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Beschreibung
vor 3 Tagen
Seit Jahrtausenden magnetischer Anziehungspunkt für Mensch, Handel
und Magie, machen Oasen Überleben möglich. Entlang fruchtbarer
Senken konnten sich im ägyptischen Teil der libyschen Wüste, auch
„Westliche Wüste“ genannt, so die ersten Menschen vor mehreren
Tausend Jahren ansiedeln. In Senken, die durch Erosionsprozesse
gebildet wurden und zum Teil bis unter Meeresniveau abfallen.
Knapp 400 Kilometer vom pulsierenden Kairo entfernt, entschleunigt
und wie an einer Perlenschnur aufgereiht, liegen die ägyptischen
Oasen Bahariyya, Farafra, Dakhla und Kharga. Das Leben hier, fernab
vom Nil, nur möglich durch einen gigantischen unterirdischen
Wasserspeicher aus fossilem Grundwasser. Dem Nubischen
Sandstein-Aquifer – dem größtem fossilen Aquifer-System der
Welt.
In der Bahariyya-Oase, in der die Menschen fast ausschließlich vom
Dattelanbau leben, versuchen Bauern und Wissenschaftler das
Bewässerungssystem zu revolutionieren, um die Oasen überlebensfähig
zu halten. Denn so gigantisch der unterirdische Wasserspeicher ist,
so endlich ist er. Jährlich sinkt der Wasserspiegel um mehrere
Meter. Das Land leidet bereits jetzt unter Wasserknappheit.
100 Kilometer weiter südlich, in der Farafra-Oase, erstreckt sich
auf knapp 4.000 Quadratmetern der Nationalpark Weiße Wüste. Eine
fantastisch-bizarre Gesteinslandschaft, die seit 2002 unter Schutz
und seit jeher in den Top Drei ägyptischer Naturdenkmäler
steht.
In der Dakhla-Oase untersucht ein internationales Archäologen-Team
erstmals den Kontakt zwischen unterschiedlichen ägyptischen
Bevölkerungsgruppen im dritten Jahrtausend vor Christus. Zwischen
dem Nomadenvolk der Sheikh-Muftah Gruppe und der urbanen
pharaonischen Bevölkerung, die vom Niltal aus in die Wüste
zog.
Damals wie heute gilt in den Oasen: Bei aller Unterschiedlichkeit,
greift die Stärke der Gemeinschaft. Man muss einander helfen, um zu
überleben. Nicht nur in der Westlichen Wüste Ägyptens.
Für Zwischen Hamburg und Haiti hat Max-Marian Unger sechs Monate in
Ägypten recherchiert.
und Magie, machen Oasen Überleben möglich. Entlang fruchtbarer
Senken konnten sich im ägyptischen Teil der libyschen Wüste, auch
„Westliche Wüste“ genannt, so die ersten Menschen vor mehreren
Tausend Jahren ansiedeln. In Senken, die durch Erosionsprozesse
gebildet wurden und zum Teil bis unter Meeresniveau abfallen.
Knapp 400 Kilometer vom pulsierenden Kairo entfernt, entschleunigt
und wie an einer Perlenschnur aufgereiht, liegen die ägyptischen
Oasen Bahariyya, Farafra, Dakhla und Kharga. Das Leben hier, fernab
vom Nil, nur möglich durch einen gigantischen unterirdischen
Wasserspeicher aus fossilem Grundwasser. Dem Nubischen
Sandstein-Aquifer – dem größtem fossilen Aquifer-System der
Welt.
In der Bahariyya-Oase, in der die Menschen fast ausschließlich vom
Dattelanbau leben, versuchen Bauern und Wissenschaftler das
Bewässerungssystem zu revolutionieren, um die Oasen überlebensfähig
zu halten. Denn so gigantisch der unterirdische Wasserspeicher ist,
so endlich ist er. Jährlich sinkt der Wasserspiegel um mehrere
Meter. Das Land leidet bereits jetzt unter Wasserknappheit.
100 Kilometer weiter südlich, in der Farafra-Oase, erstreckt sich
auf knapp 4.000 Quadratmetern der Nationalpark Weiße Wüste. Eine
fantastisch-bizarre Gesteinslandschaft, die seit 2002 unter Schutz
und seit jeher in den Top Drei ägyptischer Naturdenkmäler
steht.
In der Dakhla-Oase untersucht ein internationales Archäologen-Team
erstmals den Kontakt zwischen unterschiedlichen ägyptischen
Bevölkerungsgruppen im dritten Jahrtausend vor Christus. Zwischen
dem Nomadenvolk der Sheikh-Muftah Gruppe und der urbanen
pharaonischen Bevölkerung, die vom Niltal aus in die Wüste
zog.
Damals wie heute gilt in den Oasen: Bei aller Unterschiedlichkeit,
greift die Stärke der Gemeinschaft. Man muss einander helfen, um zu
überleben. Nicht nur in der Westlichen Wüste Ägyptens.
Für Zwischen Hamburg und Haiti hat Max-Marian Unger sechs Monate in
Ägypten recherchiert.
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