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Datenbankmodellierung (Lernzielkontrolle zum Entity-Relationship-Modell) – Anwendungsentwickler-Podcast #48

Datenbankmodellierung (Lernzielkontrolle zum Entity-Relationship-Modell) – Anwendungsentwickler-Podcast #48

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Eine Kernaufgabe vieler Softwareentwickler - auch in der
Abschlussprüfung - ist die Modellierung von Datenbanken. In der
achtundvierzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts gehe
ich daher die Schritte bei der Modellierung von Datenbanken mit dem
Entity-Relationship-Modell durch. Inhalt Modellierung mit dem
Entity-Relationship-Modell Welche Bestandteile hat ein
Entity-Relationship-Modell (ERM) und wie sehen sie (in der
Chen-Notation) aus? Entitätstypen (Rechtecke), Attribute (Ovale),
Beziehungstypen (Striche mit Rauten) mit Kardinalitäten.
Primärschlüssel werden unterstrichen. Fremdschlüssel sind nicht (!)
enthalten. m:n-Beziehungen werden nicht (!) aufgelöst.
Vorgehensweise bei der Bestimmung der Kardinalität einer Beziehung:
Du musst für die Beziehung zwischen den beiden Entitäten in beide
Richtungen separat (!) überlegen, wie viele Ausprägungen der
anderen Entität zu einer Ausprägung der aktuellen Entität gehören.
Also immer zwei (!) Sätze bilden, die mit "1" beginnen. Dann nimmst
du die beiden Ergebnisse der jeweiligen Gegenseite und bist fertig.
Beispiele: Ein Login ist genau einem (1) Benutzer zugeordnet. Ein
Benutzer hat genau einen (1) Login. -> 1:1 Ein Artikel gehört zu
einer (1) Warengruppe. Eine Warengruppe hat mehrere (n) Artikel.
-> 1:n Ein Hund hat mehrere (m) Herrchen. Ein Herrchen hat
mehrere (n) Hunde. -> m:n Wie funktioniert die crow's foot
notation? Anstatt die Anzahl (0, 1, n, 0..1 usw.) der zugehörigen
Datensätze an die Beziehung zu schreiben, wird eine grafische
Darstellung verwendet. Die Beziehungslinien werden um 0, 1 oder den
Krähenfuß (n) ergänzt. Wie kommt man zu einem ER-Modell?
Substantive im Aufgabentext (bzw. der Domäne) suchen. Sie sind
potentielle Entitätstypen. Ggfs. konkrete Werte in abstrakte
Konzepte übersetzen (z.B. Mercedes in Auto oder gelb in Farbe) und
Substantive ergänzen. Beschreiben die Substantive andere
Substantive werden sie zu Attributen. Die beschriebenen Substantive
sind dann Entitätstypen. Ggfs. sinnvolle/notwendige Attribute
ergänzen (z.B. Vorname und Nachname bei Personen). Primärschlüssel
kennzeichnen und ggfs. ergänzen. Beziehungen zwischen Entitätstypen
einzeichnen und Kardinalitäten festlegen. Ggfs. Attribute an die
Beziehungen hängen. Restliche Substantive sinnvoll als Attribute
einsortieren oder streichen. Fertiges Datenmodell mit Beispielen
aus der Praxis verifizieren. Literaturempfehlungen Einsteigern ins
Thema Datenmodellierung empfehle ich die Artikelreihe von Dr.
Veikko Krypczyk im Entwickler Magazin. Der erste Artikel ist frei
verfügbar: Datenbanken: Grundlagen und Entwurf - entwickler.de. Das
Beispiel (Telefonliste) für den Algorithmus zum Erstellen eines
Entity-Relationship-Modells habe ich aus einem der Prüfungstrainer
für die Abschlussprüfung*. * Ein tolles Buch, um einmal über den
Tellerrand der relationalen Datenbanken hinweg zu schauen, ist
Seven Databases in Seven Weeks*. Eine relationale Datenbank
(PostgreSQL) wird vorgestellt, aber der Rest des Buches behandelt
die unterschiedlichsten Typen von (NoSQL-)Datenbanken und ihre
Besonderheiten - gerade auch ber der Datenmodellierung. Absolut
lesenswert für jeden Softwareentwickler. * Links Permalink zu
dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts Chen-Notation –
Wikipedia Entity-Relationship-Modell – Wikipedia Martin-Notation –
Wikipedia (crow's foot notation) Letzte Woche im Blog:
Projektdokumentation von Michael Kleimann (mit 92% bewertet) inkl.
Projektantrag Die häufigsten Anfängerfehler bei der
Java-Programmierung
Episode melden

„Datenbankmodellierung (Lernzielkontrolle zum Entity-Relationship-Modell) – Anwendungsentwickler-Podcast #48“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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