#19: Wer sind wir – und wenn ja, woher? Die Sachsengeschichte von Widukind von Corvey
vor 3 Jahren
Nicht nur als Individuum stellt man sich oft die Frage: "Woher
komme ich eigentlich?" Diese Frage hat auch im (Früh-)Mittelalter
Herrscherfamilien oder sogar ganze Stämme beschäftigt! Und dabei
steht nicht nur die reine Befriedigung im Vordergrund, z...
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Jahren
Nicht nur als Individuum stellt man sich oft die Frage: "Woher
komme ich eigentlich?" Diese Frage hat auch im (Früh-)Mittelalter
Herrscherfamilien oder sogar ganze Stämme beschäftigt! Und dabei
steht nicht nur die reine Befriedigung im Vordergrund, zu wissen,
wo man herkommt – sondern auch politische Gründe, die vor allem
mit Legimitation und Identität zusammenspielen. Die
Sachsengeschichte Widukinds von Corvey (Res gestae Saxonicae) ist
ein Beispiel dafür, wie man die Herkunft des eigenen Stammes
beschreiben kann und welche Bedeutung das für ein
Herrschergeschlecht hat. Teil nicht nur seines Werkes ist dabei
die sogenannte Origo gentis, also die Herkunftsgeschichte, in
diesem Fall der Sachsen. In dieser Folge schauen wir uns die
Funktionen dieser Herkunftsgeschichten an.
Melde dich hier für meinen Newsletter an..
Wenn du Lust hast, kannst du mich auf Steady unterstützen.
Irmimi ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau
gerne mal vorbei!
Links zur Episode:
Folge 2: Sächsisches Taufgelöbnis
Folge 4 : Vita Karoli Magni als Beispiel für Quellenkritik
Bibelmuseum in Münster
Literatur:
Plassmann, Alheydis: Origo gentis. Identitäts‐ und
Legitimitätsstiftung in früh‐ und hochmittelalterlichen
Herkunftserzählungen, Berlin 2006.
Ralfs Buch "Gründungsmythen des Nationalismus"
Weitere Episoden
36 Minuten
vor 3 Wochen
59 Minuten
vor 2 Monaten
38 Minuten
vor 4 Monaten
53 Minuten
vor 5 Monaten
Abonnenten
Köln
Bremen
BREDSTEDT
Brandenburg an der Havel
Freiburg
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.