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Episoden

31 Minuten
Ein KI-Agent kann Arbeit beschleunigen. Und Fehler gleich mit. Wer Geschäftsprozesse an Agenten übergibt, braucht deshalb klare Antworten: Was dürfen sie entscheiden? Welche Daten brauchen sie? Und wann muss ein Mensch eingreifen? Andreas spricht mit Nico von SAP darüber, wie Agentic AI im Unternehmen tatsächlich Wert schafft: Lieferprobleme bearbeiten, Wartung anstoßen, Prozesse automatisieren. Wo reichen Standardagenten, wann braucht es individuelle Lösungen – und woran scheitert der Sprung vom überzeugenden Pilotprojekt in den produktiven Betrieb? Auch die Kunden werden ungeduldig. Statt langer Experimentierphasen stehen sechs Monate bis zum erwarteten ROI im Raum. Das verändert die Softwarebranche: Features vorführen reicht nicht mehr. Der Nutzen muss im Geschäftsprozess ankommen. Und der Mensch? Dessen Rolle verschiebt sich. Prozessverständnis, Vertrauen und Verantwortung gewinnen an Gewicht. Denn einen Agenten loszuschicken wird immer einfacher. Zu wissen, wofür, mit welchen Rechten und unter wessen Kontrolle, bleibt die eigentliche Arbeit.
36 Minuten
Alle wollen KI-Agenten. Aber wenn im Unternehmen 17 verschiedene Definitionen von Umsatz kursieren, weiß auch der Agent nicht, welche gemeint ist. Die nächste Software ist schnell gekauft. Eine gemeinsame Sprache und klare Verantwortung gibt’s nicht im Lizenzpaket dazu. Andreas Wiener spricht mit Marcel und Sascha von valantic darüber, was KI im SAP-Alltag tatsächlich bringt. Wo lassen sich E-Mails und PDFs automatisiert verarbeiten? Wie helfen Agenten bei Ausschreibungen? Und warum steckt hinter manchem Wunsch nach einem Sales-Agenten eigentlich ein fehlendes Dashboard? Es geht um Datenqualität, SAP Business Data Cloud und Governance, die Menschen handlungsfähig macht. Wie absurd die Suche nach Verantwortung werden kann, zeigt eine Geschichte über einen Brief mit AirTag: Wenn sich der zuständige Data Owner nur per Sendungsverfolgung finden lässt, liegt noch Arbeit vor euch. Dazu kommt die unbequeme Frage: Was passiert, wenn Beschäftigte genau die Aufgaben abgeben sollen, über die sie sich jahrelang definiert haben? KI einzuführen heißt auch, Arbeit und Verantwortung neu zu verteilen. Wer etwas bewegen will, muss seine Daten verstehen, seine Leute mitnehmen – und sich endlich trauen, mehr als den nächsten Chatbot zu fordern.
30 Minuten
In dieser Episode von AI or Die diskutieren Andreas Wiener und Christian Bühler die aktuellen Antitrends in der KI-Branche. Sie beleuchten die Herausforderungen, die mit der Implementierung von Agenten verbunden sind, und betonen die Bedeutung von Datenqualität. Zudem wird die Problematik von Proof of Concepts und die Risiken der Autonomie von KI-Systemen thematisiert.
30 Minuten
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Unternehmensberatung wirklich? Und was passiert, wenn KI nicht nur einzelne Aufgaben beschleunigt, sondern Wissen, Prozesse und Beratungsleistungen grundsätzlich neu organisiert? In dieser Folge spricht Andreas Wiener mit Laurenz von valantic darüber, wie Beratungshäuser KI heute selbst einsetzen und welche Erfahrungen sich daraus für Unternehmen ableiten lassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus ersten Anwendungen echter Unternehmenswert entsteht. Laurenz beschreibt dafür drei Entwicklungsstufen: KI im Arbeitsalltag etablieren, bestehende Workflows konsequent mit KI weiterentwickeln und schließlich KI direkt in Produkte und Dienstleistungen integrieren. Ein konkretes Beispiel ist die Partnerschaft von valantic mit Anthropic. Gleichzeitig entsteht eine eigene AI Skill Factory, mit der wiederkehrendes Beratungswissen in nutzbare KI Skills überführt wird. Erfahrungen aus Projektvorschlägen, Workshops oder Projektmanagement lassen sich damit skalieren und innerhalb der Organisation verfügbar machen. Die Folge beleuchtet außerdem die Möglichkeiten von Claude und Claude Code, den aktuellen Stand von Vibe Coding und die Grenzen heutiger Systeme. Denn auch bei leistungsfähiger KI bleibt der Human in the Loop relevant. Klar wird: Die entscheidende Frage lautet längst nicht mehr, ob Unternehmen KI einsetzen. Entscheidend ist, wie konsequent sie KI in ihre Wertschöpfung integrieren und daraus messbaren Nutzen schaffen.
33 Minuten
Industrie 4.0 war einmal das große Versprechen: vernetzte Maschinen, intelligente Fabriken und Produktionsanlagen, die ihren Wartungsbedarf selbst erkennen. Doch was ist davon tatsächlich übrig geblieben und könnte KI jetzt genau der Baustein sein, der damals noch gefehlt hat? In dieser Folge von „AI or DIE“ spreche ich mit Timothy Kaufmann von SAP über die Entwicklung vom Industrial IoT bis zum autonomen Unternehmen. Wir diskutieren, warum viele Industrie-4.0-Projekte an Datensilos, alten Anlagen und aufwendigen Integrationen gescheitert sind und weshalb KI-Agenten diesen Themen nun neues Leben einhauchen könnten. Es geht unter anderem um: - IoT und Industrie 4.0 in der Praxis - Brownfield-Anlagen und die Tücken alter Maschinenparks - Predictive Maintenance und digitale Zwillinge - Datenqualität, Data Products und Zero-Copy-Ansätze - KI-Agenten in Produktion, Planung und Instandhaltung - autonome Fabriken und autonome Geschäftsprozesse - konkrete Anwendungsfälle statt endloser Proofs of Concept - den Wandel von Berufsbildern und die Bedeutung menschlicher Fachkompetenz Kann eine KI Produktionsprobleme erkennen, Aufträge eigenständig umplanen und passende Maßnahmen einleiten? Oder nennen wir alte Automatisierungsideen heute einfach „Agentic AI“, damit sie wieder sexy klingen? Timothys Antwort ist klar: Die Technik ist bereit für spannende Anwendungen. Entscheidend bleibt aber der Proof of Value und die Fähigkeit, KI mit realen Prozessen, industriellen Daten und menschlichem Fachwissen zu verbinden.
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Über diesen Podcast

Der Podcast rund um Data Analytics, Dashboards, Business Intelligence, AI & Data Literacy.
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„AI or DIE“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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