Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene Podcast

Episoden

40 Minuten
„Wir landen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bei 20 Euro netto kalt pro Quadratmeter.“ Und das soll bezahlbarer Wohnraum sein? Wie das funktioniert, will Architekt Van Bo Le-Mentzel zeigen. Mit seinem Unternehmen Gemeinwohlbau entwickelte er ein Wohnkonzept, bei dem nicht der Quadratmeterpreis, sondern die absolute Mietbelastung im Mittelpunkt steht. Dafür setzt er auf gerade einmal neun Quadratmeter große Individualstudios mit eigener Küche und eigenem Bad, ergänzt durch Gemeinschaftsflächen. Die Warmmiete soll bei 330 Euro beginnen. Doch lässt sich ein solches Konzept tatsächlich wirtschaftlich umsetzen? Ein erstes Grundstück in Berlin-Tegel ist bereits gekauft. Das Kapital für die Projektentwicklung soll unter anderem über Genussrechte eingeworben werden, alles bleibt im Bestand. Van Bo Le-Mentzel beschäftigt sich schon lange mit der Frage, wie sich auf möglichst wenig Fläche wohnen lässt. Bekannt wurde er mit seinen Hartz-IV-Möbeln und seinem Engagement in der Tiny-House-Bewegung. Ist das eine Antwort für den lahmenden Mehrgeschossbau? Van Bo hat viele Argumente, weiß, warum Baulücken gefüllt werden sollten und wie sein Blick auf Bestandsimmobilien ist.
34 Minuten
„Ein Flughafen denkt in Sommer- und Winterflugplan und nicht in 35 Jahren Immobilienzyklus. Genau da liegt das Spannungsfeld: Wir müssen Immobilien schneller und viel enger mit dem Kerngeschäft zusammendenken.“ Und schon bin ich mit Kilian Huneke mittendrin im Thema Corporate Real Estate Management (CREM). Denn was passiert, wenn sich das Business immer schneller verändert, die Immobilie aber nun mal immobil ist? Wenn Produktionsstandorte über Jahrzehnte gewachsen sind, Anforderungen sich verändern, Flächen nicht mehr passen und plötzlich die Frage im Raum steht: Brauchen wir diesen Standort überhaupt noch? Kilian ist Stadtplaner und Strategieberater bei Drees & Sommer und beschäftigt sich genau mit diesen Fragen. Also sprechen wir darüber, warum CREM in vielen Unternehmen noch ziemlich fragmentiert organisiert ist. Warum es eben nicht reicht, mal ein Büro umzubauen und zu glauben, damit hätte man auch die Arbeit neu gedacht. Und warum Immobilien viel näher an das Kerngeschäft rücken müssen. Es geht um Standorte, die geschlossen oder konsolidiert werden, um die eher ungeliebte Betreiberverantwortung und um eine Reifegradanalyse, bei der Stufe fünf zwar ziemlich schön klingt, aber eben nicht für jedes Unternehmen das richtige Ziel sein muss.
36 Minuten
„Damit wird massiv Investorenvertrauen zerstört. Aber Achtung, nicht nur in Berlin, sondern deutschlandweit und nicht nur im Wohnungsmarkt, sondern generell für den Investitionsstandort Deutschland.“ Das sagt Jürgen-Michael Schick über die Enteignungsdebatte. Seine Beschreibung des politischen Umgangs mit Unternehmern lautet: „Die Politik sagt: ‚Ich will dein Geld, aber deinem Handeln misstraue ich.‘“ Berlin deshalb abschreiben? Da widerspricht er entschieden. Derselbe Markt, aus dem sich manche Eigentümer verabschieden, bietet anderen den Einstieg, auf den sie gewartet haben. Käufer können wieder stärker verhandeln. Während der Marktbericht von Schick Immobilien für das erste Halbjahr noch weitgehend stabile Preise ausweist, beobachtet Jürgen-Michael Schick neue Abschläge. Auf der EXPO REAL sprach ich mit ihm darüber, welche politischen Forderungen die Rechnung tatsächlich verändern und wann aus einem Risiko eine Kaufgelegenheit wird. Auch die eigene Branche nimmt er in die Pflicht: „Wenn wir nicht kommunizieren, dann reden halt andere über uns.“
31 Minuten
„Ich freue mich ja tatsächlich über jeden Stau, in dem ich stehe, weil ich immer denke: Oh, die Leute fahren ins Büro, ist doch wundervoll.“ Das sagt Julia Siegers, Country Managerin von Immofinanz in Deutschland. Obwohl der Markt gerade wenig Anlass für Euphorie bietet und um jeden Mieter gekämpft wird, ist Julia optimistisch. Das ist aber nur ein kleiner Teil des Podcastes. Denn eigentlich bin ich bei Julia, weil sie etwas initiiert hat, was meine Aufmerksamkeit einforderte: Sie hat das kaufmännische Property Management für ALTO, LARGO und das von Renzo Piano entworfene FLOAT – zusammen knapp 90.000 Quadratmeter Bürofläche – zurück in das eigene Haus geholt und verzichtet auf einen Dienstleister. Technik und Facility Management bleiben extern. Es geht nicht um die Pauschal-Formel ‚Intern ist besser als extern‘, sondern darum, wo ein Eigentümer Wissen und Verantwortung selbst behalten will und sollte, um Effizienz, um Organisation und das Team. Über letzteres und die neuen Aufgaben sprechen wir und auch darüber, ob sich das Modell auf andere Portfolios und Assetklassen übertragen lässt. Office mal anders, selbstverständlich mit einem Blick auf den Düsseldorfer Markt.
39 Minuten
„Alter ist eine Einstellung.“ Kurz und knapp bringt Felix von Braun, CEO der DPF Group, auf den Punkt, was die Gesellschaft beschäftigt. Denn auch wenn alle lange selbstbestimmt leben wollen: Es braucht Konzepte. Denn beim Wohnen im Alter geht es längst nicht mehr nur um Pflege oder klassische Seniorenresidenzen. Mit Livree bringt die DPF Group dafür gerade ein neues Drei-Sterne-Konzept an den Start, Miete um die 2.000 Euro. Es soll die Erfahrungen aus dem Premiumsegment von Tertianum und aus dem Concierge-Geschäft von RAS Service Group in ein deutlich breiteres, preisgünstigeres Angebot übertragen. Die ersten Projekte sind in Essen und Duisburg geplant, insgesamt sollen mit dem Projektentwickler Blankbau Gruppe zehn Häuser in Nordrhein-Westfalen entstehen. Wir sprechen darüber, warum für Felix ein „Kümmerer“ im Haus wichtiger ist als maximale Digitalisierung, weshalb Livree ohne klassischen Generalmietvertrag auskommen soll und warum genau dieses Modell für Betreiber, Eigentümer und Banken interessant sein kann. Und wir reden darüber, wie groß der Markt tatsächlich ist, warum aus dem demografischen Wandel noch lange kein Selbstläufer wird und was Senior Living künftig leisten muss, damit Menschen ihr vertrautes Zuhause überhaupt freiwillig gegen eine neue Wohnform eintauschen.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Alle 7 Tage Geschichten, Helden und Brains aus der Immobilienwirtschaft. Immobiléros stellt Menschen aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft vor. Entwickler, Bestandshalter, Investoren Wissenschaftler... Und es geht um alle Segmente der Immobilienbranche: Wohnen, Büro, Handel, Logistik und so weiter und sofort. Wir wollen wissen - was wird da gerade gemacht, warum, was treibt die Menschen an, was ist neu, was ist spannend. Und wie gesagt: das alles rund um die Immobilie.
Podcast melden

„Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz