GFCast - Der Podcast über achtsame Kommunikation Archiv
112 Episoden
23 Minuten
Der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung
Es gibt immer wieder Momente im Alltag wo wir dankbar sind für das, was andere für uns getan haben. Wir verspüren z.B. Freude, weil ein anderer Mensch durch seinen Beitrag erheblich zu unserem Wohlergehen beigetragen hat.
Um unserer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, haben die meisten von uns gelernt Lob auszusprechen. Deshalb betrachten wir in dieser Folge welche Alternative uns die Gewaltfreie Kommunikation zum Lob anbietet.
Wir schauen uns an worin der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung liegt und was das mit Verletzlichkeit, Sinnhaftigkeit und Augenhöhe zu tun hat. Und warum es uns manchmal schwer fällt ein Dankeschön zu hören.
Übungen:
Wem kannst Du zwischendurch Dank aussprechen? Wenn es Dir schwer fällt danke zu sagen oder zu erhalten: Woran liegt das? Vielleicht magst Du damit beginnen, dass Du zunächst nur in Gedanken dankst. Beobachte den Unterschied: Wann wird gelobt und wie würde das in Form einer Wertschätzung klingen? Wenn es Dir schwer fällt ein Danke zu erhalten: Halte inne und sage nichts. Lasse es in Dir einfach wirken, ohne zu reagieren. Lasse dem Dank damit Deinen Raum der Würdigung.
Wir wünschen Dir viel Freude mit dieser Folge. Wenn Du magst, hol Dir jetzt den Newsletter und bleib dran beim Thema GFK: https://podcast.gfk-trainer.de/episoden
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Um unserer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, haben die meisten von uns gelernt Lob auszusprechen. Deshalb betrachten wir in dieser Folge welche Alternative uns die Gewaltfreie Kommunikation zum Lob anbietet.
Wir schauen uns an worin der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung liegt und was das mit Verletzlichkeit, Sinnhaftigkeit und Augenhöhe zu tun hat. Und warum es uns manchmal schwer fällt ein Dankeschön zu hören.
Übungen:
Wem kannst Du zwischendurch Dank aussprechen? Wenn es Dir schwer fällt danke zu sagen oder zu erhalten: Woran liegt das? Vielleicht magst Du damit beginnen, dass Du zunächst nur in Gedanken dankst. Beobachte den Unterschied: Wann wird gelobt und wie würde das in Form einer Wertschätzung klingen? Wenn es Dir schwer fällt ein Danke zu erhalten: Halte inne und sage nichts. Lasse es in Dir einfach wirken, ohne zu reagieren. Lasse dem Dank damit Deinen Raum der Würdigung.
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30 Minuten
Und wie Du diese(n) nach außen kommunizierst?
Wie steht es um Deinen Selbstwert, Deine Selbstliebe und Selbstachtung? Bist Du Dir Deiner selbst bewusst? Kennst Du Deine eigenen Werte?
Das sind wohl die großen Themen unseren Lebens und manch einer von uns hat sich noch nie bewusst damit auseinandergesetzt. Dennoch leben wir diese Werte tagtäglich durch unser Verhalten und kommunizieren sie auch nach außen, ob wir wollen oder nicht.
So betrachten wir heute in dieser Episode das Thema "Wert" anhand einer realen Begebenheit und schauen welche Auswirkungen das Verhalten eines Menschen auf seine Umwelt hat. Damit berühren wir auch die Randgebiete Augenhöhe, Macht, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.
Übungen:
Nach welchen Werten gestaltest Du Dein Leben? Wie möchtest Du, dass mit Dir umgegangen wird?Gehst Du mit Dir selbst so um, wie Du es von anderen wünschst?
Wann gibst Du Deine Macht, Verantwortung und Selbstbestimmung an andere ab? Bei welchen Situationen? Bei bestimmten Personen? In bestimmten Beziehungskonstellationen?
Was versuchst Du Dir damit zu erfüllen?Bekommst Du es mit, wenn andere Dir ihre Verantwortung abgeben?Woran würdest Du es erkennen?Wie kannst Du es ihnen wieder zurückgeben? Wo ist Dein Zentrum der Aufmerksamkeit? In Deinem Körper und somit bei Dir, oder beim anderen?
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Übungen:
Nach welchen Werten gestaltest Du Dein Leben? Wie möchtest Du, dass mit Dir umgegangen wird?Gehst Du mit Dir selbst so um, wie Du es von anderen wünschst?
Wann gibst Du Deine Macht, Verantwortung und Selbstbestimmung an andere ab? Bei welchen Situationen? Bei bestimmten Personen? In bestimmten Beziehungskonstellationen?
Was versuchst Du Dir damit zu erfüllen?Bekommst Du es mit, wenn andere Dir ihre Verantwortung abgeben?Woran würdest Du es erkennen?Wie kannst Du es ihnen wieder zurückgeben? Wo ist Dein Zentrum der Aufmerksamkeit? In Deinem Körper und somit bei Dir, oder beim anderen?
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16 Minuten
Schwelende Unklarheit in Beziehungen auflösen
Gibt es in Eurem Leben Themen, die Ihr nicht gerne ansprecht? Gibt es vielleiht immer wieder Reibungspunkte mit einer bestimmten Person, weil es einen Konflikt gab, der nie angesprochen wurde? Oder gar Tabuthemen, die Euch durch das Schweigen viel Energie rauben? Wenn wir uns nicht trauen bestimmte Dinge anzusprechen, so verbirgt sich häufig eine Angst um die Konsequenzen dahinter. Wir malen uns dann aus, was alles passieren würde: der anderen Person geht es dann nicht gutes bewirkt eine Katastropheich habe dann ein schlechtes Gewissenalles ist dann schlimmer als jetztdie Beziehung findet ein Endeetc.Doch ist dies wirklich so? Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, dann wissen wir nicht, was passieren wird! Durch das Nichtansprechen versäumen wir jedoch die Gelegenheit echte Verbindung und Ehrlichkeit in der Beziehung zu leben. Heute berichtet Irina von einer solchen Erfahrung aus Ihrem Leben und was aus dem Aussprechen geworden ist. Übungen:
Was sind Deine Angstthemen in Gesprächen?Vor welchen Gesprächen läufst Du weg? Sind es bestimmte Themen, Beziehungsarten, Lebensbereiche?
Was ist der Grund? Worin liegt die Angst etc. genau? Was würde Dir helfen, damit es Dir leichter fällt das Gespräch zu führen?
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Was sind Deine Angstthemen in Gesprächen?Vor welchen Gesprächen läufst Du weg? Sind es bestimmte Themen, Beziehungsarten, Lebensbereiche?
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45 Minuten
Systemisches Konsensieren mit den GFGästen Adela H. Mahling und Tom Müller
Heute folgt der zweite Teil zum Interview mit unseren Gästen Adela H. Mahling und Tom Müller rund um das Thema Systemisches Konsensieren (SK).
Inhalte dieses Teilinterviews sind:
SK in der PolitikSK im Kindergartentypische StolperfallenVoraussetzungen in der Gruppe für die Durchführung des Verfahrensviele Beispiele und auch eine Übung, wie SK Euer Leben bereichern und erleichtern kann ;)
Eine SK-Übungsgruppe mit Tom findet jeden ersten Donnerstag im Monat im Forum Demokratie in Düsseldorf statt. Die Teilnahme ist über eine Anfrage an Tom möglich.
Kontaktdaten unserer Gäste
Adela H. Mahling: konsenslotsen.de
Tom Müller: gruppenintelligenz.de
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58 Minuten
Systemisches Konsensieren mit den GFGästen Adela H. Mahling und Tom Müller
Kennst Du das? Du bist ein Teil einer Gruppe und wenn es um Entscheidungen geht, dann setzt sich z.B. derjenige durch, der sich sprachlich gewählter ausdrücken kann oder einfach nur am längeren Hebel sitzt? Dies kann für den Rest der Gruppe sehr frustrierend sein. Wenn Deine Gruppe offen für andere Verfahren ist und Du auf der Suche nach einer Idee bist, wie es anders und mit:
weniger Druck,weniger Verlust,weniger Frust,weniger Konfliktpotential,weniger Stress gehen kann, es dem Gruppenzusammenhalt förderlich ist und effizient ist, sodass die vorhandene Energie optimal in die Sache investiert wird, dann ist Systemisches Konsensieren womöglich genau das Richtige für Dich!
Das Systemische Konsensieren (SK) ist ein Entscheidungsverfahren, dass die Interessen jedes Mitglieds einer Gruppe berücksichtigt und wo jede Idee zur Lösungsfindung Gehör findet und in die Wagschale geworfen wird. Die Entscheidung, die dann gefunden wird, basiert auf einer hohen Akzeptanz und Tragfähigkeit der Gruppe, weil sie sie selbst entwickelt hat und somit auch bereit ist sie mitzutragen.
Das SK ist vor allem für Gruppen geeignet wo mehr als zwei Personen involviert sind und mehrere Optionen zur Wahl stehen. Denkbar sind u.a.:
Teams FamilienArbeitskreiseCo-Housing-ProjekteLebensgemeinschaftenSchulenKindergärtenPolitiketc.
Vorteile des SK
die Gruppe entwickelt die Lösungswege selbstdie Interessen des Einzelnen werden berücksichtigtjedes Mitglied der Gruppe hat gleich viel Einfluss auf die Entscheidungmacht Vergleiche überflüssig, weil alle Ideen zugelassen werden und jede Option für sich bewertet wirdlässt Diversität in der Lösungsfindung zues kann mit Meinungsvielfalt umgehenKreativität findet ihren Raum offene Kultur für Andersartigkeitgrößtmögliche Potential/Intelligenz der Gruppe wird genutztalle Formen des Widerstandes werden ernst genommen lässt schneller ins Tun kommenWiderstände des Einzelnen, die ihn von einem "ja" abhalten, werden gehört und nach Alternativen gesucht, die seine Interessen und Bedürfnisse mehr berücksichtigenes braucht keine langen Schulungen im Vorfeld, um seine Wirkung zu entfalten
Wo die Verknüpfung des SK zur GFK ist, welche Haltung dahinter steht und wie es genau funktioniert - inklusive Livebeispiel - hörst Du in dieser Episode. Neugierig geworden? Dann höre gern in die Folge hinein und lasse Dich von der Begeisterung unserer Gäste inspirieren.
Kontaktdaten unserer Gäste
Adela H. Mahling: konsenslotsen.de
Tom Müller: gruppenintelligenz.de
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weniger Druck,weniger Verlust,weniger Frust,weniger Konfliktpotential,weniger Stress gehen kann, es dem Gruppenzusammenhalt förderlich ist und effizient ist, sodass die vorhandene Energie optimal in die Sache investiert wird, dann ist Systemisches Konsensieren womöglich genau das Richtige für Dich!
Das Systemische Konsensieren (SK) ist ein Entscheidungsverfahren, dass die Interessen jedes Mitglieds einer Gruppe berücksichtigt und wo jede Idee zur Lösungsfindung Gehör findet und in die Wagschale geworfen wird. Die Entscheidung, die dann gefunden wird, basiert auf einer hohen Akzeptanz und Tragfähigkeit der Gruppe, weil sie sie selbst entwickelt hat und somit auch bereit ist sie mitzutragen.
Das SK ist vor allem für Gruppen geeignet wo mehr als zwei Personen involviert sind und mehrere Optionen zur Wahl stehen. Denkbar sind u.a.:
Teams FamilienArbeitskreiseCo-Housing-ProjekteLebensgemeinschaftenSchulenKindergärtenPolitiketc.
Vorteile des SK
die Gruppe entwickelt die Lösungswege selbstdie Interessen des Einzelnen werden berücksichtigtjedes Mitglied der Gruppe hat gleich viel Einfluss auf die Entscheidungmacht Vergleiche überflüssig, weil alle Ideen zugelassen werden und jede Option für sich bewertet wirdlässt Diversität in der Lösungsfindung zues kann mit Meinungsvielfalt umgehenKreativität findet ihren Raum offene Kultur für Andersartigkeitgrößtmögliche Potential/Intelligenz der Gruppe wird genutztalle Formen des Widerstandes werden ernst genommen lässt schneller ins Tun kommenWiderstände des Einzelnen, die ihn von einem "ja" abhalten, werden gehört und nach Alternativen gesucht, die seine Interessen und Bedürfnisse mehr berücksichtigenes braucht keine langen Schulungen im Vorfeld, um seine Wirkung zu entfalten
Wo die Verknüpfung des SK zur GFK ist, welche Haltung dahinter steht und wie es genau funktioniert - inklusive Livebeispiel - hörst Du in dieser Episode. Neugierig geworden? Dann höre gern in die Folge hinein und lasse Dich von der Begeisterung unserer Gäste inspirieren.
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31 Minuten
Schluss mit: "Ich muss erst ... werden, um geliebt zu sein."
Heute begeben wir uns auf eine kleine Reise in die Thematik der Zugehörigkeit. Auslöser dafür ist ein Buch von André Stern (Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor), der nie zur Schule ging und in dem Buch (siehe unten) seine Erfahrung und Weltsicht schildert.
Wir tauchen ab in eine Welt, die den meisten von uns als völlig fremd erscheinen mag. Gleichzeitig ist sie eine sehr spannende, weil sie uns in die Tiefe der gelebten Gewaltfreiheit führt. Es ist eine Welt, die von tiefem Respekt und Achtung vor dem Menschen und Leben zeugt.
So erkunden wir heute gemeinsam wie es um das Bedürfnis nach Zugehörigkeit für die meisten Menschen in unserer Gesellschaft bestellt ist. Wo begegnet sie uns, wie erleben wir diese und wo kommt sie gehörig zu kurz? Und was das alles mit Burnout, Perfektionismus, Konsum und Leistung zu tun hat.
Wir schauen genauer hin, was wir Menschen alles tun, um geliebt zu werden und dazuzugehören und wie wir den selbstzerstörerischen Teufelskreis durchbrechen können, um wahre Zugehörigkeit in unser Leben zu integrieren.
Übungen:
Wie achtsam, würdevoll und respektvoll gehst Du mit Dir selbst um?Was tust Du alles, um dazuzugehören?Was hast Du aus Deinem Leben verbannt, um dazuzugehören?Wo schadest Du Dir selbst, um dazuzugehören?Bei welchen Situationen kam Zugehörigkeit bei Dir zu kurz?Finde neue Strategien: Wie kannst Du Zugehörigkeit auf eine andere Art und Weise erleben, die lebensdienlicher ist und Dir mehr entspricht?Von welchen Menschen/Dingen magst Du Dich verabschieden, um Platz zu schaffen für Menschen, mit denen Du echte Zugehörigkeit erleben kannst?
Buchempfehlung:
[[AMAZON_LINK produkt=|3945543231/Spielen um zu fühlen, zu lernen und zu leben|]]
[[AMAZON_LINK produkt=|3898832287/…und ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes|]]
Beide Bücher von André Stern
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Wir tauchen ab in eine Welt, die den meisten von uns als völlig fremd erscheinen mag. Gleichzeitig ist sie eine sehr spannende, weil sie uns in die Tiefe der gelebten Gewaltfreiheit führt. Es ist eine Welt, die von tiefem Respekt und Achtung vor dem Menschen und Leben zeugt.
So erkunden wir heute gemeinsam wie es um das Bedürfnis nach Zugehörigkeit für die meisten Menschen in unserer Gesellschaft bestellt ist. Wo begegnet sie uns, wie erleben wir diese und wo kommt sie gehörig zu kurz? Und was das alles mit Burnout, Perfektionismus, Konsum und Leistung zu tun hat.
Wir schauen genauer hin, was wir Menschen alles tun, um geliebt zu werden und dazuzugehören und wie wir den selbstzerstörerischen Teufelskreis durchbrechen können, um wahre Zugehörigkeit in unser Leben zu integrieren.
Übungen:
Wie achtsam, würdevoll und respektvoll gehst Du mit Dir selbst um?Was tust Du alles, um dazuzugehören?Was hast Du aus Deinem Leben verbannt, um dazuzugehören?Wo schadest Du Dir selbst, um dazuzugehören?Bei welchen Situationen kam Zugehörigkeit bei Dir zu kurz?Finde neue Strategien: Wie kannst Du Zugehörigkeit auf eine andere Art und Weise erleben, die lebensdienlicher ist und Dir mehr entspricht?Von welchen Menschen/Dingen magst Du Dich verabschieden, um Platz zu schaffen für Menschen, mit denen Du echte Zugehörigkeit erleben kannst?
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27 Minuten
Wie Urteile durch unsere Körpersprache offenbart werden
Wie schon der österreichisch-amerikanische Psychotherapeut Paul Watzlawick sagte: "Man kann nicht nicht kommunizieren". Doch was bedeutet das?
Manchmal meinen wir, dass unsere Einsichten, Einstellungen und Haltungen zu Menschen und bestimmten Themen nicht offenkundig werden, nur, weil wir sie nicht offen aussprechen. Wir tun dann ganz unschuldig und sagen: "Ich habe doch nichts gemacht/gesagt!". Manchmal werden wir jedoch eiskalt erwischt, wenn sich eine Person traut laut auszusprechen, was sich alle anderen bereits lange denken.
Wir Menschen mögen es gemocht zu werden. Wir tun es, um z.B. unsere Bedürfnisse nach Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Kontakt zu erfüllen. Die Strategie, die wir dann manchmal wählen, lautet: "Lass Dir nicht anmerken, dass Du Dein Gegenüber innerlich zutiefst angreifst und verurteilst.". Das dient sehr dem Eigenschutz und Selbsterhaltungstrieb. Frei nach dem Motto: "Wenn Du wüsstest, was ich gerade alles über Dich denke, wären wir längst keine Freunde/Partner... mehr!".
Doch die Realität lässt sich nicht so leicht verdecken, wie wir uns das gerne wünschen. Nur, weil jemand etwas nicht ausspricht, heißt es nicht, dass er es nicht mitbekommt. "Bist Du bereit die Konsequenzen Deines Denkens zu tragen?", ist deshalb die große Frage der heutigen Episode, die wir anhand eines realen Beispiels illustrieren.
Übungen:
Bist Du Dir bewusst, wie Du im Außen wirkst? Vielleicht magst Du ja jemanden fragen, dem Du vertraust und vergleichst es mit Deiner Eigenwahrnehmung. Wie möchtest Du im Außen gesehen werden und wie kannst Du dazu beitragen (z.B. wenn Du als authentisch und selbstsicher wahrgenommen werden möchtest)?Bist Du bereit die Konsequenzen Deiner inneren Haltung zu tragen, wenn sie vernichtend ins Gericht mit anderen geht?Bist Du Dir bewusst, dass Dein Verhalten immer eine Auswirkung auf Deine Umwelt hat, auch, wenn sie es Dir nicht zeigt/sagt? Möchtest Du, dass andere so mit Dir umgehen, wie Du es mit Ihnen tust? Gibt es ein "richtig" und ein "falsch", das aus Deiner Sicht allgemeingültig sein soll?
Buchtipp:
[[AMAZON_LINK produkt=|3945719011/Radikal Ehrlich|]]: "Verwandle Dein Leben - Sag die Wahrheit" von Dr. Brad Blanton
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Manchmal meinen wir, dass unsere Einsichten, Einstellungen und Haltungen zu Menschen und bestimmten Themen nicht offenkundig werden, nur, weil wir sie nicht offen aussprechen. Wir tun dann ganz unschuldig und sagen: "Ich habe doch nichts gemacht/gesagt!". Manchmal werden wir jedoch eiskalt erwischt, wenn sich eine Person traut laut auszusprechen, was sich alle anderen bereits lange denken.
Wir Menschen mögen es gemocht zu werden. Wir tun es, um z.B. unsere Bedürfnisse nach Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Kontakt zu erfüllen. Die Strategie, die wir dann manchmal wählen, lautet: "Lass Dir nicht anmerken, dass Du Dein Gegenüber innerlich zutiefst angreifst und verurteilst.". Das dient sehr dem Eigenschutz und Selbsterhaltungstrieb. Frei nach dem Motto: "Wenn Du wüsstest, was ich gerade alles über Dich denke, wären wir längst keine Freunde/Partner... mehr!".
Doch die Realität lässt sich nicht so leicht verdecken, wie wir uns das gerne wünschen. Nur, weil jemand etwas nicht ausspricht, heißt es nicht, dass er es nicht mitbekommt. "Bist Du bereit die Konsequenzen Deines Denkens zu tragen?", ist deshalb die große Frage der heutigen Episode, die wir anhand eines realen Beispiels illustrieren.
Übungen:
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22 Minuten
Die Haltung macht's
Im privaten Bereich wie auch im Berufsleben begegnen wir manchmal Menschen, die anders handeln, als wir es uns wünschen. Das kann zu Frustration, Ärger und gewalttätigen Angriffen aller Art führen.
Doch wie schaffen wir es friedvoll mit unserem Gegenüber umzugehen, anstatt eine Eskalation entstehen zu lassen?
Stefan berichtet uns heute von einer Situation aus dem Intercity der Deutschen Bahn AG. Ein Fahrgast folgt nicht den Anweisungen der Zugbegleiterinnen und bekommt im Anschluss von Ihnen zu hören:
„Naja, eine 'Bahncard 100' ist noch kein Grund, dass Sie so unfreundlich sind.“.
Der Fahrgeist reagiert darauf noch ungehaltener, als zuvor.
Wie hätten die Schaffnerinnen agieren können, um Gehör zu finden und zu schenken? Wie ist Deeskalation durch GFK möglich? Dies schildern wir heute in Kürze.
Übungen:
Sich die eigenen Gedanken bewusst machen, die zu den Handlungen führen.Sich mit dem eigenen Menschenbild auseinandersetzen und sich entscheiden wie Du mit Deiner Umwelt überhaupt umgehen möchtest. Üben den Fokus von den Gedanken auf die Bedürfnisse zu lenken, um in hochemotionalen Situationen ruhig und fokussiert bleiben zu können. Empathie üben, um auch in hochemotionalen Situationen sicher und schnell empathisch reagieren zu können.Üben sich klar, kurz und bündig auszudrücken, damit der andere genau weiß, was Du überhaupt von ihm möchtest. Sich seiner Trigger bewusst werden und diese auflösen, um sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Sich bewusst für eine Haltung entscheiden, aus der Du agieren möchtest. Üben jede Entscheidung bewusst zu fällen, bevor Du handelst: Möchte ich jetzt draufhauen oder doch lieber reden? Welche Worte wähle ich?
Und damit Verantwortung für seine eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen übernehmen.
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Im privaten Bereich wie auch im Berufsleben begegnen wir manchmal Menschen, die anders handeln, als wir es uns wünschen. Das kann zu Frustration, Ärger und gewalttätigen Angriffen aller Art führen.
Doch wie schaffen wir es friedvoll mit unserem Gegenüber umzugehen, anstatt eine Eskalation entstehen zu lassen?
Stefan berichtet uns heute von einer Situation aus dem Intercity der Deutschen Bahn AG. Ein Fahrgast folgt nicht den Anweisungen der Zugbegleiterinnen und bekommt im Anschluss von Ihnen zu hören:
„Naja, eine 'Bahncard 100' ist noch kein Grund, dass Sie so unfreundlich sind.“.
Der Fahrgeist reagiert darauf noch ungehaltener, als zuvor.
Wie hätten die Schaffnerinnen agieren können, um Gehör zu finden und zu schenken? Wie ist Deeskalation durch GFK möglich? Dies schildern wir heute in Kürze.
Übungen:
Sich die eigenen Gedanken bewusst machen, die zu den Handlungen führen.Sich mit dem eigenen Menschenbild auseinandersetzen und sich entscheiden wie Du mit Deiner Umwelt überhaupt umgehen möchtest. Üben den Fokus von den Gedanken auf die Bedürfnisse zu lenken, um in hochemotionalen Situationen ruhig und fokussiert bleiben zu können. Empathie üben, um auch in hochemotionalen Situationen sicher und schnell empathisch reagieren zu können.Üben sich klar, kurz und bündig auszudrücken, damit der andere genau weiß, was Du überhaupt von ihm möchtest. Sich seiner Trigger bewusst werden und diese auflösen, um sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Sich bewusst für eine Haltung entscheiden, aus der Du agieren möchtest. Üben jede Entscheidung bewusst zu fällen, bevor Du handelst: Möchte ich jetzt draufhauen oder doch lieber reden? Welche Worte wähle ich?
Und damit Verantwortung für seine eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen übernehmen.
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27 Minuten
Oder: das Toilettenexperiment
Bist Du Dir bewusst darüber, wie Du Entscheidungen triffst? Folgst Du Deinem Gefühl, Deinen Gedanken oder einfach der Masse? Von welchen Maßstäben machst Du Deine Entscheidungen anhängig? Machst Du Dir bewusst Pläne darüber wie Du Deine Ziele erreichst, z.B.: Soll der Weg möglichst sinnvoll, entspannt oder effizient verlaufen? Was ist Dir am wichtigsten?
Wir treffen täglich laufend Entscheidungen. Kleine wie: "Setze ich mich neben diese Person oder lieber doch eine andere?" oder "Welche Hose kaufe ich?". Aber auch große: Möchte ich diesen Job weiterhin tun oder ist es an der Zeit für einen Wechsel?
Nicht alle unsere Entscheidungen sind lebensverändernd und doch haben sie alle eine Auswirkung. Auch kleine Entscheidungen summieren sich im Laufe des Lebens und ziehen Folgen nach sich, die auch große Auswirkungen auf uns und andere haben, wie z.B. welche Nahrungsmittel ich zu mir nehme, wie viel Bewegung ich mir gönne und mit welchen Menschen ich mich umgebe.
Die Frage, die wir uns bei der heutigen Episode vor allem stellen, ist:
Wie viel Macht gebe ich bei meiner Entscheidungsfindung anderen Menschen?!
Hierbei tun sich uns viele Fragen auf, an denen wir Dich teilhaben lassen wollen.
Übungen:
Wen ziehst Du zu Rate? Wem sprichst Du mehr Kompetenz zu, als Dir selbst?Nach welchen Maßstäben triffst Du Entscheidungen?Tust Du einfach, was andere Dir sagen/vorleben oder hinterfragst Du auch, ob es Dir und Deinen Werten entspricht? Welche Bedürfnisse erfüllst Du Dir, wenn Du etwas tust oder nicht tust?Wo hältst Du Dich an Normen, die nicht Deinen Bedürfnissen entsprechen, weil Du gelernt hast: „Das macht man so.“?Wie kannst Du ab jetzt bewusster Entscheidungen treffen?Wo kannst Du mehr Verantwortung für meine Bedürfnisse übernehmen?
Ist die gewählte Strategie wirklich die geeignetste, um das Bedürfnis zu erfüllen? Triffst Du bewusst Entscheidungen oder folgst Du liebgewonnenen Gewohnheiten und Automatismen?Bist Du Dir der Vielfalt an Wahlmöglichkeiten bewusst, um Bedürfnisse zu erfüllen?
Und hier ist noch das Bild, das wir in dieser Folge erwähnen. Zu besichtigen an der Haltestelle Düsseldorf-Friedrichstadt:
Wir wünschen Dir viel Freude mit dieser Folge. Wenn Du magst, hol Dir jetzt den Newsletter und bleib dran beim Thema GFK: https://podcast.gfk-trainer.de/episoden
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Bist Du Dir bewusst darüber, wie Du Entscheidungen triffst? Folgst Du Deinem Gefühl, Deinen Gedanken oder einfach der Masse? Von welchen Maßstäben machst Du Deine Entscheidungen anhängig? Machst Du Dir bewusst Pläne darüber wie Du Deine Ziele erreichst, z.B.: Soll der Weg möglichst sinnvoll, entspannt oder effizient verlaufen? Was ist Dir am wichtigsten?
Wir treffen täglich laufend Entscheidungen. Kleine wie: "Setze ich mich neben diese Person oder lieber doch eine andere?" oder "Welche Hose kaufe ich?". Aber auch große: Möchte ich diesen Job weiterhin tun oder ist es an der Zeit für einen Wechsel?
Nicht alle unsere Entscheidungen sind lebensverändernd und doch haben sie alle eine Auswirkung. Auch kleine Entscheidungen summieren sich im Laufe des Lebens und ziehen Folgen nach sich, die auch große Auswirkungen auf uns und andere haben, wie z.B. welche Nahrungsmittel ich zu mir nehme, wie viel Bewegung ich mir gönne und mit welchen Menschen ich mich umgebe.
Die Frage, die wir uns bei der heutigen Episode vor allem stellen, ist:
Wie viel Macht gebe ich bei meiner Entscheidungsfindung anderen Menschen?!
Hierbei tun sich uns viele Fragen auf, an denen wir Dich teilhaben lassen wollen.
Übungen:
Wen ziehst Du zu Rate? Wem sprichst Du mehr Kompetenz zu, als Dir selbst?Nach welchen Maßstäben triffst Du Entscheidungen?Tust Du einfach, was andere Dir sagen/vorleben oder hinterfragst Du auch, ob es Dir und Deinen Werten entspricht? Welche Bedürfnisse erfüllst Du Dir, wenn Du etwas tust oder nicht tust?Wo hältst Du Dich an Normen, die nicht Deinen Bedürfnissen entsprechen, weil Du gelernt hast: „Das macht man so.“?Wie kannst Du ab jetzt bewusster Entscheidungen treffen?Wo kannst Du mehr Verantwortung für meine Bedürfnisse übernehmen?
Ist die gewählte Strategie wirklich die geeignetste, um das Bedürfnis zu erfüllen? Triffst Du bewusst Entscheidungen oder folgst Du liebgewonnenen Gewohnheiten und Automatismen?Bist Du Dir der Vielfalt an Wahlmöglichkeiten bewusst, um Bedürfnisse zu erfüllen?
Und hier ist noch das Bild, das wir in dieser Folge erwähnen. Zu besichtigen an der Haltestelle Düsseldorf-Friedrichstadt:
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34 Minuten
Das 4-Ohren-Modell in der GFK
Hast Du das auch schon einmal erlebt? Du bist stocksauer und Dir fallen zig Schimpfwörter ein, die Du Deinem Gegenüber am liebsten um die Ohren hauen würdest? Und Du weigerst Dich auch nur einen Schritt auf den anderen zuzugehen? Doch dann erfährst Du plötzlich von einem wichtigen Detail, eine Information, die Dir vorher nicht zur Verfügung stand und Du siehst die Situation plötzlich mit völlig anderen Augen? Auf einmal ist alles easy und der andere doch kein (… füge hier ein Schimpfwort Deiner Wahl ein...)?
Kann es sein, dass uns das im Alltag sehr häufig passiert und wir unserem Gegenüber somit auch häufig Unrecht tun? Denn nicht immer erfahren wir dieses wesentliche Detail, das das Verhalten des anderen für uns verständlich macht und wir somit milder mit ihm werden. Ist es nicht schade, wenn wir dadurch unsere Beziehungen gefährden und unnötig erschweren? Auch die Beziehung zu uns selbst?
Unser Alltag ist häufig so stressig, dass wir Menschen uns oft wenig Zeit nehmen, um inne zu halten. Um Situationen zu reflektieren, in uns hinein zu spüren und eventuell unsere Sichtweise zu überdenken. Gelingt es uns doch uns diese Zeit zu nehmen, so werden wir häufig feststellen, dass es auch andere Perspektiven auf die Situationen und Konflikte in unserem Leben gibt und diese somit auch die Bedeutung, die wir dieser zuschreiben, grundlegend verändern.
Mit diesem Phänomen beschäftigen wir uns heute. Stefan berichtet uns von einer Begebenheit aus seinem Leben, die er als anstrengend empfand und bei dem er inneren Widerstand seinem Gegenüber verspürte, diesem auch nur ein wenig entgegen zu kommen oder gar Kontakt mit diesem zu haben. Nach einer inneren Auseinadersetzung mit der Thematik - ohne Beteiligung des Gegenübers oder der Änderung seines Verhaltens - aus der zunächst gehörten Forderung die Verzweiflung des Gegenübers hören konnte. Wie er es schaffte seine Sichtweise zu verändern und wie sich das auf die Beziehung auswirkte, hört Ihr in dieser Episode.
Ihr hört wie es Euch gelingen kann bewusst eine Haltung einzunehmen, in der Ihr Abstand von Gedanken nehmt wie:
"Ich mache ständig etwas falsch.""Ich/er/sie muss...""Ich/er/sie sollte...""Ich darf nicht..." "Ich/er/sie bin/ist … (Urteil jeglicher Art)…"etc.
Und Ihr erfahrt wie Ihr diese Haltung und den Wendepunkt immer wieder in Euer Leben bringen könnt und somit für Verständnis für Euch und andere für Euch gewinnen könnt.
Und wir klären auf, was es mit den Wolfs- und Giraffenohren bzw. Schuld- und Verständnisohren auf sich hat.
Übungen:
Setze im Alltag immer wieder bewusst Verständnisohren auf, z.B. beim Lesen oder Verfassen einer E-Mail. Frage Dich, was der andere gerade braucht, der da schreibt. Was steckt hinter seinen Worten? Was möchte die Person eigentlich zum Ausdruck bringen?Wenn Du doch wütend bist, so kannst Du nach dem Gefühl hinter der Wut suchen. Schau, wo Du Schuld verteilst, Dir und anderen gegenüber.
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Kann es sein, dass uns das im Alltag sehr häufig passiert und wir unserem Gegenüber somit auch häufig Unrecht tun? Denn nicht immer erfahren wir dieses wesentliche Detail, das das Verhalten des anderen für uns verständlich macht und wir somit milder mit ihm werden. Ist es nicht schade, wenn wir dadurch unsere Beziehungen gefährden und unnötig erschweren? Auch die Beziehung zu uns selbst?
Unser Alltag ist häufig so stressig, dass wir Menschen uns oft wenig Zeit nehmen, um inne zu halten. Um Situationen zu reflektieren, in uns hinein zu spüren und eventuell unsere Sichtweise zu überdenken. Gelingt es uns doch uns diese Zeit zu nehmen, so werden wir häufig feststellen, dass es auch andere Perspektiven auf die Situationen und Konflikte in unserem Leben gibt und diese somit auch die Bedeutung, die wir dieser zuschreiben, grundlegend verändern.
Mit diesem Phänomen beschäftigen wir uns heute. Stefan berichtet uns von einer Begebenheit aus seinem Leben, die er als anstrengend empfand und bei dem er inneren Widerstand seinem Gegenüber verspürte, diesem auch nur ein wenig entgegen zu kommen oder gar Kontakt mit diesem zu haben. Nach einer inneren Auseinadersetzung mit der Thematik - ohne Beteiligung des Gegenübers oder der Änderung seines Verhaltens - aus der zunächst gehörten Forderung die Verzweiflung des Gegenübers hören konnte. Wie er es schaffte seine Sichtweise zu verändern und wie sich das auf die Beziehung auswirkte, hört Ihr in dieser Episode.
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"Ich mache ständig etwas falsch.""Ich/er/sie muss...""Ich/er/sie sollte...""Ich darf nicht..." "Ich/er/sie bin/ist … (Urteil jeglicher Art)…"etc.
Und Ihr erfahrt wie Ihr diese Haltung und den Wendepunkt immer wieder in Euer Leben bringen könnt und somit für Verständnis für Euch und andere für Euch gewinnen könnt.
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Übungen:
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28 Minuten
Was steckt eigentlich hinter der Fassade der Alltagssprache?
Heute betrachten wir eine reale Alltagssituation aus Sicht der Gewaltfreien Kommunikation. Wir schauen quasi hinter die Kulissen, hinter die Oberflächlichkeit des offen Gesagten und Gehörtem.
So sagt eine Kellnerin zu ihrem Kollegen über eine gemeinsame Bekannte/Freundin:
„Wie sagt man eigentlich jemandem: Eh Scheiße, du hast keine anderen sozialen Kontakte außer mir oder wie!?“
Je nachdem welche Menschen wir in unserem Umfeld haben - ob privat, bei der Arbeit oder auf der Straße - begegnen wir unter Umständen einer Sprache, die von Urteilen, Vorwürfen und Beschimpfungen gekennzeichnet ist. Oder einfach einem Sprachgebrauch, der keine Klarheit beinhaltet, wie uns das, was uns im Außen begegenen, bewegt und was wir brauchen (z.B. Respekt), damit es uns gut geht. Doch nur ein offener Umgang mit unserem Erleben, lässt zwichenmenschliche Nähe und Verbindung entstehen. Es lohnt sich also sowohl bei uns als auch bei anderen hinter die Fassade zu blicken, um zu verstehen, was sich eigentlich hinter den Worten verbirgt.
Demonstrativ schauen Stefan und ich heute hinter die Aussage der Kellnerin und philosophieren über die möglichen Gefühle und Bedürfnisse, die sich hinter ihrer Aussage verbergen.
Was könne die Kellnerin bewogen haben wo zu sprechen? Was geht in ihr vor? Was war der Auslöser? Und wie könnte sie der Freundin begegnen, dass sie mit ihrem Anliegen gehört und verstanden wird?
Übungen:
Frage Dich, welche Bedürfnisse für Dich in Deiner Konfliktsituation zu kürz gekommen sind.Was steckt hinter Deinen Worten (z.B. Eh, Scheiße...), die für den anderen wie ein Angriff, Vorwurf oder Urteil klingen?
Wenn Du Dir über Deine Bedürfnisse in einer konkreten Situation bewusst werden möchtest:
Die Introflect App – Der GFK-Coach für Deine Hosentasche
https://introflect.com
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So sagt eine Kellnerin zu ihrem Kollegen über eine gemeinsame Bekannte/Freundin:
„Wie sagt man eigentlich jemandem: Eh Scheiße, du hast keine anderen sozialen Kontakte außer mir oder wie!?“
Je nachdem welche Menschen wir in unserem Umfeld haben - ob privat, bei der Arbeit oder auf der Straße - begegnen wir unter Umständen einer Sprache, die von Urteilen, Vorwürfen und Beschimpfungen gekennzeichnet ist. Oder einfach einem Sprachgebrauch, der keine Klarheit beinhaltet, wie uns das, was uns im Außen begegenen, bewegt und was wir brauchen (z.B. Respekt), damit es uns gut geht. Doch nur ein offener Umgang mit unserem Erleben, lässt zwichenmenschliche Nähe und Verbindung entstehen. Es lohnt sich also sowohl bei uns als auch bei anderen hinter die Fassade zu blicken, um zu verstehen, was sich eigentlich hinter den Worten verbirgt.
Demonstrativ schauen Stefan und ich heute hinter die Aussage der Kellnerin und philosophieren über die möglichen Gefühle und Bedürfnisse, die sich hinter ihrer Aussage verbergen.
Was könne die Kellnerin bewogen haben wo zu sprechen? Was geht in ihr vor? Was war der Auslöser? Und wie könnte sie der Freundin begegnen, dass sie mit ihrem Anliegen gehört und verstanden wird?
Übungen:
Frage Dich, welche Bedürfnisse für Dich in Deiner Konfliktsituation zu kürz gekommen sind.Was steckt hinter Deinen Worten (z.B. Eh, Scheiße...), die für den anderen wie ein Angriff, Vorwurf oder Urteil klingen?
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1 Stunde 2 Minuten
Die eigene Innenwelt erkunden mit GFGast Doris Leibold
Haben wir das nicht alle gern? Sein dürfen wie wir sind? Gehört und gesehen zu werden in unserer Individualität? Echtes Interesse durch den anderen zu erfahren?
Heute haben wir GFGast Doris Leibold zu Besuch. Sie ist Clean-Coach und lässt uns an der Welt der Clean Language teilhaben. Der aus Neuseeland stammende Psychotherapeut David Grove hat es aus der Traumatherapie entwickelt. Es ist eine Coachingmethode, die die Wahrheit, Sichtweise und Andersartigkeit des Coachee würdigt, akzeptiert und respektiert.
Anstatt als Coach zu lenken, entsteht ein Raum für Neugierde auf den anderen und seine Innenwelt, seine Bilder, seine Sichtweisen. Denn alles, was wir Menschen erleben, speichert unser Gehirn in Metaphern, also Bildern ab. Dies kann z.B. eine "Spielwiese" für das Wort "Freiheit" sein. Diese Bilder sind sehr individuell, weil wir alle unterschiedliche und ureigene Assoziationen zu Wörtern haben. Wenn es uns gelingt an diese Bilder zu kommen und sie für uns zu nutzen, lernen wir uns selbst besser zu verstehen und können u.a. Antworten finden, die unser Unterbewusstsein für unser Problem, bzw. unsere Fragen des Lebens, bereit hält.
Dem Coach erlaubt es zuzuhören, ohne zu intervenieren oder eine Lösung finden zu müssen. Es kann auch Demut lehren, wenn wir erkennen, dass wir nie wissen können, was irgendetwas für den anderen bedeutet. Wie dies aussehen kann, berichtet uns Doris und zeigt uns auch anhand einer Demo wie das funktioniert.
Clean Language als Technik findet seinen Einsatz:
hauptsächlich im englischsprachigen Raum
als Prozessbegleitung beim Veränderungswunsch im therapeutischen Bereich
in der Teamentwicklung In der Schule z.B. als Clean-Set-Up zum Schuljahresbeginn "Wenn dieses Schuljahr so wird, wie du es gern hättest, dann ist es wie was?“
„Und damit dieses Schuljahr so wird, dann bist du wie was?“
„Welche Ressourcen brauchst du dafür?“
bei Polizeiinterviews
als Kreativtechnik
Die zwei Hauptfragen sind sehr simpel und lauten:
Was für eine Art von … ist dieses … ? und
Gibt es da noch etwas (über diese…) ?
Mehr zu Doris Leibold: http://www.weitwärts.de/
Literaturempfehlungen für Starter zum Thema Clean Language
[[AMAZON_LINK produkt=|1845901258/Clean Language: Revealing Metaphors and Opening Minds von Wendy Sullivan und Judy Rees|]][[AMAZON_LINK produkt=|0953875105/Metaphors in Mind: Transformation Through Symbolic Modelling (Englisch) von Penny Tompkins und James Lawley|]]
Eine Übung zum Selbst-ausprobieren ohne Partner findet sich hier:
https://www.landsiedel-seminare.de/coaching-welt/wissen/coaching-tools/clean-language.html#uebungen
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Anstatt als Coach zu lenken, entsteht ein Raum für Neugierde auf den anderen und seine Innenwelt, seine Bilder, seine Sichtweisen. Denn alles, was wir Menschen erleben, speichert unser Gehirn in Metaphern, also Bildern ab. Dies kann z.B. eine "Spielwiese" für das Wort "Freiheit" sein. Diese Bilder sind sehr individuell, weil wir alle unterschiedliche und ureigene Assoziationen zu Wörtern haben. Wenn es uns gelingt an diese Bilder zu kommen und sie für uns zu nutzen, lernen wir uns selbst besser zu verstehen und können u.a. Antworten finden, die unser Unterbewusstsein für unser Problem, bzw. unsere Fragen des Lebens, bereit hält.
Dem Coach erlaubt es zuzuhören, ohne zu intervenieren oder eine Lösung finden zu müssen. Es kann auch Demut lehren, wenn wir erkennen, dass wir nie wissen können, was irgendetwas für den anderen bedeutet. Wie dies aussehen kann, berichtet uns Doris und zeigt uns auch anhand einer Demo wie das funktioniert.
Clean Language als Technik findet seinen Einsatz:
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in der Teamentwicklung In der Schule z.B. als Clean-Set-Up zum Schuljahresbeginn "Wenn dieses Schuljahr so wird, wie du es gern hättest, dann ist es wie was?“
„Und damit dieses Schuljahr so wird, dann bist du wie was?“
„Welche Ressourcen brauchst du dafür?“
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als Kreativtechnik
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Was für eine Art von … ist dieses … ? und
Gibt es da noch etwas (über diese…) ?
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22 Minuten
Die 12 Straßensperren der Kommunikation nach Thomas Gordon
In dieser Episode befassen wir uns mit den restlichen Kommunikationsbarrieren, mit denen wir bereits in der letzten Folge begonnen haben.
Die weiteren 6 Kommunikationssperren sind:
loben, zustimmen
beschimpfen, lächerlich machen, beschämen
interpretieren, analysieren, diagnostizieren
beruhigen, bemitleiden, trösten, unterstützen
forschen, fragen, verhören
zurückziehen, ablenken, aufheitern, zerstreuen
Wir haben uns diesem Thema gewidmet, weil es uns wichtig ist aufzuzeigen, wie zwischenmenschlich durch die bloße Wortwahl eine Trennung entstehen kann und wie es möglich ist, wieder in die Verbindung zu gehen.
Menschen, die von sich erzählen, wünschen sich oftmals:
einfach nur gehört,
ernst genommen und verstanden zu werden,
ohne gleich Lösungen oder ähnliches aufgezeigt zu bekommen.
Wenn es Dir gelingt, einfach nur für den anderen da zu sein und ihm/ihr Gehör zu schenken, dann kann es nicht nur ein großes Geschenk für Dein Gegenüber sein, sondern auch eine große Entlastung für Dich, weil Du erkennen könntest, dass Du das „Problem“ nicht zu lösen brauchst. Dies schafft auch Selbstvertrauen, weil Dein Gegenüber merkt, dass Du ihm/ihr zutraust, selbst eine Lösung zu finden.
Bist Du der-/diejenige, dem/der diese Kommunikationsbarrieren entgegengebracht werden, so kann eine aufrichtige Mitteilung Deinerseits Euch wieder zueinander bringen und für Klarheit darüber sorgen, was Du gerade brauchst. Dies kann nicht nur die „angeknackste“ Beziehung retten, sondern schenkt Deinem Gegenüber auch die Chance an seiner Art zu kommunizieren zu arbeiten, wenn ihm/ihr (Eure) Beziehung wichtig ist.
Übungen:
Beobachte Dich selbst, wie Du reagierst, wenn jemand Dir etwas von sich berichtet. Nutzt Du die aufgeführten Sperren?
Wenn ja, wie oft?
Hast Du Lieblingsstraßensperren, die Du am liebsten und oft verwendest?
Welches Bedürfnis erfüllst Du Dir damit? Wie möchtest Du nun damit umgehen, wo Du Dir der Sperren bewusst bist?
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einfach nur gehört,
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ohne gleich Lösungen oder ähnliches aufgezeigt zu bekommen.
Wenn es Dir gelingt, einfach nur für den anderen da zu sein und ihm/ihr Gehör zu schenken, dann kann es nicht nur ein großes Geschenk für Dein Gegenüber sein, sondern auch eine große Entlastung für Dich, weil Du erkennen könntest, dass Du das „Problem“ nicht zu lösen brauchst. Dies schafft auch Selbstvertrauen, weil Dein Gegenüber merkt, dass Du ihm/ihr zutraust, selbst eine Lösung zu finden.
Bist Du der-/diejenige, dem/der diese Kommunikationsbarrieren entgegengebracht werden, so kann eine aufrichtige Mitteilung Deinerseits Euch wieder zueinander bringen und für Klarheit darüber sorgen, was Du gerade brauchst. Dies kann nicht nur die „angeknackste“ Beziehung retten, sondern schenkt Deinem Gegenüber auch die Chance an seiner Art zu kommunizieren zu arbeiten, wenn ihm/ihr (Eure) Beziehung wichtig ist.
Übungen:
Beobachte Dich selbst, wie Du reagierst, wenn jemand Dir etwas von sich berichtet. Nutzt Du die aufgeführten Sperren?
Wenn ja, wie oft?
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20 Minuten
Die 12 Straßensperren der Kommunikation nach Thomas Gordon
Kennst Du das?
Du legst Dich so richtig ins Zeug, um für Dein Gegenüber da zu sein, wenn
er/sie Dir von seinem Problem berichtet und Du sagst, was Dir alles so
einfällt, um ihm zu helfen und hast anschließend den Eindruck, dass es ihn/sie
gar nicht erreicht hat?
Vielleicht
kommt bei Dir sogar eine Hilflosigkeit hoch, weil Du gar nicht weißt, wie Du
ihn/sie noch anderes erreichen kannst. Möglicherweise beschleicht Dich auch ein
großes Unverständnis, weil Du es gar nicht nachvollziehen kannst, warum er/sie
etwas ganz anderes macht, als Du es gesagt hast. Wobei Du Dir doch so viel Mühe
gegeben hast, um für den anderen da zu sein. Wie kommt
das?
Wenn Du
herausfinden möchtest, was mögliche Gründe dafür sein können, dann höre in
diese Folge hinein. Heute führen wir nämlich Teil 1 der 12 Kommunikationssperren nach Thomas
Gordon auf, aus seinem Werk: "Die Familienkonferenz". Diese
Hürden sorgen meist dafür, dass in unserem Gegenüber ein Widerstand entsteht,
anstelle einer Offenheit. Eine mögliche Reaktion ist dann:
- Flucht aus dem
Gespräch,
- Ablenkung
durch ein anderes Thema,
- Resignation
durch ein "Ach, egal." oder
- ein offener
Konflikt wie: "Du hörst mir nie zu.".
Die Bewusstheit
über diese Kommunikationsbarrieren, kann Dir helfen endlich das gewünschte
Ergebnis in einem Gespräch zu erreichen.
Die ersten 6 Kommunikationssperren sind:
1.
befehlen, anordnen, kommandieren
2.
warnen, mahnen, drohen
3.
zureden, moralisieren, predigen
4.
beraten, Lösungen geben, Vorschläge machen
5.
Vorhaltungen machen, belehren, logische Argumente anführen
6.
urteilen, kritisieren, widersprechen, beschuldigen
Erkennst Du Dich
darin wieder?
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gar nicht erreicht hat?
Vielleicht
kommt bei Dir sogar eine Hilflosigkeit hoch, weil Du gar nicht weißt, wie Du
ihn/sie noch anderes erreichen kannst. Möglicherweise beschleicht Dich auch ein
großes Unverständnis, weil Du es gar nicht nachvollziehen kannst, warum er/sie
etwas ganz anderes macht, als Du es gesagt hast. Wobei Du Dir doch so viel Mühe
gegeben hast, um für den anderen da zu sein. Wie kommt
das?
Wenn Du
herausfinden möchtest, was mögliche Gründe dafür sein können, dann höre in
diese Folge hinein. Heute führen wir nämlich Teil 1 der 12 Kommunikationssperren nach Thomas
Gordon auf, aus seinem Werk: "Die Familienkonferenz". Diese
Hürden sorgen meist dafür, dass in unserem Gegenüber ein Widerstand entsteht,
anstelle einer Offenheit. Eine mögliche Reaktion ist dann:
- Flucht aus dem
Gespräch,
- Ablenkung
durch ein anderes Thema,
- Resignation
durch ein "Ach, egal." oder
- ein offener
Konflikt wie: "Du hörst mir nie zu.".
Die Bewusstheit
über diese Kommunikationsbarrieren, kann Dir helfen endlich das gewünschte
Ergebnis in einem Gespräch zu erreichen.
Die ersten 6 Kommunikationssperren sind:
1.
befehlen, anordnen, kommandieren
2.
warnen, mahnen, drohen
3.
zureden, moralisieren, predigen
4.
beraten, Lösungen geben, Vorschläge machen
5.
Vorhaltungen machen, belehren, logische Argumente anführen
6.
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1 Stunde 10 Minuten
Ein Interview mit GFGast Stefan Voth
Durch Soziokratie kannst Du eigenverantwortlich Gruppen organisieren. Ob in Verein, Familie, Schule, Konzern oder theoretisch sogar als Staatsform - die Soziokratie bietet ein effektives Konzept, um in Gruppen zu einem Konsent (was ein Unterschied ist zum Konsens!) zu gelangen und effektiv tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Wir hoffen, dass Du mit dieser Folge auch eine Vorstellung davon entwickeln kannst, wie effektive und wertschätzende Zusammenarbeit in Organisationen abseits der Mainstream-Modelle aussehen könnte.
Neben der gewaltfreien Kommunikation als Sprachwerkzeug bietet die soziokratische Kreismoderation hilfreiche Strukturen, um Partizipation, Mitverantwortung und empathische Verbindung zu fördern. Im GFCast sprechen wir mit dem Trainer, Berater und Coach Stefan Voth aus Bonn vom Soziokratie Zentrum Deutschland über diese Form der Entscheidungsfindung und Führung - die übrigens bereits in der 1970er Jahren in den Niederlanden bei einem Elektronikhersteller eingesetzt wurde! Gerard Endenburg hat sie weiterentwickelt und in seiner Firma Endenburg Electrotechniek eingesetzt.
Soziokratie ist eine Organisationsform, mit der sich Gruppen aller Art komplett selbst agil organisieren können. Das beginnt bei der soziokratischen Moderation von Meetings und einer Form der Entscheidungsfindung, bei der alle Teammitglieder an der Lösung mitarbeiten und reicht bis zu komplett neuen Organisationsstrukturen in denen neu gefasst wird, wie die Arbeitsbereiche miteinander arbeiten. Dabei lädt die Struktur alle Organisationsmitglieder ein, auf ihrer jeweiligen Ebene Mitverantwortung zu übernehmen – für sich selbst, für die Mitarbeiter und für die Organisation als Ganzes.
Auf dem folgenden Schaubild kann man sehen, wie ein beispielhafter Aufbau für eine soziokratisch aufgestellte Organisation aussieht.
(Permalink)
Außer für Unternehmen, die sich mit Themen wie Agile, Scrum oder Holocracy auseinandersetzen, ist das Modell auch in anderen Bereichen hilfreich: So arbeiten Menschen zum Beispiel auch in Schulen effektiver, transparenter und vor allem motivierter zusammen. In den Niederlanden brauchen soziokratisch organisierte Unternehmen sogar keinen Betriebsrat mehr, weil es die klassische Trennung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer damit nicht mehr gibt.
Doch auch in Familien kann mit dieser Methode neu und anders entschieden werden. Das alles erfährst Du in dieser Folge des GFCast!
Mehr Infos zum Thema:
"Sociocracy. The Operating System Of The New Economy" - Ein Erklär-Video zur Soziokratie (mit dt. Untertiteln, 4:21 Min.): https://www.youtube.com/watch?v=l3zFWpntExg
Soziokratiezentrum Deutschland http://www.soziokratiezentrum.de/
Die Firma Endenburg gibt es noch heute - wer niederländisch kann, kann hier auch etwas zur Soziokratie lesen: https://www.endenburg.nl/over-ons/
Infos zu einer soziokratisch organisierten Schule im Odenwald finden sich auf www.frisch-schule.de
[[AMAZON_LINK produkt=|3800654164/Barbara Strauch, Annewiek Reijmer - Soziokratie: Kreisstrukturen als Organisationsprinzip zur Stärkung der Mitverantwortung des Einzelnen|]]
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Durch Soziokratie kannst Du eigenverantwortlich Gruppen organisieren. Ob in Verein, Familie, Schule, Konzern oder theoretisch sogar als Staatsform - die Soziokratie bietet ein effektives Konzept, um in Gruppen zu einem Konsent (was ein Unterschied ist zum Konsens!) zu gelangen und effektiv tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Wir hoffen, dass Du mit dieser Folge auch eine Vorstellung davon entwickeln kannst, wie effektive und wertschätzende Zusammenarbeit in Organisationen abseits der Mainstream-Modelle aussehen könnte.
Neben der gewaltfreien Kommunikation als Sprachwerkzeug bietet die soziokratische Kreismoderation hilfreiche Strukturen, um Partizipation, Mitverantwortung und empathische Verbindung zu fördern. Im GFCast sprechen wir mit dem Trainer, Berater und Coach Stefan Voth aus Bonn vom Soziokratie Zentrum Deutschland über diese Form der Entscheidungsfindung und Führung - die übrigens bereits in der 1970er Jahren in den Niederlanden bei einem Elektronikhersteller eingesetzt wurde! Gerard Endenburg hat sie weiterentwickelt und in seiner Firma Endenburg Electrotechniek eingesetzt.
Soziokratie ist eine Organisationsform, mit der sich Gruppen aller Art komplett selbst agil organisieren können. Das beginnt bei der soziokratischen Moderation von Meetings und einer Form der Entscheidungsfindung, bei der alle Teammitglieder an der Lösung mitarbeiten und reicht bis zu komplett neuen Organisationsstrukturen in denen neu gefasst wird, wie die Arbeitsbereiche miteinander arbeiten. Dabei lädt die Struktur alle Organisationsmitglieder ein, auf ihrer jeweiligen Ebene Mitverantwortung zu übernehmen – für sich selbst, für die Mitarbeiter und für die Organisation als Ganzes.
Auf dem folgenden Schaubild kann man sehen, wie ein beispielhafter Aufbau für eine soziokratisch aufgestellte Organisation aussieht.
(Permalink)
Außer für Unternehmen, die sich mit Themen wie Agile, Scrum oder Holocracy auseinandersetzen, ist das Modell auch in anderen Bereichen hilfreich: So arbeiten Menschen zum Beispiel auch in Schulen effektiver, transparenter und vor allem motivierter zusammen. In den Niederlanden brauchen soziokratisch organisierte Unternehmen sogar keinen Betriebsrat mehr, weil es die klassische Trennung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer damit nicht mehr gibt.
Doch auch in Familien kann mit dieser Methode neu und anders entschieden werden. Das alles erfährst Du in dieser Folge des GFCast!
Mehr Infos zum Thema:
"Sociocracy. The Operating System Of The New Economy" - Ein Erklär-Video zur Soziokratie (mit dt. Untertiteln, 4:21 Min.): https://www.youtube.com/watch?v=l3zFWpntExg
Soziokratiezentrum Deutschland http://www.soziokratiezentrum.de/
Die Firma Endenburg gibt es noch heute - wer niederländisch kann, kann hier auch etwas zur Soziokratie lesen: https://www.endenburg.nl/over-ons/
Infos zu einer soziokratisch organisierten Schule im Odenwald finden sich auf www.frisch-schule.de
[[AMAZON_LINK produkt=|3800654164/Barbara Strauch, Annewiek Reijmer - Soziokratie: Kreisstrukturen als Organisationsprinzip zur Stärkung der Mitverantwortung des Einzelnen|]]
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