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Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 14: Software-Engineering und Mobile Development) – Anwendungsentwickler-Podcast #101

Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 14: Software-Engineering und Mobile Development) – Anwendungsentwickler-Podcast #101

IT-Berufe-Podcast vor 9 Jahren
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Den letzten Teil des Buchclubs zum Handbuch für Fachinformatiker
mit den Kapiteln Mobile Development und Software-Engineering gibt
es in der einhundertersten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR Mit Software Engineering und
einem Überblick über Mobile Development schließe ich den Buchclub
zum IT-Handbuch für Fachinformatiker:innen von Sascha Kersken ab.
Für dein Abschlussprojekt gehören ein geplanter Entwicklungsprozess
und eine durchdachte Architektur ebenso dazu wie automatisierte
Tests und passende Dokumentation. Netzpläne, Lasten- und
Pflichtenhefte sowie UML-Diagramme begegnen dir auch in Prüfungen.
Für Themen wie Scrum und Entwurfsmuster empfehle ich dir ergänzende
Fachbücher, da das Handbuch hier jeweils einen kurzen Einstieg
bietet. Kapitelmarken [00:00:01] Abschluss des Buchclubs zum
IT-Handbuch [00:01:38] Mobile Development: Überblick und Grenzen
des Kapitels [00:04:54] iOS mit Swift und Xcode, Android mit
Android Studio [00:06:26] Mobile Anwendungen in Unternehmen und
Abschlussprojekten [00:07:25] Software Engineering und seine
Geschichte [00:08:59] Entwicklungsphasen und Wasserfallmodell
[00:09:48] Projektplanung mit Netzplänen und Gantt-Diagrammen
[00:11:44] Analyse: Lastenheft und Pflichtenheft [00:13:22]
Entwurf: Architektur im Abschlussprojekt planen [00:16:27] Code
entwickeln: Versionsverwaltung und Unit-Tests [00:18:10]
Dokumentation für Entwickler:innen und Anwender:innen [00:19:16]
Entwicklungsverfahren und Extreme Programming [00:20:33] Scrum in
der Prüfungsvorbereitung [00:21:19] UML: fünf prüfungsrelevante
Diagrammtypen [00:23:04] UML-Diagramme den Projektphasen zuordnen
[00:25:22] Entwurfsmuster und ihre Bedeutung im Fachgespräch
[00:27:17] Beispiele für Entwurfsmuster und gemeinsame Fachsprache
[00:29:47] Unit-Tests und testgetriebene Entwicklung [00:31:10]
Versionskontrolle und Bug-Tracker [00:32:04] Software Engineering
vertiefen [00:32:35] Rückblick auf den Buchclub und Empfehlung zur
aktuellen Auflage [00:34:31] Buchvorschläge für weitere Buchclubs
[00:35:07] Literatur zu UML und agiler Softwareentwicklung
[00:36:31] Bücher zu Extreme Programming und Entwurfsmustern
[00:38:03] Weiterführende Links und Podcast-Episoden [00:38:33]
Newsletter, Bewertungen und Feedback Inhalt Kapitel 12 ist voll mit
prüfungsrelevanten Inhalten, die jeder Anwendungsentwickler
beherrschen sollte. Der Ausflug in die Entwicklung mobiler
Anwendungen ist zwar spannend, aber weniger prüfungsrelevant.
Kapitel 11: Mobile Development Die Kurzeinführung in iOS und
Android ist ganz nett, wenn man die Betriebssysteme noch nicht
kennt. Die Einführung in Swift ist interessant, aber aufgund des
geringen Umfangs nicht ausreichend für die Praxis. Die
"Schritt-für-Schritt-Anleitungen" zum Erstellen zweier Apps sind
sehr spezifisch und nicht prüfungsrelevant. Da sie wahrscheinlich
schnell veralten, sind sie für die Praxis auch nicht allzu
hilfreich. Dennoch vermitteln sie einen ersten Überblick über die
Werkzeuge und das Vorgehen bei der Entwicklung einer App. Kapitel
12: Software-Engineering Die kurze geschichtliche Einführung anhand
der Softwarekrise ist sinnvoll. 12.1 Überblick Der
Entwicklungszyklus aus Planung, Analyse, Entwurf, Implementierung,
Test und Dokumentation wird exakt so in (fast) jedem
IHK-Abschlussprojekt durchlaufen, hat also eine sehr hohe
Praxisrelevanz. Projektmanagement ist ein wichtiges Prüfungsthema.
Netzpläne werden in gefühlt jeder zweiten Prüfung abgefragt. Auch
das Gantt-Diagramm sollte jeder Prüfling beherrschen. Ein weiteres
wichtiges Prüfungsthema sind Lastenheft und Pflichtenheft. Beim
Entwurf wird auf die Architektur der Anwendung geachtet. Eine
Information, die viele Prüflinge in ihren Projektarbeiten
vergessen. Bei der Implementierung werden mehrere - eigentlich als
selbstverständlich geltende - Verfahren wie Versionsverwaltung oder
Unit-Tests beschrieben, die in vielen Projektarbeiten auch keine
Erwähnung finden. Im Bereich Dokumentation werden dann genau die
Artefakte besprochen, die ich in jeder Projektarbeit erwarte:
Entwicklerdokumentation und Kundendokumentation. Die konkreten
Entwicklungsprozesse sollte auch jeder Prüfling kennen, wobei der
RUP bislang nie abgefragt wurde (wohl weil er kommerziell ist).
Extreme Programming und Scrum sollten jedem Prüfling geläufig sein.
12.2 Werkzeuge UML: Das Lieblingsthema jedes Prüfungserstellers :-)
Absolut prüfungsrelevant sind: Anwendungsfalldiagramm,
Klassendiagramm, Sequenzdiagramm, Aktivitätsdiagramm und
Zustandsdiagramm. Letzeres wird leider nicht näher vorgestellt.
Sekundärliteratur ist für die UML dringend zu empfehlen!
Entwurfsmuster sollten einem Anwendungsentwickler nach drei Jahren
Ausbildung auch einmal untergekommen sein. Allerdings wurden sie
bislang nicht in Prüfungen abgefragt. Da sie aber eine hohe
Praxisrelevanz haben, können sie definitiv im Fachgespräch zur
Sprache kommen. Ich empfehle eine nähere Auseinandersetzung mit:
Abstract Factory, Factory Method, Builder, Singleton, Adapter,
Decorator, Observer, Strategy, Template Method, Visitor. In Java
würde ich statt des gezeigten Codes für einen Singleton die
implizit synchronisierte Variante verwenden. Unit-Tests sollten
heutzutage Standard bei der Softwareentwicklung - und in jedem
Abschlussprojekt - sein. Auch TDD muss jeder Prüfling erklären
können. Ohne eine Versionsverwaltung wie Git würde ich nicht eine
Zeile Code schreiben. Und Bugtracker sind hoffentlich in den
Ausbildungsbetrieben auch weit verbreitet. Literaturempfehlungen
Software-Engineering ist ein weites Feld. Zu den genannten
Schwerpunkten in der Prüfung kann ich die folgenden Bücher
empfehlen. Darum geht es ja hier :-) * Eine detaillierte und gut
verständliche Übersicht über alle UML-Diagramme. * Enthält auf
wenigen Seiten (ca. 200) Extreme Programming, Scrum und Feature
Driven Development. * Der Klassiker vom "Erfinder" Kent Beck
persönlich. * Sehr gut verständlich und spannend geschrieben. Es
werden aber nicht alle Pattern besprochen. * Eine kurze
Zusammenfassung aller wichtiger Patterns. Zum Nachschlagen gut
geeignet. Wenn man sie noch gar nicht kennt, aber zu kurz. * Links
Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts Lasten-
und Pflichtenheft in der Projektdokumentation Pragmatic Unit
Testing in Java 8 with JUnit (Buchclub) Einführung in die
Versionsverwaltung mit Git (Teil 1) Testverfahren für Software -
Häufige Fragen im Fachgespräch Design Patterns & Refactoring
Zusammenfassung Mobile Development Mit den Kapiteln Mobile
Development und Software Engineering beende ich die 14-teilige
Buchclub-Reihe zum IT-Handbuch für Fachinformatiker:innen von
Sascha Kersken. Das Kapitel zu mobilen Anwendungen führt kurz in
iOS und Android ein. Für iOS behandelt es Swift und die
Entwicklungsumgebung Xcode; für Android zeigt es den Einstieg mit
Android Studio und Java. Auf rund 30 Seiten entstehen einfache
Beispiel-Apps. Die Klickanleitungen hängen von der jeweiligen
Softwareversion ab und altern entsprechend schnell. Ich empfehle
dir für solche Schritte aktuelle Webseiten und für den tieferen
Einstieg ein Fachbuch zur jeweiligen Plattform. In den
schriftlichen Prüfungen, auf die ich mich hier beziehe, stehen
allgemeine Programmierkonzepte wie Schleifen und Algorithmen im
Vordergrund. Wenn du dein Abschlussprojekt mit Swift umsetzt,
gehören Fragen dazu ins Fachgespräch. Mobile Anwendungen begegnen
mir regelmäßig in IHK-Projekten. In meinem Unternehmen gibt es
beispielsweise eine App, mit der Versicherte Arztrechnungen
fotografieren und einreichen können. Software Engineering und der
Entwicklungsprozess Die Softwarekrise der 1960er-Jahre war ein
Ausgangspunkt für Software Engineering. Seitdem haben sich Methoden
entwickelt, mit denen du Software systematisch planen und erstellen
kannst. In vielen Abschlussprojekten, die ich lese, kommt das
Wasserfallmodell vor. Für ein kurzes Projekt lässt sich damit der
Ablauf gut beschreiben. Die behandelten Phasen sind: Planung
Analyse Entwurf Implementierung Test Dokumentation Aus jeder Phase
sollte etwas in deiner Projektarbeit erkennbar sein. Die genaue
Benennung und Reihenfolge können variieren. Mit Netzplänen und
Gantt-Diagrammen planen Mit einem Netzplan kannst du Abhängigkeiten
zwischen Aufgaben darstellen und berechnen, wie lange dein Projekt
dauert. Er zeigt außerdem, welche Arbeiten parallel möglich sind.
Die Aufgaben erscheinen als verbundene Rechtecke mit Angaben wie
dem frühesten Anfangszeitpunkt oder dem spätesten Endzeitpunkt. Auf
dem kritischen Pfad liegen Aufgaben, deren Verzögerung das gesamte
Projekt verschiebt. In meinen damaligen schriftlichen Prüfungen
kamen Netzpläne häufig vor, etwa als Aufgabe zum Vervollständigen
oder zum Berechnen des kritischen Pfads. Ich empfehle dir, das
Thema mit weiteren Quellen und Übungsaufgaben zu vertiefen.
Gantt-Diagramme werden ebenfalls als Werkzeug zum Planen
vorgestellt. Anforderungen im Lasten- und Pflichtenheft festhalten
Im Lastenheft beschreibt dein:e Auftraggeber:in die fachlichen
Anforderungen an die gewünschte Software. Als Auftragnehmer:in
erstellst du darauf aufbauend das Pflichtenheft, in dem du
beschreibst, wie du diese Anforderungen technisch umsetzen
möchtest. Es gehört zum Vertrag und dient später als Grundlage
dafür, zu prüfen, ob die vereinbarten Leistungen erfüllt sind.
Beide Dokumente sind Themen für schriftliche Prüfungen und
Fachgespräche. Du kannst sie auch für dein eigenes Abschlussprojekt
erstellen. Die Architektur vorab entwerfen Für dein
Abschlussprojekt empfehle ich dir, die Architektur vor dem
Programmieren aufzuzeichnen, beispielsweise mit einem
UML-Komponentendiagramm. Dabei legst du fest, welche Komponenten
deine Software hat und wie sie über Schnittstellen
zusammenarbeiten. Auch Abhängigkeiten und ein möglicher Aufbau nach
MVC gehören auf diese Ebene. Das Buch behandelt unter anderem
Client-Server- und Peer-to-Peer-Architekturen. Aus diesem Entwurf
kannst du deine Projektstruktur ableiten....
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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