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Beschreibung
vor 3 Monaten
Endlich geht es mal wieder nach Schottland! Hendrik hat sich zur
Feier des Tages hinter zwei Whisky-Geschenkdosen (die Christian
mitgebracht hat) verschanzt und packt direkt eine Geschichtsstunde
aus, die sich gewaschen hat. Heute sind wir zu Gast bei Glencadam.
Ein cooler Name (der laut Hendriks wilder Übersetzungskette
übrigens von "cold home", also dem kalten Zuhause, abstammt), aber
brennt die Destille auch ordentlich was ab? Wir klären, warum ein
findiger Kaufmann 1825 eine Brennerei gründet, nur um sie nach dem
Bau der Infrastruktur direkt wieder zu verscherbeln. Das Ganze
bringt uns zurück zum Excise Act von 1823 und der verzweifelten
Eindämmung der Schwarzbrennerei. Außerdem feiert ein alter
Bekannter sein Comeback: Charles Doig, der Erfinder der
Pagodendächer. Und ja, wir reden von den markanten Abzügen auf der
Brennerei, nicht von asiatischen Zierbauten in Nachbars Vorgarten.
Wir staunen über eine Destille, die auch heute noch mit Zettel und
Stift statt mit Großrechnern arbeitet, einen einfachen Erdboden zur
Feuchtigkeitsregulierung im Lagerhaus nutzt und einst den
Lieblingswhisky für König Edward VII. lieferte. Warum man den Namen
hierzulande trotzdem kaum kennt, verrät der Blick in die jüngere,
von Schließungen geprägte Geschichte. Im Tasting-Teil wird es dann
farbenfroh. Wir vergleichen zwei Small Batch Abfüllungen, die beide
unkompliziert mit 46 Prozent und ohne Farbstoff oder Kühlfiltration
auskommen. Der Kandidat aus der grünen Dose bringt uns dabei völlig
neue sensorische Bilder in den Kopf. Denn mal ehrlich: Wer serviert
schon ein frisches Stück Leder, das großzügig mit Apfelmus
bestrichen wurde? Dazu gibt es ein Mundgefühl, das uns die
Geschmacksknospen geradezu trockenlegt. Das Gegenstück aus der
roten Dose erinnert optisch hingegen verdächtig an einen
naturtrüben Kräutertee. Ob das Ganze geschmacklich abholt oder ob
hier hauptsächlich der Alkohol das Kommando übernimmt, klären wir
in dieser Folge. Am Ende bewahrheitet sich wohl die wichtigste
Regel im Straßenverkehr: Bei Grün sollst du trinken, bei Rot sollst
du aufhören. Heute im Glas Glencadam Reserva de Porto Branco (White
Port Cask Finish) Glencadam Reserva de Porto Tawny (Tawny Port Cask
Finish) Glencadam Reserva de Porto Branco
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30px -10px rgba(18,63,82,0.3) !important;padding-top:0px
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!important}.stk-ae7d44f{padding-top:8px
!important;padding-right:32px !important;padding-bottom:8px
!important;padding-left:32px !important} Aroma
.stk-18640d1-container{padding-top:0px !important;padding-right:0px
!important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px
!important} helle Trauben, Birne und ein Hauch Quitte Honig,
Vanille und feines Gebäck florale Noten (Blüten, etwas
Wiesenkräuter) helle Steinfrucht (Pfirsich/Aprikose), eher zart
leichte Eiche, frisch und zurückhaltend
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Geschmack .stk-7bae780-container{padding-top:0px
!important;padding-right:0px !important;padding-bottom:8px
!important;padding-left:0px !important} cremig-weich, mit Vanille
und heller Süße weißer Port bringt Traube/Most und einen fruchtigen
Schimmer Birne, Pfirsich, dazu eine Spur Zitruszeste milde Gewürze
(weißer Pfeffer, etwas Muskat) zum Ende hin etwas nussig (Mandeln),
ohne schwer zu wirken .stk-bd840ef{background-color:#FFFFFF
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Abgang .stk-2de08d8-container{padding-top:0px
!important;padding-right:0px !important;padding-bottom:8px
!important;padding-left:0px !important} mittellang, sauber und
fruchtbetont helle Süße klingt nach (Honig/Vanille) feine
Trockenheit von der Eiche leichte Würze bleibt auf der Zunge am
Schluss ein frischer, „heller“ Fruchtnachhall Glencadam Reserva de
Porto Tawny .stk-dd8fca9{background-color:#FFFFFF
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!important}.stk-374e2ad{padding-top:8px
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!important;padding-left:32px !important} Aroma
.stk-bbecf29-container{padding-top:0px !important;padding-right:0px
!important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px
!important} rote Beeren und dunklere Frucht (Kirsche, Pflaume)
Rosinen, Feigen und ein Hauch Datteln nussig-warm (Walnuss,
Haselnuss) Karamell/Toffee, leicht sirupartig würzige Eiche mit
etwas Kakao .stk-0f306cf{background-color:#FFFFFF
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Geschmack .stk-ca9e2fc-container{padding-top:0px
!important;padding-right:0px !important;padding-bottom:8px
!important;padding-left:0px !important} deutlich portiger:
Trockenfrüchte, Pflaumenmus, Feige karamellige Süße, dazu eine Spur
dunkle Schokolade nussige Noten (Walnuss) geben Tiefe Gewürze
werden präsenter (Zimt, etwas Nelke) Eiche sorgt für Struktur und
eine leichte Tannin-Kante .stk-c403ec6{background-color:#FFFFFF
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Abgang .stk-9968145-container{padding-top:0px
!important;padding-right:0px !important;padding-bottom:8px
!important;padding-left:0px !important} eher lang und wärmend
Trockenfrüchte und Kakao bleiben am längsten würzige Eiche, leicht
trocknend zum Ende hin etwas herber, mit nussigem Nachhall eine
dezente „weinige“ Note bleibt am Gaumen hängen
Feier des Tages hinter zwei Whisky-Geschenkdosen (die Christian
mitgebracht hat) verschanzt und packt direkt eine Geschichtsstunde
aus, die sich gewaschen hat. Heute sind wir zu Gast bei Glencadam.
Ein cooler Name (der laut Hendriks wilder Übersetzungskette
übrigens von "cold home", also dem kalten Zuhause, abstammt), aber
brennt die Destille auch ordentlich was ab? Wir klären, warum ein
findiger Kaufmann 1825 eine Brennerei gründet, nur um sie nach dem
Bau der Infrastruktur direkt wieder zu verscherbeln. Das Ganze
bringt uns zurück zum Excise Act von 1823 und der verzweifelten
Eindämmung der Schwarzbrennerei. Außerdem feiert ein alter
Bekannter sein Comeback: Charles Doig, der Erfinder der
Pagodendächer. Und ja, wir reden von den markanten Abzügen auf der
Brennerei, nicht von asiatischen Zierbauten in Nachbars Vorgarten.
Wir staunen über eine Destille, die auch heute noch mit Zettel und
Stift statt mit Großrechnern arbeitet, einen einfachen Erdboden zur
Feuchtigkeitsregulierung im Lagerhaus nutzt und einst den
Lieblingswhisky für König Edward VII. lieferte. Warum man den Namen
hierzulande trotzdem kaum kennt, verrät der Blick in die jüngere,
von Schließungen geprägte Geschichte. Im Tasting-Teil wird es dann
farbenfroh. Wir vergleichen zwei Small Batch Abfüllungen, die beide
unkompliziert mit 46 Prozent und ohne Farbstoff oder Kühlfiltration
auskommen. Der Kandidat aus der grünen Dose bringt uns dabei völlig
neue sensorische Bilder in den Kopf. Denn mal ehrlich: Wer serviert
schon ein frisches Stück Leder, das großzügig mit Apfelmus
bestrichen wurde? Dazu gibt es ein Mundgefühl, das uns die
Geschmacksknospen geradezu trockenlegt. Das Gegenstück aus der
roten Dose erinnert optisch hingegen verdächtig an einen
naturtrüben Kräutertee. Ob das Ganze geschmacklich abholt oder ob
hier hauptsächlich der Alkohol das Kommando übernimmt, klären wir
in dieser Folge. Am Ende bewahrheitet sich wohl die wichtigste
Regel im Straßenverkehr: Bei Grün sollst du trinken, bei Rot sollst
du aufhören. Heute im Glas Glencadam Reserva de Porto Branco (White
Port Cask Finish) Glencadam Reserva de Porto Tawny (Tawny Port Cask
Finish) Glencadam Reserva de Porto Branco
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!important}.stk-ae7d44f{padding-top:8px
!important;padding-right:32px !important;padding-bottom:8px
!important;padding-left:32px !important} Aroma
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!important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px
!important} helle Trauben, Birne und ein Hauch Quitte Honig,
Vanille und feines Gebäck florale Noten (Blüten, etwas
Wiesenkräuter) helle Steinfrucht (Pfirsich/Aprikose), eher zart
leichte Eiche, frisch und zurückhaltend
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!important;padding-left:0px !important} cremig-weich, mit Vanille
und heller Süße weißer Port bringt Traube/Most und einen fruchtigen
Schimmer Birne, Pfirsich, dazu eine Spur Zitruszeste milde Gewürze
(weißer Pfeffer, etwas Muskat) zum Ende hin etwas nussig (Mandeln),
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!important;padding-left:0px !important} mittellang, sauber und
fruchtbetont helle Süße klingt nach (Honig/Vanille) feine
Trockenheit von der Eiche leichte Würze bleibt auf der Zunge am
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!important;padding-left:32px !important} Aroma
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!important} rote Beeren und dunklere Frucht (Kirsche, Pflaume)
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Haselnuss) Karamell/Toffee, leicht sirupartig würzige Eiche mit
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Trockenfrüchte, Pflaumenmus, Feige karamellige Süße, dazu eine Spur
dunkle Schokolade nussige Noten (Walnuss) geben Tiefe Gewürze
werden präsenter (Zimt, etwas Nelke) Eiche sorgt für Struktur und
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Trockenfrüchte und Kakao bleiben am längsten würzige Eiche, leicht
trocknend zum Ende hin etwas herber, mit nussigem Nachhall eine
dezente „weinige“ Note bleibt am Gaumen hängen
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