IFM 29: So geht Mietspiegel

IFM 29: So geht Mietspiegel

vor 10 Jahren
Der Mietspiegel ist nicht nur unwissenschaftlich, auch sein Zustandekommen ist absolut fragwürdig.
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Beschreibung

vor 10 Jahren
Immobilienprofi Mirko Otto hat sich ja schon einmal in einer
Sendung kritisch über den Mietspiegel geäußert. Wenn man sich seine
Argumente anhört, dann ist es leicht, das ganze Konzept nur mit
einem Kopfschütteln zu quittieren. Der Mietspiegel ist nicht nur
unwissenschaftlich, auch sein Zustandekommen ist absolut
fragwürdig. Man könnte einen Schimpansen mit Pfeilen auf
Excel-Tabellen werfen lassen – der Nutzwert der Ergebnisse wäre
womöglich ähnlich. Nun hat Europas größtes Zentrum für
Immobilienwirtschaft eine Studie vorgelegt, die mit dem Mietspiegel
endgültig aufräumt. Wie es sich für eine Schlüsselinstitution wie
die „International Real Estate Business School“ (IREBS) gehört,
wird nicht einfach gemeckert, sondern eine Lösung gezeigt, die sehr
überzeugend scheint. Eine Kernforderung, die weniger trivial und
populistisch ist als sie wirkt: „Politik raus aus dem
Immobilienmarkt!“ Es wird ja gerne so getan, als ob die Mieten
„explodieren“, „Wohnungsnöte“ werden ausgerufen und eine allgemeine
Stimmung geschürt, die keinem Menschen weiterhilft. Da stört es
natürlich, dass die tatsächlichen Zahlen anders aussehen. Aber auch
ohne Politiker hätte man ja nicht sofort einen hilfreichen und
belastbaren Mietspiegel. Wie aber könnte man das machen? Das
erfahren Sie heute gewohnt kurzweilig und verständlich. So sind wir
eben.
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