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Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 12: Grundlagen der Programmierung) – Anwendungsentwickler-Podcast #93

Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 12: Grundlagen der Programmierung) – Anwendungsentwickler-Podcast #93

IT-Berufe-Podcast vor 9 Jahren
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Um Kapitel 9 (Grundlagen der Programmierung) des Handbuchs für
Fachinformatiker geht es in der dreiundneunzigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR Als IT-Azubi findest du in
Kapitel 9 des Handbuchs für Fachinformatiker einen Einstieg in
grundlegende Programmierkonzepte anhand von C, Java und Python. Für
die Prüfung empfehle ich dir besonders die allgemeinen Begriffe,
die verschiedenen Arten, Parameter zu übergeben, und die Grundlagen
der Objektorientierung. Python führt außerdem an dynamische Typen
und Lambda-Ausdrücke heran. Für das tägliche Programmieren brauchst
du ergänzende Fachliteratur und praktische Erfahrung. Kapitelmarken
[00:00:00] Einstieg in den Buchclub zu Kapitel 9 [00:01:26] C, Java
und Python im Überblick [00:03:39] C in der Praxis und in
Abschlussprojekten [00:05:53] Prozedurales Programmieren und
grundlegende Begriffe [00:07:29] Variablen, Datentypen und
Kontrollstrukturen [00:08:49] Pointer, Call-by-Reference und
Call-by-Value [00:10:20] Standardbibliotheken und
sprachspezifisches Prüfungswissen [00:11:26] Java und das Einordnen
von Programmiersprachen [00:12:36] Objektorientierung, Vererbung
und Interfaces [00:13:56] Collections, generische Klassen und
Enumerations [00:14:51] Python und dynamische Typen [00:15:40]
Einrücken und snake_case in Python [00:17:42] Erfahrungen mit
anders typisierten Sprachen sammeln [00:18:30] Code mit einer REPL
interaktiv ausprobieren [00:19:56] Lambda-Ausdrücke und Funktionen
als Parameter [00:22:38] Umfang und Grenzen von Kapitel 9
[00:24:17] Open Books und Fragen zum Fachgespräch [00:25:23]
Weiterführende Bücher zu Java und anderen Sprachen [00:27:19]
Newsletter und Materialien zur IT-Ausbildung [00:28:11] Fragen von
Hörer:innen für Episode 100 Inhalt Kapitel 9 (Grundlagen der
Programmierung) Das Kapitel 9 des IT-Handbuchs für
Fachinformatiker* von Sascha Kersken liefert einen kurzen Einstieg
in mehrere unterschiedliche Programmiersprachen. Für einen tiefen
Einstieg reicht das natürlich nicht aus, aber man bekommt einen
guten Überblick über die Eigenschaften und Unterschiede der
einzelnen Programmiersprachen. Als "Lernkapitel" bietet es sich
jedoch nicht an, da viele konkrete Syntaxelemente vorgestellt
werden, die für die Praxis absolut relevant sind, aber in der
Prüfung so detailliert wohl eher nicht abgefragt werden. 9.1 Die
Programmiersprache C Wichtige Programmiersprache! Allerdings
(meiner Erfahrung nach) wenig bei IHK-Prüfungen eingesetzt. Die
Konzepte der prozeduralen Programmierung finden in den IHK-Aufgaben
Anwendung. Gute Erklärung grundlegender Begriffe wie Deklaration,
Wertzuweisung und Kontrollstruktur. Kurze Einführung in
grundlegende Datentypen wie int, char und double. Einige konkrete
Tipps wie z.B. die Empfehlung, bei if immer geschweifte Klammern zu
setzen. Schöne Erklärung von Call by value und Call by reference
mit Pointern. Die Standardbibliothek ist nicht prüfungsrelevant.
9.2 Java Guter Einstieg mit Liste der Unterschiede zu C. Kurze
Einführung in die Objektorientierung mit Überladen, Vererbung und
Interfaces. Gut für einen ersten Überblick, aber für Details zu
oberflächlich. Abschluss mit kurzer Einführung in Collections und
Enums. Wichtig für die Praxis. 9.3 Python (früher 9.3 Perl und 9.4
Ruby) Python ist als bekannter Vertreter der dynamischen
(Script-)Sprachen sehr interessant. Die Unterschiede zu statischen
Sprachen sollte jeder Prüfling kennen. Auch die Bedeutung von
Whitespace in der Sprache ist spannend, da sie sauber formatierten
Code erzwingt. Im Gegensatz zu Java wird Snake Case für Bezeichner
verwendet. Intensive Behandlung von Listen und den dazu passenden
"coolen" Sprachfeatures. Eine REPL bieten heute auch immer mehr
Sprachen an. Sogar Java bekommt bald eine :-) Lambda-Funktionen
sollte heute auch jeder Anwendungsentwickler kennen. Sie sind in
fast allen modernen Programmiersprachen enthalten und bilden ein
wichtiges Fundament der funktionalen Programmierung. Die
Standardbibliothek ist analog zu C eher uninteressant (für die
Prüfung). 9.5 Zusammenfassung Literaturempfehlungen Was sonst? :-)
*(direkt beim Rheinwerk-Verlag bestellen*) Und für einen richtigen
Einstieg in eine der genannten Sprachen - natürlich Java ;-) -
empfehle ich wie immer die "Insel*"! *(direkt beim Rheinwerk-Verlag
bestellen*) Wenn du einen wirklich tollen Überblick über einige der
interessantesten Programmiersprachen inkl. ihrer konkreten Stärken
haben möchtest, kann ich dir Seven Languages in Seven Weeks von
Bruce Tate empfehlen, das ich in meinem privaten Blog schon einmal
rezensiert habe. * Links Permalink zu dieser Podcast-Episode
RSS-Feed des Podcasts Anwendungsentwickler-Podcast #12: Häufige
Fragen im Fachgespräch - Programmierung (Teil 1)
Anwendungsentwickler-Podcast #13: Häufige Fragen im Fachgespräch -
Programmierung (Teil 2) Zusammenfassung Kapitel 9 als Einstieg für
IT-Azubis Im Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker von Sascha
Kersten bespreche ich Kapitel 9 über die Grundlagen der
Programmierung. Die neuere Auflage behandelt C, Java und Python in
eigenen Unterkapiteln. Python hat die früher enthaltenen Sprachen
Perl und Ruby ersetzt, die ebenfalls zu den dynamischen
Skriptsprachen gehören. Auf etwa 120 Seiten einschließlich der
Übungsaufgaben lernst du verschiedene Programmierkonzepte kennen.
Rund 100 Seiten entfallen auf den eigentlichen Inhalt. Für meine
IT-Azubis empfehle ich das Kapitel als Einstieg und zum Auffrischen
der Grundlagen. Um eine der Sprachen im Arbeitsalltag zu
beherrschen, brauchst du weiterführende Literatur. C: Grundbegriffe
und prozedurales Programmieren Als IHK-Prüfer habe ich bei meiner
IHK bisher kein Abschlussprojekt in C gesehen. In der Praxis spielt
die Sprache weiterhin eine Rolle, etwa bei Embedded-Systemen und
beim Steuern von Hardware. Meine eigenen Erfahrungen mit C stammen
aus dem Studium. Im C-Unterkapitel werden grundlegende Begriffe von
Anfang an eingeführt: Syntaxfehler und Laufzeitfehler: Du lernst
die beiden Fehlerarten kennen. Variablen: Eine Variable ist ein
benannter Speicherplatz. Dazu gehören das Deklarieren einer
Variable und das Zuweisen eines Werts. Datentypen: Das Buch
beschreibt beispielsweise int und double mit ihren Wertebereichen.
Auch char wird eingeführt. Operatoren und Kontrollstrukturen: Du
arbeitest mit Verzweigungen wie if oder switch sowie mit Schleifen.
Funktionen und Prozeduren: Sie gehören zu den Grundlagen des
prozeduralen Programmierens. C zeigt dir, wie ein Programm
Arbeitsschritte nacheinander ausführt, anhand einer Bedingung
verzweigt oder Schritte wiederholt. Die Begriffe aus diesem
Abschnitt helfen dir auch beim Lernen anderer Sprachen und beim
Vorbereiten auf die Prüfung. Pointer und Parameter Durch Pointer
beschäftigst du dich genauer damit, wie der Computer mit Speicher
arbeitet. Sie verlangen Sorgfalt, weil Fehler beim Umgang mit ihnen
weitreichende Folgen haben können. Für das Fachgespräch solltest du
erklären können, wie Parameter übergeben werden: Bei
Call-by-Reference wirkt sich eine Änderung am übergebenen Parameter
auch auf die aufrufende Stelle aus. Bei Call-by-Value wird der Wert
in eine neue Variable kopiert. Änderungen betreffen diese lokale
Kopie. Java: Einstieg in die Objektorientierung Das etwa 20 Seiten
lange Java-Unterkapitel beginnt mit der Herkunft der Sprache und
ihren Eigenschaften. Java ist objektorientiert sowie statisch und
stark typisiert. Für die Prüfung solltest du Programmiersprachen
anhand ihrer Eigenschaften einordnen können, etwa anhand ihrer
Typen oder ihrer Syntax. Mit Java lernst du erste Grundlagen der
Objektorientierung kennen, einschließlich Vererbung und Interfaces.
Hinzu kommen Collections und generische Klassen. Auch Enumerations
werden vorgestellt. Diese Konzepte begegnen dir in weiteren
Programmiersprachen. Für meine IT-Azubis eignet sich dieser
Abschnitt als erster Überblick über objektorientiertes
Programmieren. Zum Vertiefen von Java empfehle ich dir die
Java-Insel von Christian Ullenboom, die selbst über 1.000 Seiten
umfasst. Python: Dynamische Typen und Einrücken Mit ungefähr 70
Seiten ist Python das umfangreichste Unterkapitel. Die Sprache ist
dynamisch typisiert, sodass eine Variable im Verlauf des Programms
Werte verschiedener Typen aufnehmen kann. Wie du den Code
einrückst, bestimmt in Python seine Struktur. Dadurch legst du
beispielsweise fest, welche Anweisungen zu einer if-Bedingung
gehören. Für Variablennamen ist snake_case üblich: Wörter werden
kleingeschrieben und durch Unterstriche verbunden. Ich empfehle
dir, eine Sprache auszuprobieren, deren Umgang mit Typen sich von
deiner Alltagssprache unterscheidet. Diese Erfahrung hilft dir,
Eigenschaften von Programmiersprachen einzuschätzen und eine
passende Sprache für eine Aufgabe auszuwählen. Code interaktiv
ausprobieren Python bringt eine REPL mit. Die Abkürzung steht für
Read, Eval, Print, Loop. In dieser interaktiven Shell gibst du
Befehle direkt ein und erhältst sofort ein Ergebnis. So kannst du
kleine Codeabschnitte testen und erkunden, wie sich Methoden mit
bestimmten Parametern verhalten. Lambda-Ausdrücke und Funktionen
als Parameter Ein Lambda-Ausdruck beschreibt eine anonyme Funktion
mit wenig Code. Du kannst eine solche Funktion als Parameter an
eine andere Funktion übergeben. Eine Filterfunktion kann
beispielsweise für jedes Listenelement eine übergebene Funktion
aufrufen. Liefert diese true, wird das Element in eine neue Liste
aufgenommen. Das Kriterium zum Filtern kommt damit von der
aufrufenden Stelle. Als weiterführende Themen empfehle ich dir map
und reduce sowie das Vertiefen von filter. Das Buch erläutert diese
Funktionen im besprochenen Kapitel nicht näher. Lambda-Ausdrücke
bieten dafür einen ersten Zugang zu Konzepten des funktionalen
Programmierens. Welche Inhalte du für die Prüfung vertiefen
solltest Für die sprachunabhängige Prüfung stehen allgemeine
Begriffe und Konzepte im Mittelpunkt. Dazu gehören etwa
Kontrollstrukturen und das Übergeben von Parametern....
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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