZhLWJiZDYtOTAyYjQzODI4MmY5
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14.12.2025
34 Minuten
Oft weht ein frischer Wind vom Atlantik die Loire entlang bis nach
Nantes, daher macht man sich am besten im Zwiebellook auf die
Entdeckung einer der spannendsten Städte Frankreichs. Denn nach dem
Zusammenbruch der Werften und zuarbeitender Industrien musste sich
Frankreichs heute sechstgrößte Stadt neu erfinden- das Rezept
dafür: Kunst und Kultur. So verwandelt die Veranstaltungsreihe „Le
Voyage à Nantes“ die Stadt jeden Sommer in eine bunte
Open-Air-Galerie, viele von den Skulpturen und Installationen
bleiben. Einer grünen Linie auf dem Boden folgt man von Kunstwerk
zu Kunstwerk. So spaziert seit über 15 Jahren ein 12 Meter großer
Elefant mit „Passagieren“ über das Gelände und in einer Halle
können Besucher weitere Tiere wie einen gigantischen Reiher, einen
Kolibri und eine Spinne bestaunen. Sie sind Teil eines neuen
Projekts , des „Arbre Héron“, des „Reiherbaums“. Noch ist
allerdings unklar, ob und wann das Ganze umgesetzt werden kann. Ein
weiteres Projekt aber nimmt langsam konkretere Formen an- dem
berühmtesten Sohn der Stadt, dem Schriftsteller Jules Verne, soll
voraussichtlich 2028 ein neues großes Museum gewidmet werden. Fünf
Stunden etwa dauert die Bahnreise von Nantes nach Lyon, der
Hauptstadt der Region Auvergne-Rhone-Alpes, die an den Flüssen
Rhone und Saône liegt. 1998 erklärte die UNESCO große Teile des
historischen Stadtzentrums zum Weltkulturerbe - auch weil in der
Altstadt Vieux Lyon eine sehr homogene historische Bebauung
erhalten ist. Mit der Standseilbahn kann man hinauf auf die Colline
de la Fourvière fahren – oben wartet bei gutem Wetter eine
fantastische Aussicht über die ganze Stadt. Wer es etwas ruhiger
haben möchte, sollte einen Abstecher ins Viertel Croix-Rousse
machen, auf den anderen Hügel in Lyon. Hier lebten und arbeiteten
die Seidenweber seit dem frühen 19. Jahrhundert, im Museum „Maison
des Canuts“ gibt es Vorführungen an alten Webstühlen. Ein paar
U-Bahn-Stationen weiter können sich Film- und Kinointeressierte auf
die Spuren der Brüder Lumière begeben- im Viertel Monplaisir ist in
der einstigen Lumière-Villa ein Museum untergebracht. In dem unter
anderem Kurzfilme aus dem endenden 19. Jahrhundert zu sehen sind-
und natürlich der erste Lumière-Film von 1895: „La Sortie de
l’Usine Lumière à Lyon“. Reportagen von Sabine Loeprick Link zu
"Alles in Butter"
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:99a32dd5118b2d04/
(00:00:00) Intro (00:00:11) Begrüßung (00:01:35) Vorstellung der
Reiseroute: Nantes und Lyon (00:03:54) Nantes: Überblick und
Geschichte (00:16:01) Anreise nach Lyon & Altstadtbesuch
(00:32:48) Fazit und Reiseempfehlung (00:33:26) Outro
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12.12.2025
28 Minuten
Estland ist ungefähr so groß wie Niedersachsen, doch es leben nur
1,3 Millionen Menschen dort. In dem dünn besiedelten Land im
Baltikum gibt es sechs Nationalparks, also viel Natur: Moore,
Wälder und natürlich die Ostseeküste. Außerdem ist Estland für
seine Herrenhäuser bekannt: Prachtbauten der Deutschbalten, die bis
ins 20. Jahrhundert die Oberschicht bildeten. Jetzt dienen diese
Gebäude als Schulen, Museen, Hotels oder Verwaltungszentren. Im
Matsalu-Nationalpark im Westen Estlands lassen sich im Frühling
unzählige Vögel beobachten. Das Gebiet im Flussdelta und an der
Ostsee bietet Zugvögeln einen reich gedeckten Tisch. Die Gegend
wurde schon im 13. Jahrhundert von Deutschen besiedelt, die zum
Missionieren herkamen. Deshalb gibt es hier einige Herrenhäuser und
in einem ist heute das Zentrum des Nationalparks untergebracht. Auf
der Insel Saaremaa wird ein verfallenes Gutshaus gerade wieder zum
Leben erweckt. Unter dichtem Gestrüpp steht nur noch die Fassade
des Gutshauses Pihtla, die Seitenwand ist kürzlich auch
eingestürzt. Priit wollte dem Verfall nicht länger zu sehen.
Hauptberuflich ist er Kriminalermittler in der Inselhauptstadt
Kuuressaare. Er legt jetzt selbst Hand an, um das Haus
wiederaufzubauen. Die estnische Hauptstadt Tallinn besuchen viele
wegen der gut erhaltenen Altstadt aus dem Mittelalter. Alte
Kaufmannshäuser der Hanse säumen enge Gassen. Doch Tallinn hat weit
mehr zu bieten: Mit dem Fahrrad besuchen wir Gemeinschaftsgärten im
Stadtteil Lasnamäe, besichtigen Freiluftgalerien im
Künstlerquartier Telliskivi und in Kalamaja lenken wir den Blick
von den typischen Holzhäusern auf den Boden: zu den Kanaldeckeln,
die hier interessante Informationen bereithalten. Petra Martin war
für uns in Estland unterwegs. Filmtipp in der ARD Mediathek:
"Tallinn - Da will ich hin" - ein Dokumentarfilm
https://www.ardmediathek.de/video/da-will-ich-hin/tallinn-da-will-ich-hin/sr/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9EV0lIXzE2MDkyMw
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Über diesen Podcast
Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe,
die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast
"Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder
klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie
wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie
selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen
Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen
Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene
Reisepläne zu schmieden!
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