Podcaster
Episoden
17.02.2026
1 Stunde 17 Minuten
In dieser Folge haben wir zwei Gäste: Andrea Hollenbach ist
Sozialpädagogin und arbeitet in der Suchtberatungsstelle der
Landeshauptstadt München. Dr. Fides Heimkes ist als
Psychologische Psychotherapeutin im Sozialpsychiatrischen Dienst
München Mitte tätig. Beide Beratungsstellen befinden sich im
selben Haus zentral in München.
Die Kombination aus beiden Bereichen ist unser Thema: sogenannte
„Doppeldiagnosen“. Diese sind häufig – es gibt also viele
Menschen, die eine psychischen Erkrankung und eine
Suchterkrankung haben. Und gleichzeitig fallen genau sie häufig
„durchs Raster“, wenn es um Behandlung und Unterstützung geht.
Heute sprechen wir darüber, wie die professionelle Unterstützung
von Menschen mit Doppeldiagnose aussehen kann. Und auch, was für
Angehörige dabei wichtig ist.
Beratungsstellen und - angebote
Suchtberatungsstelle der Stadt München
https://stadt.muenchen.de/service/info/sg-suchtberatung/10181447/
Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) in München
https://stadt.muenchen.de/service/info/beratung-von-menschen-mit-psychischen-problemen/1072069/n0/
Condrobs https://www.condrobs.de/
Tal 19, Suchtberatung, u. A. mit Programm zu kontrolliertem
Trinken https://www.tal19.de/
Blaues Kreuz, Hilfe für Suchtkranke und Angehörige
https://www.blaues-kreuz-muenchen.de/
Deutsches Rotes Kreuz, Suchtberatung
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/
Krisendienste Bayern https://www.krisendienste.bayern/
DigiSucht => Digitale Suchtberatung für Betroffene und
Angehörige, kostenlos und anonym
https://www.suchtberatung.digital/
Krisenpass, z.B. von MüPE https://muepe.org/index.php/service
Ambulanzen und Kliniken:
Caritas Suchtambulanz für Erwachsene
https://www.caritas-suchtambulanz-erwachsene-muenchen.de/de
Psychiatrische Kliniken in Oberbayern „Kbo – Kliniken Bezirk
Oberbayern“ https://kbo.de/
Presse:
Artikel „Eine Stadt unter Drogen“ in der SZ vom 23.7.2025,
(hinter Bezahlschranke)
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-drogen-sucht-kokain-polizei-e282005/?reduced=true
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03.02.2026
49 Minuten
In dieser Folge haben wir Véronique zu Gast. Sie ist EX-IN
Genesungsbegleiterin und bringt ihre eigenen Erfahrungen mit
psychischen Krisen in die professionelle Begleitung anderer
Menschen ein. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Genesung
(Recovery) bedeuten kann, wie Begleitung auf Augenhöhe aussieht
und welche Rolle Erfahrungsexpertise im psychosozialen System
spielt.
Véronique erzählt von ihrem eigenen Weg durch psychische Krisen,
von prägenden Erfahrungen in der Psychiatrie vor und nach der
Psychiatriereform sowie davon, was ihr damals geholfen – und was
ihr gefehlt – hat. Ein wichtiger Wendepunkt war für sie der
Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen im
trialogischen Kontext.
Wir sprechen über die Arbeit als EX-IN Genesungsbegleiterin beim
Sozialpsychiatrischen Dienst (SPDI), über Beratungsgespräche ohne
Diagnosefokus und darüber, wie Hoffnung, Stabilität und
Selbstwirksamkeit entstehen können – auch dann, wenn Krisen Teil
des Lebens bleiben.
Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Perspektive
von Angehörigen: Wie können sie unterstützen, ohne sich selbst zu
verlieren? Warum sind Abgrenzung, klare Ich-Botschaften und das
Abgeben von Verantwortung an Dritte so wichtig?
Außerdem geht es um Selbstfürsorge, Frühwarnsignale,
gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und
die Frage, was sich strukturell verändern müsste, damit Menschen
in seelischen Krisen besser aufgefangen werden.
Trigger-Warnung:
In dieser Folge sprechen wir auch über Suizidalität, suizidale
Gedanken und Krisenerfahrungen. Wenn dieses Thema für Euch sehr
belastend ist, hört die Folge bitte nicht allein an.
Unterstützungsangebote findet Ihr unten.
Weitere Tipps und Links:
Krisendienste Bayern 0800 / 655 3000
https://www.krisendienste.bayern/
TelefonSeelsorge (kostenfrei & anonym):
Evangelische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 111
Katholische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 222
EX-IN Bayern e.V.: https://ex-in-by.de/
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
(DGS):
https://www.suizidprophylaxe.de/
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit
psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen
geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit
psychischen Erkrankungen vermittelt.
angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München e.V.
und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch
Erkrankter.
Weitere Informationen und Ressourcen findet Ihr unter:
https://www.angehoeren-podcast.de
Kontakt:
Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback per E-Mail an
redaktion@angehoeren-podcast.de
Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika
Neugebauer
Produktion und Musik: Joscha Arnold
Dieser Podcast wird gefördert durch die gesetzlichen
Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.
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20.01.2026
55 Minuten
In dieser Folge haben wir Anian Geyer zu Gast. Er arbeitet bei
„DIE ARCHE – Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V.“ in
München. Wir sprechen über Suizidgedanken und der Umgang mit
Suizidalität.
Wir möchten mit dieser Folge Suizidalität ein Stück aus der
Tabu-Zone holen, Wissen und Ressourcen vermitteln und Euch
ermutigen, darüber zu sprechen und professionelle Hilfe in
Anspruch zu nehmen.
Trigger-Warnung: wir sprechen über Suizidalität, Suizidgedanken
und Selbsttötung. Wenn für Euch dieses Thema sehr belastend ist,
dann hört Euch die Folge bitte nicht allein an! Hilfen und
Anlaufstellen findet Ihr in dieser Beschreibung.
Weitere Tipps und Hilfen:
Wichtig: Bei akuter Suizidgefahr: Polizei 110
bzw. nach Suizidversuch
Rettungsdienst/Notarzt 112
Kostenfreie Nummer im Notfall, rund um die Uhr:
Krisendienste Bayern 0800 / 655 3000
https://www.krisendienste.bayern/
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS)
https://www.suizidprophylaxe.de/
Statistik zu Suiziden in Deutschland:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/suizide.html
Beratungsstellen und - angebote
"DIE ARCHE Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V."
https://die-arche.de/
„AGUS – Selbsthilfe Angehörige um Suizid“
https://www.agus-selbsthilfe.de/
„Mitten im Leben e.V.“ Hilfe für Hinterbliebene nach Suizid
https://www.mittenimleben.eu/
„Verein für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister“ (bei
Suizid von Kindern) https://www.ve-muenchen.de/
Angehörige von suizidalen Männern
https://hilfe-fuer-angehoerige.de
Evangelische Telefonseelsorge 0800 / 111 0 111
Katholische Telefonseelsorge 0800 / 111 0 222
Buchtipps:
„Über Suizidalität sprechen - Erfahrungen aus der
Angehörigenberatung“, Herausgeber: ARCHE e.V., im
Psychiatrie-Verlag (dieses Buch ist für Mitglieder in der ApK
Bibliothek kostenfrei zum Ausleihen vorhanden)
Speziell für Kinder
AETAS-Kinderstiftung München
https://www.aetas-kinderstiftung.de/
Lacrima der Johanniter
https://www.johanniter.de/dienste-leistungen/kinder-und-jugendhilfe/lacrima/
Nicolaidis YoungWings-Stiftung
https://www.nicolaidis-youngwings.de/
Bücher:
„Molly und das große Nichts“ von Anna Sophia Backhaus und
Rosa Linke; Kids in Balance
„Gelbe Blumen für Papa“ von Chris Paul und Suse Schweizer;
Kids in Balance
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20.01.2026
58 Minuten
Dominique de Marné – Autorin, Gründerin der Mental Health Crowd
und eine der sichtbarsten Stimmen für mentale Gesundheit in
Deutschland. Dominique erzählt von ihren Erfahrungen mit
Borderline, Depression und Sucht, von ihrem Weg in die
Öffentlichkeit und davon, wie sie heute gut auf sich achtet,
während sie sich politisch und gesellschaftlich für mentale
Gesundheit einsetzt.
In dieser Folge
Du erfährst unter anderem:
wie Dominique schon als Kind gespürt hat, „irgendwas ist
anders“ – und warum sie den Begriff normal kritisch sieht
wie aus ersten Gesprächen im Freundeskreis Schulprojekte,
Vorträge, Bücher und die Gründung der Mental Health
Crowd wurden
warum ihre Anfangszeit auf Social Media sie teilweise
überfordert hat – und wie sie heute mit Nachrichten zu
schweren Schicksalen umgeht
wie sie sich abgrenzt, ohne Menschen abzuweisen, die Hilfe
suchen (inkl. ihrer Standardantworten und Verweisstellen)
weshalb Offenheit über psychische Erkrankungen oft dort
aufhört, wo Themen wie Suizid, Abhängigkeit oder Psychosen
anfangen
warum es Erfahrungsexpert*innen braucht – und wieso nicht
jede Person mit Krisenerfahrung in die Öffentlichkeit gehen
sollte
welche Routinen Dominique im Alltag stabilisieren
(Morgenroutine, Sport, Meditation, Journaling, Handy-Regeln)
und woran sie merkt, dass ihr Akku leer wird
wie man seriöse Mental-Health-Inhalte in Social Media von
problematischen Angeboten unterscheiden kann
welche Botschaft sie Menschen mit auf den Weg gibt, denen es
gerade „richtig, richtig schlecht“ geht
was sie der Bundesregierung zum Thema mentale Gesundheit
sagen würde, hätte sie eine Stunde lang deren volle
Aufmerksamkeit
Links:
https://www.mentalhealthcrowd.de/
https://angehoerige-oberbayern.de/
Das neue Buch von Dominique:
https://www.mentalhealthcrowd.de/mental-health-guide-buch/
Weitere Informationen und Ressourcen für Angehörige findest du
auf unserer Website:
www.angehören-podcast.de
Fragen, Anregungen oder Feedback gern per E-Mail an:
redaktion@angehören-podcast.de
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit
psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen
geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit
psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine
Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen
Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
Produktion und Musik: Joscha Arnold
Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika
Neugebauer
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09.01.2026
58 Minuten
Dominique de Marné – Autorin, Gründerin der Mental Health Crowd
und eine der sichtbarsten Stimmen für mentale Gesundheit in
Deutschland. Dominique erzählt von ihren Erfahrungen mit
Borderline, Depression und Sucht, von ihrem Weg in die
Öffentlichkeit und davon, wie sie heute gut auf sich achtet,
während sie sich politisch und gesellschaftlich für mentale
Gesundheit einsetzt.
In dieser Folge
Du erfährst unter anderem:
wie Dominique schon als Kind gespürt hat, „irgendwas ist
anders“ – und warum sie den Begriff normal kritisch sieht
wie aus ersten Gesprächen im Freundeskreis Schulprojekte,
Vorträge, Bücher und die Gründung der Mental Health
Crowd wurden
warum ihre Anfangszeit auf Social Media sie teilweise
überfordert hat – und wie sie heute mit Nachrichten zu
schweren Schicksalen umgeht
wie sie sich abgrenzt, ohne Menschen abzuweisen, die Hilfe
suchen (inkl. ihrer Standardantworten und Verweisstellen)
weshalb Offenheit über psychische Erkrankungen oft dort
aufhört, wo Themen wie Suizid, Abhängigkeit oder Psychosen
anfangen
warum es Erfahrungsexpert*innen braucht – und wieso nicht
jede Person mit Krisenerfahrung in die Öffentlichkeit gehen
sollte
welche Routinen Dominique im Alltag stabilisieren
(Morgenroutine, Sport, Meditation, Journaling, Handy-Regeln)
und woran sie merkt, dass ihr Akku leer wird
wie man seriöse Mental-Health-Inhalte in Social Media von
problematischen Angeboten unterscheiden kann
welche Botschaft sie Menschen mit auf den Weg gibt, denen es
gerade „richtig, richtig schlecht“ geht
was sie der Bundesregierung zum Thema mentale Gesundheit
sagen würde, hätte sie eine Stunde lang deren volle
Aufmerksamkeit
Links:
https://www.mentalhealthcrowd.de/
https://angehoerige-oberbayern.de/
Das neue Buch von Dominique:
https://www.mentalhealthcrowd.de/mental-health-guide-buch/
Weitere Informationen und Ressourcen für Angehörige findest du
auf unserer Website:
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Fragen, Anregungen oder Feedback gern per E-Mail an:
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psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen
geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit
psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine
Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen
Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
Produktion und Musik: Joscha Arnold
Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast stehen wir Angehörige im Mittelpunkt: Angehörige
von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Wie ist unser Alltag
als Angehörige? Was bewegt uns? Wo finden wir Unterstützung? Was
können wir für uns selbst tun? Es geht um unterschiedliche Rollen
und Vorstellungen in der Familie, um Beziehungen und den
gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Psyche
gehört dazu – zu uns, zum Leben. Und psychische Belastungen auch.
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