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Datensicherung (Backup) – IT-Berufe-Podcast #178

Datensicherung (Backup) – IT-Berufe-Podcast #178

IT-Berufe-Podcast vor 4 Jahren
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Um das beliebte Prüfungsthema Datensicherung geht es in der
einhundertachtundsiebzigsten Episode des IT-Berufe-Podcasts. TL;DR
Datensicherung schützt deine Daten vor Verlust, indem du sie auf
weiteren Medien speicherst und das Zurückspielen testest. Für dich
als IT-Azubi gehören dazu die verschiedenen Backup-Arten, passende
Speichermedien und das Generationenprinzip, die auch in Teil 1 der
gestreckten Abschlussprüfung vorkommen können. Welche Daten du wie
oft sicherst, hängt davon ab, wie schnell du sie wieder brauchst
und welche Folgen ein Verlust hätte. Mein privates Konzept umfasst
ein NAS und externe Festplatten, von denen eine verschlüsselt
außerhalb meines Hauses liegt; ausgewählte Daten sichere ich
zusätzlich auf meinem eigenen Server. Kapitelmarken [00:00:00]
Datensicherung für Prüfung und Praxis [00:02:20] Datenschutz,
Datensicherheit und Datensicherung [00:05:31] Ursachen für
Datenverlust [00:09:35] Folgen für Unternehmen und private Daten
[00:12:01] Mitarbeiter:innen schulen und Dateien sicher speichern
[00:15:39] Welche Daten gehören ins Backup? [00:18:38] Daten
archivieren und sichern [00:20:19] Das Zurückspielen testen
[00:21:48] Geänderte Dateien erkennen [00:24:19] Das Änderungsdatum
im Dateisystem [00:26:00] Das Archiv-Bit [00:27:36] Änderungen mit
Hashwerten erkennen [00:29:05] Backup-Arten und ihre Anforderungen
[00:30:06] Voll-Backup [00:31:44] Differenzielles Backup [00:32:54]
Inkrementelles Backup [00:34:22] Begriffe merken und Wochenbeispiel
durchgehen [00:36:51] Kriterien für Backup-Medien [00:42:12]
Magnetbänder [00:43:43] Mechanische Festplatten [00:45:08] SSDs und
USB-Sticks [00:46:34] Optische Speichermedien [00:48:12]
Cloud-Speicher [00:51:08] Mehrere Backup-Medien und Rotation
[00:55:18] Das Generationenprinzip [01:00:34] Cold-Backup und
Hot-Backup [01:04:49] Mein privates Backup-Konzept [01:05:57]
Persönliche Dateien und Programme [01:07:29] Kopie auf dem lokalen
NAS [01:09:13] Externe Festplatte vom Stromnetz trennen [01:10:09]
Eine Kopie außer Haus lagern [01:10:49] Wie häufig sichere ich
meine Daten? [01:12:09] Eigener Server und verschlüsselte Kopien
[01:13:23] SyncToy als Backup-Software [01:14:23] Fotos auch
unterwegs sichern Inhalt Datensicherung ist quasi das deutsche Wort
für Backup und behandelt das Sichern und Wiederherstellen von Daten
auf Sicherungsmedien wie Magnetbändern, externen Festplatten oder
der Cloud. Es geht hierbei um den Schutz vor Datenverlust.
Abgrenzung von Datensicherung, Datensicherheit und Datenschutz.
Siehe auch Datenschutz vs. Datensicherheit vs. Datensicherung. Die
Datensicherung ist ein Teil der Datensicherheit, der sich um das
Schutzziel Verfügbarkeit kümmert. Warum können Daten verloren
gehen? Hardwaredefekte, Probleme im Stromnetz, Feuer/Wasser,
Naturkatastrophen, menschliches Versagen oder Vorsatz (z.B.
absichtliches Löschen oder Diebstahl), Ransomware Ein Datenverlust
kann für Unternehmen (aber auch Privatpersonen) große negative
Auswirkungen haben. In schlimmen Fällen kann das Unternehmen nicht
weiter arbeiten und muss Insolvenz anmelden. Mitarbeiter sollten
zum Thema Datenverlust sensibilisiert werden. Was sind die
Konsequenzen eines Datenverlustes für das Unternehmen und die
Person selbst? Dateien sofort abspeichern und nicht erst nach
stundenlanger Arbeit. Dateien regelmäßig speichern. Nicht nur auf
der eigenen Festplatte speichern, sondern im Netzwerk. Was sind
sicherungswürdige Daten? Daten, die man nicht ohne Weiteres
wiederbeschaffen kann (z.B. selbst erstellte Dateien, Fotos,
Dokumente, Arbeitsergebnisse). Meist werden Betriebssystemdaten und
Programminstallationen nicht gesichert. Grundsätzlich kommt es
darauf an, wie schnell Daten wiederhergestellt werden können
müssen. Auch das Betriebssystem kann daher gesichert werden müssen,
wenn eine Neuinstallation zu lange dauern würde. Es gibt auch
gesetzliche Aufbewahrungsfristen für Daten, aber bitte nicht mit
Archivierung durcheinanderbringen. Wichtig bei der Datensicherung:
auch die Datenwiederherstellung testen! Wie erkennt die Software,
welche Daten zu sichern sind? Metadaten wie letztes Änderungsdatum,
Archiv-Flag oder Dateihash. Wie viele Daten werden gesichert und
wie lange dauert die Wiederherstellung? Trade Off zwischen geringem
Speicherverbrauch bzw. langer Backuplaufzeit und schneller
Wiederherstellungsdauer. Unterschiedliche Verfahren: Vollbackup
(alle Daten sichern), differenzielles Backup (nur geänderte Daten
zum letzten Vollbackup werden gesichert) und inkrementelles Backup
(geänderte Daten zum letzten Voll- oder inkrementellen Backup
werden gesichert). Vollbackup: Viel Speicherverbrauch, lange
Backuplaufzeit, schnelle Wiederherstellung (nur 1 Backup nötig).
Differenzielles Backup: Mittelweg zwischen
Speicherverbrauch/Backuplaufzeit und Wiederherstellung (2 Backups
nötig). Inkrementelles Backup: Geringster Speicherverbrauch, aber
längste Wiederherstellung (z.B. 5 Backups nötig). Backup-Medien
Kriterien bei der Auswahl von Backupmedien: Kapazität,
Transferrate, Zugriffsgeschwindigkeit, Kosten, Lebensdauer,
Störanfälligkeit Mögliche Medien: Magnetbänder, Festplatten/HDDs,
SSDs, USB-Sticks, CDs/DVDs/BluRays, Cloud Generationenprinzip bzw.
Großvater/Vater/Sohn Auch Backup-Medien können kaputt gehen! Nur
ein einziges Medium zu nutzen, ist daher nicht zu empfehlen.
Außerdem würden neue Sicherungen die alten überschreiben, enthalten
aber ggfs. früher gelöschte Daten nicht mehr für eine spätere
Wiederherstellung. Zu viele Medien kosten aber unverhältnismäßig
viel Geld. Daher ist ein Mittelweg nötig: ein Rotationsprinzip.
"Übliche" Medien bei 5-Tage-Woche: 4 x Sohn (Mo - Do), 4 x Vater
(Fr), 12 x Großvater (Monat) Hot/Cold Backup Cold-Backup:
Herunterfahren der zu sichernden Systeme nötig. Einfach, aber mit
Downtime verbunden. Hot-Backup: Systeme werden während des Betriebs
gesichert. Schwierig (z.B. Redo-Logs bei Datenbanken), aber keine
Downtime nötig. Mein privates Backup-Konzept Nur eigene Dateien
sichern, keine Betriebssystemdaten oder Programme. Schritt 1: NAS*
am lokalen Netzwerk. Schritt 2: externe Festplatte* ohne
Netzwerk/Strom. Schritt 3: externe Festplatte außerhalb des Hauses.
Bestimmte Daten zum schnellen/einheitlichen Zugriff verschlüsselt
in der (eigenen) Cloud. Produktempfehlungen Ich verwende seit
Jahren die externen Festplatten von Western Digital* für meine
privaten (!) Backups. Sie sind relativ günstig und benötigen
lediglich einen USB-Anschluss am PC. Sie sind sehr klein und
kompakt und auch recht leicht. * Zusammen mit einer praktischen
Trage- und Schutztasche* kann man sie gut für
Außer-Haus-Sicherungen nutzen. Dafür solltest du die Daten dann
aber verschlüsseln, z.B. mit Bitlocker. * Für die schnelle
Ad-hoc-Datensicherung zwischendurch nutze ich - ebenfalls seit
einigen Jahren - ein NAS von Synology*. Das hat neben der
Datensicherungsfunktion auch noch einen Haufen anderer Funktionen,
wie z.B. Streamingserver für Multimedia, Webserver und viele
weitere. * Zum Kopieren der Dateien nutze ich keine spezielle
Backup-Software, sondern das kostenfreie SyncToy von Microsoft.
Links Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts
Externe Festplatte* für die private Datensicherung. NAS von
Synology* für die schnelle Datensicherung im lokalen Netzwerk.
Generationenprinzip Oracle Database Hot Backup and Recovery
BitLocker SyncToy Zusammenfassung Datensicherung als Thema für
IT-Azubis In meiner Prüfungsvorbereitung gehört Backup zum Bereich
IT-Security. Das Thema betrifft alle IT-Berufe und begegnet dir
auch im Unternehmen sowie bei deinen privaten Dateien. Die Begriffe
Datenschutz schützt personenbezogene Daten natürlicher Personen vor
Missbrauch durch Dritte. Dazu gehören etwa Namen und Anschriften
sowie besonders schützenswerte Angaben zu Krankheiten. Rechtliche
Grundlagen sind die DSGVO und das Bundesdatenschutzgesetz.
Datensicherheit umfasst den Schutz sämtlicher Daten. Ihre
Schutzziele sind Authentizität, Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und
Integrität. Datensicherung, auch Backup genannt, schützt vor
Datenverlust und gehört zur Datensicherheit. Sie trägt zum
Schutzziel Verfügbarkeit bei, weil du verlorene Daten aus einer
zusätzlichen Kopie zurückspielen kannst. Wie Daten verloren gehen
Wenn du dein Backup planst, beziehen sich die Schutzmaßnahmen auf
konkrete Gefahren: Hardware kann ausfallen, etwa durch Verschleiß
einer mechanischen Festplatte. Überspannung kann mehrere Geräte im
selben Stromnetz gleichzeitig beschädigen. Feuer, Flüssigkeiten und
Naturkatastrophen können Datenträger oder ganze Gebäude zerstören.
Menschen löschen Dateien versehentlich oder beschädigen Daten
absichtlich. Ransomware verschlüsselt Daten und verhindert den
Zugriff. Ein gestohlener oder heruntergefallener Laptop kann
ebenfalls dazu führen, dass deine Dateien verloren gehen. Ein
Backup-Medium am selben Stromnetz ist bei Überspannung
mitbetroffen. Liegt es im selben Gebäude, kann ein Brand auch diese
Kopie zerstören. Daraus ergibt sich, wo du deine zusätzlichen
Datenträger aufbewahrst und wann du sie anschließt. In meinem
Unternehmen, einer Krankenversicherung, bilden Daten die Grundlage
der täglichen Arbeit. Gehen langjährige Datenbestände verloren,
kann das den Betrieb zum Stillstand bringen und bis zur Insolvenz
führen. Privat betrifft ein Verlust beispielsweise eingescannte
Steuerunterlagen oder Fotos, die du erneut aufnehmen müsstest.
Mitarbeiter:innen schulen und Dateien sicher speichern Als
IT-Fachkraft gehört es zu deinen Aufgaben, Mitarbeiter:innen den
sicheren Umgang mit Dateien beizubringen. Schulungen vermitteln,
welche Folgen ein Datenverlust hat und wie sich Fehler vermeiden
lassen. Speichere ein neues Dokument frühzeitig und während der
Arbeit regelmäßig. In meiner Praxis gingen einmal drei Stunden
Arbeit an einer Word-Datei verloren, weil sie bis zum Absturz
ausschließlich im Arbeitsspeicher lag. Auch sehr lange Dateinamen
und Pfade können Probleme verursachen,...
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„Datensicherung (Backup) – IT-Berufe-Podcast #178“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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