Podcaster
Episoden
27.03.2026
36 Minuten
Willkommen zu Folge 211! Dennis ist wieder zu Gast und komplettiert mit seinem Mitbringsel ein Line-up, das endgültig alle Grenzen des guten Geschmacks sprengt. Es ist Zeit für „The Battle of the Shit“! Christians altes Geschenk an Silvi (ein über Elefanten-Dung geräucherter Whisky) trifft auf Dennis’ mitgebrachten isländischen Schafs-Dung-Whisky. Eigentlich wollten wir uns den afrikanischen „Big Five“ widmen, aber da wir heute nur einen Elefanten und ein isländisches Kurzschwanzschaf aufbieten können, einigen wir uns diplomatisch auf „The Big 1,25“.
Für unseren ersten Kandidaten reisen wir in ein brandneues Whisky-Land: Namibia! Der Ondjaba Whisky von der Erongo Mountain Winery bringt afrikanisches Flair ins Glas. Der Clou? Das Getreide (inklusive der lokalen Mahango-Hirse) wird über Elefanten-Dung geräuchert – und zwar mit geschmeidigen 1,5 Tonnen pro Monat! Wer jetzt aber Angst vor dem Geruch des Kölner Elefantenhauses hat, wird überrascht: Der rubinrote Tropfen bringt statt Zoo-Aromen eher trockene Rotwein-Tannine, Zigarre, Zimt und eine harzige Wüsten-Trockenheit an den Gaumen.
Runde zwei führt uns zurück nach Island. Der Flóki Sheep Dung Smoked tritt an. Nachdem wir ausgiebig über isländische Alpha-Schafe, 15 verschiedene Schafs-Farbtöne wie aus dem Baumarkt und Dennis’ Vorliebe für getrocknete Fisch-Snacks am Steuer philosophiert haben, wird es ernst. Und wie! Eine harte Nase muffiges Stroh und intensiver Pferdestall schlagen uns erbarmungslos ins Gesicht. Während Christian und Hendrik noch mit dem Stallgeruch kämpfen, findet Dennis in diesem animalischen Erlebnis erstaunlicherweise noch fruchtige Kräuter und Honig.
Unsere tierischen Probanden für das Dung-Tasting Flóki Single Malt – Sheep Dung Smoked (Island) Ondjaba Namibian Whisky – Classic Triple Grain (Elephant Dung Smoked)
Flóki Single Malt – Sheep Dung Smoked (Island) Aroma rauchig mit deutlicher Anmutung von getrocknetem Tierdung malzige Süße kräuterige Noten ein Hauch getrockneter Früchte Geschmack würzige Kräuter etwas Pfeffer Heu leicht ölig subtile Ledernoten Abgang mittellang trocken-rauchig leichte Bitterkeit Kräuter und Malz
Ondjaba Namibian Whisky – Classic Triple Grain Aroma getreidig leichte Vanille- und Honignoten dezente Holz- und Röstaromen ein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack weich und rund süßes Getreideprofil Vanille leichte Karamellnoten sanfte Würze etwas Zimt Abgang mittellang süßliche Getreidenoten leichte Würze dezente Holztöne
Der Beitrag Folge 211 – THE BIG 1,25 erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Für unseren ersten Kandidaten reisen wir in ein brandneues Whisky-Land: Namibia! Der Ondjaba Whisky von der Erongo Mountain Winery bringt afrikanisches Flair ins Glas. Der Clou? Das Getreide (inklusive der lokalen Mahango-Hirse) wird über Elefanten-Dung geräuchert – und zwar mit geschmeidigen 1,5 Tonnen pro Monat! Wer jetzt aber Angst vor dem Geruch des Kölner Elefantenhauses hat, wird überrascht: Der rubinrote Tropfen bringt statt Zoo-Aromen eher trockene Rotwein-Tannine, Zigarre, Zimt und eine harzige Wüsten-Trockenheit an den Gaumen.
Runde zwei führt uns zurück nach Island. Der Flóki Sheep Dung Smoked tritt an. Nachdem wir ausgiebig über isländische Alpha-Schafe, 15 verschiedene Schafs-Farbtöne wie aus dem Baumarkt und Dennis’ Vorliebe für getrocknete Fisch-Snacks am Steuer philosophiert haben, wird es ernst. Und wie! Eine harte Nase muffiges Stroh und intensiver Pferdestall schlagen uns erbarmungslos ins Gesicht. Während Christian und Hendrik noch mit dem Stallgeruch kämpfen, findet Dennis in diesem animalischen Erlebnis erstaunlicherweise noch fruchtige Kräuter und Honig.
Unsere tierischen Probanden für das Dung-Tasting Flóki Single Malt – Sheep Dung Smoked (Island) Ondjaba Namibian Whisky – Classic Triple Grain (Elephant Dung Smoked)
Flóki Single Malt – Sheep Dung Smoked (Island) Aroma rauchig mit deutlicher Anmutung von getrocknetem Tierdung malzige Süße kräuterige Noten ein Hauch getrockneter Früchte Geschmack würzige Kräuter etwas Pfeffer Heu leicht ölig subtile Ledernoten Abgang mittellang trocken-rauchig leichte Bitterkeit Kräuter und Malz
Ondjaba Namibian Whisky – Classic Triple Grain Aroma getreidig leichte Vanille- und Honignoten dezente Holz- und Röstaromen ein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack weich und rund süßes Getreideprofil Vanille leichte Karamellnoten sanfte Würze etwas Zimt Abgang mittellang süßliche Getreidenoten leichte Würze dezente Holztöne
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20.03.2026
25 Minuten
Willkommen zu Folge 210! Beverly Hills lässt grüßen, aber anstatt Glamour gibt es heute bei uns den absoluten geschmacklichen Tiefpunkt. Wir haben uns für die Wissenschaft (und zu eurem Schutz) geopfert und begehen einen folgenschweren Fehler: Eine reine Dosen-Folge. Drei “Alufässchen” treten an, um unsere Geschmacksknospen zu foltern, aber bevor wir leiden, klären wir die wirklich wichtigen Fragen. Warum sehen Dosen eigentlich aus wie Fässer? Hatte George Washington wirklich ein Holzgebiss? Und woher kommt eigentlich der Begriff “Kanzler”?
Auf dem Tisch stehen heute drei Hochkaräter der gepflegten Tankstellen- und Discounter-Kultur: Der 5,0 Original Whisky Cola, der Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola und der George Washington Whiskey & Cola Zero. Wer hier auf versteckte Schätze hofft, wird bitter enttäuscht. Das Tasting wird zum absoluten Desaster.
Unsere Assoziationen reichen von gammligen Trauben und verwittertem Kirschholz über medizinische Noten und geriebene Fußnägel bis hin zu purem Abwasser. Auch die Alu-Dose macht es nicht besser, und Hendrik verzweifelt an der großen Dosen-Verschwörung. Am Ende müssen wir eine drastische Entscheidung treffen: In diesem Wettbewerb bleibt Platz 1 heute einfach komplett unbesetzt!
Viel Spaß beim Zuhören und: Bitte nicht nachmachen!
Unsere Alufässchen des Grauens 5,0 Original Whisky Cola (10 %) George Washington Whiskey & Cola Zero (10 %) Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola (10 %)
Der Beitrag Folge 210 – 3 Alufässchen voll Abwasser erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Auf dem Tisch stehen heute drei Hochkaräter der gepflegten Tankstellen- und Discounter-Kultur: Der 5,0 Original Whisky Cola, der Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola und der George Washington Whiskey & Cola Zero. Wer hier auf versteckte Schätze hofft, wird bitter enttäuscht. Das Tasting wird zum absoluten Desaster.
Unsere Assoziationen reichen von gammligen Trauben und verwittertem Kirschholz über medizinische Noten und geriebene Fußnägel bis hin zu purem Abwasser. Auch die Alu-Dose macht es nicht besser, und Hendrik verzweifelt an der großen Dosen-Verschwörung. Am Ende müssen wir eine drastische Entscheidung treffen: In diesem Wettbewerb bleibt Platz 1 heute einfach komplett unbesetzt!
Viel Spaß beim Zuhören und: Bitte nicht nachmachen!
Unsere Alufässchen des Grauens 5,0 Original Whisky Cola (10 %) George Washington Whiskey & Cola Zero (10 %) Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola (10 %)
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13.03.2026
33 Minuten
Willkommen zu Folge 209! Endlich reisen wir mal wieder in ein neues Whisky-Land: Es geht nach Israel zur M&H (Milk & Honey) Destillerie in Tel Aviv. Bevor wir uns aber an die Gläser wagen, müssen erst einmal Silvis leere Gesprächssilos aufgefüllt werden. Zum Glück hat Hendrik eine ganze Wagenladung israelischer Fun-Facts dabei: Wir lernen, warum wir unsere Kirschtomaten eigentlich der Universität Jerusalem verdanken und warum man sich in Be’er Sheva vor Schach-Großmeistern kaum retten kann.
Unser erster Kandidat ist der M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains. Dieser Whisky durfte in der Höhenluft und Feuchtigkeit der Jerusalemer Berge reifen – und das riecht man! Aus dem Glas weht uns direkt ein ganzer Nadelwald entgegen, der uns kurz an Kiefern-Weichspüler denken lässt. Doch auf der Zunge wandern wir direkt ins Tal, wo Milch und Honig fließen: Eine unglaublich weiche Süße, Kiefernhonig und Mirabelle kaschieren die 55,4 % Alkohol perfekt. Ein klarer Favorit für Silvi!
Runde zwei bringt uns den M&H Art & Craft (Chocolate Porter Beer Cask Finish). Doch bevor wir trinken, wirft das kunstvolle Etikett Fragen auf: Ist das ein Bulle? Eine Zelle? Oder doch ein “Bebra” (die seltene Kreuzung aus Bulle und Zebra)? Im Glas erwartet uns dann ein echter Doppelhügel an Aromen. Der erste bierige und leicht klebstoffartige Geruch lässt uns noch zögern, doch auf der Zunge explodiert der Whisky förmlich: Vollmilchschokolade, dunkles Bier und eine verrückte Brausepulver-Note sorgen für absolute Begeisterung bei Christian und Hendrik.
Sagt “L’Chaim!”, macht euch auf den Doppelhügel gefasst und viel Spaß mit der Folge!
Unsere flüssigen Probanden aus Tel Aviv M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains (55,4 %) M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask (52,2 %)
M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains Aroma mediterrane Pflanzen (Thymian, Salbei) grüner Apfel Birne Mineralisch leicht erdige Noten Vanille helle Eiche Geschmack fruchtig-frisch Zitrone Apfel etwas Aprikose Kräuterwürze leichte mineralische Trockenheit Abgang mittellang klar und frisch Zitrus und Kräuter dezente Eichenwürze leicht pfeffrig
M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask Aroma malzige Süße Schokoladen- und Kakaoanklängen dunkles Bieraroma geröstetes Getreide Kaffee leicht nussig ein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack cremige Schokoladennoten dunkle Milchschokolade Kaffee süß-malzig Toffee und Honig Eiche Muskat leichte Pfeffrigkeit Abgang mittellang Schokoladenbitterkeit malzig-süße Restnoten leichte Trockenheit Kakao im Nachhall
Der Beitrag Folge 209 – Das Bebra im Land, wo M&H fließt erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Unser erster Kandidat ist der M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains. Dieser Whisky durfte in der Höhenluft und Feuchtigkeit der Jerusalemer Berge reifen – und das riecht man! Aus dem Glas weht uns direkt ein ganzer Nadelwald entgegen, der uns kurz an Kiefern-Weichspüler denken lässt. Doch auf der Zunge wandern wir direkt ins Tal, wo Milch und Honig fließen: Eine unglaublich weiche Süße, Kiefernhonig und Mirabelle kaschieren die 55,4 % Alkohol perfekt. Ein klarer Favorit für Silvi!
Runde zwei bringt uns den M&H Art & Craft (Chocolate Porter Beer Cask Finish). Doch bevor wir trinken, wirft das kunstvolle Etikett Fragen auf: Ist das ein Bulle? Eine Zelle? Oder doch ein “Bebra” (die seltene Kreuzung aus Bulle und Zebra)? Im Glas erwartet uns dann ein echter Doppelhügel an Aromen. Der erste bierige und leicht klebstoffartige Geruch lässt uns noch zögern, doch auf der Zunge explodiert der Whisky förmlich: Vollmilchschokolade, dunkles Bier und eine verrückte Brausepulver-Note sorgen für absolute Begeisterung bei Christian und Hendrik.
Sagt “L’Chaim!”, macht euch auf den Doppelhügel gefasst und viel Spaß mit der Folge!
Unsere flüssigen Probanden aus Tel Aviv M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains (55,4 %) M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask (52,2 %)
M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains Aroma mediterrane Pflanzen (Thymian, Salbei) grüner Apfel Birne Mineralisch leicht erdige Noten Vanille helle Eiche Geschmack fruchtig-frisch Zitrone Apfel etwas Aprikose Kräuterwürze leichte mineralische Trockenheit Abgang mittellang klar und frisch Zitrus und Kräuter dezente Eichenwürze leicht pfeffrig
M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask Aroma malzige Süße Schokoladen- und Kakaoanklängen dunkles Bieraroma geröstetes Getreide Kaffee leicht nussig ein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack cremige Schokoladennoten dunkle Milchschokolade Kaffee süß-malzig Toffee und Honig Eiche Muskat leichte Pfeffrigkeit Abgang mittellang Schokoladenbitterkeit malzig-süße Restnoten leichte Trockenheit Kakao im Nachhall
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06.03.2026
35 Minuten
Willkommen zu Folge 208! Die Gästeliste war lang (oder wir haben sie einfach ignoriert), aber heute haben wir endlich mal wieder Besuch am Mikrofon. Ein Freund von uns, namentlich “Dennis”, hat sich zu uns verirrt und ist natürlich nicht mit leeren Händen aufgetaucht. Es geht auf die Insel aus Feuer und Eis: Wir reisen nach Island zur Eimverk Destillerie und widmen uns der Marke Flóki. Bevor wir aber überhaupt ans Trinken denken, lernen wir eine wichtige Lektion für den nächsten Urlaub: Auf Island kann man zwar so gut wie alles mit Karte zahlen, aber nehmt euch in Acht vor dem unbestechlichen Busfahrer in Reykjavik! Der besteht eisern auf isländische Kronen in bar.
Im ersten Glas landet der Flóki Icelandic Young Malt mit einem Beer Barrel Finish. Angeblich haben die Isländer ja einen massiven Craft-Beer- und Mango-Fetisch, aber im Glas wird es stattdessen extrem deftig. Die Nase wird von einer wuchtigen Getreidenote überrollt, die uns zielsicher in die Gewürzecke treibt. Liebstöckel! Oder für die kulinarischen Banausen unter uns: Wir haben feinstes Maggi-Kraut im Glas (zumindest findet Silvi das). Geschmacklich bleibt es kräuterig, leicht bitter und meilenweit entfernt von einer klassischen Vanillesüße.
Runde zwei bringt den Flóki Icelandic Single Malt mit einem Birch Finish auf den Tisch. Moment mal, Birke? Auf Island? Das bringt uns unweigerlich zu der großen philosophischen Frage der Folge: Was macht man, wenn man sich auf Island im Wald verläuft? Man steht auf. Die Wikinger haben die Insel einst radikal abgeholzt, sodass Bäume dort heute eher die Größe von motivierten Büschen haben. Dem Whisky schadet das isländische Holz aber nicht im Geringsten: Stattdessen entdecken wir ein völlig unerwartetes Tasting-Erlebnis: Irgendwo zwischen intensivem Kräutertee, feinen Gewürzen und einer charmanten Erinnerung an Schweizer Kräuterbonbons entfaltet sich ein Tropfen, der aus der klassischen Whisky-Reihe tanzt und am Tisch garantiert für spannenden Diskussionsstoff sorgt.
Geldkarten bereithalten (außer für den Bus), Kräuterbonbons auspacken und viel Spaß mit der Folge!
Heute auf dem isländischen Speiseplan Flóki Icelandic Young Malt (Beer Barrel Finish) Flóki Icelandic Single Malt (Birch Finish)
Flóki Icelandic Young Malt (Beer Barrel Finish) Aroma wuchtige Getreidenote Liebstöckel (Maggi-Kraut) frisches Gras getrocknete Tannennadeln süßes Malzbier Geschmack viele Kräuter Baumharz und Eichenwürze cremige Schokolade sehr leichte Bitterkeit fernab von klassischer Vanillesüße Abgang sanfte Röstaromen Schokolade und süßes Malz Kaffeebohnen
Flóki Icelandic Single Malt (Birch Finish) Aroma floral mit frischen Noten von Zitrus intensiver Kräutertee Bienenwachs und Nadelholz Heu Geschmack Ricola-Kräuterbonbons würzig-nussig Honig und Pfeffer würzige Eiche Abgang lang und anhaltend Röstnuancen süßer Kaffee holzige Bitterkeit
Der Beitrag Folge 208 – Isländisches Maggi-Kraut, Ricola und der Wald-Witz erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Im ersten Glas landet der Flóki Icelandic Young Malt mit einem Beer Barrel Finish. Angeblich haben die Isländer ja einen massiven Craft-Beer- und Mango-Fetisch, aber im Glas wird es stattdessen extrem deftig. Die Nase wird von einer wuchtigen Getreidenote überrollt, die uns zielsicher in die Gewürzecke treibt. Liebstöckel! Oder für die kulinarischen Banausen unter uns: Wir haben feinstes Maggi-Kraut im Glas (zumindest findet Silvi das). Geschmacklich bleibt es kräuterig, leicht bitter und meilenweit entfernt von einer klassischen Vanillesüße.
Runde zwei bringt den Flóki Icelandic Single Malt mit einem Birch Finish auf den Tisch. Moment mal, Birke? Auf Island? Das bringt uns unweigerlich zu der großen philosophischen Frage der Folge: Was macht man, wenn man sich auf Island im Wald verläuft? Man steht auf. Die Wikinger haben die Insel einst radikal abgeholzt, sodass Bäume dort heute eher die Größe von motivierten Büschen haben. Dem Whisky schadet das isländische Holz aber nicht im Geringsten: Stattdessen entdecken wir ein völlig unerwartetes Tasting-Erlebnis: Irgendwo zwischen intensivem Kräutertee, feinen Gewürzen und einer charmanten Erinnerung an Schweizer Kräuterbonbons entfaltet sich ein Tropfen, der aus der klassischen Whisky-Reihe tanzt und am Tisch garantiert für spannenden Diskussionsstoff sorgt.
Geldkarten bereithalten (außer für den Bus), Kräuterbonbons auspacken und viel Spaß mit der Folge!
Heute auf dem isländischen Speiseplan Flóki Icelandic Young Malt (Beer Barrel Finish) Flóki Icelandic Single Malt (Birch Finish)
Flóki Icelandic Young Malt (Beer Barrel Finish) Aroma wuchtige Getreidenote Liebstöckel (Maggi-Kraut) frisches Gras getrocknete Tannennadeln süßes Malzbier Geschmack viele Kräuter Baumharz und Eichenwürze cremige Schokolade sehr leichte Bitterkeit fernab von klassischer Vanillesüße Abgang sanfte Röstaromen Schokolade und süßes Malz Kaffeebohnen
Flóki Icelandic Single Malt (Birch Finish) Aroma floral mit frischen Noten von Zitrus intensiver Kräutertee Bienenwachs und Nadelholz Heu Geschmack Ricola-Kräuterbonbons würzig-nussig Honig und Pfeffer würzige Eiche Abgang lang und anhaltend Röstnuancen süßer Kaffee holzige Bitterkeit
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27.02.2026
31 Minuten
Willkommen zu Folge 207! Heute verbinden wir das Gestern mit dem Morgen und die alte Whisky-Welt mit der neuen. Es wird fast schon philosophisch – zumindest so lange, bis wir darüber debattieren, ob man für Whisky aus Elefantendung wirklich auf eine Safari nach Namibia gehen sollte. Wir bleiben lieber bei Dingen, die einfacher zu finden sind: Es ist die große Mitbringsel-Folge, und wir haben zwei ganz besondere Flaschen aus Japan auf dem Tisch.
Unser erster Kandidat ist der Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) von der Kiuchi Brewing and Distilling. Ein japanischer Single Malt, dessen farbliche Einordnung uns direkt in eine hochkomplexe landwirtschaftliche Debatte stürzt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Heu und Stroh? Im Glas sorgt der Mix aus Bourbon-, Sherry-, Wein- und Rumfässern dann für weitere Verwirrung. Während Christian den Rum sucht, schmeckt Hendrik plötzlich Eisen. Ein milder Einstieg, der das japanische Geschmacksprofil definitiv erweitert.
Nachdem wir unsere Gaumen fachmännisch mit rechtsrheinischem Kölner Leitungswasser (dem wahren Jungbrunnen) neutralisiert haben, kommen wir zu Silvis Geburtstagsgeschenk: Ein GlenAllachie 12 Jahre in Fassstärke, den Christian direkt aus Osaka mitgebracht hat. Die Farbe? Tiefes Mahagoni – oder, wie Silvi es liebevoll nennt: wie ein Stiefel, den man frisch aus dem Rhein geangelt hat. Diese wuchtige Sherry-Bombe entfacht eine wilde Diskussion über dunkle Schokolade, schokolierte Kaffeebohnen und die romantische Idee, seinem Whisky-Glas für den Abend am Kamin einen kleinen Pullover zu stricken.
Schnappt euch ein Glas, trennt das Heu vom Stroh und genießt die Folge!
Heute im Glas Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish)
Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) Aroma Hell fruchtig honigsüßes Malz Ein Hauch Zitruszeste Vanillecreme Feine florale Noten Geschmack Weich und ausgewogen Birnenkompott goldene Rosinen karamellisierte Nüsse getrocknete Aprikosen leichtes Toffee Abgang Mittellang Sanfte Eiche anhaltender Fruchtsüßton
GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish) Aroma Dunkle Trockenfrüchten wie Feigen, Datteln und Rosinen Tiefe Oloroso‑Nussigkeit Süße von Melasse und Backpflaumen Noten von dunkler Schokolade, Ein Hauch Espresso Geschmack Vollmundig und üppig Sticky Toffee Pudding schwarze Kirschen reichhaltiger Kakao saftige Rosinen Tabakblatt Abgang Lang Anhaltende dunkle Früchte Sherryfülle bittersüße Schokolade
Der Beitrag Folge 207 – Mitgebracht & aufgemacht (aus Japan) erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
Unser erster Kandidat ist der Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) von der Kiuchi Brewing and Distilling. Ein japanischer Single Malt, dessen farbliche Einordnung uns direkt in eine hochkomplexe landwirtschaftliche Debatte stürzt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Heu und Stroh? Im Glas sorgt der Mix aus Bourbon-, Sherry-, Wein- und Rumfässern dann für weitere Verwirrung. Während Christian den Rum sucht, schmeckt Hendrik plötzlich Eisen. Ein milder Einstieg, der das japanische Geschmacksprofil definitiv erweitert.
Nachdem wir unsere Gaumen fachmännisch mit rechtsrheinischem Kölner Leitungswasser (dem wahren Jungbrunnen) neutralisiert haben, kommen wir zu Silvis Geburtstagsgeschenk: Ein GlenAllachie 12 Jahre in Fassstärke, den Christian direkt aus Osaka mitgebracht hat. Die Farbe? Tiefes Mahagoni – oder, wie Silvi es liebevoll nennt: wie ein Stiefel, den man frisch aus dem Rhein geangelt hat. Diese wuchtige Sherry-Bombe entfacht eine wilde Diskussion über dunkle Schokolade, schokolierte Kaffeebohnen und die romantische Idee, seinem Whisky-Glas für den Abend am Kamin einen kleinen Pullover zu stricken.
Schnappt euch ein Glas, trennt das Heu vom Stroh und genießt die Folge!
Heute im Glas Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish)
Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) Aroma Hell fruchtig honigsüßes Malz Ein Hauch Zitruszeste Vanillecreme Feine florale Noten Geschmack Weich und ausgewogen Birnenkompott goldene Rosinen karamellisierte Nüsse getrocknete Aprikosen leichtes Toffee Abgang Mittellang Sanfte Eiche anhaltender Fruchtsüßton
GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish) Aroma Dunkle Trockenfrüchten wie Feigen, Datteln und Rosinen Tiefe Oloroso‑Nussigkeit Süße von Melasse und Backpflaumen Noten von dunkler Schokolade, Ein Hauch Espresso Geschmack Vollmundig und üppig Sticky Toffee Pudding schwarze Kirschen reichhaltiger Kakao saftige Rosinen Tabakblatt Abgang Lang Anhaltende dunkle Früchte Sherryfülle bittersüße Schokolade
Der Beitrag Folge 207 – Mitgebracht & aufgemacht (aus Japan) erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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Über diesen Podcast
Am Anfang war der Whisky… Falls ihr denkt, dass jede gute
Geschichte mit dieser Phrase beginnt, dann seid ihr bei uns
garantiert richtig. Alles begann damit, dass wir wie jeden
Freitagabend in trauter Runde saßen und Whisky tranken, bis die
Frage aufkam: Wieso sollten wir unsere privaten “Tastings” nicht in
ein Online-Format verpacken? So entstand der Podcast und die Idee
zu GRAB THE GLASS in nur einer Nacht.
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