Zum Abschluss ins Emsland

Zum Abschluss ins Emsland

vor 5 Jahren
Für die letzte Folge ihres Ost-West-Podcasts sind Doreen Jonas und Mario Köhne in Köhnes Heimatstadt Lingen gefahren. Geschichten über die Stadt, die Nähe zu den Niederlanden, Uniformen oder auch den Wehrdienst.
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Beschreibung

vor 5 Jahren
Die wirtschaftsstarke Kleinstadt – ab
01:11 Minuten Für Jonas sieht Lingen wie eine typische
Kleinstadt in Nordwestdeutschland aus: "Die Stadt ist schön
gepflegt und ich habe den Eindruck, dass es den Menschen hier ganz
gut geht." Köhne erklärt, dass Lingen sehr von großen
Industrieunternehmen profitiert. Es gebe ein Atomkraftwerk, eine
Erdölraffinerie, ein Stahlwerk aber auch viel mittelständische
Gewerbe: "Dadurch ist mehr Geld da als in anderen Städten." Jonas
reagiert so: "Das ist für mich etwas typisch Westdeutsches."
Der niederländische Zungenschlag – ab
06:10 Minuten Beim Spaziergang durch die Lingener
Innenstadt sind Jonas immer wieder Niederländer unterwegs. Und auch
die Architektur ist von den Niederländern beeinflusst worden, wie
Köhne aus der Geschichte erzählt. Heute ist grenzübergreifendes
Leben völlig normal. Deutsche heiraten Niederländer und umgekehrt.
Und immer wieder hat Köhne aus dem Emsland Tagesausflüge in die
Niederlande gemacht, als er noch im Emsland gelebt hat. So grenznah
aufgewachsen zu sein und diese Freiheiten zu haben bezeichnet er
als "Privileg". Und Köhne beantwortet auch die Frage, wie sein
westdeutsches Umfeld auf seinen Wechsel nach Sachsen-Anhalt
reagiert hat. Uniformen in Lingen – ab 16:01
Minuten In der ersten Folge hat Jonas Oebisfelde als Stadt
der Uniformen dargestellt. Heute kann Köhne erzählen, dass Lingen
lange Bundeswehrstandort war. 2007 wurde die Kaserne aufgegeben.
Daraus ist ein stadtnahes Wohngebiet direkt an der Ems entstanden.
Köhne hat verweigert. Wie die Musterung abgelaufen ist, berichtet
Köhne ebenfalls. Dafür musste er in die Nachbarstadt. Außerdem
erklärt er, wie in der Bundesrepublik der Wehrdienst verweigert
werden konnte. "In der DDR gab es diese Möglichkeit nicht",
erinnert sich Jonas. Bilanz und Danke – ab 26:33
Minuten "Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist,
wie durchpolitisiert der Alltag in der DDR doch war. Das hatte ich
so stark nicht erwartet", bilanziert Köhne die acht Folgen "Von
drüben und drüben". Jonas dagegen fand es interessant, dass Köhne
im Politik keine Artikel aus dem "Spiegel" besprechen durfte, weil
der Lehrer die Zeitung mit einem Augenzwinkern als "linkes
Propagandablatt" abgetan hatte. Außerdem geht es ums Feedback der
Hörerinnen und Hörer und auch aus dem privaten Umfeld der beiden.
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