Podcaster
Episoden
18.02.2026
31 Minuten
Wir stehen nicht am Anfang eines Tools. Wir stehen am Anfang einer
neuen Exponentialität. In dieser Folge von AI or DIE spreche ich
mit Tobi Nehren von areto.strategy über das, was viele gerade
spüren, aber kaum jemand klar formuliert: KI ist kein Feature. KI
ist ein Strukturbruch. Während einige noch Copilot-Lizenzen
verteilen und hoffen, dass sich Produktivität von selbst ergibt,
stellt sich die eigentliche Frage: Was passiert mit deinem
Geschäftsmodell, wenn Intelligenz plötzlich unbegrenzt verfügbar
wird? Wir sprechen über: • Warum der Mittelstand gerade zwischen
Hype und Ernüchterung schwankt • Weshalb „Effizienzdenken“ zur
größten Blockade wird • Ob Konzernstrukturen oder Mittelstand
schneller transformieren • Welche Jobs wirklich gefährdet sind und
welche nicht • Warum Nichtstun die riskanteste Strategie ist Dabei
geht es nicht um Technikdetails. Es geht um Haltung. Um Mut. Und um
die Bereitschaft, Zukunft aktiv zu gestalten. Denn eines ist klar:
Die Transformation kommt, mit oder ohne dich. Und die Frage ist
nicht, ob KI dein Unternehmen verändert. Sondern ob du die
Veränderung steuerst oder von ihr überrollt wirst. ⸻ ️ Timestamps
00:00 – Intro & technischer Fehlstart 04:10 – Wer ist Tobi
Nehren & was macht areto? 05:50 – Warum „Zukunftsberatung“ mehr
ist als KI-Beratung 07:20 – Ernüchterung im Mittelstand: Hype vs.
Realität 09:30 – Warum Use-Case-Workshops oft scheitern 10:40 –
Sind wir wirklich schon über dem KI-Hype? 12:00 –
Intelligenz-Exponentialität: Was jetzt anders ist 14:10 – Angst
oder Optimismus? Wie Transformation gelingt 17:20 – Individuum vs.
Organisation: Wer passt sich schneller an? 20:00 –
Arbeitsmarkt-Disruption: Was passiert mit Wissensarbeit? 23:00 –
Kreativität vs. Prozessarbeit: Wer bleibt relevant? 26:00 –
Demografie & KI: Problem oder Lösung? 28:00 – Mittelstand,
Konzern & die große Verschiebung 32:00 – Warum Veränderung
jetzt Pflicht ist 34:30 – KI als Chance für den Mittelstand 36:00 –
Schlussgedanke: Zukunft ist zum Machen da
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10.02.2026
33 Minuten
Migration wird in Unternehmen noch immer unterschätzt. Zu oft wird
sie als technisches Upgrade verkauft – und endet als
organisatorisches Minenfeld. In dieser Folge von AI or DIE sprechen
Andreas, Janine und Volker von Opitz darüber, warum Migration nie
nur ein Tool-Thema ist, sondern immer ein Eingriff in Prozesse,
Kultur und Machtverhältnisse. Es geht um die harten Wahrheiten aus
der Praxis: Warum selbst kleine Upgrades zu Großprojekten werden
können. Weshalb Frontend-Migrationen regelmäßig eskalieren, während
Backend-Wechsel leise, aber gefährlich sind. Und warum Migration
fast nie an Technologie scheitert – sondern an Menschen,
Widerständen und fehlender Wertschätzung für bestehendes Wissen.
Die Folge macht klar: Migration ist kein Projekt mit Enddatum,
sondern ein kontinuierlicher Anpassungsprozess. Wer glaubt, man
könne „mal eben“ von On-Prem in die Cloud wechseln, neue Tools
einführen oder alte Systeme abschalten, ohne Fachbereiche
mitzunehmen, wird scheitern. Diese Episode liefert Orientierung für
alle, die Migration realistisch planen, sauber kommunizieren und
strategisch umsetzen wollen – ohne Hochglanzfolien, aber mit
Haltung.  Timestamps 00:00 – Einstieg: Warum Migration jahrelang
verdrängt wurde 00:46 – Was Migration wirklich ist: Update vs.
Upgrade vs. Migration 02:12 – Wenn ein Upgrade plötzlich zur
Migration wird 03:28 – Tool-, Datenbank- und Frontend-Wechsel
eingeordnet 03:50 – On-Prem Cloud als häufigster Treiber 04:41 –
Lift & Shift oder echter Architekturbruch 05:09 – Typische
Auslöser für Migrationsentscheidungen 06:13 – Legacy-Systeme,
Fachkräftemangel, KI-Blockaden 07:55 – Fachbereiche als
Migrationstreiber 08:45 – Warum Migration kein Nebenprojekt ist
09:33 – Der Klassiker: Halbfertige Migrationen 10:09 –
Frontend-Migrationen als größtes Risiko 11:50 – Backend-Migration:
weniger sichtbar, nicht weniger gefährlich 12:52 – Data Integration
& Orchestration tauschen 14:21 – Klare Zielbilder im Backend
14:41 – Migration scheitert selten an Technik 15:12 – Menschen,
Anforderungen und Komplexität 15:39 – Abhängigkeiten zwischen BI,
ERP und Operativsystemen 17:06 – Data Culture als kritischer
Erfolgsfaktor 17:46 – Neue Technologien vs. bestehendes
Expertenwissen 18:37 – Warum „alt = schlecht“ ein fataler
Denkfehler ist 19:55 – Widerstände als Normalzustand 21:01 – Warum
Redesign fast immer nötig ist 21:37 – Wertschätzung für
Legacy-Expert:innen 22:44 – Zwei-Welten-Problem: Alt-System vs.
neuer Stack 23:42 – Migration ≠ klassisches Projekt 25:23 – Berater
als Coaches statt Projektabwickler 26:28 – Architekturverständnis
vs. Tool-Expertise 28:33 – Interdisziplinäre Teams als Schlüssel
29:31 – Wann Migration trotzdem ein klar definiertes Projekt sein
muss 30:16 – Migration ist immer nur der Anfang 31:37 –
Flexibilität schlägt Tool-Spezialisierung 33:41 – Fazit Janine
34:14 – Schlusswort Volker 34:48 – Ende der Folge
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03.02.2026
30 Minuten
Viele KI-Initiativen scheitern nicht an Algorithmen, Modellen oder
mangelndem Willen – sondern an der Basis. In dieser Folge von AI or
DIE sprechen Andreas Wiener und Christian Bühler darüber, warum KI
ohne eine sauber aufgebaute Daten- und Cloud-Plattform kaum eine
Chance hat. Es geht um überzogene Erwartungen,
Quick-and-Dirty-Leuchtturmprojekte und den fatalen Irrglauben, man
könne KI einfach „on top“ auf bestehende Strukturen setzen.
Christian erklärt, warum Begriffe wie Security, Resilienz,
Performance, Operational Excellence und Kosten keine Buzzwords
sind, sondern harte Voraussetzungen für produktive KI-Use-Cases.
Die Folge zeigt klar: Ohne belastbares Fundament wird aus jeder
KI-Idee eine teure Krücke. Wer jetzt nicht aufräumt, skaliert
später nur Probleme. Eine ehrliche Episode für Entscheider:innen,
die KI nicht nur ausprobieren, sondern nachhaltig nutzen wollen. 
⸻ Timestamps 00:00 – Einstieg: Warum KI-Initiativen scheitern 00:33
– Überzogene Erwartungen und falsche Annahmen 01:30 – Warum alte
Cloud-Plattformen KI ausbremsen 01:50 – Was „well-architected“
wirklich bedeutet 02:34 – Die fünf Säulen einer belastbaren
Plattform 02:59 – Für wen diese Leitplanken relevant sind 03:28 –
Cloud-Zoo, Komplexität und Realität im Konzern 04:26 – Sicherheit
& Cloud-Souveränität 05:06 – Datenplattform als Fundament für
KI 05:15 – Resilienz, Verfügbarkeit & Governance 06:14 –
Performance als Akzeptanzfaktor 07:24 – Always-on-Architekturen und
Orchestrierung 08:19 – Wer ist verantwortlich: IT oder Fachbereich?
09:14 – Warum Fachbereichs-KI oft scheitert 10:15 – Budgets, ROI
und Wirtschaftlichkeit von KI 11:20 – KI als Wette auf die Zukunft
12:29 – Was Resilienz technisch wirklich heißt 13:41 – Klassische
Fehler bei KI-Plattformen 14:31 – Leuchtturmprojekte und „Quick
& Dirty“ 15:11 – Die berühmte Krücke aus BI-Projekten 16:18 –
Proof of Concept vs. produktiver Betrieb 17:20 – Welcher Tool-Stack
ist „vernünftig“? 18:21 – SAP, Databricks & offene
Architekturen 19:52 – Best-of-Breed statt Tool-Dogma 21:13 –
Plattform vs. Mensch: Was ist wichtiger? 22:02 – Data Culture &
echte Nutzung 23:04 – Online-Assessment: Standortbestimmung 24:35 –
Klare Worte: Was Unternehmen jetzt tun müssen 26:07 – Ausblick:
Sicherheit & nächste Folge 29:15 – Abschluss & Call to
Action 29:40 – Ende der Folge
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27.01.2026
34 Minuten
Zentrale KI-Plattform oder spezialisierte Tools in den
Fachabteilungen? Diese Diskussion ist brandaktuell. In dieser Folge
von AI or DIE zerlegen Andreas Wiener und Richard Ranftl (H&Z
Digital) die romantische Vorstellung von der einen KI-Lösung, die
alles kann. Klar ist: KI ist kein Nice-to-have mehr. Sie ist
Pflicht. Wer heute noch auf die perfekte, zentrale Lösung wartet,
verliert morgen Effizienz, Geschwindigkeit und
Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig führt ein unkontrollierter
Tool-Zoo direkt in neue Silos, Schatten-IT und Compliance-Risiken.
Die Wahrheit liegt dazwischen – aber nicht im Mittelmaß. Wir
sprechen darüber, warum „Make“ mit klaren Zielen oft smarter ist
als reflexhaftes „Buy“, weshalb Open-Source-orientierte Stacks mehr
strategische Freiheit schaffen als Hochglanz-Tools und warum
Verfügbarkeit wichtiger ist als perfekte Governance. Außerdem:
Warum Schatten-KI längst Realität ist, wieso Verbote nichts bringen
und was Unternehmen jetzt konkret tun müssen, um Kontrolle
zurückzugewinnen, ohne Innovation abzuwürgen. Diese Folge ist eine
klare Ansage an alle, die noch glauben, KI ließe sich per
Lizenzentscheidung erledigen. Spoiler: Tut sie nicht. 00:00 –
Einstieg: KI-Reifegrad & alte IT-Diskussionen 00:41 – Single
Vendor vs. Best-of-Breed: Die Kernfrage 01:00 – Tool-Dschungel,
Start-ups & KI als Pflicht 01:55 – Buy vs. Make: Warum
Spezialtools verlockend sind 02:47 – Fachabteilungen vs. zentrale
KI-Strategie 03:39 – Das Silo-Problem: Schnell gestartet, nie
eingefangen 04:16 – Schatten-Systeme und fehlende Zieldefinition
05:30 – Hochglanz-Versprechen vs. Realität 06:40 – Faktor Mensch:
Warum Regeln allein nicht funktionieren 07:04 – Fachabteilungen als
Innovationstreiber 08:05 – KI schlägt Excel: Wettbewerbsvorteile
durch Geschwindigkeit 09:00 – Make-Ansatz mit Standard-Stacks
(Azure, n8n & Co.) 10:04 – Konkretes Beispiel: KI im Einkauf
11:28 – n8n erklärt: Prozessautomatisierung mit Agenten 12:20 –
Open Source, Souveränität & Enterprise-Tauglichkeit 14:47 –
Chatbots, Frontends & falsche Erwartungen 15:18 – Mitarbeitende
überschätzt? KI braucht Enablement 16:30 – Microsoft-Stack: Nicht
perfekt, aber stabil 17:30 – Eigenes Frontend statt teurer
Chat-Lizenzen 18:45 – Lokale LLMs: Wann sie wirklich Sinn machen
20:15 – Schatten-KI im Privatgebrauch: Das echte Risiko 22:27 –
Praxisbeispiel: Mehr Schatten-User als offizielle Lizenzen 23:24 –
Produktivität verstecken? Ein Auslaufmodell 24:50 – Angst,
Kontrolle & Aufklärung im Unternehmen 26:12 – Kostenrealität:
Copilot vs. eigenes KI-Frontend 26:56 – KI als neue
Erwartungshaltung an Mitarbeitende 28:24 – Klare Empfehlung: Make
first, Buy gezielt 29:22 – Metapher: KI-Stack wie Kochen vs.
Restaurant 30:30 – Regulatorik, AI Act & Tool-Wildwuchs 31:28 –
Praxisbericht: Marketing komplett agentenbasiert 33:00 – Fazit
& Abschluss: Weniger Marketing, mehr Fakten
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22.01.2026
31 Minuten
Alle reden über KI. Über Dashboards. Über Automatisierung. Kaum
jemand spricht über das, was wirklich entscheidet, ob all das
funktioniert: das Datenfundament. In dieser Folge räumen wir mit
dem gefährlichsten Irrtum im Mittelstand auf: Dass man KI einfach
„oben draufsetzen“ kann. Dass Power BI schon reicht. Dass schnelle
Agentur-Setups nachhaltige Datenstrategie ersetzen. Gemeinsam mit
Datenexperte Sven sprechen wir brutal ehrlich über gescheiterte
BI-Projekte, über vermeintlich billige KI-Lösungen mit
Langzeitschäden und darüber, warum fehlende Datenmodelle früher
oder später jedes Unternehmen einholen. Es geht um echte Praxis: ️
Wann Excel und Reports zur Falle werden ️ Warum Automatisierung oft
sinnvoller ist als KI ️ Wie IT-Leiter zwischen Geschäftsleitung und
Realität zerrieben werden ️ Und wie ein sauberes Datenfundament in
Wochen statt Jahren entsteht Diese Folge ist unbequem. Aber
notwendig. Denn ohne saubere Daten ist KI kein Fortschritt –
sondern Risiko. ⸻ ️ Timestamps 00:00 – Intro & Einstieg: Warum
Datenfundamente ignoriert werden 01:45 – KI, Dashboards & der
Hype ohne Basis 03:00 – Neue KI-Agenturen und gefährliche
Schnelllösungen 04:30 – Power BI ohne Fundament: typische Probleme
06:05 – Vorstellung Sven & fachlicher Hintergrund 07:30 – Warum
klassische BI-Projekte scheitern 09:20 – Von Beratung zu Software:
Entstehung der Plattform 11:30 – Datenfundament in Tagen statt
Jahren 13:05 – Konkrete ROI-Beispiele aus dem Mittelstand 15:30 –
Automatisierung vs. KI – der unterschätzte Hebel 17:40 – Wie
IT-Leiter richtig starten sollten 20:10 – Warum KI ohne saubere
Kennzahlen scheitert 22:25 – Mensch, Change & Akzeptanz 24:40 –
Für wen der Ansatz funktioniert – und für wen nicht 27:45 – Die
harte Realität im Mittelstand 28:50 – Buch, Podcast &
Wissenstransfer 31:00 – Datenkompetenz als Wettbewerbsvorteil 33:00
– Fazit & Ausblick auf Teil 2
Mehr
Über diesen Podcast
Der Podcast rund um Data Analytics, Dashboards, Business
Intelligence, AI & Data Literacy.
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