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Beschreibung
vor 3 Jahren
Wenn wir hassen, fühlen wir uns stark. Anders als beispielsweise
der Ekel, erlaubt es uns der Hass nicht, uns vom gehassten Objekt
abzuwenden. Wir haben es ständig im Visier. Irritiert uns der Hass,
so ist es immer der Hass der anderen. Der eigene Hass, so schreibt
Konrad Paul Liessmann, ist davon stets ausgenommen. Der eigene
Hass, so der Philosoph weiter, ist eigentlich kein Hass, sondern
ein Aufschrei, ein Protest, eine kleine Provokation, eine
notwendige Empörung, ein Diskussionsanstoß. "Wollen wir dieses
Gefühl verbieten?" Foto (c) Florian Lechner
der Ekel, erlaubt es uns der Hass nicht, uns vom gehassten Objekt
abzuwenden. Wir haben es ständig im Visier. Irritiert uns der Hass,
so ist es immer der Hass der anderen. Der eigene Hass, so schreibt
Konrad Paul Liessmann, ist davon stets ausgenommen. Der eigene
Hass, so der Philosoph weiter, ist eigentlich kein Hass, sondern
ein Aufschrei, ein Protest, eine kleine Provokation, eine
notwendige Empörung, ein Diskussionsanstoß. "Wollen wir dieses
Gefühl verbieten?" Foto (c) Florian Lechner
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