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Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene

Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene

Michael Rücker 305 Episoden Neueste vor 2 Tagen

Spannendes aus der Immobilienwirtschaft

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Episoden

24 Minuten
„Ich glaube nicht, dass AI die Jobs in der Immobilienbranche vernichtet. Ich glaube eher, dass sie die Jobs deutlich attraktiver und schöner machen kann.“ Über künstliche Intelligenz redet derzeit fast jeder. In vielen Hausverwaltungen treffen diese Debatten allerdings auf Prozesse, die seit Jahren kaum verändert wurden. Léon Bamesreiter kennt diese Lücke nicht nur aus dem Pitchdeck. Als Eigentümer hat er selbst erlebt, wie langsam, analog und intransparent Hausverwaltung häufig funktioniert und daraufhin reltix gegründet. Sein Ansatz: keine klassische Hausverwaltung mit etwas mehr Software, sondern eine digitale Infrastruktur für die Immobilienwirtschaft. Mehrere Tausend Wohn- und Gewerbeeinheiten verwaltet reltix bereits. Dabei soll es nicht bleiben. Léon will eine Plattform entwickeln, die unterschiedliche Akteure miteinander verbindet, Daten nutzbar macht und Prozesse weitgehend automatisiert. Die Aktenordner einfach auf dem Bildschirm nachzubauen, wäre schließlich noch keine Innovation. Wir sprechen über den AI-Hype in der Branche, Daten und Schnittstellen, den Fachkräftemangel in der Hausverwaltung – und darüber, warum Innovation längst nicht überall auf Begeisterung stößt.
38 Minuten
„Es ist schwierig für mich zu akzeptieren, wenn Kommunen äußern, dass sie keine Präzedenzfälle mit dem Bauturbo schaffen wollen.“ Michael Garstka von der LIST Gruppe weiß, wovon er spricht: Gemeinsam mit der Stadt Osnabrück schafft er mithilfe dieses Instruments Baurecht für rund 150 geförderte Wohnungen. In Detmold wiederum entwickelt die städtische Stadtentwicklungsgesellschaft das Quartier am Hornschen Tor weitgehend in Eigenregie, mit LIST als Totalunternehmer. Zwei Projekte, zwei Städte und zwei Beispiele dafür, dass Projektentwicklung auch unter schwierigen Marktbedingungen funktionieren kann. Regelmäßige IMMOBILÈROS-Hörer wissen es: Michael ist nicht zum ersten Mal mein Gast. Wir können also Bilanz ziehen beim Service Development. Um nicht lange drum herumzureden, hier noch ein paar Aussagen von ihm: „Geförderter Wohnungsbau spielt bei uns tatsächlich jetzt eine große Rolle.“ „Wo wir ins Eigentum gehen, realisieren wir die Sachen nur mit einem gesicherten Exit.“ Und über fest vereinbarte Fertigstellungstermine sagt Michael: „Es ist natürlich schon ein großes Risiko. Ohne dass du dem Auftraggeber, Städten, Institutionellen dieses Risiko nimmst, hast du keinen Mehrwert für die.“
43 Minuten
„Natürlich ist es einfacher, Dinge zu wiederholen, als sich selbst neu zu erfinden. Dazu braucht man eine gute Idee, aber dann am Ende auch wirklich den Mut, das zu machen.“ Armin Panahi und Randi Mara Schumacher – zusammen PASCH – stellen eine These auf, die der Immobilienbranche durchaus wehtun dürfte: Wir bauen heute technisch besser denn je, gestalterisch werden unsere Gebäude aber immer ähnlicher. Während in Exposés von Individualität, Qualität und Design die Rede ist, entstehen häufig Wohnungen, die sich kaum noch unterscheiden. Randi und Armin wollen genau das ändern, sind dafür in verschiedenen Assetklassen unterwegs und für mich derzeit eines der Duos, die wirklich Veränderungen vorantreiben. Wir sprechen darüber, warum schon eine anders platzierte Wand einen größeren Unterschied machen kann als teure Materialien, räumen mit dem Mythos auf, dass gutes Design nicht mehr kosten muss und warum Innenarchitektur weit vor Möbeln und Dekoration beginnt. Außerdem geht es um Marketingfloskeln in Exposés, den tatsächlichen Mehrwert von Design für Investoren und Eigentümer und die Frage, warum Projekte konsequent von innen nach außen gedacht werden sollten.
41 Minuten
„Wir sitzen auf einer Scholle, die schmilzt. Wir können an alten Strukturen festhalten und darum kämpfen, wer als Letzter darauf stehen bleibt. Oder wir lernen schwimmen, helfen uns gegenseitig und gestalten den Wandel. Der Prozess ist nicht mehr aufzuhalten.“ Mit diesem Bild beschreibt Anja Knoll weit mehr als nur die aktuelle Marktlage. Die Geschäftsführerin der TINGLEV Elementfabrik, die mit Blähton baut, spricht über Innovation, Führung und den Mittelstand, über den Mut, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen, und darüber, warum aus ihrer Sicht nicht fehlende Ideen das Problem sind, sondern fehlender Raum, sie auszuprobieren. Außerdem erklärt sie, weshalb serielles Bauen bis heute missverstanden wird. Jedes Gespräch mit Anja ist immer ein Genuss, weil sie so genau eben nicht nur die Branche seziert, sondern sich mit Philosophie beschäftigt, mit Führungskultur, ihren Mitmenschen, dem gesellschaftlichen Miteinander. Sie wirbt für mehr Eigenverantwortung, eine gelebte Fehlerkultur und einen anderen Blick auf den Wandel. Ihr Appell lautet: „Wir erzählen uns derzeit in Deutschland lieber, warum es nicht geht. Wir verwenden unglaublich viel Energie darauf, warum etwas nicht geht, statt es einfach auszuprobieren.“
40 Minuten
„Ich glaube, die Innenstadt muss nicht jeden Tag ein Event sein. Erst mal müssen die Basics funktionieren.“ Markus Schäfer, Geschäftsführer von Lührmann Düsseldorf, sieht den stationären Handel deutlich weniger pessimistisch, als er häufig diskutiert wird. Internationale Marken expandieren weiter in Deutschland, nur eben nicht mehr mit 100 Läden, sondern vielleicht mit zehn. Und diese Brands schauen inzwischen sehr genau hin: auf Gebäudequalität und Architektur, auf den Vermieter, die Entwicklung einer Lage und darauf, wer nebenan sitzt. Das gilt auch für die Eigentümer. Gerade in den 1A-Lagen treffen teilweise Immobilien aus jahrzehntelangem Familienbesitz auf einen Markt, in dem erst einmal viel Geld investiert werden muss, um am Ende womöglich die gleiche oder sogar eine niedrigere Miete zu erzielen. Eine Rechnung, die nicht jedem gefällt. Markus hält dagegen: Die Alternative kann Leerstand sein. Und dass Städte Investitionen mit anderthalbjährigen Genehmigungsverfahren oder Diskussionen über einen halben Zentimeter Fassade ausbremsen, macht die Sache nicht einfacher. Wir reden über Warenhäuser, bei denen die Geschichte vielleicht zu Ende erzählt ist, und über Shoppingcenter, bei denen selbst Markus teilweise keine Fantasie mehr hat, was daraus werden soll. Aber auch über das Crown Cologne, wo aus einem ehemaligen Kaufhaus mit Stadtbibliothek, Fitness, Handel und neuen Flächenkonzepten wieder ein funktionierendes Haus geworden ist. Und natürlich musste er mir verraten, wie und wo er einkauft.
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Über diesen Podcast

Alle 7 Tage Geschichten, Helden und Brains aus der Immobilienwirtschaft. Immobiléros stellt Menschen aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft vor. Entwickler, Bestandshalter, Investoren Wissenschaftler... Und es geht um alle Segmente der Immobilienbranche: Wohnen, Büro, Handel, Logistik und so weiter und sofort. Wir wollen wissen - was wird da gerade gemacht, warum, was treibt die Menschen an, was ist neu, was ist spannend. Und wie gesagt: das alles rund um die Immobilie.
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