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Ablauf des Bewerbungsverfahrens für potentielle Azubis – Anwendungsentwickler-Podcast #80

Ablauf des Bewerbungsverfahrens für potentielle Azubis – Anwendungsentwickler-Podcast #80

IT-Berufe-Podcast vor 9 Jahren
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Der Ablauf des Bewerbungsverfahrens für Azubis zum Fachinformatiker
Anwendungsentwicklung bzw. auf das duale Studium der
Wirtschaftsinformatik ist das Thema der achzigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. Inhalt Falls du noch ganz am Anfang
stehst, habe ich hier konkrete Tipps zur Bewerbung um eine
Ausbildung als Anwendungsentwickler/in. Schriftliche Bewerbungen
Aus den eingegangenen schriftlichen Bewerbungen sortieren wir
zunächst die vielversprechendsten Kandidaten aus. Dabei schauen wir
nicht allein auf die Zeugnisnoten, sondern insb. auch darauf, ob
ein Interesse am angestrebten Beruf vorhanden ist. Viel wichtiger
als perfekte Noten sind daher zum Beispiel Praktika in anderen
Unternehmen mit Bezug zur Softwareentwicklung. Aber natürlich sind
auch die Noten interessant für uns. Dabei schauen wir vor allem auf
die Noten in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch. Englisch, da
fast alle wichtigen und interessanten Texte zur Programmierung auf
Englisch vorliegen. Mathe, weil meiner Meinung nach ein gewisser
Bezug zwischen der logischen Denkweise der Mathematik und der
Programmierung besteht. Und Deutsch, weil es bei der
Softwareentwicklung nicht nur um das Erzeugen von Code geht,
sondern auch um die schriftliche Kommunikation z.B. mit Kunden und
natürlich auch die Dokumentation von Anwendungen. Interessant sind
für uns auch immer mehrere Zeugnisse, um einen Trend erkennen zu
können. Außerdem gibt es z.B. in der Mathematik ganz
unterschiedliche Themenbereiche (z.B. Kurvendiskussion und
Stochastik), die dem Bewerber leichter oder schwerer fallen, und
eine einzelne Note ist dann wenig aussagekräftig. Sehr gut ist es
natürlich auch, wenn die Kandidaten Kurse in Informatik belegt
haben. Aber nicht, weil wir Vorwissen erwarten, sondern weil das
(wie bereits oben erwähnt) ein gewisses Interesse am Beruf zeigt.
Vorstellungsgespräche Die interessantesten Kandidaten laden wir zu
einem Vorstellungsgespräch zu uns ein. Üblicherweise sprechen wir
ca. eine halbe Stunde mit den Bewerbern. Das gestaltet sich als ein
eher lockeres Gespräch. Wir machen keine Leistungsabfragen oder
fragen Fachbegriffe ab. Vielmehr muss deutlich werden, dass der
Bewerber ins Team passt, und ein gewisses Engagement und Initiative
mitbringt. Er sollte einfach glaubhaft vermitteln, dass der Beruf
des Anwendungsentwicklers der richtige für ihn ist. Ein paar
allgemeine Informationen setzen wir beim Bewerber allerdings auch
voraus. So macht es einen sehr schlechten Eindruck, wenn der
Kandidat nicht mehr weiß, auf welchen Beruf er sich beworben hat
(ist leider schon vorgekommen) oder in welchem Unternehmen er
eigentlich gerade sitzt. Das Geschäftsfeld und ein wenig über die
Historie des Unternehmens sollten dem Bewerber also durchaus
bekannt sein. Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, um sich
darüber umfassend zu informieren. Aber auch der potentielle Azubi
soll natürlich über das Unternehmen informiert werden. So sind z.B.
die Arbeitszeiten, die Ausbildungsvergütung und die
Sozialleistungen sowie das Betriebsumfeld Themen des Gesprächs.
Einstellungstest Nach dem Vorstellungsgespräch absolvieren die
Bewerber dann einen ca. anderthalbstündigen schriftlichen
Einstellungstest. Dabei geht es vor allem um die Bereiche
Mathematik und Englisch, die jeder Bewerber aus der Schule kennen
sollte. Außerdem werden auch ein paar allgemeine Fragen aus der IT
gestellt, die auf ein allgemeines Interesse am Beruf schließen
lassen, z.B. was HTTP ist oder welche Betriebssysteme es so gibt.
Einen separaten Bereich zum Thema Programmierung gibt es auch. Wir
erwarten allerdings auf keinen Fall, dass unsere Bewerber schon
programmieren können. Dennoch bieten viele Schulen inzwischen
Programmierkurse an. Und falls Vorwissen vorhanden ist, gibt uns
der Test einen kleinen Aufschluss über die vorhandenen Erfahrungen.
Konkrete Programmieraufgaben gibt es allerdings nur sehr wenige.
Vielmehr geht es um einfache logische Zusammenhänge, für die man
nicht programmieren können muss. Vorstellungstag Die
vielversprechendsten Kandidaten aus Vorstellungsgesprächen und
Tests laden wir üblicherweise für einen halben Tag noch einmal zu
uns ein. An diesem Nachmittag gehen wir z.B. einmal durch unser
Bürogebäude, schauen uns den Serverraum an und besuchen die
Kollegen aus der Abteilung, damit die Bewerber sich ein besseres
Bild ihres zukünftigen Arbeitsplatzes machen können. Außerdem gehen
wir den Einstellungstest des Kandidaten durch und geben ein
Feedback zu den Ergebnissen. Aber auch wir wollen natürlich einen
guten Eindruck des Kandidaten bekommen, daher ist der Großteil des
Tages für ein gemeinsames Programmieren reserviert. Dabei lösen wir
zusammen kleine Programmieraufgaben, die ich so auch in den ersten
Wochen der Ausbildung mit den zukünftigen Azubis bearbeiten würde.
Auch hier geht es wieder einmal nicht darum, schon programmieren zu
können, sondern darum, herauszufinden, ob zwischenmenschlich eine
Zusammenarbeit zwischen Azubi und Ausbilder denkbar wäre, und ob
ein gewisses Verständnis für die Programmierung vorhanden ist.
Außerdem bietet der Vorstellungstag die Gelegenheit, noch offene
Fragen beider Seiten zu klären. Das beinhaltet bei uns auch ein
Gespräch "unter vier Augen" mit den aktuellen Azubis des
Unternehmens, die bestimmte Fragen sicherlich besser beantworten
können, als der böse Ausbilder ;-) Am Ende dieses Tages sollen das
Ausbildungsunternehmen und der potentielle Azubi ein gutes Bild von
der zukünftigen Zusammenarbeit haben, sodass sowohl wir als auch
der Bewerber diese wichtige Entscheidung für die nächsten drei
Jahre treffen kann. Tipps zur Vorbereitung auf das
Bewerbungsverfahren Informationen zum Berufsbild einholen (z.B.
übliche Aufgaben, Tagesablauf). Informationen zur Ausbildung
einholen (z.B. Ort der Berufsschule, Dauer). Argumentation für die
eigene Berufswahl zurechtlegen (warum möchtest du
Anwendungsentwickler werden?). Informationen zum Unternehmen
einholen (z.B. Geschäftsfeld, Größe, Historie). Eigene Fragen an
das Unternehmen vorbereiten (z.B. Vergütung, Ablauf der Ausbildung,
Inhalte der Ausbildung). Eigene Bewerbung mitnehmen (z.B. bei
Fragen zu Zeugnisnoten oder Inhalten des Anschreibens). Pünktlich
erscheinen, aber auch nicht überpünktlich (10-15 Minuten vorher da
sein reicht aus). Ggfs. aktuelles Tagesgeschehen für Smalltalk
verfolgen (z.B. Nachrichten). Grundsätzlich: offen und ehrlich
sein, nicht verstellen. Links Permalink zu dieser Podcast-Episode
RSS-Feed des Podcasts Tipps zur Bewerbung um eine Ausbildung als
Anwendungsentwickler/in Ablauf des Bewerbungsverfahrens für
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung - YouTube
Ausbildungsvergütung: Welcher Azubi bekommt wie viel Gehalt? -
SPIEGEL ONLINE Hypertext Transfer Protocol – Wikipedia Gerda
Feldhaus als landesbeste Anwendungsentwicklerin Niedersachsens
ausgezeichnet
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„Ablauf des Bewerbungsverfahrens für potentielle Azubis – Anwendungsentwickler-Podcast #80“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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