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Produktivitätstipps für Softwareentwickler – Anwendungsentwickler-Podcast #51

Produktivitätstipps für Softwareentwickler – Anwendungsentwickler-Podcast #51

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Softwareentwickler haben viel zu tun und stehen häufig unter
Zeitdruck. Um die verfügbare Zeit optimal nutzen zu können, gebe
ich in der einundfünfzigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts einige Tipps zum Thema Produktivität.
TL;DR Mit meinen Tipps kannst du als IT-Azubi bei der täglichen
Arbeit Zeit sparen und deinen Code leichter weiterentwickeln.
Zehnfingersystem und Tastenkürzel helfen dir dabei, deinen Computer
zügig zu bedienen, während passende Programme wiederkehrende
Eingaben übernehmen. Beim Programmieren wählst du die Sprache
passend zur Aufgabe und hältst deinen Code mit einfachen,
wiederverwendbaren Lösungen übersichtlich. Für langfristig
produktives Arbeiten gehören außerdem Git und gründliches Lernen
dazu; automatisierte Tests sowie Build-Werkzeuge erleichtern dir
wiederkehrende Abläufe. Kapitelmarken [00:00:20] Produktiver
arbeiten im Alltag als Softwareentwickler:in [00:01:54] Das
Zehnfingersystem lernen [00:05:26] Tipptraining mit TIPP10
[00:06:26] Den Computer mit der Tastatur bedienen [00:08:11]
Tastenkürzel lernen mit MouseFeed [00:10:14] Eigene Tastenkürzel
und MoreUnit [00:11:47] Weniger eingeben mit CLCL [00:13:13]
Zugangsdaten mit KeePass eintragen [00:14:34] Textbausteine und
Makros mit AutoHotkey [00:15:51] Texte mit Vi und Vim bearbeiten
[00:18:08] Vim Adventures und Practical Vim [00:18:58] Texte in
Markdown schreiben und mit Git versionieren [00:20:47] Dateien mit
Everything finden [00:23:30] Die passende Programmiersprache wählen
[00:26:41] Statische und dynamische Typisierung [00:27:20] Code mit
Git versionieren [00:28:02] In geeignete Werkzeuge und Lernangebote
investieren [00:31:39] Neue Technologien und Framework-Versionen
kennenlernen [00:33:12] Reguläre Ausdrücke für Textmuster
[00:34:07] Excel und Calc im Entwicklungsalltag [00:35:12] Zeit zum
gründlichen Lernen einplanen [00:36:12] Mit anderen
Softwareentwickler:innen austauschen [00:37:44] DRY: Funktionen
zentral ablegen [00:38:29] KISS: Einfache Lösungen wählen
[00:39:29] YAGNI: Aktuelle Anforderungen umsetzen [00:40:55]
Automatisierte Tests und Regressionen [00:42:31] Build-Abläufe
automatisieren und Continuous Integration [00:44:53] Rückblick auf
die Tipps zum Programmieren [00:46:03] Links und Buchempfehlungen
[00:47:16] Weitere Tipps und Blogartikel [00:48:21] Newsletter und
Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker:innen Inhalt Zeit sparen
Lerne das 10-Finger-System, z.B. mit Tipp10. Nutze deine Tastatur*
und nicht die Maus*. Lerne die wichtigsten Shortcuts deiner Tools.
In Eclipse hilft dir z.B. MouseFeed dabei. Definiere dir eigene
Shortcuts für häufig benötigte Funktionen, z.B. für ReRun Tests.
Ggfs. brauchst du Tools wie MoreUnit dafür. Vermeide zu tippen, wo
immer es geht. Ich nutze dafür z.B. CLCL, KeePass und AutoHotkey
(siehe auch Tools für Softwareentwickler). Nutze Vim als Editor.
Hiermit kannst du ihn spielerisch lernen: VIM Adventures. Lerne ein
einfaches Textformat, wie z.B. Markdown (siehe auch Warum ich
Markdown liebe). Verschwende keine Zeit mit der Suche nach Dateien.
Everything ist die Antwort auf alle Fragen. Produktiv programmieren
Verwende die beste Sprache für die Lösung deines Problems (statisch
vs. dynamisch, Java vs. C#). Verwende eine
Versionsverwaltungssoftware wie Git. Verwende die besten Tools,
auch wenn sie Geld kosten, z.B. eine gute IDE. Lerne neue
Technologien. Erfinde das Rad nicht ständig neu. Neue Frameworks
wie Java EE 7 erfordern (vielleicht) weniger Code. Reguläre
Ausdrücke lösen viele Probleme. Excel* ist ein mächtiges Werkzeug
für allerlei Aufgaben. Nimm dir Zeit zum Lernen und lies auch gerne
mal ein Buch, anstatt Dinge nur halb zu verstehen. Tausche dich mit
anderen Entwicklern aus, z.B. in Foren oder bei Offline-Treffen.
Befolge die zentralen Prinzipien der Softwareentwicklung. DRY KISS
YAGNI Schreibe automatisierte Tests (siehe auch Test everything).
Automatisiere alles. Literaturempfehlungen Wenn du den Umgang mit
dem besten Editor der Welt perfektionieren willst, lernst du am
besten vom "Meister". Practical Vim* ist voll von direkt
anwendbaren Tipps zum Umgang mit Vim. * Das Buch Pro Git* habe ich
hier im Blog schon ein paar Mal empfohlen. Es hat mir beim
Verständnis der Funktionsweise von Git sehr geholfen und ist voll
mit praxisnahen Informationen. * Wenn dir die oben genannten
Prinzipien der Softwareentwicklung noch nicht viel sagen, dann ist
es Zeit für Clean Code*. Das Buch muss jeder Softwareentwickler
gelesen haben. * Links Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed
des Podcasts Zusammenfassung Im Alltag Zeit sparen Für meine
IT-Azubis gehört Zeit zum Lernen und Ausprobieren zur Ausbildung.
Gegen Ende der Ausbildung, besonders vor der Abschlussprüfung,
steigt der Zeitdruck. Auch im späteren Alltag als
Softwareentwickler:in helfen eingeübte Handgriffe und passende
Werkzeuge dabei, Aufgaben zügig zu erledigen. Das Zehnfingersystem
lernen Wenn du täglich Code und andere Texte schreibst, lohnt es
sich, das Zehnfingersystem zu beherrschen. Durch regelmäßiges Üben
prägen sich die Wege zu den Tasten ein, sodass du beim Tippen auf
den Bildschirm schauen kannst. Bereits eingeübte Gewohnheiten
umzustellen braucht Zeit. Ich habe dafür mehrere Wochen täglich
geübt. Das kostenlose Programm TIPP10 beginnt mit der Grundstellung
auf A, S, D, F sowie J, K, L, Ö. Weitere Zeichen kommen
schrittweise hinzu. Für Softwareentwickler:innen gibt es Übungen
mit Klammern und Sonderzeichen. Ich empfehle dir, das übliche
Tastaturlayout zu lernen. Damit kannst du auch beim Pair
Programming oder an einem anderen Arbeitsplatz mit vertrauten
Tasten arbeiten. Programme mit der Tastatur bedienen Probiere für
eine Stunde oder einen Tag aus, deinen Computer über die Tastatur
zu bedienen. Bei alltäglichen Aufgaben lassen sich viele Aktionen
direkt per Tastenkürzel ausführen. Die Kontextmenütaste einer
Windows-Tastatur öffnet das Rechtsklickmenü; mit Enter kannst du
beispielsweise eine Suche abschicken. Lerne vor allem die Kürzel
für Funktionen, die du häufig aufrufst. In Eclipse unterstützt dich
das Plugin MouseFeed dabei: Nach wiederholten Mausklicks auf eine
Funktion zeigt es das passende Tastenkürzel an. Für häufig
aufgerufene Funktionen ohne Kürzel regt es an, eines festzulegen.
Eigene Tastenkürzel lassen sich an deinen Arbeitsablauf anpassen.
Ich habe mir beispielsweise eines zum erneuten Ausführen meiner
Tests eingerichtet. Das Eclipse-Plugin MoreUnit ermöglicht
außerdem, mit Strg+J zwischen einer Klasse und dem zugehörigen Test
zu wechseln. Wiederkehrende Eingaben abkürzen Für Texte, die du
immer wieder eingibst, empfehle ich dir diese Werkzeuge: CLCL
speichert mehrere Einträge der Zwischenablage. In meiner
Konfiguration bleiben die letzten 30 kopierten Inhalte verfügbar.
So kannst du mehrere Textstellen nacheinander kopieren und später
einzeln einfügen. KeePass verwaltet deine Zugangsdaten. Mit einem
passenden Browser-Plugin lassen sich Benutzername und Passwort per
Tastenkürzel eintragen und das Formular abschicken. AutoHotkey
ersetzt kurze Eingaben durch längere Texte, etwa eine Grußformel
oder deine E-Mail-Adresse. Das kostenlose Programm kann auch Makros
ausführen, die mehrere Tastendrücke und Eingaben verbinden. Vi
beziehungsweise Vim lernen Mit Vi/Vim kannst du Texte mit wenigen
Tastendrücken bearbeiten. Über H, J, K und L bewegst du dich durch
den Text, während deine Hände nahe an der Grundstellung bleiben.
Auch beim Ersetzen und Bearbeiten von Text helfen kurze Befehle.
Für den Einstieg brauchst du Übung, weil viele Tasten eigene
Befehle auslösen. Ein Cheat Sheet hilft dabei, sie nachzuschlagen.
Ich empfehle dir das Spiel Vim Adventures, um Befehle spielerisch
kennenzulernen, sowie das Buch Practical Vim mit Beispielen für den
Arbeitsalltag. Texte in einem einfachen Format schreiben Ich
schreibe meine Texte in Markdown. Damit kannst du beispielsweise
Überschriften und Listen direkt im Text kennzeichnen. Für
Fettschrift setzt du jeweils zwei Sternchen vor und hinter die
betreffende Stelle. Weitere einfache Textformate sind Textile und
die MediaWiki-Syntax. Solche Dateien lassen sich mit Git
versionieren. Dadurch kannst du nachvollziehen, wie sich ein Text
entwickelt hat, einzelne Änderungen vergleichen und frühere Stände
wiederherstellen. Dateien mit Everything finden Das kostenlose
Windows-Programm Everything erfasst Dateinamen auf deiner
Festplatte. Anschließend kannst du Dateien durch Eingeben eines
Namens schnell finden. Die hier beschriebene Suche arbeitet anhand
der Dateinamen; die Inhalte der Dateien werden dabei nicht als
Volltext erfasst. Produktiv programmieren Die Sprache passend zur
Aufgabe wählen Wenn du mehrere Programmiersprachen kennst, kannst
du einschätzen, welche für deine Aufgabe geeignet ist. Dabei zählen
auch die verfügbaren Bibliotheken und das Umfeld, in dem dein
Programm laufen soll. Für Skripte unter Windows empfehle ich
PowerShell. Bei Office-Aufgaben kommt .NET infrage, während
Erweiterungen für WordPress in PHP entstehen. Für dynamische
Websites ist beispielsweise Ruby on Rails eine Möglichkeit. Auch
das Typsystem gehört zu dieser Entscheidung: Mit dynamisch
typisierten Sprachen lassen sich erste Lösungen mit wenig Code
schreiben. Statisch typisierte Sprachen ermöglichen Unterstützung
durch die IDE, etwa beim Springen zu einer Typdefinition, und
helfen beim langfristigen Weiterentwickeln des Codes. Code mit Git
versionieren Mit Git kannst du Änderungen nachvollziehen und
Unterschiede zwischen mehreren Ständen ansehen. Beim Ausprobieren
hast du einen gespeicherten, funktionierenden Stand, zu dem du
zurückkehren kannst. Git funktioniert auch lokal auf deinem
Rechner. Ich verwende Git für meinen Code und meine Texte. Als Buch
zum Einstieg empfehle ich Pro Git, das auch kostenlos verfügbar
ist. Geeignete Werkzeuge und Lernangebote auswählen Beziehe beim
Kauf von Software die Zeit ein, die sie dir bei deiner Arbeit
spart. Wenn du zwei Stunden suchst, um zehn Euro für ein geeignetes
Programm einzusparen,...
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„Produktivitätstipps für Softwareentwickler – Anwendungsentwickler-Podcast #51“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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