Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Jahren
...über den Antrag auf Aussetzung des Verfahrens – ab 02:24 Minuten
Am 19. Prozesstag hat die Verteidigung des Attentäters einen Antrag
auf Aussetzung des Verfahrens gestellt. Anwältinnen und Anwälte der
Nebenklage haben Anträge gestellt, dass Taten gegenüber ihren
Mandantinnen und Mandanten als "versuchter Mord" gewertet werden.
In der Anklageschrift der Bundeswaltanschaft wurden diese Vergehen
anders bewertet. Über diese Fälle hat MDR exakt einen ausführliche
Beitrag gemacht. Mit diesem Antrag auf Aussetzung stand im Raum,
dass der Prozess auf der Zielgeraden platzt. Aber das Gericht
lehnte diesen Antrag ab und so konnte der Prozess wie geplant
weitergehen. ...was wusste die Familie über die Pläne des
Attentäters? – ab 11:21 Minuten Das persönliche Umfeld, wie die
Famile, ist immer relevant für "Radikalisierungskarrieren".
Dementsprechend wurden die Zeugenaussagen der Kernfamilie mit
Spannung erwartet. Aber Mutter, Vater und Halbschwester des
Attentäters machten von ihrem Recht gebrauch, die Aussagen zu
verweigern. Noch am Tag, als die Mutter des Angeklagten von der Tat
erfahren hat, hat sie einen Abschiedsbrief verfasst und einen
Suizid-Versuch unternommen. Der Brief war voller antisemitischer
Äußerungen. Allerdings ist nicht klar, in welchem geistigen Zustand
sie sich beim Verfassen befand. Die Nachbarn des Vaters hatten
unregelmäßig Knallgeräusche gehört. Im Schuppen am Haus des Vaters,
hat der Attentäter seine Waffen gebaut und diese auch getestet. Es
gab noch viele weitere Umstände, die den Familienmitgliedern hätten
auffallen können oder müssen. Aber ohne konkrete Aussagen wird es
dafür keine Hinweise geben. ...das Auftreten der Nebenklägerinnen
und Nebenkläger im Gericht – ab 21:09 Minuten Neben den vielen
erschütternden und schmerzhaften Momenten vor Gericht, gab es auch
viele solidarirsche Momente. Diese gingen in erster Linie von den
Nebenklägerinnen und Nebenklägern aus. Viele Nebenklägerinnen und
Nebenkläger haben sich in ihren Aussagen direkt an den Attentäter
gewendet und klargemacht, dass sie sich durch seine Tat nicht
einschüchtern lassen. Durch die Aussagen wurden auch spätere
Statements der Nebenklage beeinflusst. ...das Gutachten zur Psyche
des Angeklagten – ab 32:22 Minuten Im November 2020 wurde das
Gutachten vorgestellt, das die Psyche des Attentäters einschätzen
soll. Es vor allem dazu da, um zu ermitteln, ob eine besondere
Schwere der Schuld gegeben ist. Der Gutachter sieht zwar im
Attentäter durchaus autistische Züge, hält ihn aber dennoch für
voll schuldfähig und sieht in ihm eine dauerhafte Gefahr für die
Gesellschaft. Das deckt sich auch mit den Aussagen des Attenäters,
der in seinem Geständnis angekündigt hat, dass er nochmal Menschen
töten würde, die anderen Glaubens oder anderer Herkunft sind.
Am 19. Prozesstag hat die Verteidigung des Attentäters einen Antrag
auf Aussetzung des Verfahrens gestellt. Anwältinnen und Anwälte der
Nebenklage haben Anträge gestellt, dass Taten gegenüber ihren
Mandantinnen und Mandanten als "versuchter Mord" gewertet werden.
In der Anklageschrift der Bundeswaltanschaft wurden diese Vergehen
anders bewertet. Über diese Fälle hat MDR exakt einen ausführliche
Beitrag gemacht. Mit diesem Antrag auf Aussetzung stand im Raum,
dass der Prozess auf der Zielgeraden platzt. Aber das Gericht
lehnte diesen Antrag ab und so konnte der Prozess wie geplant
weitergehen. ...was wusste die Familie über die Pläne des
Attentäters? – ab 11:21 Minuten Das persönliche Umfeld, wie die
Famile, ist immer relevant für "Radikalisierungskarrieren".
Dementsprechend wurden die Zeugenaussagen der Kernfamilie mit
Spannung erwartet. Aber Mutter, Vater und Halbschwester des
Attentäters machten von ihrem Recht gebrauch, die Aussagen zu
verweigern. Noch am Tag, als die Mutter des Angeklagten von der Tat
erfahren hat, hat sie einen Abschiedsbrief verfasst und einen
Suizid-Versuch unternommen. Der Brief war voller antisemitischer
Äußerungen. Allerdings ist nicht klar, in welchem geistigen Zustand
sie sich beim Verfassen befand. Die Nachbarn des Vaters hatten
unregelmäßig Knallgeräusche gehört. Im Schuppen am Haus des Vaters,
hat der Attentäter seine Waffen gebaut und diese auch getestet. Es
gab noch viele weitere Umstände, die den Familienmitgliedern hätten
auffallen können oder müssen. Aber ohne konkrete Aussagen wird es
dafür keine Hinweise geben. ...das Auftreten der Nebenklägerinnen
und Nebenkläger im Gericht – ab 21:09 Minuten Neben den vielen
erschütternden und schmerzhaften Momenten vor Gericht, gab es auch
viele solidarirsche Momente. Diese gingen in erster Linie von den
Nebenklägerinnen und Nebenklägern aus. Viele Nebenklägerinnen und
Nebenkläger haben sich in ihren Aussagen direkt an den Attentäter
gewendet und klargemacht, dass sie sich durch seine Tat nicht
einschüchtern lassen. Durch die Aussagen wurden auch spätere
Statements der Nebenklage beeinflusst. ...das Gutachten zur Psyche
des Angeklagten – ab 32:22 Minuten Im November 2020 wurde das
Gutachten vorgestellt, das die Psyche des Attentäters einschätzen
soll. Es vor allem dazu da, um zu ermitteln, ob eine besondere
Schwere der Schuld gegeben ist. Der Gutachter sieht zwar im
Attentäter durchaus autistische Züge, hält ihn aber dennoch für
voll schuldfähig und sieht in ihm eine dauerhafte Gefahr für die
Gesellschaft. Das deckt sich auch mit den Aussagen des Attenäters,
der in seinem Geständnis angekündigt hat, dass er nochmal Menschen
töten würde, die anderen Glaubens oder anderer Herkunft sind.
Weitere Episoden
24 Minuten
vor 5 Jahren
1 Stunde 21 Minuten
vor 5 Jahren
1 Stunde 2 Minuten
vor 5 Jahren
41 Minuten
vor 5 Jahren
53 Minuten
vor 5 Jahren
Abonnenten
Deutschland
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.