Alexandre Grellier, Drooms: "Viele große Unternehmen haben sich kleines Proptech gehalten"
Über Hype-Zyklen, Cashflow-Disziplin, Startups und nachhaltiges
Wachstum
40 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
„Es ist einfacher, eine gute Idee zu haben, als eine Idee wirklich
zum Fliegen zu bringen.“ Mit diesem Satz eröffnet Alexandre
Grellier, CEO von Drooms, ein Gespräch, in dem es nicht um
Start-up-Romantik und Digitalisierung um ihrer selbst willen geht.
Sondern um die Frage, welche Technologien in der Immobilienbranche
tatsächlich Probleme lösen und wofür der Markt, gerade in einer
angespannten Phase, bereit ist zu zahlen. Nicht jedes PropTech ist
ein Start-up. Und nicht jedes Start-up mit Immobilienbezug ist ein
PropTech. Diese begriffliche Unschärfe verdeckt, laut Alex, oft den
Kern: Wirtschaftlichkeit, belastbare Geschäftsmodelle und Lösungen,
die im Alltag funktionieren. Der Erwartung, komplexe Probleme
ließen sich per Plug-and-Play lösen, begegnet er klar: „Das ist
naiv.“ Ein zentrales Thema ist die Finanzierung. Alex beschreibt
sie mit dem Bild des Lemming-Prinzips: Einer geht voran, nimmt Geld
in die Hand, andere folgen. Lange funktionierte das. Sein
Gegenmodell orientiert sich an der schwäbischen Hausfrau: ein
präziser Blick auf Kosten, Cashflow und reale Tragfähigkeit.
Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis. Wir sprechen darüber, wie
Expansion unter diesen Voraussetzungen dennoch gelingt. Über
zweistellige Zuwächse von Drooms beispielsweise in Frankreich und
Deutschland. Über Unterschiede zwischen europäischen Märkten. Über
die USA, vor denen Alex keine Scheu hat. Und darüber, warum
Deutschland nicht so schwarz ist, wie es derzeit oft gezeichnet
wird. Am Ende geht es um ESG, um Vertrauen in Technologie und um
die Erkenntnis, dass die Immobilienbranche hier noch Luft nach oben
hat. Der prägnanteste Satz des Gesprächs bringt es auf den Punkt:
Man muss nicht gleich das Unternehmen kaufen, das einem Software
anbietet. Schließlich kommt auch niemand auf die Idee, Microsoft zu
kaufen.
zum Fliegen zu bringen.“ Mit diesem Satz eröffnet Alexandre
Grellier, CEO von Drooms, ein Gespräch, in dem es nicht um
Start-up-Romantik und Digitalisierung um ihrer selbst willen geht.
Sondern um die Frage, welche Technologien in der Immobilienbranche
tatsächlich Probleme lösen und wofür der Markt, gerade in einer
angespannten Phase, bereit ist zu zahlen. Nicht jedes PropTech ist
ein Start-up. Und nicht jedes Start-up mit Immobilienbezug ist ein
PropTech. Diese begriffliche Unschärfe verdeckt, laut Alex, oft den
Kern: Wirtschaftlichkeit, belastbare Geschäftsmodelle und Lösungen,
die im Alltag funktionieren. Der Erwartung, komplexe Probleme
ließen sich per Plug-and-Play lösen, begegnet er klar: „Das ist
naiv.“ Ein zentrales Thema ist die Finanzierung. Alex beschreibt
sie mit dem Bild des Lemming-Prinzips: Einer geht voran, nimmt Geld
in die Hand, andere folgen. Lange funktionierte das. Sein
Gegenmodell orientiert sich an der schwäbischen Hausfrau: ein
präziser Blick auf Kosten, Cashflow und reale Tragfähigkeit.
Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis. Wir sprechen darüber, wie
Expansion unter diesen Voraussetzungen dennoch gelingt. Über
zweistellige Zuwächse von Drooms beispielsweise in Frankreich und
Deutschland. Über Unterschiede zwischen europäischen Märkten. Über
die USA, vor denen Alex keine Scheu hat. Und darüber, warum
Deutschland nicht so schwarz ist, wie es derzeit oft gezeichnet
wird. Am Ende geht es um ESG, um Vertrauen in Technologie und um
die Erkenntnis, dass die Immobilienbranche hier noch Luft nach oben
hat. Der prägnanteste Satz des Gesprächs bringt es auf den Punkt:
Man muss nicht gleich das Unternehmen kaufen, das einem Software
anbietet. Schließlich kommt auch niemand auf die Idee, Microsoft zu
kaufen.
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