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GFCast - Der Podcast über achtsame Kommunikation Archiv

112 Episoden
21 Minuten
... und hinterfrage Deine Annahmen über Dich und die Welt

Wir alle haben Annahmen über die Welt, unsere Mitmenschen und uns selbst. Diese sind entweder lebensdienlich oder eben nicht. Diese Glaubenssätze lassen uns ein Leben in Angst oder Lebensfreude verbringen und wir haben stets die Wahl!

Das können Sätze sein wie: 

"Ich bin schuselig."

"Er ist immer unpünktlich."

"Sie ist so herzlich und gastfreundlich."

"Die Welt ist gefährlich."

"Ich liebe mein Leben."

Je nachdem welche Richtung wir einschlagen, erhalten wir auch entsprechende Ergebnisse. Unser Gehirn ist nämlich so programmiert, dass es stets nach Beweisen sucht, bis es diese findet und zwar ganz gleich, für welche Seite wir uns entscheiden: Glück oder Verderben, Liebe oder Angst. Hierbei ist es völlig gleichgültig, ob diese Glaubenssätze uns und unserer Umwelt dienen oder eben nicht. Wir werden immer Recht behalten! 

Deshalb die Frage an Euch: Seid ihr glücklich mit Eurer Sicht auf die Welt? Seid Ihr Euch überhaupt Eurer Glaubenssätze bewusst? Welchen Zweck erfüllen sie in Eurem Leben und möchtet Ihr das so beibehalten? Wenn Ihr mehr erfahren möchtet, dann hört gern in die Folge hinein. 

Übungen:

Welche Annahmen hast Du über Dich und die Welt?Welche Auswirkung hat jeder dieser Glaubenssätze auf Dein Leben?Welche Annahmen hast Du aus der Kindheit und möchtest sie daraufhin hinterfragen, ob sie Dich glücklich machen?

Welche Sätze beschränken Dich in Deiner Lebensqualität? Welche Annahmen dienen Dir?

Welche Annahmen möchtest Du ändern?

In welcher Welt möchtest Du leben?

Wie kannst Du Dich als Gestalter Deines Lebens erleben?

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40 Minuten
Der Weg zu tiefen und authentischen Beziehungen

Wir trauen es uns fast gar nicht zu schreiben... psst… Wir sprechen in der heutigen Episode über Verletzlichkeit... 

Es klingt heutzutage fast schon wie ein Schimpfwort, eine Krankheit, die es zu bekämpfen gilt. Und weil das so ist, schauen wir es uns genauer an. ;) Wir stellen uns tapfer dem Thema und sprechen offen darüber. Und nicht nur das: Wir plädieren sogar für Verletzlichkeit! 

Bedauerlicherweise wird uns vielerorts heute immer noch von klein auf suggeriert, dass wir auf keinen Fall Emotionen zeigen dürfen, kein Weinen, keine Aufrichtigkeit, mit dem, wie es uns eigentlich geht. Keine sogenannte "Schwäche". All das wird heute weitgehend immer noch mit Verletzlichkeit assoziiert. Stattdessen werden wir angehalten die vermeintliche "Stärke" zu beweisen und uns nicht anmerken zu lassen, wenn uns etwas nah geht und uns berührt. 

Doch was bedeutet Verletzlichkeit eigentlich? Und warum lohnt es sich, sich diesem Thema nicht nur zu nähern, sondern dieses tagtäglich zu leben und in die eigenen Beziehungen zu integrieren? Genau das, erörtern wir in der heutigen Folge. 

 

Übungen: 

Was bedeutet Verletzlichkeit für Dich?Wann fällt es Dir leicht Dich verletzlich zu zeigen?Wann entscheidest Du Dich bewusst für den Selbstschutz?Wann werden Dir Unterhaltungen langweilig? Wie definierst Du Stärke für Dich?Wie möchtest Du, dass Deine Beziehungen sind? Was braucht es dazu? Was ist der nächstkleine Schritt, den Du gehen magst, um Dich verletzlich zu zeigen? 

Videoempfehlung: 

The price of invulnerability | Brené Brown

The power of vulnerability | Brené Brown

Literaturempfehlung:

"Verletzlichkeit macht stark" von Brené Brown

Filmempfehlung:

Alles Routine (Originaltitel: Office Space) aus dem Jahr 1999

Die Wutprobe (Originaltitel: Anger Management) aus dem Jahr 2003 mit Adam Sandler und Jack Nicholson in den Hauptrollen

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35 Minuten
... der mit den Jahren immer größere Entfaltung findet.

Heute schauen Stefan und Irina auf ihre letzten Jahre mit der Gewaltfreien Kommunikation (GFK). 

Was hat sich verändert, seitdem sie die GFK kennengelernt haben? Welche Auswirkung hat es auf ihr Leben und ihre Umgebung? 

Und was empfehlen sie denjenigen, die tiefer in die GFK eintauchen wollen? All dies, erfahrt Ihr in dieser Episode. 

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36 Minuten
Eine Kritik

Fragst Du Dich auch manchmal, ob GFK sich im Alltag wirklich bewährt? Ob es so anwendbar ist, wie sie gelehrt wird? Und wie sie gelingen kann? 

Heute stellen wir uns eben diese Fragen und analysieren eine Passage aus dem Buch "Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens" von Marshall B. Rosenberg. Hierbei führt Marshall ein Rollenspiel vor, bei dem eine Person sich zu Ausländern äußert und Marshall dazu Stellung bezieht. 

Übungen:

Fühle in Dich hinein: Was fühlst Du? Verbinde Dich mit Deinem Bedürfnis und spreche aus dieser Haltung heraus. Beschränke Dich möglichst auf ein Gefühl und ein Bedürfnis. Bilde kurze Sätze. Je nach Person kann es sinnvoll sein das Wort "Bedürfnis" wegzulassen und direkt das Bedürfnis zu nennen: z.B. "Respekt", anstatt "Bedürfnis nach Respekt".Überprüfe für Dich, ob das Gefühl, das Du nennst, auch dasselbe Gefühl ist, das Du tatsächlich fühlst. Sprichst Du aus der entsprechenden Energie heraus?Sprich aus dem Jetzt, wie es Dir jetzt geht, wenn Du von einer Situation aus der Vergangenheit redest: z.B. "Ich bin unruhig...", anstatt "Ich war damals unruhig..."

Literaturtipp

[[AMAZON_LINK produkt=|3940773557/"Gefühle@work: Wie emotionale Kompetenz Unternehmen transformieren kann" von Vivian Dittmar|]]Und natürlich in jedem Fall eine klare Leseempfehlung: [[AMAZON_LINK produkt=|3955715728/Marshall B. Rosenberg - Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens|]] 

Wutworkshop mit Stefan Bukacek und Lisa Kuchenmeister am 15+16.08.2020: https://podcast.gfk-trainer.de/veranstaltungen/

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30 Minuten
Und Dein Leben Deinen Wünschen entsprechend lebst

Wer kennt das nicht? Wir sehen uns einer Situation gegenüberstehen und glauben nichts dagegen ausrichten zu können. Ein niederschmetternder Gedanke folgt dem nächsten und schon bewegen wir uns in einer imaginären Negativspirale abwärts, auch Kopfkino genannt. Wir sind womöglich sogar zutiefst davon überzeugt ausgeliefert zu sein und sehen kein Licht am Ende des Tunnels. 

Okay, vielleicht ist das etwas überspitzt. Wir hoffen, dass auch Du Dich als Schmied Deines eigenes Lebens und Glückes betrachtest. Und doch mag es auch in Deinem Leben Tage und Begebenheiten geben, an denen Du in Selbstmitleid verfällst und zu stagnieren scheinst. 

All das hat aus unserer Sicht viel mit einer Opferhaltung zu tun. Wenn wir glauben ein Opfer zu sein, dann sprechen wir uns selbst unsere Handlungsfähigkeit und unseren Einfluss auf unser Leben und somit auch unser Glück ab. Wir reproduzieren da unserer Leid künstlich immer wieder aufs Neue, wo wir keine bewussten Schritte der Veränderung herbeiführen. Nicht, weil diese nicht möglich sind, sondern weil wir vergessen haben wie machtvoll wir in unserem Tun sein und großartige Veränderungen herbeiführen können. Wenn wir es uns denn selbst erlauben. ;) 

Wenn auch Du Dein Lebensglück selbst in die Hand nehmen möchtest, so höre gern in diese Folge hinein. 

Übungen:

Bei welchen Themen kommst Du immer wieder an den gleichen Punkt? Gibt es Situationen, bei denen Du immer wieder Unzufriedenheit, Frustration und Ähnliches erfährst?In welchen Lebensbereichen ertappst Du Dich im Selbstmitleid?Wann glaubst Du Opfer zu sein?Wo hast Du aufgehört zu handeln?Welches Endergebnis wünschst Du Dir?Welche Kleinstschritte kannst Du unternehmen, um Deinem Wunsch mehr Leben einzuhauchen? 

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20 Minuten
Für mehr Achtsamkeit im Alltag

Manchmal bewegen wir uns als Gesellschaft in einer Art von Normalität, die uns in unserer schnelllebigen Zeit wenig Raum bietet, um sich bewusst durch den Alltag zu bewegen. Wahrzunehmen, wie wir und andere kommunizieren und uns damit fühlen. 

Zuweilen sind wir es selbst, die sich eine Sprachart und ein Verhalten angeeignet haben, ohne bewusst wahrzunehmen, wie das auf andere wirkt und ob wir überhaupt so mit anderen sprechen möchten. Wir vergessen dann auch, dass das Verhalten immer einen Preis hat, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind. 

Wer kein Bewusstsein über seine eigene bewertende Sprache besitzt und achtsam beobachtet, welche Wirkung das Gesagte auf sein Gegenüber hat, wird es meist zu einem anderen Zeitpunkt in Form einer Distanz oder Ähnlichem in der Beziehung zu diesem Menschen wahrnehmen. Durch die zeitliche Verzögerung wird dann eventuell der ursprüngliche Grund auch nicht in den Zusammenhang gezogen. 

Durch Bewertungen und Urteile über den anderen, vermag die urteilende Person beim Gegenüber der Eindruck zu hinterlassen, dass mit dieser etwas nicht stimmt. Zu kurz kommt da das offene Interesse am Gegenüber, das ihn als Mensch betrachtet, als Individuum, das er ist und kein Objekt. 

Wir möchten mit dieser Folge uns selbst und andere daran erinnern wieder achtsamer durchs Leben zu schreiten und unserem Gegenüber und uns selbst mit Achtung und Würde zu begegnen. 

Übungen:

Welche Gedanken hast Du im Laufe des Tages über Dich und andere? Welche "Titel" gibst Du Dir oder anderen?Sind es Beschimpfungen wie "Idiot", Diagnosen wie "ADHS, Borderline, Narzist" oder positive Urteile wie "schön, klug, mutig etc."?Führe eine Strichliste: Wie oft urteilst Du im Alltag? 

Literaturtipp

[[AMAZON_LINK produkt=|3813504484/Gerald Hüther und Uli Hauser: Jedes Kind ist hoch begabt|]]   

Songtext von Ruth Bebermeyer: Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen. 

Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen; ich habe schon mal einen Mann gesehen, der niemals rannte, während ich ihm zusah, und ich habe schon mal einen Mann gesehen, der zwischen Mittag- und Abendessen manchmal schlief, und der vielleicht mal zu Hause blieb an einem Regentag, aber er war kein fauler Mann.

Bevor du sagst, ich wär’ verrückt, denk’ mal nach, war er ein fauler Mann, oder hat er nur Dinge getan, die wir als „faul” abstempeln?

Ich habe noch nie ein dummes Kind gesehen; ich habe schon mal ein Kind gesehen, das hin und wieder etwas gemacht hat, was ich nicht verstand, oder etwas anders gemacht hat, als ich geplant hatte; ich habe schon mal ein Kind gesehen, das nicht dieselben Orte kannte wie ich, aber das war kein dummes Kind.

Bevor du sagst, es wäre dumm, denk’ mal nach, war es ein dummes Kind, oder hat es einfach nur andere Sachen gekannt als du?

Ich habe mich so intensiv wie nur möglich umgesehen, habe aber nirgendwo einen Koch entdecken können; ich habe jemanden gesehen, der Zutaten kombiniert hat, die wir dann gegessen haben. Jemanden, der den Herd angemacht und aufgepasst hat, dass das Fleisch auf dem Feuer gar wird. Das alles habe ich gesehen, aber keinen Koch.

Sag’ mir, wenn du hinschaust, ist das ein Koch, den du siehst, oder siehst du jemanden Dinge tun, die wir kochen nennen? Was die einen faul nennen, nennen die anderen müde oder gelassen, was die einen dumm nennen, ist für die anderen einfach ein anderes Wissen. Ich bin also zu dem Schluss gekommen, dass es uns allen viel Wirrwarr erspart, wenn wir das, was wir sehen, nicht mit unserer Meinung darüber vermischen. Damit es dir nicht passiert, möchte ich noch sagen: Ich weiß, was ich hier sage, ist nur meine Meinung. 

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26 Minuten
Das Konzept des Selbstwerts und was es mit uns macht

Hast Du schon einmal über den Begriff "Selbstwert" nachgedacht? Glaubst Du wertvoll oder gar wertlos zu sein? Und an welchem Maßstab misst Du es?

Je nachdem wie unser Urteil über uns selbst ausfällt, leitet sich anschließend daraus ab, wie wir uns fühlen und wirkt sich auf unser Verhalten aus. Doch unabhängig davon, ob wir uns für wertvoll oder weniger wertvoll halten, bleibt es ein Urteil, das aus unserer Sicht wenig über Dich als Person aussagt. Über Deine Existenzberechtigung, Deinen Beitrag für die Welt und Deine Liebenswürdigkeit. All das, worüber der Wert des Menschen vermeintlich Auskunft gibt. 

Fatal wird es, wenn wir dieses Konzept des Selbstwertes in unser Glaubenssystem übernehmen und auch auf andere übertragen. Wir beginnen dann auch andere in Kategorien zu betrachten und ihnen Titel zu geben, wie diese aus unserer Sicht seien. Doch wo solch eine Kategorisierung vorgenommen wird, resultiert diese in Hierarchien, Macht über andere und Gewalt. Es entstehen Glaubensmuster wie: "Ich bin wertvoller als du.", "Ich weiß es besser als du." oder "Ich entscheide über dich.". Bedürfnisse wie Augenhöhe, Achtung, Humanität und Würde kommen zu kurz und schaffen ein Ungleichgewicht unter den Menschen.  

Dennoch werden wohl die meisten von uns auf diese Art und Wiese sozialisiert und übernehmen ungefiltert dieses Glaubenssystem. Deshalb ist uns wichtig, sich des eigenen Glaubenskonstrukts bewusst zu werden: Was denkst Du über Dich und andere? Woran glaubst Du? Welches Menschenbild trägst Du in Dir? Denn all das bestimmt, wie Du mit Dir und anderen umgehst. Wie auch immer unser Bild von uns und anderen ausschaut, durch unser Verhalten prägen wir wiederum unser Umfeld. Wie möchtest Du es also prägen?   

Übungen: 

Wie friedvoll bist Du mit Dir selbst? Wie gehst Du mit Dir selbst um?

Wo kritisierst Du Dich selbst? Übernimmst Du ungefiltert woran andere glauben oder prüfst Du für Dich, woran Du glauben magst und was Deinen Werten entspricht? Wann beginnst Du über Dich und andere zu interpretieren und zu urteilen?Wozu wirst Du im Alltag durch die Medien und andere Menschen ermutigt? Welche Haltung und welche Aufforderung verbirgt sich dahinter?Welches Bedürfnis wird dadurch in Dir wach?Langzeitfolgen: Wie sprichst Du dann mit Dir selbst und mit anderen? Wie verhältst Du Dich?Wie möchtest Du mit dem, was Du im außen wahrnimmst, umgehen?

Buchempfehlung: [[AMAZON_LINK produkt=|3621278052/"...und ständig tickt die Selbstwertbombe: Selbstwertprobleme erkennen und lösen" von Harlich H. Stavemann |]]

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17 Minuten
Ja, wie gehen wir denn eigentlich mit Dank um?

Wie geht es Dir, wenn Du einen Dank erhältst? Wie reagierst Du? Nimmst Du es mit vollem Herzen an oder fällt es Dir sehr schwer das überhaupt zu hören?

Leider erleben wir es manchmal, dass es uns oder unserem Gegenüber sehr schwer fällt den Dank zu hören und anzunehmen. Es folgen dann Sätze wie: "Ach, dafür nicht.", "Nichts zu danken." oder "Nicht der Rede wert.". Das ist sehr bedauerlich, denn dadurch entgeht sowohl dem Dankenden als auch dem Empfänger eine wunderbare Gelegenheit zu erleben, was den anderen gerade bewegt sowie eine tiefe zwischenmenschliche Verbindung. Eine Verbindung, die bezeugt wie wunderbar auch völlig fremde Menschen zu unserem Wohlbefinden beitragen. Und wie erfüllend es ist, dieses Geschenk miteinander zu feiern. Ganz gleich wie klein oder groß dieses Geschenk ist (Tür geöffnet, beim Umzug geholfen etc.).

Dankbarkeit ist ein Geschenk, welches angenommen werden mag, damit es immer wieder aufs Neue die freudige Lust verspürt sich zu offenbaren.  

Übungen:

Teilst Du Deine Dankbarkeit mit? In welcher Form?Wann fällt es Dir schwer, wann leicht Dankbarkeit mitzuteilen/anzunehmen?In welchen ungewohnten Situationen könntest Du danken?  Wann fällt bei Dir und anderen Dank auf fruchtbaren Boden? Probiere Dich aus Deine Dankbarkeit in den 3 Schritten der GFK mitzuteilen: Was hat der andere getan? (Wahrnehmung)Wie geht es Dir dabei? (Gefühl)Welches Bedürfnis wurde dadurch bei Dir erfüllt? (Bedürfnis)

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28 Minuten
Und wie Du Dein Leben wieder selbst in die Hand nehmen kannst

Manchmal haben wir die (un)bewusste Haltung, dass andere für die Erfüllung unserer Bedürfnisse und Wünsche verantwortlich sind und werden völlig aus der Bahn geworfen, wenn es anders kommt, als wir es erwarten. 

Wir merken zuweilen gar nicht, wie viel Macht wir dem anderen in diesem Moment z.B. über unsere Stimmung geben. Und wir realisieren dann auch nicht, dass wir unsere Verantwortung an andere abgeben. 

Dies alles hat aus unserer Sicht viel mit Bewusstheit, Eigenverantwortung für die eigenen Belange und Unabhängigkeit zu tun. Worin hier der Zusammenhang besteht, erörtern wir heute anhand eines realen Beispiels. 

Übungen:

Aus welcher Motivation heraus gehst Du arbeiten?Erfüllt Dich Deine Arbeit mit Freude?  Welche Arbeit macht Dich glücklich und zufrieden?Welche Erwartungen hast Du an Dein Umfeld?Wie gehst Du mit Deinem Umfeld um?

Wie kannst Du im Umgang mit anderen dazu beitragen, dass Deine Bedürfnisse gerne und freiwillig erfüllt werden?

Was hilft dem anderen, dass er gerne gibt?

Wo gibst Du die Verantwortung für Deine Bedürfnisse an andere ab?

Wo kannst Du Verantwortung für Deine Bedürfnisse übernehmen?

Gibt es eine sinnvollere Strategie, um das Bedürfnis zu erfüllen? Wofür bist Du dankbar?

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23 Minuten
... damit Dein Gegenüber seinen individuellen Lösungsweg finden kann

Heute gehen wir vertieft auf die Fragestellung ein, wie wir mit einer Person umgehen können, die aus unserer Sicht leidet. 

Wie schaffe ich es empathisch zu sein und den anderen zu hören? Wie kann ich authentisch bleiben, wenn ich eventuell einen anderen Blickwinkel habe, der meinem Gegenüber gerade nicht zur Verfügung zu stehen scheint? Wie kann ich objektiv bleiben und gleichzeitig eine Unterstützung für den anderen sein?

Mit welcher Intention gehe ich in ein solches Gespräch? Möchte ich vielleicht als Held*in dastehen? Welche Haltung hilft uns beiden auf Augenhöhe zu bleiben und Eigenverantwortung zu übernehmen? Und welche Hindernisse und Stolpersteine können mir dabei im Gespräch begegnen?

Diesen und einigen anderen Fragen gehen wir in der heutigen Episode auf den Grund. 

Übungen:

beobachten: Wie reagiere ich eigentlich, wenn ich mit Leid anderer konfrontiert bin?im Alltag in Situationen üben Gefühle und Bedürfnisse zu vermuten, wo ich nicht involviert binbeobachten welche Gedanken ich habe und diese für sich behalten im direkten Gespräch: "einfach" nur aufmerksam hinhören und präsent sein (ist manchmal nämlich gar nicht so "einfach" ;) )Empathie schenken: Gefühle und Bedürfnisse vermuten und anbieten

sobald der Eindruck entsteht, dass der Empathietank gefüllt ist: "Magst Du noch meine Sichtweise hören?" Dyadenmeditation ausprobieren 

p.s.: Empathische Formel: Fühlst Du Dich … (Gefühl)…, weil Du … (Bedürfnis)… brauchst?

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33 Minuten
Zurück in die Handlungsfähigkeit

Wohl jeder kennt das Gefühl der Hilflosigkeit. Es ist weder schlecht, noch gut. Es ist und wir wissen uns einfach nicht zu helfen. 

Welche Situationen sind es, wo wir es erleben und wie reagieren wir häufig darauf? Und wie können wir mit der Hilflosigkeit umgehen? 

Dies alles hört Ihr in dieser Episode. :) 

Und hier noch unsere Termine, falls Ihr uns persönlich kennenlernen möchtet:

5ter GFK-Tag in Düsseldorf am 16.02.2020 

Übungsgruppe mit vertieften Kenntnissen der GFK

Einführungen ohne Vorkenntnisse: Eine Sprache des Friedens - Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation am 21.-22.03.2020 und 25.-26.07.2020https://www.forum-demokratie-duesseldorf.de/gewaltfreie-kommunikation1/einfuehrung/event/1307https://www.forum-demokratie-duesseldorf.de/gewaltfreie-kommunikation1/einfuehrung/event/1308

Vertiefungstage mit vertieften Kenntnissen der GFK:

Authentizität - "Sei du selbst! Sei echt! Eine Reise zum authentischen Ich" am 01.03.2020

Wertschätzung - "Das Wunder der Wertschätzung" am 17.05.2020

Annahme - "Annehmen was ist" am 30.08.2020

Macht und Gehorsam - "Aus der Ohnmacht, in die Tatkraft kommen" am 04.10.2020

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16 Minuten
Und handlungsfähig bleiben

Manchmal geschehen Ereignisse, denen wir völlig perplex gegenüberstehen. Sie sind unerwartet und so weit weg von unserem Gewohnten, dass wir manchmal zunächst gar nicht reagieren können oder wollen, weil wir zunächst Zeit brauchen, um das Geschehen zu realisieren und einzuordnen. Einen solchen Fall besprechen wir heute in dieser Episode.

 

Gibt es ein gesellschaftliches Muss zum Reagieren, wenn wir Zeuge, z.B. von einem für uns verstörenden menschlichen Miteinander, werden? Was tun wir mit solchen Erlebnissen? Dies erörtern wir heute an einem realen Fallbeispiel. 

Übungen:

o    Was löst das Erlebte in mir aus?

o    Um welche Bedürfnisse geht es mir?

o    Welche Werte habe ich?

o    Was möchte ich dem anderen mitteilen?

o    Was möchte ich realistisch erreichen?

o    Ist es auch okay für mich, mich nicht mitzuteilen?

o    Wie möchte ich für mich damit umgehen?

o    Worauf habe ich Einfluss?

o    Welche Initiativen regt es in mir an?

o    Wie möchte ich in Zukunft mit solchen Begebenheiten umgehen?

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10 Minuten
Auf der Suche nach den eigenen Werten

Vielleicht ist Dir auch schon einmal aufgefallen, dass namhafte Hersteller und Unternehmen Werte in ihren Werbeslogans nutzen. Sie sprechen damit die Menschen emotional an, weil Werte unsere Lebengrundlage darstellen und uns damit im tiefsten Inneren ansprechen, ohne, dass den meisten das bewusst ist. Deshalb kaufen wir oftmals nicht das Produkt an sich, sondern das, was wir damit verbinden: Freiheit, Zugehörigkeit, Ansehen usw. 

Wir alle haben Werte, die uns wichtig sind und uns als Person auszeichnen. Doch bist Du Dir Deiner Werte bewusst?

Jeder von uns hat andere Werte, auf die er einen besonderen Schwerpunkt legt. Für den einen ist Autonomie das Höchste, für den anderen der Zusammenhalt, Gleichberechtigung oder vieles mehr. Wenn wir uns unserer Werte bewusst sind, gibt es uns und anderen ein klareres Bild über uns. Deshalb lohnt es sich, sich über die eigenen Werte bewusst zu werden. 

Um diese Klarheit zu erlangen können Dir folgende Fragen helfen:

Wofür stehe ich?Wofür möchte ich/mein Unternehmen etc. stehen?Wie möchte ich leben?Welche Werte möchte ich auf meine Visitenkarte platzieren? Was sind meine Ziele? 

Die Introflect App – Der GFK-Coach für Deine Hosentasche:

https://introflect.com 

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17 Minuten
Und die Tragik einer hässlichen Geschenkverpackung

Das Beispiel in der heutigen Episode zeigt uns, was zwischenmenschlich geschieht, wenn die wunderbaren Beweggründe, die uns leiten, um zum Wohlergehen anderer beizutragen, nicht als solches benannt werden, sondern durch unklare Sprache nebulös verbleiben. 

Das wunderbare Geschenk, das wir damit einem anderen machen, kann tragischerweise unerkannt bleiben, wenn unser Gegenüber nicht gewohnt ist zwischen den Zeilen zu lesen. Dies führt meist zu Missverständnissen und Unmut auf beiden Seiten. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass wir als "Geschenkgeber" resignieren und nicht mehr motiviert sind zum Leben anderer beitragen zu wollen. Wie bedauerlich für beide Parteien! 

Doch was ist geschehen und was hat das mit Sprache zu tun? Und wie kann es uns gelingen sich so mitzuteilen, dass unser Beitrag für die Welt als Geschenk erkannt wird? Dies hört Ihr in der heutigen Folge. ;) 

Übungen:

Sprich Deine Beweggründe aus, die Dein Verhalten für den anderen erklärbar und nachvollziehbar machen. Wenn Du das nächste Mal wütend bist oder andere starke Emotionen hast: Nutze die Lücke bevor Du etwas sagst und überlege, welche Bedürfnisse für Dich gerade unerfüllt sind. Sprich dann aus, worum es Dir geht, damit der andere eine Chance hat Dich zu verstehen. Ein Experiment: Versuche mal beim Lesen einer E-Mail den "Ton" herauslassen und nur den puren Inhalt zu lesen. Was will der Verfasser Dir mitteilen? Welche Bedürfnisse stehen bei ihm dahinter? Experiment 2: Versuche im direkten Gespräch hinten den Ton des Gegenübers, der Dir unangenehm ist, zu hören. Welches Bedürfnis ist bei der Person so im Argen, dass sie zu diesem Tonfall greift? 

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16 Minuten
Gefühlswörter auf dem Prüfstand

Meinst Du eigentlich das, was Du sagst oder sind es eher Worthülsen? Wie glaubhaft bist Du mit Deinen Aussagen?

Manchmal nutzen wir Phrasen aus Gewohnheit heraus und vergessen dabei, dass Worte immer eine Wirkung haben. Wenn wir z.B. Gefühlsworte willkürlich benennen, ohne sie wirklich zu meinen und diese in dem Moment tatsächlich zu spüren, so können wir unauthentisch auf andere wirken und diese irritieren, weil ihre Wahrnehmung nicht mit unseren Aussagen übereinstimmt. Jemand sagt dann z.B. "Ich bin so traurig." und erhofft sich dadurch Aufmerksamkeit, ohne wirklich traurig zu sein.

Wenn wir Gefühlsworte nutzen ohne sie tatsächlich zu fühlen, können wir schnell an Glaubwürdigkeit verlieren. Es kann uns das Verständnis von anderen kosten, wenn wir immerzu Worte einfach so dahinsagen, ohne uns über die Tiefe und deren Bedeutung klar zu werden. Denn Worte dienen der Verbindung zwischen Menschen, wenn sie ehrlich gemeint sind. Diese Erkenntnis mögen wir heute anhand eines realen Beispiels mit Euch teilen! 

Übungen:

Werde Dir bewusst welches Bedürfnis sich hinter Deinem Gefühl verbirgt und benenne es.Wann nennst Du bestimmte Wörter (wie Gefühle) aus reiner Gewohnheit?Meinst Du wirklich das, was Du sagst? Und wenn nicht: Was meinst Du eigentlich? Hinterfrage Deine Phrasen: Wann und was sagst Du häufig? Was erfüllst Du Dir damit, dass Du Phrasen benutzt und wodurch kannst Du sie ersetzen? Was könnte Dir helfen Dein Bedürfnis zum Ausdruck zu bringen? 

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