Podcaster
Episoden
27.02.2026
33 Minuten
Der Name Spitzbergen oder Svalbard bedeutet "Kalte Küste" und wird
erstmals in isländischen Texten des 12. Jahrhunderts erwähnt.
Die Region besteht aus über 400 Inseln, ist etwa so groß wie
Kroatien, hat aber nur rund 3.000 Einwohner.
Im Sommer ist es 24 Stunden hell, im Winter dunkel, dann sinkt die
Temperatur auf durchschnittlich 25 Grad unter null.
Die Mørketid, die dunkle Zeit, dauert von Ende Oktober bis Mitte
Februar. Im Hochwinter wird es nicht einmal dämmrig, auch nicht
mittags um zwölf.
Kaum eine andere Gegend der Welt ist so eng mit dem Eisbären
verbunden wie Spitzbergen. Im Hauptort Longyearbyen wird alles mit
dem Konterfei des "Königs der Arktis" beworben, vom lokalen Bier
bis hin zum Supermarkt des Ortes. Die Population der Eisbären ist
bislang nicht zurückgegangen – trotz des Klimawandels.
Große Teile Spitzbergens stehen unter Naturschutz, seit 1973 hat
Norwegen verschiedene Naturparks und -reservate eingerichtet, die
auch die Küstengewässer mit einbeziehen. Doch der Klimawandel hat
auch Spitzbergen erreicht.
Das schmelzende Eis, der Anstieg des Meeresspiegels und der Verlust
der Lebensräume bedrohen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt,
sondern haben auch direkte Auswirkungen auf die Menschen, die in
dieser Region leben.
Michael Marek war für uns dort.
https://www.ardmediathek.de/video/maretv/fruehling-auf-spitzbergen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzOTcxOF9nYW56ZVNlbmR1bmc
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20.02.2026
28 Minuten
Und er qualmt noch immer! Seit seinem Ausbruch am 19. September
2021 ist der Tajogaite nicht gänzlich zur Ruhe gekommen. 83 Tage
lang spuckte der Vulkan Feuer, riesige Lavamassen schoben sich
glühend über die grüne Insel bis in den Atlantik. Es war der
längste historische Ausbruch auf La Palma. Rund 1.600 Gebäude
wurden zerstört, Tausende Menschen verloren ihr Zuhause. Noch heute
steigt Dampf aus den Poren und Spalten des Vulkans in den
kanarischen Himmel. Vulkanologen beruhigen allerdings, es handele
sich überwiegend um reinen Wasserdampf. Eine Wanderung über das
erkaltete Lavafeld ist ein spezielles Erlebnis.
Mindestens ebenso sehenswert ist die Hauptstadt der Insel Santa
Cruz. Der historische Stadtkern ist bestens erhalten, bunte
Holzbalkone und ein Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Der Hafen
der Stadt gehörte im 16. Jahrhundert zu den größten in Europa, war
wichtiger Handelsplatz zwischen Spanien, Europa und Amerika. Kleine
urige Restaurants und Cafés bieten genügend Abwechslung und
Entspannung bei einem Stadtbummel.
Nicht versäumen sollte man auf La Palma ein Bad im Atlantik. Auch
in den Wintermonaten sinken die Temperaturen selten unter 18 Grad,
kleine, meist leere Buchten mit feinem, schwarzen Lavastrand sind
eine besondere Erfahrung. Wem allerdings der Atlantik mit seinen
Wellen und Strömungen zu gefährlich ist, dem seien sogenannte
Natur-Pools empfohlen. Kleine von Lavafelsen umgebene natürliche
Buchten, so gebaut, dass ein Bad im Atlantik gefahrlos möglich
ist.
La Palma, die grüne Vulkaninsel im Atlantik, hat ihren Gästen
einiges zu bieten.
https://www.ardmediathek.de/video/reisen/la-palma-ein-kleines-paradies/hr/ZjFmZjdhZGQtNDNiZi00Y2QwLThiYjItYzdmM2JiZjg2MmMz
Reportagen von Carsten Vick
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13.02.2026
27 Minuten
In der schottischen Hauptstadt Edinburgh wimmelt es nur so von
Harry Potter-Fans: Das liegt nicht nur daran, dass die Autorin der
Fantasy-Reihe Joanne K. Rowling hier ihre Bücher geschrieben hat
und nach wie vor dort lebt. Sie soll sich für ihre Geschichten um
die Zauberschüler Harry, Ron und Hermine auch von allerlei
Lokalkolorit in Edinburgh inspiriert haben lassen.
Darauf jedenfalls bauen die Guides, die Fans durch die Altstadt
führen – ganz im Zeichen von Harry Potter. Auf Free-Walking-Touren
durch Edinburgh hören die Teilnehmer etwa, welches College Pate
gestanden haben soll für Hogwarts, der Zauberschule, die Harry, Ron
und Hermine in allen sieben Romanen besuchen. Und wer noch nicht
weiß, wo Rowling die Namen für ihre Charaktere herhat, kann sich
auf dem Greyfriar’s Kirkyard selbst auf die Suche machen, ehe er
sich in der „echten“ Winkelgasse mit allerlei Harry
Potter-Merchandise eindeckt: Für die Einkaufsstraße in „Harry
Potter“ soll Rowling nämlich die Victoria Street in Edinburghs
Altstadt vor Augen gehabt haben.
Doch was ist dran an den heute so üppig ausgeschlachteten
Parallelen zwischen Fiktion und Wirklichkeit? Alles nur Marketing,
um Touristen neben Whiskey und Golf auch mit „Harry Potter“ nach
Schottland zu locken?
Fest steht jedenfalls, dass es auch außerhalb von Edinburgh „echte“
Anlaufpunkte im Zeichen von Harry Potter gibt. Denn die Filme
wurden nicht nur in den Warner Bros. Studios in London gedreht,
sondern auch in den schottischen Highlands. Fans zieht es heute
etwa an den Ort, wo auch die Regisseure Station machten, um die
Beerdigungsszene von Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore zu
drehen. Oder zum Schwarzen See von Hogwarts, für den die Regisseure
den Loch Shiel in den schottischen Highlands gewählt haben – just
in der Nähe des heute vielbereisten Glenfinnan Viadcuts, über den
auch der „echte“ Howgwarts Express hinwegfährt.
Simon Berninger hat sich auf eine magische Reise nach Schottland
begeben – und erzählt, ob er verzaubert zurückgekommen ist.
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09.02.2026
2 Minuten
Die Reporterinnen und Reporter bei "Zwischen Hamburg und Haiti"
nehmen Sie mit in nahe und ferne Länder. Jeden Freitag gibt es eine
neue Folge mit Host Udo Schmidt.
Lassen Sie sich von unserem Podcast einladen, mitzureisen und
vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.
(00:00:00) Intro
(00:00:08) Jeden Freitag nehmen euch unsere ReporterInnen mit auf
eine Reise rund um den Globus direkt ins Ohr.
(00:01:30) Hört rein zwischen Hamburg und Haiti - Fernweh zum
Einschalten
(00:01:39) Outro
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01.02.2026
30 Minuten
Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 27.04.2025.
Das Baskenland ist anders - anders als das übrige Spanien.
Mit einer besonderen Kultur, mit einer eigenen Sprache und mit sehr
stolzen und selbstbewussten Menschen. Die man übrigens sehr häufig
schon an ihrer Kopfbedeckung erkennt, dem Basque-Beret - der
Baskenmütze. Getragen wird sie überwiegend von etwas älteren
Männern, die genetisch bedingt recht früh ihre Haare verlieren und
so gut wie nie einen Regenschirm bei sich haben. Und es regnet
nicht selten im Baskenland, was der Region zumindest immergrüne
Berge, Hügel und Täler garantiert. Es gibt zerklüftete Küsten und
zahlreiche Flussmündungen, die bis an den Atlantik reichen. Das
Baskenland ist deutlich rauer als das Spanien am Mittelmeer.
Es gibt aber auch einiges zu entdecken und zu erleben im
Baskenland. Zum Beispiel im Geopark in Zumaia. Direkt an der
Steilküste erkennt man deutlich die Gesteinsschichten, die sich
seit Millionen von Jahren aufeinander geschoben haben, ein
beeindruckendes geologisches Erbe. Und bei einer kleinen Bootstour
erfährt man dann sogar noch, wie an dieser Küste nachgewiesen
wurde, dass das Massensterben der Dinosaurier, vor circa 66
Millionen Jahren, durch einen Meteoriteneinschlag in Mexiko
ausgelöst wurde.
Oder aber man besucht den Omako Basoa im Biosphärenreservat
Urdaibai. Dort gibt es „Kunst im Wald“, rund 800 Bäume bilden ein
Gesamtkunstwerk. Zu sehen sind abstrakte Figuren, skurrile Tiere
oder farbenfrohe Muster, die je nach Standort und Perspektive die
Gedanken und Fantasien der Betrachter freien Lauf lassen.
Und dann gibt es als besondere kulturelle Errungenschaft die
sogenannten Social Clubs - die Männer-Kochclubs. Egal ob in Bilbao,
in San Sebastian oder in irgendeinem anderen Ort an der Küste. In
Bars und Tavernen feiern Freunde und Familien, die Männer am
Kochtopf, die Frauen lassen sich bedienen. Touristen sind bei
diesen Events allerdings eher selten zu sehen.
Kulinarisch kommt man aber trotzdem im Baskenland mit kunstvoll
gestalteten Pintxos - die im übrigen Spanien Tapas heißen - und
Weinen aus der Region voll auf seine Kosten.
Reportagen von Carsten Vick
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Über diesen Podcast
Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe,
die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast
"Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder
klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie
wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie
selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen
Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen
Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene
Reisepläne zu schmieden!
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