Der Podcast für Angehörige psychisch erkrankter Menschen
Podcaster
Episoden
31.03.2026
48 Minuten
Wie ist es, mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen? Und was brauchen Kinder, die in solchen Familien groß werden?
In dieser Folge sprechen wir über erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern – eine Perspektive, die im Hilfesystem lange wenig Beachtung gefunden hat. Viele Betroffene übernehmen früh Verantwortung, versuchen den Familienalltag zu stabilisieren und tragen Erfahrungen mit sich, über die oft lange nicht gesprochen wurde.
Zu Gast ist Rita Wüst, Angehörige, Vorstandsmitglied der ApK München und engagiert im WISE-Projekt des Vereins Seelenerbe. Gemeinsam sprechen wir darüber:
wie es ist, als Kind mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen warum die Perspektive von Kindern lange kaum sichtbar war welche Rolle Selbsthilfe für erwachsene Kinder spielen kann warum Abgrenzung für Angehörige manchmal wichtig ist wie Erfahrungswissen Betroffener ins Hilfesystem eingebracht werden kann wie das WISE-Projekt Menschen qualifiziert, ihre Erfahrungen weiterzugeben und warum es so wichtig ist, über psychische Erkrankungen in Familien zu sprechen
Außerdem geht es um eine zentrale Frage:
Was können Fachkräfte, Schulen und soziale Einrichtungen von den Erfahrungen erwachsener Kinder lernen?
Das WISE-Projekt bringt dieses Erfahrungswissen in Vorträgen, Workshops und Fortbildungen in das psychosoziale Hilfesystem ein – mit dem Ziel, Kinder aus belasteten Familien besser zu unterstützen.
Anlaufstellen & Hinweise
Seelenerbe e. V. – Verein erwachsener Kinder psychisch erkrankter Eltern - https://www.seelenerbe.de/ WISE-Projekt – Erfahrungswissen für Fachkräfte und Einrichtungen - https://www.seelenerbe.de/projekt-wise/ ApK München – Selbsthilfe und Unterstützung für Angehörige psychisch erkrankter Menschen - https://apk-muenchen.de/
Weitere Informationen:
https://www.angehoeren-podcast.de
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt.
angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
In dieser Folge sprechen wir über erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern – eine Perspektive, die im Hilfesystem lange wenig Beachtung gefunden hat. Viele Betroffene übernehmen früh Verantwortung, versuchen den Familienalltag zu stabilisieren und tragen Erfahrungen mit sich, über die oft lange nicht gesprochen wurde.
Zu Gast ist Rita Wüst, Angehörige, Vorstandsmitglied der ApK München und engagiert im WISE-Projekt des Vereins Seelenerbe. Gemeinsam sprechen wir darüber:
wie es ist, als Kind mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen warum die Perspektive von Kindern lange kaum sichtbar war welche Rolle Selbsthilfe für erwachsene Kinder spielen kann warum Abgrenzung für Angehörige manchmal wichtig ist wie Erfahrungswissen Betroffener ins Hilfesystem eingebracht werden kann wie das WISE-Projekt Menschen qualifiziert, ihre Erfahrungen weiterzugeben und warum es so wichtig ist, über psychische Erkrankungen in Familien zu sprechen
Außerdem geht es um eine zentrale Frage:
Was können Fachkräfte, Schulen und soziale Einrichtungen von den Erfahrungen erwachsener Kinder lernen?
Das WISE-Projekt bringt dieses Erfahrungswissen in Vorträgen, Workshops und Fortbildungen in das psychosoziale Hilfesystem ein – mit dem Ziel, Kinder aus belasteten Familien besser zu unterstützen.
Anlaufstellen & Hinweise
Seelenerbe e. V. – Verein erwachsener Kinder psychisch erkrankter Eltern - https://www.seelenerbe.de/ WISE-Projekt – Erfahrungswissen für Fachkräfte und Einrichtungen - https://www.seelenerbe.de/projekt-wise/ ApK München – Selbsthilfe und Unterstützung für Angehörige psychisch erkrankter Menschen - https://apk-muenchen.de/
Weitere Informationen:
https://www.angehoeren-podcast.de
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt.
angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
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16.03.2026
1 Stunde 12 Minuten
Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein deutlich höheres Risiko, ihre Wohnung zu verlieren. Für viele Angehörige ist die Angst vor Wohnungsverlust eine große Belastung – besonders wenn unklar ist, welche Hilfen es gibt und was im Ernstfall zu tun ist.
In dieser Folge sprechen wir über Wohnungslosigkeit und über Menschen, deren Wohnung akut gefährdet ist. Wir schauen darauf, welche Ursachen dahinterstehen können, welche Unterstützungsangebote es gibt – und warum frühzeitige Hilfe so wichtig ist. Zu Gast ist Jörn Scheuermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern und Koordinator der Wohnungslosenhilfe Südbayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.
Anlaufstellen & Hinweise
Bundeswohnungslosenstatistik für Südbayern 2025 https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=zahlen Studie: „Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München – (k)ein pandemisches Problem“ https://www.researchgate.net/publication/382182158_Bedarfe_wohnungsloser_Frauen_mit_schweren_chronischen_psychischen_Erkrankungen_in_Munchen_-_kein_pandemishes_Problem Paritätischer Armutsbericht 2025 https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/paritaetischer-armutsbericht-2025/ Broschüre „Wohnung behalten“ – Leitfaden bei drohender Wohnungslosigkeit https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=akuthilfe-in-bayern-nuernberg-und-muenchen Sozialbürgerhäuser München – Fachstellen FAST zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit https://stadt.muenchen.de/service/info/hilfe-bei-drohendem-wohnungsverlust-wohnungssicherung/1074126/n0/ Amt für Wohnen und Migration – Landeshauptstadt München https://stadt.muenchen.de/infos/wohnungsamt.html Übersicht der Hilfeangebote in Bayern https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?page_id=19 Clearingstelle für Gesundheit bei fehlender Krankenversicherung (Condrobs) https://www.condrobs.de/einrichtungen/clearingstelle/ Arztpraxis für wohnungslose Menschen – Haus an der Pilgersheimer Straße (München) https://kmfv.de/einrichtung/haus-an-der-pilgersheimer-strasse/ Selbstvertretung wohnungsloser Menschen e. V. https://wohnungslosentreffen.org/
In dieser Folge sprechen wir über Wohnungslosigkeit und über Menschen, deren Wohnung akut gefährdet ist. Wir schauen darauf, welche Ursachen dahinterstehen können, welche Unterstützungsangebote es gibt – und warum frühzeitige Hilfe so wichtig ist. Zu Gast ist Jörn Scheuermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern und Koordinator der Wohnungslosenhilfe Südbayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.
Anlaufstellen & Hinweise
Bundeswohnungslosenstatistik für Südbayern 2025 https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=zahlen Studie: „Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München – (k)ein pandemisches Problem“ https://www.researchgate.net/publication/382182158_Bedarfe_wohnungsloser_Frauen_mit_schweren_chronischen_psychischen_Erkrankungen_in_Munchen_-_kein_pandemishes_Problem Paritätischer Armutsbericht 2025 https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/paritaetischer-armutsbericht-2025/ Broschüre „Wohnung behalten“ – Leitfaden bei drohender Wohnungslosigkeit https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=akuthilfe-in-bayern-nuernberg-und-muenchen Sozialbürgerhäuser München – Fachstellen FAST zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit https://stadt.muenchen.de/service/info/hilfe-bei-drohendem-wohnungsverlust-wohnungssicherung/1074126/n0/ Amt für Wohnen und Migration – Landeshauptstadt München https://stadt.muenchen.de/infos/wohnungsamt.html Übersicht der Hilfeangebote in Bayern https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?page_id=19 Clearingstelle für Gesundheit bei fehlender Krankenversicherung (Condrobs) https://www.condrobs.de/einrichtungen/clearingstelle/ Arztpraxis für wohnungslose Menschen – Haus an der Pilgersheimer Straße (München) https://kmfv.de/einrichtung/haus-an-der-pilgersheimer-strasse/ Selbstvertretung wohnungsloser Menschen e. V. https://wohnungslosentreffen.org/
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03.03.2026
26 Minuten
Jung sein bedeutet Aufbruch, Entscheidungen treffen, den eigenen Weg finden. Doch was ist, wenn gleichzeitig eine psychische Erkrankung in der Familie das Leben mitprägt?
In dieser Folge sprechen wir über junge Angehörige – eine Gruppe, die oft übersehen wird und doch besonders gefordert ist. Zwischen Studium, Berufsstart, Auslandsplänen oder eigener Familienplanung tragen viele junge Menschen zusätzlich Verantwortung für einen psychisch erkrankten Angehörigen.
Zu Gast ist Sabrina Weidenbacher von der APK Bayern, die das Projekt „Junge Angehörige“ mit aufbaut. Wir sprechen darüber:
warum junge Angehörige besondere Herausforderungen haben weshalb Angehörige in der Mental-Health-Debatte oft unsichtbar bleiben wie sich Selbsthilfe für junge Menschen verändert welche Rolle Online-Gruppen spielen warum Community wichtiger ist als der klassische Stuhlkreis wie Scham überwunden werden kann und welche Angebote in Bayern gerade entstehen
Außerdem geht es um ganz konkrete Fragen:
Wo finde ich Unterstützung? Muss ich sofort in eine Selbsthilfegruppe? Und was ist ein erster, niederschwelliger Schritt?
Die nächste Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige der APK Bayern findet am 08. April 2026 statt.
Anlaufstellen & Hinweise
APK Bayern: https://www.lapk-bayern.de/ Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige Präsenz in Social Media - Instagram (@jungeangehoerige) Beratung per E-Mail oder Telefon (ja@lapk-bayern.de)
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
In dieser Folge sprechen wir über junge Angehörige – eine Gruppe, die oft übersehen wird und doch besonders gefordert ist. Zwischen Studium, Berufsstart, Auslandsplänen oder eigener Familienplanung tragen viele junge Menschen zusätzlich Verantwortung für einen psychisch erkrankten Angehörigen.
Zu Gast ist Sabrina Weidenbacher von der APK Bayern, die das Projekt „Junge Angehörige“ mit aufbaut. Wir sprechen darüber:
warum junge Angehörige besondere Herausforderungen haben weshalb Angehörige in der Mental-Health-Debatte oft unsichtbar bleiben wie sich Selbsthilfe für junge Menschen verändert welche Rolle Online-Gruppen spielen warum Community wichtiger ist als der klassische Stuhlkreis wie Scham überwunden werden kann und welche Angebote in Bayern gerade entstehen
Außerdem geht es um ganz konkrete Fragen:
Wo finde ich Unterstützung? Muss ich sofort in eine Selbsthilfegruppe? Und was ist ein erster, niederschwelliger Schritt?
Die nächste Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige der APK Bayern findet am 08. April 2026 statt.
Anlaufstellen & Hinweise
APK Bayern: https://www.lapk-bayern.de/ Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige Präsenz in Social Media - Instagram (@jungeangehoerige) Beratung per E-Mail oder Telefon (ja@lapk-bayern.de)
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
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17.02.2026
1 Stunde 17 Minuten
In dieser Folge haben wir zwei Gäste: Andrea Hollenbach ist Sozialpädagogin und arbeitet in der Suchtberatungsstelle der Landeshauptstadt München. Dr. Fides Heimkes ist als Psychologische Psychotherapeutin im Sozialpsychiatrischen Dienst München Mitte tätig. Beide Beratungsstellen befinden sich im selben Haus zentral in München.
Die Kombination aus beiden Bereichen ist unser Thema: sogenannte „Doppeldiagnosen“. Diese sind häufig – es gibt also viele Menschen, die eine psychischen Erkrankung und eine Suchterkrankung haben. Und gleichzeitig fallen genau sie häufig „durchs Raster“, wenn es um Behandlung und Unterstützung geht. Heute sprechen wir darüber, wie die professionelle Unterstützung von Menschen mit Doppeldiagnose aussehen kann. Und auch, was für Angehörige dabei wichtig ist.
Beratungsstellen und - angebote
Suchtberatungsstelle der Stadt München https://stadt.muenchen.de/service/info/sg-suchtberatung/10181447/
Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) in München https://stadt.muenchen.de/service/info/beratung-von-menschen-mit-psychischen-problemen/1072069/n0/
Condrobs https://www.condrobs.de/
Tal 19, Suchtberatung, u. A. mit Programm zu kontrolliertem Trinken https://www.tal19.de/
Blaues Kreuz, Hilfe für Suchtkranke und Angehörige https://www.blaues-kreuz-muenchen.de/
Deutsches Rotes Kreuz, Suchtberatung https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/
Krisendienste Bayern https://www.krisendienste.bayern/
DigiSucht => Digitale Suchtberatung für Betroffene und Angehörige, kostenlos und anonym https://www.suchtberatung.digital/
Krisenpass, z.B. von MüPE https://muepe.org/index.php/service
Ambulanzen und Kliniken:
Caritas Suchtambulanz für Erwachsene https://www.caritas-suchtambulanz-erwachsene-muenchen.de/de
Psychiatrische Kliniken in Oberbayern „Kbo – Kliniken Bezirk Oberbayern“ https://kbo.de/
Presse:
Artikel „Eine Stadt unter Drogen“ in der SZ vom 23.7.2025, (hinter Bezahlschranke) https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-drogen-sucht-kokain-polizei-e282005/?reduced=true
Die Kombination aus beiden Bereichen ist unser Thema: sogenannte „Doppeldiagnosen“. Diese sind häufig – es gibt also viele Menschen, die eine psychischen Erkrankung und eine Suchterkrankung haben. Und gleichzeitig fallen genau sie häufig „durchs Raster“, wenn es um Behandlung und Unterstützung geht. Heute sprechen wir darüber, wie die professionelle Unterstützung von Menschen mit Doppeldiagnose aussehen kann. Und auch, was für Angehörige dabei wichtig ist.
Beratungsstellen und - angebote
Suchtberatungsstelle der Stadt München https://stadt.muenchen.de/service/info/sg-suchtberatung/10181447/
Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) in München https://stadt.muenchen.de/service/info/beratung-von-menschen-mit-psychischen-problemen/1072069/n0/
Condrobs https://www.condrobs.de/
Tal 19, Suchtberatung, u. A. mit Programm zu kontrolliertem Trinken https://www.tal19.de/
Blaues Kreuz, Hilfe für Suchtkranke und Angehörige https://www.blaues-kreuz-muenchen.de/
Deutsches Rotes Kreuz, Suchtberatung https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/
Krisendienste Bayern https://www.krisendienste.bayern/
DigiSucht => Digitale Suchtberatung für Betroffene und Angehörige, kostenlos und anonym https://www.suchtberatung.digital/
Krisenpass, z.B. von MüPE https://muepe.org/index.php/service
Ambulanzen und Kliniken:
Caritas Suchtambulanz für Erwachsene https://www.caritas-suchtambulanz-erwachsene-muenchen.de/de
Psychiatrische Kliniken in Oberbayern „Kbo – Kliniken Bezirk Oberbayern“ https://kbo.de/
Presse:
Artikel „Eine Stadt unter Drogen“ in der SZ vom 23.7.2025, (hinter Bezahlschranke) https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-drogen-sucht-kokain-polizei-e282005/?reduced=true
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03.02.2026
49 Minuten
In dieser Folge haben wir Véronique zu Gast. Sie ist EX-IN Genesungsbegleiterin und bringt ihre eigenen Erfahrungen mit psychischen Krisen in die professionelle Begleitung anderer Menschen ein. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Genesung (Recovery) bedeuten kann, wie Begleitung auf Augenhöhe aussieht und welche Rolle Erfahrungsexpertise im psychosozialen System spielt.
Véronique erzählt von ihrem eigenen Weg durch psychische Krisen, von prägenden Erfahrungen in der Psychiatrie vor und nach der Psychiatriereform sowie davon, was ihr damals geholfen – und was ihr gefehlt – hat. Ein wichtiger Wendepunkt war für sie der Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen im trialogischen Kontext.
Wir sprechen über die Arbeit als EX-IN Genesungsbegleiterin beim Sozialpsychiatrischen Dienst (SPDI), über Beratungsgespräche ohne Diagnosefokus und darüber, wie Hoffnung, Stabilität und Selbstwirksamkeit entstehen können – auch dann, wenn Krisen Teil des Lebens bleiben.
Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Perspektive von Angehörigen: Wie können sie unterstützen, ohne sich selbst zu verlieren? Warum sind Abgrenzung, klare Ich-Botschaften und das Abgeben von Verantwortung an Dritte so wichtig?
Außerdem geht es um Selbstfürsorge, Frühwarnsignale, gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und die Frage, was sich strukturell verändern müsste, damit Menschen in seelischen Krisen besser aufgefangen werden.
Trigger-Warnung:
In dieser Folge sprechen wir auch über Suizidalität, suizidale Gedanken und Krisenerfahrungen. Wenn dieses Thema für Euch sehr belastend ist, hört die Folge bitte nicht allein an. Unterstützungsangebote findet Ihr unten.
Weitere Tipps und Links:
Krisendienste Bayern 0800 / 655 3000
https://www.krisendienste.bayern/
TelefonSeelsorge (kostenfrei & anonym):
Evangelische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 111
Katholische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 222
EX-IN Bayern e.V.: https://ex-in-by.de/
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS):
https://www.suizidprophylaxe.de/
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt.
angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München e.V. und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
Weitere Informationen und Ressourcen findet Ihr unter:
https://www.angehoeren-podcast.de
Kontakt:
Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback per E-Mail an
redaktion@angehoeren-podcast.de
Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer
Produktion und Musik: Joscha Arnold
Dieser Podcast wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.
Véronique erzählt von ihrem eigenen Weg durch psychische Krisen, von prägenden Erfahrungen in der Psychiatrie vor und nach der Psychiatriereform sowie davon, was ihr damals geholfen – und was ihr gefehlt – hat. Ein wichtiger Wendepunkt war für sie der Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen im trialogischen Kontext.
Wir sprechen über die Arbeit als EX-IN Genesungsbegleiterin beim Sozialpsychiatrischen Dienst (SPDI), über Beratungsgespräche ohne Diagnosefokus und darüber, wie Hoffnung, Stabilität und Selbstwirksamkeit entstehen können – auch dann, wenn Krisen Teil des Lebens bleiben.
Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Perspektive von Angehörigen: Wie können sie unterstützen, ohne sich selbst zu verlieren? Warum sind Abgrenzung, klare Ich-Botschaften und das Abgeben von Verantwortung an Dritte so wichtig?
Außerdem geht es um Selbstfürsorge, Frühwarnsignale, gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und die Frage, was sich strukturell verändern müsste, damit Menschen in seelischen Krisen besser aufgefangen werden.
Trigger-Warnung:
In dieser Folge sprechen wir auch über Suizidalität, suizidale Gedanken und Krisenerfahrungen. Wenn dieses Thema für Euch sehr belastend ist, hört die Folge bitte nicht allein an. Unterstützungsangebote findet Ihr unten.
Weitere Tipps und Links:
Krisendienste Bayern 0800 / 655 3000
https://www.krisendienste.bayern/
TelefonSeelsorge (kostenfrei & anonym):
Evangelische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 111
Katholische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 222
EX-IN Bayern e.V.: https://ex-in-by.de/
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS):
https://www.suizidprophylaxe.de/
Über den Podcast
angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt.
angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München e.V. und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.
Weitere Informationen und Ressourcen findet Ihr unter:
https://www.angehoeren-podcast.de
Kontakt:
Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback per E-Mail an
redaktion@angehoeren-podcast.de
Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer
Produktion und Musik: Joscha Arnold
Dieser Podcast wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast stehen wir Angehörige im Mittelpunkt: Angehörige
von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Wie ist unser Alltag
als Angehörige? Was bewegt uns? Wo finden wir Unterstützung? Was
können wir für uns selbst tun? Es geht um unterschiedliche Rollen
und Vorstellungen in der Familie, um Beziehungen und den
gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Psyche
gehört dazu – zu uns, zum Leben. Und psychische Belastungen auch.
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