Podcaster
Episoden
31.05.2026
47 Minuten
Inhalt:
00:00:00 Intro und Vorgeplänkel
00:12:38 Capitulatio de partibus Saxoniae
Dreißig Jahre Krieg, Massendeportationen, und ein Gesetz mit zwölf Todesstrafen am Stück – das ist die Geschichte der Unterwerfung Sachsens unter Karl den Großen. In dieser Folge schauen wir direkt in die Capitulatio de partibus Saxoniae, Karls brutalste Verordnung, begleiten die Sachsen durch ihren zähen Widerstand und fragen: Warum musste Karl sein eigenes Gesetz am Ende wieder revidieren?
Links
Codex Palatinus latinus 289 Weitere Links
Tabeas Podcast Klios Spiegel Tabeas Instagram-Kanal
Literatur:
Lexikon des Mittelalters (LexMA), Artikel: Capitulatio de partibus Saxoniae. Bearb. von W. Lammers. Monumenta Germaniae Historica, Capitularia regum Francorum I, S. 68–70. Originaltext der Capitulatio de partibus Saxoniae. Patzold, Steffen: Die Paganisierung der Bewohner der frühmittelalterlichen Saxonia durch Karl den Großen, Aufsatz Weinfurter, Stefan: Karl der Große. Der heilige Barbar. München/Zürich 2013.
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
00:00:00 Intro und Vorgeplänkel
00:12:38 Capitulatio de partibus Saxoniae
Dreißig Jahre Krieg, Massendeportationen, und ein Gesetz mit zwölf Todesstrafen am Stück – das ist die Geschichte der Unterwerfung Sachsens unter Karl den Großen. In dieser Folge schauen wir direkt in die Capitulatio de partibus Saxoniae, Karls brutalste Verordnung, begleiten die Sachsen durch ihren zähen Widerstand und fragen: Warum musste Karl sein eigenes Gesetz am Ende wieder revidieren?
Links
Codex Palatinus latinus 289 Weitere Links
Tabeas Podcast Klios Spiegel Tabeas Instagram-Kanal
Literatur:
Lexikon des Mittelalters (LexMA), Artikel: Capitulatio de partibus Saxoniae. Bearb. von W. Lammers. Monumenta Germaniae Historica, Capitularia regum Francorum I, S. 68–70. Originaltext der Capitulatio de partibus Saxoniae. Patzold, Steffen: Die Paganisierung der Bewohner der frühmittelalterlichen Saxonia durch Karl den Großen, Aufsatz Weinfurter, Stefan: Karl der Große. Der heilige Barbar. München/Zürich 2013.
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
Mehr
10.05.2026
38 Minuten
Das Lorscher Arzneibuch ist das älteste erhaltene medizinische Buch Deutschlands – geschrieben um 800 von Mönchen in einem hessischen Kloster, die nicht nur Rezepte sammelten, sondern die Medizin vor dem Christentum verteidigen mussten.
Wir schauen heute: Was steckt in den 482 Rezepten, warum brauchte ein Arzneibuch ein theologisches Vorwort und wie landet ein Buch aus Lorsch am Ende in Bamberg? UNESCO-Weltdokumentenerbe, mittelalterliche Käseschimmel-Therapie und ein Arzt, der vorher bezahlt werden will: alles dabei ;)
Viel Spaß beim Hören!
Eure Katrin
Einen (ergänzenden) Blogartikel zum Lorscher Arzneibuch gibt es hier
Lorscher Arzneibuch (Bamberg, Staatsbibl., Msc. Med. 1)
Informationen im Handschriftencensus Direkt zum Digitalisat
Links und Quellen
UNESCO / Staatsbibliothek Bamberg: Eintrag zum Weltdokumentenerbe „Lorscher Arzneibuch", online verfügbar (abgerufen 2025) Stoll, Ulrich: Einleitung zur wissenschaftlichen Erschließung des Lorscher Arzneibuches, Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg, 1989 Fischer, Klaus-Dietrich: Aufsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit den Thesen Gundolf Keils zum Lorscher Arzneibuch, 2010 Stoll, Ulrich / Keil, Gundolf (Übers.): Das Lorscher Arzneibuch. Übersetzung der Handschrift Msc. Med. 1 der Staatsbibliothek Bamberg. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1989.
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
Wir schauen heute: Was steckt in den 482 Rezepten, warum brauchte ein Arzneibuch ein theologisches Vorwort und wie landet ein Buch aus Lorsch am Ende in Bamberg? UNESCO-Weltdokumentenerbe, mittelalterliche Käseschimmel-Therapie und ein Arzt, der vorher bezahlt werden will: alles dabei ;)
Viel Spaß beim Hören!
Eure Katrin
Einen (ergänzenden) Blogartikel zum Lorscher Arzneibuch gibt es hier
Lorscher Arzneibuch (Bamberg, Staatsbibl., Msc. Med. 1)
Informationen im Handschriftencensus Direkt zum Digitalisat
Links und Quellen
UNESCO / Staatsbibliothek Bamberg: Eintrag zum Weltdokumentenerbe „Lorscher Arzneibuch", online verfügbar (abgerufen 2025) Stoll, Ulrich: Einleitung zur wissenschaftlichen Erschließung des Lorscher Arzneibuches, Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg, 1989 Fischer, Klaus-Dietrich: Aufsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit den Thesen Gundolf Keils zum Lorscher Arzneibuch, 2010 Stoll, Ulrich / Keil, Gundolf (Übers.): Das Lorscher Arzneibuch. Übersetzung der Handschrift Msc. Med. 1 der Staatsbibliothek Bamberg. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1989.
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
Mehr
19.04.2026
47 Minuten
Inhalt:
00:00:00 Intro 00:12:30 Thema
Die Band In Extremo gelten als DIE Mittelalterband. Aber sind sie das wirklich? Und (viel interessanter ) warum glauben wir oft eigentlich, was wir glauben, wenn wir „Mittelalter" hören?
Ich schaue mir mal an, wie Geschichtsbilder entstehen können, warum das Mittelalter in unseren Köpfen größtenteils eine Erfindung der Romantik ist, und was das mit Quellenkritik zu tun hat - und ich werde an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen fuchsig, glaube ich :D
Hinweis: Es gibt wieder Vorgeplänkel, ab Minute 12:30 geht es inhaltlich los. Eine IRMIMI-Umfrage sagte mir, dass das gut ankommt und das Wichtigste: ich hatte auch einfach mal wieder Lust drauf :) Wer direkt in die Inhalte möchte, kann dies ab Minute 12:30 ca. tun!
Links und Quellen
Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über Geschichte und Politik der Vergangenheit. C.H. Beck, München 2008. Velten, Hans Rudolf / Specht, Theresa (Hg.): Mittelalter und Populärkultur. transcript Verlag, Bielefeld 2024. Interview In Extremo in Planet View (2011) Interview In Extremo Hitparade
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
00:00:00 Intro 00:12:30 Thema
Die Band In Extremo gelten als DIE Mittelalterband. Aber sind sie das wirklich? Und (viel interessanter ) warum glauben wir oft eigentlich, was wir glauben, wenn wir „Mittelalter" hören?
Ich schaue mir mal an, wie Geschichtsbilder entstehen können, warum das Mittelalter in unseren Köpfen größtenteils eine Erfindung der Romantik ist, und was das mit Quellenkritik zu tun hat - und ich werde an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen fuchsig, glaube ich :D
Hinweis: Es gibt wieder Vorgeplänkel, ab Minute 12:30 geht es inhaltlich los. Eine IRMIMI-Umfrage sagte mir, dass das gut ankommt und das Wichtigste: ich hatte auch einfach mal wieder Lust drauf :) Wer direkt in die Inhalte möchte, kann dies ab Minute 12:30 ca. tun!
Links und Quellen
Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über Geschichte und Politik der Vergangenheit. C.H. Beck, München 2008. Velten, Hans Rudolf / Specht, Theresa (Hg.): Mittelalter und Populärkultur. transcript Verlag, Bielefeld 2024. Interview In Extremo in Planet View (2011) Interview In Extremo Hitparade
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
Mehr
29.03.2026
36 Minuten
937 gründet Otto der Große in Magdeburg ein Kloster. Bis heute steht in Geschichtsbüchern: Es war ein Missionskloster zur Christianisierung der Slawen. Nur dumm, dass in der Originalurkunde davon kein einziges Wort steht. Wie konnte sich dieser Mythos über Jahrhunderte halten und wer hatte ein Interesse daran? Ein Forschungskrimi zwischen Heiliger Lanze, Heiligenkult und dunkler Wissenschaftsgeschichte :)
Viel Spaß beim Hören!
Links und Quellen
Freund, Stephan: „Otto der Große und die Slawen. Ideologische Instrumentalisierungen versus empirische Befunde", in: Freund/Köster/Puhle (Hrsg.), Des Kaisers letzte Reise. Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973Kaiser der Römer, König der Völker, 2023. Becher, Mathias: „Vitus von Corvey und Mauritius von Magdeburg: Zwei sächsische Heilige in Konkurrenz", in: Westfälische Zeitschrift 147, 1997. Bogdanovics, Lorenz : Inszenierte Kaisertreue. Die Statue des Heiligen Mauritius im Magdeburger Dom, Graz 2019. Informationen und Abbildungen der Urkunde im Landesarchiv Sachsen-Anhalt
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
Viel Spaß beim Hören!
Links und Quellen
Freund, Stephan: „Otto der Große und die Slawen. Ideologische Instrumentalisierungen versus empirische Befunde", in: Freund/Köster/Puhle (Hrsg.), Des Kaisers letzte Reise. Stephan Freund, Matthias Puhle: Otto der Große 912–973Kaiser der Römer, König der Völker, 2023. Becher, Mathias: „Vitus von Corvey und Mauritius von Magdeburg: Zwei sächsische Heilige in Konkurrenz", in: Westfälische Zeitschrift 147, 1997. Bogdanovics, Lorenz : Inszenierte Kaisertreue. Die Statue des Heiligen Mauritius im Magdeburger Dom, Graz 2019. Informationen und Abbildungen der Urkunde im Landesarchiv Sachsen-Anhalt
IRMIMI Links
Komm in den IRMIMI Club "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei! Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada"
Mehr
08.03.2026
36 Minuten
Wann habt ihr zuletzt einen Brief geschrieben? Also so mit der Hand, mit Stift und so? ;)
Briefe schreiben klingt erstmal irgendwie nach Schulzeit, Karopapier und Brieffreundschaften. Aber im Mittelalter war ein Brief manchmal eine Waffe, manchmal ein Liebesbeweis und manchmal der Grund, warum man von Piraten gekapert wurde.
Lasst uns in die mittelalterliche Briefkultur schauen: Wer überhaupt schreiben konnte (Ihr wisst es sicher!), wie die ars dictaminis das Briefeschreiben zur Kunstform machte und was päpstliche Geheimdokumente mit dalmatinischen Piraten zu tun haben.
Und außerdem: Warum eure letzte Bewerbungs-E-Mail strukturell aus dem 12. Jahrhundert stammt …
Viel Spaß beim Hören!
Links und Quellen
Grażyna Kryszczuk: Briefe im Mittelalter / Listy średniowieczne, in: Annales Universitatis Mariae Curie-Skłodowska, Vol. XIX, Sectio FF, Lublin 2001. Wolfgang Achnitz: [Rezension] Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur. Herne 2000. Klaus Herbers: Verlust – Veränderung – Ersatz: Beispiele der Briefpraxis im 9. Jahrhundert. Roland Zingg: Grundsätzliche Überlegungen zu Briefen und Briefsammlungen des früheren Mittelalters bezüglich Quellengattung und Überlieferung.
IRMIMI Links
Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Komm in den IRMIMI Mitgliederbereich "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!
Briefe schreiben klingt erstmal irgendwie nach Schulzeit, Karopapier und Brieffreundschaften. Aber im Mittelalter war ein Brief manchmal eine Waffe, manchmal ein Liebesbeweis und manchmal der Grund, warum man von Piraten gekapert wurde.
Lasst uns in die mittelalterliche Briefkultur schauen: Wer überhaupt schreiben konnte (Ihr wisst es sicher!), wie die ars dictaminis das Briefeschreiben zur Kunstform machte und was päpstliche Geheimdokumente mit dalmatinischen Piraten zu tun haben.
Und außerdem: Warum eure letzte Bewerbungs-E-Mail strukturell aus dem 12. Jahrhundert stammt …
Viel Spaß beim Hören!
Links und Quellen
Grażyna Kryszczuk: Briefe im Mittelalter / Listy średniowieczne, in: Annales Universitatis Mariae Curie-Skłodowska, Vol. XIX, Sectio FF, Lublin 2001. Wolfgang Achnitz: [Rezension] Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur. Herne 2000. Klaus Herbers: Verlust – Veränderung – Ersatz: Beispiele der Briefpraxis im 9. Jahrhundert. Roland Zingg: Grundsätzliche Überlegungen zu Briefen und Briefsammlungen des früheren Mittelalters bezüglich Quellengattung und Überlieferung.
IRMIMI Links
Musik: Gates Of Glory" BY "Alexander Nakarada" Komm in den IRMIMI Mitgliederbereich "Das Skriptorium"! Melde dich hier für meinen Newsletter an! Ich freue mich auch über Sternchen auf Spotify :) IRMIMI ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling, schau gerne mal vorbei!
Mehr
Über diesen Podcast
Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! IRMIMI
erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben.
Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von
damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu
verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen!
Abonnenten
Köln
Bremen
BREDSTEDT
Brandenburg an der Havel
Freiburg
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.