IFM 51: Christian Gérôme und Wohneigentum für Familien

IFM 51: Christian Gérôme und Wohneigentum für Familien

vor 8 Jahren
Ein weiteres Mal haben wir das Vergnügen, bei Christian Gérôme zu Gast zu sein. Anlass war die Frage: Wie kommt ein redlicher Familienvater eigentlich an eine Wohnung für die Familie?
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Ein weiteres Mal haben wir das Vergnügen, bei Christian Gérôme zu
Gast zu sein. Anlass war die Frage: Wie kommt ein redlicher
Familienvater eigentlich an eine Wohnung für die Familie? Der Traum
von den eigenen vier Wänden ist den Deutschen mit der Muttermilch
mitgegeben und jahrzehntelang von der Finanzindustrie eingehämmert
worden – aber trotzdem viel seltener Realität als in anderen
Ländern Europas. In Deutschland lag die Eigentumsquote 2016 bei
51,7 Prozent – Platz 26. Überraschenderweise liegt Rumänien mit 96%
vorn, das erste westeuropäische Land ist Spanien auf Platz 12 mit
77,8 Prozent. Der Eigentumsanteil kann sich nur erhöhen, wenn die
Preise für Eigentum bezahlbar bleiben – oder werden? Das führt uns
zum IMMO-FM-Dauerbrennerthema: Gibt es eine Preisblase? Was sagt
unser Gast, Immobilienentwicklungs-Visionär Christian Gérôme dazu?
Losgelöst von vielen extrem wohlhabenden Menschen, die nach Berlin
kommen, sieht Gérôme das Problem in der mangelnden Kaufkraft. Es
sind diese vergleichsweise wenigen reichen Marktteilnehmer, die
durch ihre Nachfrage für Luxuswohnungen sorgen – daran ist zunächst
nichts falsch. Doch was kann der klassische „Familienvater mit zwei
Kindern“ ausrichten? Er kann vielleicht eine Summe von insgesamt
350 bis 400.000 Euro stemmen. Damit muss er gegen Investoren aus
aller Welt, ja bis hin zu Singapur antreten. Das kann nicht leicht
sein. Können sich unsere beiden Profis in die Lage versetzen, mit
Frau und zwei Kindern dazustehen? Nur partiell, denn sie haben
beide drei Kinder. Was sollen diese arbeitenden Paare mit Kindern
nun tun? Müssen sie sich mit einem Mieterdasein abfinden? Gibt es
Kompromisse? Oft gehörtes Stichwort: Speckgürtel. Wenn unser
Familienvater aber nun in die bezahlbareren Außenbezirke abwandert,
was dann? Wie lange braucht er zur Arbeit? Wie ist dort die
Infrastruktur? Wo zahlt er dann seine Einkommensteuer? Wie sinnvoll
ist es, als Pendler jeden Tag 80 Minuten im Auto zu sitzen? Es
wundert nicht, dass die Ideen bei den Herren Gérôme und Otto nur so
sprudeln. Es gäbe viele Ansätze, die die Situation spürbar
verbessern könnten. Ideen, die – so finden wir - von Vernunft und
Weitsicht getragen sind, allerdings die Politik zur Hilfe rufen.
Konzepte, wie man die Mieter unserer wunderbaren Stadt mit Eigentum
versorgen kann und vieles mehr gibt es in dieser Folge IMMO.FM.
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