Der Podcast des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter
Podcaster
Episoden
04.03.2026
31 Minuten
In der zwölfte Folge fragt die bekannte Moderatorin Katrin Degenhardt die Forscher Prof. Klaus Maas und Prof. Christian Jolk von der Th OWL: „Welche Win-Win-Situation ergibt sich aus der gemeinsamen Forschung der TH OWL und der Universität Venda in Südafrika für den Umgang mit unser wichtigsten Ressource Wasser? Was können beide Seiten voneinander lernen?“
Die beiden Wissenschaftler geben Einblicke in das Projekt Seesonar und die Vermessung von See- und Flussgründen mit Hilfe eines dafür entwickelten Wasserultraschallgerätes, einer sogenannten Wasserdrohne.
Das Ziel ist die Generierung von Daten zur Optimierung des Wassermanagements in den untersuchten Gebieten. Prof. Maas und Prof. Jolk berichten von den Messungen im Kreis Höxter und von denen im Nord-Osten Südafrikas während ihres Forschungsaufenthaltes und sie beschreiben die Unterschiede und Herausforderungen bei ihrer Arbeit in diesen unterschiedlichen Regionen. Beide betonen die Wichtigkeit solcher internationalen Kooperationen - sowohl für die Forschungsergebnisse, ihren gemeinsamen Nutzen und das Von-einander-Lernen als auch für die Studierenden, die dabei wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft machen können.
Shownotes
https://www.th-owl.de/forschung/transfer/trinnovation-owl/formate/impulsprojekte/seesonar/
https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/eu-wasserpolitik
https://www.unesco.de/themen/wissenschaft/wasser-und-ozeane/weltwasserbericht/
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/fluesse/ueberwachung-bewertung/wie-wird-der-hydromorphologische-zustand-bewertet#undefined
https://www.umweltbundesamt.de/monitoring-zur-das/handlungsfelder/wasserhaushalt#zur-bedeutung-des-handlungsfelds
Die beiden Wissenschaftler geben Einblicke in das Projekt Seesonar und die Vermessung von See- und Flussgründen mit Hilfe eines dafür entwickelten Wasserultraschallgerätes, einer sogenannten Wasserdrohne.
Das Ziel ist die Generierung von Daten zur Optimierung des Wassermanagements in den untersuchten Gebieten. Prof. Maas und Prof. Jolk berichten von den Messungen im Kreis Höxter und von denen im Nord-Osten Südafrikas während ihres Forschungsaufenthaltes und sie beschreiben die Unterschiede und Herausforderungen bei ihrer Arbeit in diesen unterschiedlichen Regionen. Beide betonen die Wichtigkeit solcher internationalen Kooperationen - sowohl für die Forschungsergebnisse, ihren gemeinsamen Nutzen und das Von-einander-Lernen als auch für die Studierenden, die dabei wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft machen können.
Shownotes
https://www.th-owl.de/forschung/transfer/trinnovation-owl/formate/impulsprojekte/seesonar/
https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/eu-wasserpolitik
https://www.unesco.de/themen/wissenschaft/wasser-und-ozeane/weltwasserbericht/
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/fluesse/ueberwachung-bewertung/wie-wird-der-hydromorphologische-zustand-bewertet#undefined
https://www.umweltbundesamt.de/monitoring-zur-das/handlungsfelder/wasserhaushalt#zur-bedeutung-des-handlungsfelds
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10.12.2025
1 Minute
Die elfte Folge vermittelt vielseitige Einblicke in den Prozess Co-Creation, der das gemeinsame und demokratische, aber auch systematische Gestalten von Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik fördern kann. Im Gespräch mit Moderatorin Katrin Degenhardt sind diesmal die Wissenschaftlerinnen Professorin Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan von der HAWK und die Autorin Katrin Elster. Gemeinsam ist Ihnen das Anliegen, die Gestaltungsmacht der engagierten Akteure des gelingenden Alltags – egal ob in Wirtschaft, Verein oder Kommunalpolitik – zu stärken.
In einem spannenden Gespräch gehen die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan, die Autorin Katrin Elster und die Moderatorin Katrin Degenhardt der Frage nach, warum etablierte Partizipationsformate heute nicht mehr ausreichen, um die komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit zu bewältigen und wie Co-Creation echte Teilhabe aller Menschen unserer Gesellschaft ermöglichen kann.
Als geeigneten Ansatz erläutert Katrin Elster die Bedeutung und die Dimensionen von Co-Creation: systematisches und gemeinsames Gestalten von Lösungen und Veränderungen über disziplinäre, hierarchische und kulturelle Grenzen hinweg durch die Verteilung von Gestaltungsmacht auf alle Beteiligten. Sie zeigt auf, welche Wertvorstellungen für Co-Creation erforderlich sind, wie die Vorgehensweise in co-kreativen Prozessen ist und dass eine methodische Unterstützung zu ihrem Gelingen unerlässlich ist.
Dr. Agnes Kriszan gewährt daran anknüpfend Praxiseinblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und erklärt, dass Co-Creation durch erweiterte Teilhabemöglichkeiten und Perspektivwechsel für die Bewältigung von Herausforderungen in ländlichen Räumen ein vielsprechender Lösungsansatz sein kann. Der spannenden Darstellung von Co-Creation aus verschiedenen Blickrichtungen folgt das gemeinsame Fazit, dass für co-kreative Veränderungen die Auseinandersetzung mit dem Begriff Macht, die Bereitschaft zur Machtabgabe und nicht zuletzt finanzielle Ressourcen für die methodische Begleitung erforderlich sind.
In einem spannenden Gespräch gehen die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan, die Autorin Katrin Elster und die Moderatorin Katrin Degenhardt der Frage nach, warum etablierte Partizipationsformate heute nicht mehr ausreichen, um die komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit zu bewältigen und wie Co-Creation echte Teilhabe aller Menschen unserer Gesellschaft ermöglichen kann.
Als geeigneten Ansatz erläutert Katrin Elster die Bedeutung und die Dimensionen von Co-Creation: systematisches und gemeinsames Gestalten von Lösungen und Veränderungen über disziplinäre, hierarchische und kulturelle Grenzen hinweg durch die Verteilung von Gestaltungsmacht auf alle Beteiligten. Sie zeigt auf, welche Wertvorstellungen für Co-Creation erforderlich sind, wie die Vorgehensweise in co-kreativen Prozessen ist und dass eine methodische Unterstützung zu ihrem Gelingen unerlässlich ist.
Dr. Agnes Kriszan gewährt daran anknüpfend Praxiseinblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und erklärt, dass Co-Creation durch erweiterte Teilhabemöglichkeiten und Perspektivwechsel für die Bewältigung von Herausforderungen in ländlichen Räumen ein vielsprechender Lösungsansatz sein kann. Der spannenden Darstellung von Co-Creation aus verschiedenen Blickrichtungen folgt das gemeinsame Fazit, dass für co-kreative Veränderungen die Auseinandersetzung mit dem Begriff Macht, die Bereitschaft zur Machtabgabe und nicht zuletzt finanzielle Ressourcen für die methodische Begleitung erforderlich sind.
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17.09.2025
48 Minuten
In einem spannenden Gespräch gehen Katrin Degenhardt (Moderation) und Heike Gumz dem Einfluss lokaler Netzwerke auf die Bildungsqualität und auf die individuellen Bildungsverläufe von Jugendlichen vor dem Hintergrund räumlicher Ungleichheiten nach. Heike Gumz (Diplom-Sozialpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZZHH; Zukunftszentrum Holzminden-Höxter) berichtet über ihre Forschung und zeigt auf, wie Berufswahlprozesse gut unterstützt werden können und welche Rolle Netzwerke dabei für junge Menschen spielen. Zentral sind unter anderem die richtigen Settings, ein guter und individueller Dialog vor dem Schreiben der Bewerbungen, eine Offenheit für die Ideen der Jugendlichen oder kreative methodische Ideen, die Jugendliche fördern, ihre Ideen zu äußern. Die Ergebnisse der Studie sprechen dafür, sehr frühzeitig Räume zu eröffnen, in denen Jugendliche fernab von Schulkontext und Leistungsorientierung ausprobieren und entwickeln können.
Die regionalen Netzwerke sind dabei förderlich, benötigen jedoch eine verlässliche Finanzierung und Arbeitsteilung. Dabei müssen Jugendliche selbst oder Berufsgruppen, die sie vertreten, beteiligt sein.
Die regionalen Netzwerke sind dabei förderlich, benötigen jedoch eine verlässliche Finanzierung und Arbeitsteilung. Dabei müssen Jugendliche selbst oder Berufsgruppen, die sie vertreten, beteiligt sein.
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02.06.2025
1 Stunde 45 Minuten
In der neunten Folge der Podcastreihe LAND.SCHAFFT.WISSEN. stellt Katrin Degenhardt die Frage: "Welche Zugänge, aber auch Lücken entstehen aus den Rahmenbedingungen für Akteurinnen und Akteure, die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche in ländlichen Räumen gestalten – und welche Konsequenzen hat das?"
Die drei Forscherinnen Dr. Katja Drews (HAWK), Heike Gumz (Uni Kassel/BTU) und Claudia Arndt (BTU) stellen die Ergebnisse ihrer regionalvergleichenden Studie über Arrangements, Praxis und Praktiken kultureller Bildung in Einrichtungen, Projekten, Vereinen und Initiativen in drei ausgewählten ländlichen Räumen vor: dem Weserbergland, dem Südwestvorharz und der Lausitz.
Die Forschungsergebnisse beleuchten zudem, warum in Regionen mit einem geringen Angebot und erschwerten Bedingungen für kulturelle Bildungsarbeit auch das Risiko steigt, dass undemokratische Kräfte leichter Zugang zu Jugendlichen finden.
Die drei Forscherinnen Dr. Katja Drews (HAWK), Heike Gumz (Uni Kassel/BTU) und Claudia Arndt (BTU) stellen die Ergebnisse ihrer regionalvergleichenden Studie über Arrangements, Praxis und Praktiken kultureller Bildung in Einrichtungen, Projekten, Vereinen und Initiativen in drei ausgewählten ländlichen Räumen vor: dem Weserbergland, dem Südwestvorharz und der Lausitz.
Die Forschungsergebnisse beleuchten zudem, warum in Regionen mit einem geringen Angebot und erschwerten Bedingungen für kulturelle Bildungsarbeit auch das Risiko steigt, dass undemokratische Kräfte leichter Zugang zu Jugendlichen finden.
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Berufsorientierung in ländlich-peripheren Räumen: JOLanDA als digitale Unterstützung für Jugendliche
25.09.2024
46 Minuten
In einem spannenden Gespräch gehen die Moderatorin Katrin Degenhardt und ihr Gast Jan Schametat detailliert auf die Herausforderungen der Berufsorientierung an sich und die besonderen Schwierigkeiten für Jugendliche in ländlich-peripheren Räumen in diesem Kontext ein. Dabei beleuchten sie auch die Bedeutung ihrer Abwanderung für die betroffenen Regionen. Jan Schametat erläutert, was sich hinter dem Akronym JOLanDA verbirgt, was an diesem Projekt die Neuartigkeit im Umgang mit dem Thema Berufsorientierung ausmacht und welche Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche die digitale Applikation bietet.
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Über diesen Podcast
Ländliche Räume nicht nur zu erforschen, sondern
Transformationsprozesse und die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume
zu begleiten und mitzugestalten ist der Anspruch des
Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH). Als länderübergreifende
Forschungseinrichtung der niedersächsischen Hochschule für
angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK und der
nordrhein-westfälischen Technischen Hochschule OWL forscht das ZZHH
zu Themen ländlicher Räume und entwickelt im inter- und
transdisziplinären Dialog zukunftsfähige Lösungen für ihre
Entwicklung. In diesem Podcast möchte das ZZHH Einblick in aktuelle
wissenschaftliche Ergebnisse geben und diese mit Forscher*innen und
Akteur*innen des ländlichen Raums diskutieren, um gemeinsam
Transfermöglichkeiten, Potentiale und Zukunftschancen zu
identifizieren und auszuarbeiten. Weitere Informationen sowie
Begleitmaterial zu den einzelnen Folgen finden Sie unter
www.das-zukunftszentrum.de. Da das ZZHH von der Idee getragen wird,
dass Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, freut sich das
Redaktionsteam auf Rückmeldungen, Ideen und Austausch unter
info@das-zukunftszentrum.de Herausgebende: Prof.in Dr. Alexandra
Engel Prof. Dr. Ulrich Harteisen Prof. Dr. Klaus Maas Moderation:
Katrin Degenhardt Musik und technische Bearbeitung: André Föller,
Audionaut Tonstudio Grafikdesign: Angelika Pierenkemper Redaktion
und Schnitt: Saskia Dreier - saskia.dreier@th-owl.de
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