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03.06.2026
1 Minute
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Der Buch-Tipp: Ferrari in der FORMEL 1
Foto: Cover (c) Geramond Verlag Es sind nur sieben Buchstaben, aber sie ergeben zusammen einen Mythos! Das Wort, dass sich daraus zusammensetzt heißt schlicht und einfach Ferrari! Es gibt mit Sicherheit fast keinen jungen Menschen, der nicht davon träumt, irgendwann mal in einem Ferrari zu sitzen, ich gebe zu, das gilt natürlich auch für ältere Menschen. Mit zunehmendem Alter lässt allerdings der Wunsch nach, auch mal in einem Formel 1 Auto von Ferrari zu sitzen. Foto: Buchseite S. 20 (c) Geramond Verlag - Motorsport Images und James Mann
Das hat mehrere Gründe: Erstens kommen die meisten von uns gar nicht mehr in ein solches Fahrzeug hinein, geschweige denn, heraus und vermutlich wären wir auch nicht in der Lage, mit diesem Fahrzeug auch nur 100 Meter weit unfallfrei zu fahren. Immerhin würden wir es vermutlich schaffen, das Auto in Bewegung zu setzen, den Automatikgetrieben neuerer Generation sei Dank. Das war früher völlig anders, wie man in dem im Verlag GeraMond erschienenen Buch „Ferrari in der FORMEL 1“ von Stuart Codling nachlesen kann. Codling stellt in diesem Buch auf 224 Seiten alle Rennfahrzeuge von Ferrari vor, die seit 1950 bis 2020 in der Formel 1 eingesetzt wurden. Zwar gab es schon vor der Formel 1 Automobilweltmeisterschaften, aber das Buch von Codling listet eben die Fahrzeuge auf, die seit 1950 von Ferrari in der Formel eins eingesetzt wurden. Dieses erste Formel 1 Fahrzeug trug übrigens die Typenbezeichnung 125 F1. In den ersten beiden Jahren der Formel 1, also 1950 und 1951, dominierten aber noch die von Kompressor-Motoren angetriebenen Alfetta von Alfa Romeo.
Foto: Buchseite S. 148 (c) Geramond Verlag - Motorsport Images und Ja-mes Mann 1952 war es dann soweit: Alberto Ascari wurde auf dem 170 PS starken Ferrari 500 F1 Weltmeister. Es war der erste Formel 1 Fahrerweltmeistertitel, es sollten im Laufe der Jahrzehnte 14 weitere folgen. Konstrukteursweltmeister wurde man erstmals 1961, insgesamt kamen hier 16 Titel zusammen. An dieser Stelle einen Überblick über die Fahrzeuge im Buch zu machen ist schon aufgrund der Menge unmöglich. Der letzte vorgestellte Rennwagen im Buch ist der SF 1000 von 2020 – die Zahl 1000 dürfte für seine PS-Leistung stehen. Sie haben jetzt sicher Lust auf mehr bekommen? Kein Problem. Das Buch „Ferrari in der FORMEL 1“ ist im Buchhandel und online für 49,99 Euro erhältlich!
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: https://www.was-audio.de/aanews/autonews20260603_kvp.mp3
Foto: Cover (c) Geramond Verlag Es sind nur sieben Buchstaben, aber sie ergeben zusammen einen Mythos! Das Wort, dass sich daraus zusammensetzt heißt schlicht und einfach Ferrari! Es gibt mit Sicherheit fast keinen jungen Menschen, der nicht davon träumt, irgendwann mal in einem Ferrari zu sitzen, ich gebe zu, das gilt natürlich auch für ältere Menschen. Mit zunehmendem Alter lässt allerdings der Wunsch nach, auch mal in einem Formel 1 Auto von Ferrari zu sitzen. Foto: Buchseite S. 20 (c) Geramond Verlag - Motorsport Images und James Mann
Das hat mehrere Gründe: Erstens kommen die meisten von uns gar nicht mehr in ein solches Fahrzeug hinein, geschweige denn, heraus und vermutlich wären wir auch nicht in der Lage, mit diesem Fahrzeug auch nur 100 Meter weit unfallfrei zu fahren. Immerhin würden wir es vermutlich schaffen, das Auto in Bewegung zu setzen, den Automatikgetrieben neuerer Generation sei Dank. Das war früher völlig anders, wie man in dem im Verlag GeraMond erschienenen Buch „Ferrari in der FORMEL 1“ von Stuart Codling nachlesen kann. Codling stellt in diesem Buch auf 224 Seiten alle Rennfahrzeuge von Ferrari vor, die seit 1950 bis 2020 in der Formel 1 eingesetzt wurden. Zwar gab es schon vor der Formel 1 Automobilweltmeisterschaften, aber das Buch von Codling listet eben die Fahrzeuge auf, die seit 1950 von Ferrari in der Formel eins eingesetzt wurden. Dieses erste Formel 1 Fahrzeug trug übrigens die Typenbezeichnung 125 F1. In den ersten beiden Jahren der Formel 1, also 1950 und 1951, dominierten aber noch die von Kompressor-Motoren angetriebenen Alfetta von Alfa Romeo.
Foto: Buchseite S. 148 (c) Geramond Verlag - Motorsport Images und Ja-mes Mann 1952 war es dann soweit: Alberto Ascari wurde auf dem 170 PS starken Ferrari 500 F1 Weltmeister. Es war der erste Formel 1 Fahrerweltmeistertitel, es sollten im Laufe der Jahrzehnte 14 weitere folgen. Konstrukteursweltmeister wurde man erstmals 1961, insgesamt kamen hier 16 Titel zusammen. An dieser Stelle einen Überblick über die Fahrzeuge im Buch zu machen ist schon aufgrund der Menge unmöglich. Der letzte vorgestellte Rennwagen im Buch ist der SF 1000 von 2020 – die Zahl 1000 dürfte für seine PS-Leistung stehen. Sie haben jetzt sicher Lust auf mehr bekommen? Kein Problem. Das Buch „Ferrari in der FORMEL 1“ ist im Buchhandel und online für 49,99 Euro erhältlich!
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27.05.2026
1 Minute
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Emira 420 Sport: Lotus präsentiert den leichtesten und stärksten Emira aller Zeiten
Ab und zu stellen wir an dieser Stelle auch mal Autos vor, die zugegebenermaßen unter Luxus fallen, den sich nur wenige leisten können. Das ist so wie mit Villen im Millionenbereich. Auch die können sich nur wenige leisten, aber man schaut sie sich trotzdem gerne mal an. Für den Fall, dass uns die Lottofee hold ist. Also schauen wir uns den Lotus Emira 420 Sport mal näher an.
Lotus präsentiert mit diesem Emira 420 Sport den stärksten, leichtesten und aerodynamisch leistungsfähigsten Emira, der je gebaut wurde. Als Spitzenmodell der Baureihe wurde er speziell dafür entwickelt, auf der Straße wie auf der Rennstrecke noch mehr Performance zu liefern. Der Emira 420 Sport unterstreicht das Bekenntnis zur Lotus-DNA und bietet noch mehr Agilität, Ansprechverhalten und ein intensiveres Fahrerlebnis. Er leistet 420 PS aus einem 2,0-Liter-Turbo-Vierzylindermotor, beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h. Mit dem optionalen Lightweight Handling Pack ist der Emira 420 Sport 25 Kilogramm leichter als der Emira Turbo und erzeugt 25 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb. Zahlreiche aerodynamische Optimierungen tragen außerdem zur verbesserten Kühlung und Rennstrecken-Performance bei, ohne den Luftwiderstand zu erhöhen. Lotus führt des Weiteren ein herausnehmbares, getöntes Glasdachelement für die gesamte Modellreihe ein. Mehr Performance, weniger Gewicht Der 2,0-Liter-Turbomotor mit 420 PS und 500 Nm Drehmoment ist mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert - für schnellere Beschleunigung und ein direkteres Ansprechverhalten in jedem Gang. Das Lightweight Handling Pack sorgt für noch mehr Agilität und Reaktionsvermögen. Es umfasst zweifach einstellbare Multimatic-Dämpfer, eine Titan-Abgasanlage, eine Lithium-Ionen-Batterie, Carbonfaser-Komponenten sowie eine spezielle Lotus Track Performance App zum Messen und Aufzeichnen von Rundenzeiten.
Verbesserte Aerodynamik und Kühlung Zu den neuen Exterieur-Details zählen ein neuer Frontsplitter, überarbeitete vordere Luftauslässe, verlängerte Seitenschweller, größere Lufteinlässe, eine Spoilerlippe am Heck sowie eine Heckklappe mit Lüftungslamellen. Diese Änderungen erhöhen den Luftdurchsatz zu den außenliegenden Kühlern um 15 Prozent, zum zentralen Kühler um 14 Prozent und verbessern die Bremsenkühlung um 10 Prozent. Zudem wird das Abgasventil mit 30 Prozent mehr Luft angeströmt. Diese Upgrades sorgen vor allem auf der Rennstrecke unter anspruchsvollen Bedingungen für eine noch gleichmäßigere Performance. Die Aktualisierungen sind zudem eine Hommage an das Design-Erbe von Lotus und greifen Details auf, die etwa den Esprit Turbo prägten. Preise und Verfügbarkeit Der Emira 420 Sport ist ab sofort bestellbar, die ersten Kundenauslieferungen sind ab August 2026 geplant. Sprich, Sie haben noch ein wenig Zeit, die 129.900 Euro aufzutreiben, die der Lotushändler für den Wagen von Ihnen haben will. Ich gebe allerdings zu, auf das Lottoglück würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Aber vielleicht haben Sie ja noch einen fast vergessenen Festgeldvertrag irgendwo, der die Summe hergibt. Falls nicht, dann wird der Lotus Emira 420 Sport vermutlich ein Traum bleiben. Alle Fotos: Lotus
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Thema heute: Emira 420 Sport: Lotus präsentiert den leichtesten und stärksten Emira aller Zeiten
Ab und zu stellen wir an dieser Stelle auch mal Autos vor, die zugegebenermaßen unter Luxus fallen, den sich nur wenige leisten können. Das ist so wie mit Villen im Millionenbereich. Auch die können sich nur wenige leisten, aber man schaut sie sich trotzdem gerne mal an. Für den Fall, dass uns die Lottofee hold ist. Also schauen wir uns den Lotus Emira 420 Sport mal näher an.
Lotus präsentiert mit diesem Emira 420 Sport den stärksten, leichtesten und aerodynamisch leistungsfähigsten Emira, der je gebaut wurde. Als Spitzenmodell der Baureihe wurde er speziell dafür entwickelt, auf der Straße wie auf der Rennstrecke noch mehr Performance zu liefern. Der Emira 420 Sport unterstreicht das Bekenntnis zur Lotus-DNA und bietet noch mehr Agilität, Ansprechverhalten und ein intensiveres Fahrerlebnis. Er leistet 420 PS aus einem 2,0-Liter-Turbo-Vierzylindermotor, beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h. Mit dem optionalen Lightweight Handling Pack ist der Emira 420 Sport 25 Kilogramm leichter als der Emira Turbo und erzeugt 25 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb. Zahlreiche aerodynamische Optimierungen tragen außerdem zur verbesserten Kühlung und Rennstrecken-Performance bei, ohne den Luftwiderstand zu erhöhen. Lotus führt des Weiteren ein herausnehmbares, getöntes Glasdachelement für die gesamte Modellreihe ein. Mehr Performance, weniger Gewicht Der 2,0-Liter-Turbomotor mit 420 PS und 500 Nm Drehmoment ist mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert - für schnellere Beschleunigung und ein direkteres Ansprechverhalten in jedem Gang. Das Lightweight Handling Pack sorgt für noch mehr Agilität und Reaktionsvermögen. Es umfasst zweifach einstellbare Multimatic-Dämpfer, eine Titan-Abgasanlage, eine Lithium-Ionen-Batterie, Carbonfaser-Komponenten sowie eine spezielle Lotus Track Performance App zum Messen und Aufzeichnen von Rundenzeiten.
Verbesserte Aerodynamik und Kühlung Zu den neuen Exterieur-Details zählen ein neuer Frontsplitter, überarbeitete vordere Luftauslässe, verlängerte Seitenschweller, größere Lufteinlässe, eine Spoilerlippe am Heck sowie eine Heckklappe mit Lüftungslamellen. Diese Änderungen erhöhen den Luftdurchsatz zu den außenliegenden Kühlern um 15 Prozent, zum zentralen Kühler um 14 Prozent und verbessern die Bremsenkühlung um 10 Prozent. Zudem wird das Abgasventil mit 30 Prozent mehr Luft angeströmt. Diese Upgrades sorgen vor allem auf der Rennstrecke unter anspruchsvollen Bedingungen für eine noch gleichmäßigere Performance. Die Aktualisierungen sind zudem eine Hommage an das Design-Erbe von Lotus und greifen Details auf, die etwa den Esprit Turbo prägten. Preise und Verfügbarkeit Der Emira 420 Sport ist ab sofort bestellbar, die ersten Kundenauslieferungen sind ab August 2026 geplant. Sprich, Sie haben noch ein wenig Zeit, die 129.900 Euro aufzutreiben, die der Lotushändler für den Wagen von Ihnen haben will. Ich gebe allerdings zu, auf das Lottoglück würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Aber vielleicht haben Sie ja noch einen fast vergessenen Festgeldvertrag irgendwo, der die Summe hergibt. Falls nicht, dann wird der Lotus Emira 420 Sport vermutlich ein Traum bleiben. Alle Fotos: Lotus
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22.05.2026
1 Minute
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Ein Abstecher zu einem Kochkurs bei Sarah Henke im Lemabri in Boppard
Nicht nur optisch ein Highlight – Das Asia Menü des Kochkurses Foto: Ingeborg Krug Der eine oder andere war bei unserem jüngsten Beitrag aus der Automobilszene irritiert. Was bitte hat die Sterneküche mit Autos zu tun, fragten sich einige? Jedenfalls mehr, als man im ersten Moment erkennt. Denn die Sterne werden bekanntlich vom Guide Michelin des gleichnamigen Reifenherstellers vergeben. Und dass Reifenhersteller in diese Nachrichtenreihe gehören, ist ja keine Frage. Foto: Ingeborg Krug
Der Guide Michelin entstand im Jahr 1900 als clevere Marketing-Idee der französischen Reifenhersteller André und Édouard Michelin. Die Menschen sollten mehr mit dem Auto reisen, den Reifenverschleiß ankurbeln und so den Absatz von Autoreifen steigern. Und so wurden Top-Restaurants empfohlen, die man mit dem Auto besuchen sollte und die wurden mit den Michelin-Sternen ausgezeichnet. Wir geben bekanntlich auch immer wieder Reisetipps, bei denen man das Nützliche beispielsweise einer Dienstfahrt mit angenehmen Dingen kombinieren kann. So kann man - statt auf der A61 an Boppard vorbeizufahren - dort abfahren und sich bei den ehemaligen Sterneköchen Sarah Henke und Christan Eckardt im Lemabri kulinarisch verwöhnen lassen. Wenn man es zeitlich gut plant, kann man dort sogar an einem Kochkurs teilnehmen. Hochinteressant ist dabei der asiatische Kochkurs von Sarah Henke. Kein Teilnehmer musste hungern … Foto: Ingeborg Krug Eine Gruppe von gut einem Dutzend Teilnehmern kochte kürzlich unter ihrer Anleitung gemeinsam ein asiatisches Menü, das voller Raffinesse war. Fünf verschiedene Gerichte, unter anderem Lachstatar auf Knusper Wan Tan und Tempura Garnelen Sushi hatte Sarah Henke vorgegeben, sie wurden unter ihrer Anleitung und mit ihrer Unterstützung als Teamwork umgesetzt. Und Fragen, wie das jeweilige Lebensmittel bearbeitet werden muss oder wie die asiatischen Aromen entstehen, hat Sarah geduldig beantwortet. Das Asia-Kochkurs-Menü Lemabri, Boppard
Ein Besuch im Lembari ist aber auch dann empfehlenswert, wenn man nicht selbst kochen, aber selbst essen möchte. Hier macht der Blick in die Speisekarte wirklich Lust auf einen Besuch, was auch am Konzept des Restaurants liegt. Es ist ein Zusammenspiel von asiatisch-französischer Raffinesse und regionaler Frische. Sarah Henke und Christian Eckhardt Lemabri, Boppard Dass die asiatische Küche die Domäne der gebürtigen Koreanerin ist, kann man leicht nachvollziehen, Sarahs Ehemann Christan Eckardt, der bereits mehrfach zwei Michelin – Sterne erkocht hat, steht für die frankophile Raffinesse. Besonders positiv ist, dass auch Kinder gerne gesehen sind. Für sie gibt nicht nur kindgerechte Speisen, sondern auch eine Kinderausstattung und sogar eine Spielecke. Da lohnt sind der Besuch nicht nur für die Erwachsenen! Siehe Unterzeile des jeweiligen Fotos
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: https://www.was-audio.de/aanews/autonews20260522_kvp.mp3
Thema heute: Ein Abstecher zu einem Kochkurs bei Sarah Henke im Lemabri in Boppard
Nicht nur optisch ein Highlight – Das Asia Menü des Kochkurses Foto: Ingeborg Krug Der eine oder andere war bei unserem jüngsten Beitrag aus der Automobilszene irritiert. Was bitte hat die Sterneküche mit Autos zu tun, fragten sich einige? Jedenfalls mehr, als man im ersten Moment erkennt. Denn die Sterne werden bekanntlich vom Guide Michelin des gleichnamigen Reifenherstellers vergeben. Und dass Reifenhersteller in diese Nachrichtenreihe gehören, ist ja keine Frage. Foto: Ingeborg Krug
Der Guide Michelin entstand im Jahr 1900 als clevere Marketing-Idee der französischen Reifenhersteller André und Édouard Michelin. Die Menschen sollten mehr mit dem Auto reisen, den Reifenverschleiß ankurbeln und so den Absatz von Autoreifen steigern. Und so wurden Top-Restaurants empfohlen, die man mit dem Auto besuchen sollte und die wurden mit den Michelin-Sternen ausgezeichnet. Wir geben bekanntlich auch immer wieder Reisetipps, bei denen man das Nützliche beispielsweise einer Dienstfahrt mit angenehmen Dingen kombinieren kann. So kann man - statt auf der A61 an Boppard vorbeizufahren - dort abfahren und sich bei den ehemaligen Sterneköchen Sarah Henke und Christan Eckardt im Lemabri kulinarisch verwöhnen lassen. Wenn man es zeitlich gut plant, kann man dort sogar an einem Kochkurs teilnehmen. Hochinteressant ist dabei der asiatische Kochkurs von Sarah Henke. Kein Teilnehmer musste hungern … Foto: Ingeborg Krug Eine Gruppe von gut einem Dutzend Teilnehmern kochte kürzlich unter ihrer Anleitung gemeinsam ein asiatisches Menü, das voller Raffinesse war. Fünf verschiedene Gerichte, unter anderem Lachstatar auf Knusper Wan Tan und Tempura Garnelen Sushi hatte Sarah Henke vorgegeben, sie wurden unter ihrer Anleitung und mit ihrer Unterstützung als Teamwork umgesetzt. Und Fragen, wie das jeweilige Lebensmittel bearbeitet werden muss oder wie die asiatischen Aromen entstehen, hat Sarah geduldig beantwortet. Das Asia-Kochkurs-Menü Lemabri, Boppard
Ein Besuch im Lembari ist aber auch dann empfehlenswert, wenn man nicht selbst kochen, aber selbst essen möchte. Hier macht der Blick in die Speisekarte wirklich Lust auf einen Besuch, was auch am Konzept des Restaurants liegt. Es ist ein Zusammenspiel von asiatisch-französischer Raffinesse und regionaler Frische. Sarah Henke und Christian Eckhardt Lemabri, Boppard Dass die asiatische Küche die Domäne der gebürtigen Koreanerin ist, kann man leicht nachvollziehen, Sarahs Ehemann Christan Eckardt, der bereits mehrfach zwei Michelin – Sterne erkocht hat, steht für die frankophile Raffinesse. Besonders positiv ist, dass auch Kinder gerne gesehen sind. Für sie gibt nicht nur kindgerechte Speisen, sondern auch eine Kinderausstattung und sogar eine Spielecke. Da lohnt sind der Besuch nicht nur für die Erwachsenen! Siehe Unterzeile des jeweiligen Fotos
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20.05.2026
1 Minute
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Mythos Sterneköche
Ein Gericht wie ein Gemälde – Lemabri, Boppard Sie sind seit Jahren in aller Munde und man hat den Eindruck, mit jeder neuen Kochsendung im Fernsehen kommen neue dazu: Sterneköchinnen und Sterneköche. Der Einfachheit halber sprechen wir ab jetzt aber nur noch von Sterneköchen. Und genau da müssen wir mal Licht ins Dunkel bringen. Denn auch wenn es unlogisch klingt, es gibt gar keine Sterneköche. Ich weiß, spätestens jetzt zweifeln Sie an meinem Verstand. Aber auch wenn es völlig widersinnig ist, nicht der Koch bekommt den begehrten Michelin-Stern, sondern das Restaurant, in dem er kocht. Davon gab es im Jahr 2025 in Deutschland 282 mit einem Stern, 47 mit zwei Sternen und nur ganze 12 mit drei Sternen.
Zum Verzehren fast zu schade – Lemabri, Boppard Und jetzt kommt die Krux. Verlässt ein Koch das Restaurant, dessen Stern er oder sie erkocht haben, behält das Restaurant seinen Stern bis zur Neubewertung, die dann ab der nächsten Ausgabe des Guide-Michelin relevant wird. Der Koch oder die Köchin können die von ihnen für das Restaurant erkochten Sterne allerdings nicht in ein anderes Restaurant mitnehmen. Für mich ist das unlogisch, denn so kochen im Zweifelsfall dann Spitzenköche in einem un-besternten Restaurant, während ein anderer Koch eventuell im Licht der Sterne glänzen kann, zu denen er möglicherweise nicht das Geringste beigetragen hat. Ein Restaurantumzug in ein anderes Gebäude führt übrigens auch zum Verlust des Sterns. Sarah Henke und Christian Eckhardt Lemabri, Boppard Ob es übrigens nach der diesjährigen Sterneverleihung am 23. Juni 2026 noch 12 Drei-Sterne-Restaurants in Deutschland geben wird, steht – Achtung Wortspiel - in den Sternen, denn Sven Elverfeld schließt sein Drei-Sterne-Restaurant Aqua im Ritz Carlton in Wolfsburg und dann sind die Sterne so oder so weg! Das kennen auch die Spitzenköche Sarah Henke und Christian Eckhardt, die beide auch schon im Aqua und in anderen Drei-Sterne-Restaurants gekocht haben. Sarah Henke erkochte zuletzt für das Spices im A-Rosa Sylt und für ihr eigenes Restaurant Yoso in Andernach einen Stern, Christian Eckhardt, mit dem sie seit 2018 verheiratet ist, erkochte zwei Sterne für das Rothschild Kempinski in Königstein und auf Anhieb zwei Michelin-Sterne für sein eigenes, ebenfalls in Andernach gelegenes Purs. Der Eingang zum Genießen – das Lemabri in Boppard Michael Weyland – was? audio
Mit der Entscheidung, das Lemabri in Boppard am Rhein zu eröffnen, haben sie – zumindest vorübergehend – auf die Sterne an der Tür verzichtet. Bei der Kochqualität der beiden kann sich das aber ganz schnell wieder ändern! Fotos: Siehe Bilduntertitel
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: https://www.was-audio.de/aanews/autonews20260520_kvp.mp3
Thema heute: Mythos Sterneköche
Ein Gericht wie ein Gemälde – Lemabri, Boppard Sie sind seit Jahren in aller Munde und man hat den Eindruck, mit jeder neuen Kochsendung im Fernsehen kommen neue dazu: Sterneköchinnen und Sterneköche. Der Einfachheit halber sprechen wir ab jetzt aber nur noch von Sterneköchen. Und genau da müssen wir mal Licht ins Dunkel bringen. Denn auch wenn es unlogisch klingt, es gibt gar keine Sterneköche. Ich weiß, spätestens jetzt zweifeln Sie an meinem Verstand. Aber auch wenn es völlig widersinnig ist, nicht der Koch bekommt den begehrten Michelin-Stern, sondern das Restaurant, in dem er kocht. Davon gab es im Jahr 2025 in Deutschland 282 mit einem Stern, 47 mit zwei Sternen und nur ganze 12 mit drei Sternen.
Zum Verzehren fast zu schade – Lemabri, Boppard Und jetzt kommt die Krux. Verlässt ein Koch das Restaurant, dessen Stern er oder sie erkocht haben, behält das Restaurant seinen Stern bis zur Neubewertung, die dann ab der nächsten Ausgabe des Guide-Michelin relevant wird. Der Koch oder die Köchin können die von ihnen für das Restaurant erkochten Sterne allerdings nicht in ein anderes Restaurant mitnehmen. Für mich ist das unlogisch, denn so kochen im Zweifelsfall dann Spitzenköche in einem un-besternten Restaurant, während ein anderer Koch eventuell im Licht der Sterne glänzen kann, zu denen er möglicherweise nicht das Geringste beigetragen hat. Ein Restaurantumzug in ein anderes Gebäude führt übrigens auch zum Verlust des Sterns. Sarah Henke und Christian Eckhardt Lemabri, Boppard Ob es übrigens nach der diesjährigen Sterneverleihung am 23. Juni 2026 noch 12 Drei-Sterne-Restaurants in Deutschland geben wird, steht – Achtung Wortspiel - in den Sternen, denn Sven Elverfeld schließt sein Drei-Sterne-Restaurant Aqua im Ritz Carlton in Wolfsburg und dann sind die Sterne so oder so weg! Das kennen auch die Spitzenköche Sarah Henke und Christian Eckhardt, die beide auch schon im Aqua und in anderen Drei-Sterne-Restaurants gekocht haben. Sarah Henke erkochte zuletzt für das Spices im A-Rosa Sylt und für ihr eigenes Restaurant Yoso in Andernach einen Stern, Christian Eckhardt, mit dem sie seit 2018 verheiratet ist, erkochte zwei Sterne für das Rothschild Kempinski in Königstein und auf Anhieb zwei Michelin-Sterne für sein eigenes, ebenfalls in Andernach gelegenes Purs. Der Eingang zum Genießen – das Lemabri in Boppard Michael Weyland – was? audio
Mit der Entscheidung, das Lemabri in Boppard am Rhein zu eröffnen, haben sie – zumindest vorübergehend – auf die Sterne an der Tür verzichtet. Bei der Kochqualität der beiden kann sich das aber ganz schnell wieder ändern! Fotos: Siehe Bilduntertitel
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13.05.2026
1 Minute
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland
Thema heute:
Mit dem E-Auto in den Campingurlaub: So gelingt das Ziehen des Wohnwagens
Foto: ACV Automobil-Club Verkehr
Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen, sagt man beim ACV Automobil-Club Verkehr: Funktioniert der gewohnte Campingurlaub genauso?
Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere Anforderungen als im Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und passende Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt.
Welches E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen?
Ob das Fahrzeug einen Hänger ziehen darf, kann man der Zulassungsbescheinigung Teil I entnehmen. Die Punkte O.1 und O.2 geben Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger ziehen. Das kann gerade bei älteren E-Autos der Fall sein. Viele aktuelle Modelle sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt. Je nach Modell und Ausführung reichen die zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis in den wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm, bei größeren Fahrzeugen auch darüber.
Wie stark sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?
Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche Gewicht auf die Reichweite aus. In der Praxis spielt die Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle. Besonders große und breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und werden damit zum entscheidenden Faktor für die Reichweite.
Während kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere Ladepausen und angepasste Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.
Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?
Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger unterwegs ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot auswählen. Größere Ladeparks und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im Vorteil. Hilfreich sind außerdem Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann taugt oder nicht.
Foto: ACV Automobil-Club Verkehr
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Mit dem E-Auto in den Campingurlaub: So gelingt das Ziehen des Wohnwagens
Foto: ACV Automobil-Club Verkehr
Wer jahrelang mit dem Verbrenner und Wohnwagen unterwegs war, steht beim Umstieg auf ein Elektroauto vor neuen Fragen, sagt man beim ACV Automobil-Club Verkehr: Funktioniert der gewohnte Campingurlaub genauso?
Wie weit komme ich mit Anhänger und wo kann ich mit Gespann laden? Der Anhängerbetrieb stellt andere Anforderungen als im Alltag. Reichweite, zulässige Gewichte und passende Lademöglichkeiten rücken in den Mittelpunkt.
Welches E-Auto kann einen Wohnwagen ziehen?
Ob das Fahrzeug einen Hänger ziehen darf, kann man der Zulassungsbescheinigung Teil I entnehmen. Die Punkte O.1 und O.2 geben Auskunft über die technisch zulässige Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger. Ist keine Anhängelast ausgewiesen oder freigegeben, darf das Fahrzeug keinen Anhänger ziehen. Das kann gerade bei älteren E-Autos der Fall sein. Viele aktuelle Modelle sind dagegen für den Anhängerbetrieb ausgelegt. Je nach Modell und Ausführung reichen die zulässigen Anhängelasten von niedrigen Werten um 750 Kilogramm bis in den wohnwagentauglichen Bereich von etwa 1.500 bis 2.000 Kilogramm, bei größeren Fahrzeugen auch darüber.
Wie stark sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?
Beim Ziehen eines Wohnwagens wirkt sich nicht nur das zusätzliche Gewicht auf die Reichweite aus. In der Praxis spielt die Kombination aus Gewicht und Aerodynamik eine zentrale Rolle. Besonders große und breite Wohnwagen erhöhen den Luftwiderstand deutlich und werden damit zum entscheidenden Faktor für die Reichweite.
Während kleinere Anhänger kaum Einfluss haben, kann sich die Reichweite mit einem großen Wohnwagen unter ungünstigen Bedingungen etwa halbieren. Für die Praxis bedeutet das: kürzere Etappen, häufigere Ladepausen und angepasste Reisegeschwindigkeiten erhöhen Effizienz und Fahrstabilität.
Wie funktioniert Laden mit Wohnwagen unterwegs?
Die eigentliche Herausforderung beginnt auf längeren Strecken oft nicht auf der Straße, sondern an der Ladesäule. Viele Schnellladepunkte sind baulich auf einzelne Pkw ausgelegt, die rückwärts oder seitlich einparken. Mit angekuppeltem Anhänger reicht der Platz dann oft nicht aus, sodass nur Rangieren oder sogar Abkoppeln bleibt. Wer mit Wohnwagen oder größerem Anhänger unterwegs ist, sollte seine Route deshalb vorab nicht nur nach Ladeleistung, sondern auch nach Platzangebot auswählen. Größere Ladeparks und Standorte mit Durchfahrtslösung sind klar im Vorteil. Hilfreich sind außerdem Kartenansichten, Fotos und Bewertungen in Lade-Apps, weil sich so oft schon im Vorfeld erkennen lässt, ob ein Standort für ein Gespann taugt oder nicht.
Foto: ACV Automobil-Club Verkehr
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