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Martin Helmich über Docker und Kubernetes – Anwendungsentwickler-Podcast #121

Martin Helmich über Docker und Kubernetes – Anwendungsentwickler-Podcast #121

IT-Berufe-Podcast vor 8 Jahren
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Ein spannendes Interview mit Martin Helmich zum Thema Docker gibt
es in der einhunderteinundzwanzigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. Allgemeines zur Person Wie ist dein
Name und wo arbeitest du? Martin Helmich von Mittwald. An welchen
Projekten arbeitest du zur Zeit in deinem Tagesjob? Einsatz von
Containern in Hosting-Umgebungen. Wie bist du zur Informatik bzw.
Softwareentwicklung gekommen? Als Kind schon mit dem Programmieren
angefangen. Welche Ausbildung bzw. welches Studium hast du im
Bereich der Informatik absolviert? Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
an der PHWT Vechta und danach Master in Informatik mit Schwerpunkt
Mobile Anwendungen an der Hochschule Osnabrück. Mit welcher/n
Programmiersprache/n arbeitest du im Alltag? JavaScript (NodeJS),
Go, PHP. Was ist deine Lieblingsprogrammiersprache und warum? Go,
weil sie Vieles besser/einfacher/sicherer macht als C. Docker Was
ist Docker? Eine Software zur Containervirtualisierung. Warum gibt
es aktuell so einen Hype rund um Docker? Wird viel im Zusammenhang
mit DevOps verwendet. Container sind in aller Munde. Viele
Buzzwords, die durch die Entwicklerszene geistern. Warum nimmt man
nicht einfach die "guten alten" virtuellen Maschinen? Zu aufwändig
für einzelne Services/Prozesse. Kleiner und leichter zu
(ver-)teilen (siehe Docker Hub). Bessere Performance. Einfache
Automatisierung. Was hat das Ganze mit "infrastructure as code" zu
tun? Bei Docker spricht man eher von "immutable infrastructure",
also zustandsloser Infrastruktur. Wozu braucht man in der Praxis
Container? Infrastrukturbetrieb soll einfacher werden. Leicht in
die Breite zu skalieren. Was ist Kubernetes und wofür braucht man
das? Docker kann nicht selbst clustern usw. Kubernetes oder Docker
Swarm sind Container Orchestrators, die das übernehmen. Kubernetes
ist der de-facto Standard. Die Orchestrierer abstrahieren von der
konkreten Infrastruktur (Hardware, Netzwerk usw.). Wichtig, wenn
Container untereinander kommunizieren sollen, z.B. Webanwendung mit
Datenbank. Welche Vorteile bieten mir als Softwareentwickler
Container? Entwicklungs-/Produktionsumgebung exakt nachbauen.
Versionen und Abhängigkeiten exakt nachstellen. Zielumgebung für
Deplyoment kann durch Entwickler vorgegeben werden. Spart Zeit und
gibt Sicherheit beim Deployment. Fehler können besser nachgestellt
werden. Verhindert das "Works on my machine"-Syndrom. Ist der
Einsatz von Docker auch auf auf Windows möglich? Man kann
Linux-Container unter Windows starten. Man kann auch
Windows-Container starten. Wie (einfach) aktualisiert man
vorhandene Container (z.B. bei Betriebssystemupdates)? Ein
Container soll sich eigentlich nicht mehr ändern. Images können auf
Basis neuer Images neu gebaut werden. Das Basisimage ist z.B.
Ubuntu und nur die Unterschiede werden in den darüberliegenden
Containern gespeichert. Docker ist sehr intelligent, wenn es um das
Ermitteln der Deltas geht. Gibt es Programmiersprachen oder
-umgebungen, die sich besonders gut zum Einsatz in Containern
eignen? Eigentlich geht alles. Für welche Applikationen/Unternehmen
eignet sich der Einsatz von Containern besonders gut? Nur für
Webanwendungen? Das Schreiben von Daten geht nicht und muss auf
externe Speicher umgeleitet werden. Am besten fährt man den
Container hoch und fasst ihn nie wieder an. Es gibt auch
Kommandozeilentools, die als Container verpackt werden und z.B. ein
komplettes Java mit allen Abhängigkeiten mitbringen. Wofür setzt du
konkret Docker ein? Welche Vorteile hast du dadurch? Aufbau einer
Containerlandschaft z.B. für TYPO3-/Wordpress-Hosting.
Automatisierung dieser Infrastruktur mit Kubernetes und Erweiterung
von Kubernetes um eigene Funktionen. Wo speichern die Datenbanken
ihre Daten? Extern gemountete Partitionen können persistenten
Speicher bereitstellen. Netzwerk-Storages werden auch von
Kubernetes angeboten und sind transparent durch Kubernetes vom
konkreten Dateisystem abstrahiert. Gibt es deiner Erfahrung nach
auch Probleme/Nachteile beim Einsatz von Docker? Netzwerkspeicher
und Datenbanken können umziehen. (IP-)Adressen ändern sich.
Zustandslosigkeit der Services ist Voraussetzung. Das interne
Netzwerk führt ggfs. zu Latenzen. Traffic von außen in das
Containernetzwerk zu bekommen und Load Balancer einzurichten könnte
schwierig sein. Initial ist es ein hoher Aufwand, die Infrastruktur
ans Laufen zu bekommen. Es gibt aber z.B. Minikube als Startprojekt
oder man startet direkt in der Cloud, z.B. mit AWS oder Azure. Ist
die Architektur der Anwendung betroffen? Was hat Docker z.B. mit
Microservices/DDD zu tun? Das Dateisystem kann wechseln,
IP-Adressen ändern sich, root-Rechte sollten nicht erforderlich
sein. Microservices passen gut in Container, aber das Umgekehrte
gilt nicht zwingend. Gibt es Alternativen zu Docker? rkt, LXC, LXD.
Aber Docker ist der Platzhirsch. Aus- und Weiterbildung Bildest du
selbst Entwickler-Nachwuchs aus und wenn ja, wie ist das Vorgehen?
Nein, ich arbeite eher bei innerbetrieblichen Fortbildungen mit.
Wir haben z.B. ein Barcamp bei Mittwald durchgeführt. Außerdem
nehme ich an Konferenzen teil. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch
mit Bezug zur IT/Programmierung und warum? The Clean Coder* von
Uncle Bob. * Wie bildest du dich selbst weiter? Einfach anfangen!
Z.B. ein Tutorial durcharbeiten. Ich bin eher "hands on", Bücher
funktionieren bei mir nicht so gut. Mehr über Martin und Mittwald
Wo können die Hörer mehr über dich erfahren bzw. dich kontaktieren?
Auf meiner Website oder bei GitHub. Mehr über Mittwald gibt es auf
der Website und der speziellen Karriereseite. Links Permalink zu
dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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