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DNS und DHCP (Netzwerkgrundlagen) – Anwendungsentwickler-Podcast #138

DNS und DHCP (Netzwerkgrundlagen) – Anwendungsentwickler-Podcast #138

IT-Berufe-Podcast vor 7 Jahren
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Um zwei zentrale Technologien der Netzwerkgrundlagen - DNS und DHCP
- geht es in der einhundertachtunddreißigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. Inhalt DNS Theoretisch können wir
auch im Internet surfen, indem wir die IP-Adressen der Websites
eingeben, aber das kann sich kein Mensch merken. Daher sind
Websites über einen sprechenden Namen, die Domain, erreichbar.
Dafür brauchen wir dann aber eine Übersetzung von Domainname in
IP-Adresse, damit der Computer kommunizieren kann. Einfachste
Möglichkeit: Datei mit Übersetzung von IP in Domain (gibt es
tatsächlich: hosts unter Windows z.B. unter
C:\Windows\System32\drivers\etc, die Paare aus IP-Adressen und
Hostnamen enthält). Dann müsste aber jeder Computer die gesamte
Liste aller verfügbaren Domains kennen. Das ist nicht machbar. #
Copyright (c) 1993-2009 Microsoft Corp. # # This is a sample HOSTS
file used by Microsoft TCP/IP for Windows. # # This file contains
the mappings of IP addresses to host names. Each # entry should be
kept on an individual line. The IP address should # be placed in
the first column followed by the corresponding host name. # The IP
address and the host name should be separated by at least one #
space. # # Additionally, comments (such as these) may be inserted
on individual # lines or following the machine name denoted by a
'#' symbol. # # For example: # # 102.54.94.97 rhino.acme.com #
source server # 38.25.63.10 x.acme.com # x client host # localhost
name resolution is handled within DNS itself. # 127.0.0.1 localhost
# ::1 localhost 136.243.146.110 macke.it Die Lösung ist DNS (Domain
Name System), ein "Telefonbuch" für Websites/IP-Adressen, das auf
viele Server verteilt ist. Mit dem Kommandozeilentool nslookup
können DNS-Server abgefragt werden. DNS kann kaskadiert werden.
Wenn ein Server nicht weiter weiß, fragt er den übergeordneten
Server und speichert (cacht) ggfs. das Resultat für die nächste
Anfrage. Die letzte Instanz der Kaskade sind die sog. Root-Server.
Die sogenannten Websperren gegen "verbotene" Websites funktionieren
im Prinzip so, dass einzelne "Telefonbücher" (z.B. die der
deutschen Internetprovider) gesäubert werden. Aber man kann sie
einfach umgehen, indem man bewusst einen anderen DNS-Server
verwendet, der z.B. in einem anderen Land steht. DHCP Zurück zu
unserem Aufruf: Der Client ruft eine Adresse im Browser auf und der
Server liefert ihm HTML zurück. Aber dazu braucht der Client auch
eine IP-Adresse. Die Zieladresse ist dank DNS bekannt, aber man
braucht auch eine Quelladresse für den Client. Die kann man selbst
vergeben, aber das wird bei mehreren PCs immer schwieriger, da sie
eindeutig sein müssen (sonst weiß das Netzwerkpaket der Antwort
nicht, wo es hin muss). Die Lösung heißt DHCP (Dynamic Host
Configuration Protocol). Das ist ein Dienst, den ein Server
(zuhause z.B. die FRITZ!Box*) bereitstellt, der sich dann z.B. die
Liste der bereits verwendeten IP-Adressen merkt und keine doppelt
vergibt. Außerdem kann man viele weitere Einstellungen (wie z.B.
den zu nutzenden DNS-Server) per DHCP an die Clients verteilen.
Literaturempfehlungen Im guten alten IT-Handbuch für
Fachinformatiker* werden in Kapitel 4 Netzwerkgrundlagen auch DNS
und DHCP erläutert. In meinem Buchclub gehe ich auf die Inhalte
auch noch einmal im Detail ein. * Für die Prüfungsvorbereitung
musst du aber dein Wissen noch vertiefen! Literaturempfehlungen zur
Netzwerktechnik evaluiere ich aktuell und reiche sie später nach.
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Domain Name System Root-Nameserver Dynamic Host Configuration
Protocol
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„DNS und DHCP (Netzwerkgrundlagen) – Anwendungsentwickler-Podcast #138“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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