#26 Gesund altern mit Tobias Esch

#26 Gesund altern mit Tobias Esch

30 Minuten
Podcast
Podcaster
Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase

Beschreibung

vor 2 Jahren

Heute begrüße ich Prof. Tobias Esch. Herzlich willkommen, Herr
Prof. Esch. 



Es freut mich sehr, dass Sie heute hier sind. Im Sommer 2021 habe
ich mit Begeisterung Ihr Buch „Die bessere Hälfte“ gelesen, das
Sie zusammen mit Dr. Eckhardt von Hirschhausen schrieben. Ende
2021 habe ich in der Zeitakademie an Ihrem Kurs „Mehr Lebenskraft
– Gesund und glücklich in der zweiten Lebenshälfte“ teilgenommen
und mir dann ein Herz gefasst und Sie gefragt, ob Sie Freude
daran hätten, mit mir genau über die zweite Lebenshälfte, das
Zufriedenheitsparadoxon und die U-Kurve des Glücks zu
sprechen. 



Sie sind ganzheitlicher Allgemeinmediziner, Neurowissenschaftler
und Gesundheitsforscher und haben an verschiedenen
internationalen Universitäten gearbeitet. Seit 2016 lehren Sie
als Universitätsprofessor und Leiter des Instituts für
Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der
Universität Witten/Herdecke. Sie sind Experte für die
Neurobiologie des Glücks und bekannter und erfolgreicher
Buchautor. Neben dem gerade genannten haben Sie “Der
Selbstheilungscode“ und ganz aktuell „Mehr Nichts!“
geschrieben. 

Worüber haben wir gesprochen?
 


Zu Beginn, wie haben Sie sich vom Allgemeinmediziner zum
Gesundheitsforscher und zum Experten für die Neurobiologie des
Glücks entwickelt, was waren Ihre Motive und was lenkt und leitet
Sie in diesem Zusammenhang bis heute? 



Sie haben in Ihrer Forschung zu Neurobiologie des Glücks drei
Formen des Glücks und damit auch drei Glücksphasen im Leben bei
uns Menschen entwickelt und erforscht, die auch im Kontext unsere
Lebensphasen bedeutsam sind. (Das Wollen „Wanting“, jugendliches
Glück; „Das Nicht – haben – Wollen“, die Erleichterung; „Die
Glückseligkeit, die Zufriedenheit – Sie nennen es auch das „Glück
des Daseins“) Wenn Sie uns unseren Hörer:innen einmal bitte die
drei Formen des Glücks erläutern könnten. Und im zweiten
Schritte, wieso ist die dritte Form eine wichtige Grundlage der
Zufriedenheit in unserer dritten oder wie Sie es nennen zweiten
Lebensphase? 



Trotz körperlicher Veränderungen im Alter steigt also nach Ihren
Ergebnissen die seelische Zufriedenheit – das Glück des Daseins
an. Sie nennen das Zufriedenheitsparadoxon. Was hat es damit auf
sich? 



Neulich hatte ich im Rahmen meines Podcasts ein Gespräch mit
Prof. Martin Schröder (Soziologe aus Marburg), der das Buch „Wann
sind wir wirklich zufrieden“ geschrieben hat. Er bezieht sich auf
Daten aus dem Sozioökonomische Panels (SOEP). Dort findet er,
dass es im Alter mit der Zufriedenheit eher „abwärts“ geht, vor
allem, wenn die Gesundheit nachlässt. Mich hat das Ergebnis schon
ernüchtert. Was sagen Sie vor dem Hintergrund Ihres Modells dazu?
Zumal ich persönlich, Ihre Perspektive ja für die
zukunftsfreudigere halte. 



Sie beschreiben in „Die bessere Hälfte“ eine Vorbilderübung, in
der Sie vorschlagen sich einmal zu überlegen, wer meine Vorbilder
zu bestimmten Zufriedenheitsfaktoren wie z.B. Hoffnung,
Dankbarkeit, Humor, Neugier, Hingabe, Bewegung,
Vergebungsbereitschaft, Spiritualität und andere sind. Mir hat
diese Übung sehr gut gefallen. Wieso kann sie so wichtig und
hilfreich sein? 



Was sind vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Forschung zum
Thema „Gesund altern“ Ihre wichtigsten Hinweise bzw. Empfehlungen
für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext
von. 



Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess
des Älterwerdens, sind Sie ja mit 52 Jahren auch in der zweiten
Lebenshälfte angekommen? 



Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die
gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und
was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro
Agings?

Hier geht es zur Homepage von Prof. Tobias Esch.

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Gesund alt werden mit Prof. Ingo Froböse.

Zufriedenheit im Alter mit Prof. Martin Schröder.









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Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es
auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link:
https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/


Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von
Nico Lange gesprochen.

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