Beschreibung
vor 8 Jahren
Wann immer wir bisher über den Erwerb von Immobilen sprachen, ging
es dabei um den klassischen Kauf von einem scheidenden Eigentümer.
Was aber, wenn eine Immobilie gegen den Willen des Eigentümers
verkauft wird…? Eine Immobilie kann aus verschiedenen Gründen
zwangsversteigert werden. Einer kann sein, dass eine Bank gegen
einen nicht mehr zahlenden Schuldner vorgeht. Aber auch bei
Erbengemeinschaften kann es passieren, dass ein Objekt unter dem
Hammer landet, offiziell nennt man das „Die Versteigerung zum
Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft“. Das kann eine Menge
Vorteile für den Käufer bergen. Zum einen gibt es eine
Maklerprovision, so dass man (in Berlin) die oft fälligen 7,14
Prozent einspart. Zum anderen werden derlei Immobilien in der Regel
nicht aufwändig beworben und nur einem kleineren Kreis bekannt.
Damit hat man schon einen Großteil von möglichen Konkurrenten gar
nicht erst neben sich. Da liegt der Gedanke nahe, ein Schnäppchen
machen zu können. Doch das wäre zu einfach: Bei einer
Zwangsversteigerung sind Besichtigungen nicht üblich und die Katze
im sprichwörtlichen Sack. Es gibt zum Beispiel keinerlei Garantien.
Fast möchte man sagen, es gilt: „Gekauft wie nicht gesehen“. Darum
ist es oft sehr schwer, etwas über den Zustand der Immobilie
herauszufinden. Nun mag es zwar sein, dass allein das Grundstück in
einer gefragten Lage einen erheblichen Wert hat – ganz unabhängig
davon, was darauf gebaut ist, doch auch das schafft selten die
nötige Gewissheit darüber, welcher Preis angemessen ist. Darum
braucht es für die erfolgreiche Teilnahme an einer
Zwangsversteigerung nicht nur Mut und Glück, sondern auch
Erfahrung. Darum rät Mirko auch, sich einige dieser Versteigerungen
anzusehen, bevor man selbst mitbietet. So bekommt man am besten ein
Gefühl, wie diese Auktionen ablaufen und auch, wie sich andere
Teilnehmer verhalten. Denn Psychologie ist auch ein wichtiger
Faktor. Der Wunsch nach einem Schnäppchen und die bei uns in Berlin
immer weiter fortschreitende Verknappung werden immer einige
Menschen dazu verleiten, unbedingt als Sieger hervorgehen zu wollen
– das kann schiefgehen. Gut gegangen ist es allerdings bei Mirko
Otto, der seine Karriere als Immobilien-Investor tatsächlich mit
einem Mietshaus aus der Zwangsversteigerung begonnen hat. Das
erzählt er ausführlich in dieser Episode.
es dabei um den klassischen Kauf von einem scheidenden Eigentümer.
Was aber, wenn eine Immobilie gegen den Willen des Eigentümers
verkauft wird…? Eine Immobilie kann aus verschiedenen Gründen
zwangsversteigert werden. Einer kann sein, dass eine Bank gegen
einen nicht mehr zahlenden Schuldner vorgeht. Aber auch bei
Erbengemeinschaften kann es passieren, dass ein Objekt unter dem
Hammer landet, offiziell nennt man das „Die Versteigerung zum
Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft“. Das kann eine Menge
Vorteile für den Käufer bergen. Zum einen gibt es eine
Maklerprovision, so dass man (in Berlin) die oft fälligen 7,14
Prozent einspart. Zum anderen werden derlei Immobilien in der Regel
nicht aufwändig beworben und nur einem kleineren Kreis bekannt.
Damit hat man schon einen Großteil von möglichen Konkurrenten gar
nicht erst neben sich. Da liegt der Gedanke nahe, ein Schnäppchen
machen zu können. Doch das wäre zu einfach: Bei einer
Zwangsversteigerung sind Besichtigungen nicht üblich und die Katze
im sprichwörtlichen Sack. Es gibt zum Beispiel keinerlei Garantien.
Fast möchte man sagen, es gilt: „Gekauft wie nicht gesehen“. Darum
ist es oft sehr schwer, etwas über den Zustand der Immobilie
herauszufinden. Nun mag es zwar sein, dass allein das Grundstück in
einer gefragten Lage einen erheblichen Wert hat – ganz unabhängig
davon, was darauf gebaut ist, doch auch das schafft selten die
nötige Gewissheit darüber, welcher Preis angemessen ist. Darum
braucht es für die erfolgreiche Teilnahme an einer
Zwangsversteigerung nicht nur Mut und Glück, sondern auch
Erfahrung. Darum rät Mirko auch, sich einige dieser Versteigerungen
anzusehen, bevor man selbst mitbietet. So bekommt man am besten ein
Gefühl, wie diese Auktionen ablaufen und auch, wie sich andere
Teilnehmer verhalten. Denn Psychologie ist auch ein wichtiger
Faktor. Der Wunsch nach einem Schnäppchen und die bei uns in Berlin
immer weiter fortschreitende Verknappung werden immer einige
Menschen dazu verleiten, unbedingt als Sieger hervorgehen zu wollen
– das kann schiefgehen. Gut gegangen ist es allerdings bei Mirko
Otto, der seine Karriere als Immobilien-Investor tatsächlich mit
einem Mietshaus aus der Zwangsversteigerung begonnen hat. Das
erzählt er ausführlich in dieser Episode.
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